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  1. #1
    Super-Profi-Petrijünger
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    Elektromotor - Welche Schubkraft?

    Hi,

    ich bin auf der Suche nach einem Elektromotor.

    Nun bei Ebay gibt es ja unzählige Stärken der Motoren, von 1000 Kg Schubkraft bis 2500 Kg Schubkraft...

    Nun meine Frage:

    Reicht ein Motor mit 1000 Kg Schubkraft zum Schleppen bzw einfach über einen See oder Fluss zu fahren, oder sollte man schon auf die 2000 Kg Schubkraft zugehen?

    Ich habe leider gar keine Relationen und kann die Kraft des Motors daher schlecht einschätzen


    Über hilfe wäre ich sehr froh!

    Vielen Dank dafür.

    P.S.

    Das Boot wiegt ohne Motor 31 Kg und hat eine Länge von 285 cm.

  2. #2
    Raubfischangler Avatar von Aalschreck
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    Hallo.

    Die Schubkraft hat nichts mit der Geschwindigkeit gemein. Wie der Name Schubkraft schon sagt, hat es was mit der Kraft, mit der Dein Boot vorwärts oder rückwärts geschoben oder gezogen wird, zutun.

    Du wirst selbst mit einem relativ kleinen E-Motor eine Geschwindigkeit von ca. 4-6,5 Km/h erreichen, je nach Stärke des Gegenwindes, der Strömung, der Rumpfform und der Beladung.

    In einem ruhigen Seitenarm eines Flusses dürfte es mit einem E-Motor keine Probleme geben aber in der Hauptströmung ist es Schwerstarbeit für den Motor und teilweise nicht zu schaffen.

    Ich würde Dir für Deine Bootsgröße einen Minn Kota Endura 45 oder 55 empfehlen. Den Endura 55 nutze ich schon seit vielen Jahren. Der ist ein echtes Arbeitstier und für relativ kleines Geld zu bekommen.

    Bedenke aber das es mit der Anschaffung des Motors nicht getan ist! Du brauchst spezielle Batterien und eventuell, je nach Batterietyp ein Ladegerät für diese Akkus.

    Wenn Du gute Preise und eine Top-Beratung suchst schau mal hier:

    http://www.angel-schlageter.de/Elekt...--149_151.html

    Hier bekommst Du alles, von der Batterie/AKKU, Ladegerät und natürlich den Motor den Du willst, oder der, der Dir empfohlen wird.

    MfG
    Markus
    Aalschreck
    Ich wünsche Dir/Euch immer eine KRUMME RUTE, DICKE FISCHE und viel PETRI HEIL!!!



  3. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Aalschreck für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Profi-Petrijünger Avatar von BrunkhorschteWiesen
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    Mit diesem Shop habe ich gerade auch sehr gute Erfahrungen gemacht, es ging zwar um ein FloatingAnzug, worüber ich mit dem Chef persönlich gesprochen habe.
    Sehr gute Beratung und dazu noch faire Preise kann ich nur sagen.

    Meine Frage dazu:

    Sind die Elektromotoren generell Führerscheinfrei?
    Mit wieviel PS kann man sie vergleichen?
    Wie lange hält so ein Akku im Schnitt?

  5. #4
    Raubfischangler Avatar von Aalschreck
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    Hallo.

    Ja, E-Motoren sind Führerschein frei.
    Das kommt auf die Größe, die Qualität und die Nutzung des Akkus an.
    Ein 55 Lbs E-Motor ist ungefähr mit einem 1 PS Verbrenner zu vergleichen, wobei diese Angaben nur sehr ungenau sind.

    MfG
    Markus
    Aalschreck
    Geändert von Aalschreck (16.03.2011 um 17:18 Uhr)
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  6. Der folgende Petrijünger sagt danke an Aalschreck für diesen nützlichen Beitrag:


  7. #5
    Angeljunkie
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    habe einen mit 54lbs soll ca. 0.8 Ps endsprechen. Hängt an einem 3,20m Schlauchboot dranne. Reicht alle mal, selbst bei 2 Personen u. gegen die Strömung.

  8. #6
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Elbeangler Nummer 1
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    Und was für ein Fließgewässer befährst du damit?
    Weil da gibt es ja auch Unterschiede!

    MfG Micha

  9. #7
    Angeljunkie
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    Spree in Berlin Charlottenburg. Hatte in den letzten 2 Jahren ordendlich dampf.

  10. #8
    Super-Profi-Petrijünger
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    Erstmal vielen Dank für die Antworten!


    Dann habe ich noch eine Frage:

    Und zwar wird empfohlen den Motor mit einer 12 V Batterie mit 70 Ampere zu betreiben.
    Normalerweise müsste es doch dann auch mit einer Batterie mit 80 oder 100 Ampere funktionieren, damit sollte ich doch eine längere Laufzeit erreichen oder liege ich da jetzt komplett falsch?!

  11. #9
    Raubfischangler Avatar von Aalschreck
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    Hallo.

    Das sind nur Empfehlungen um ein Optimum an Leistung und Lebensdauer zu erhalten.

    Sicher kannst Du auch größere Batterien anschließen. Ich nutze zum Beispiel einmal einen 12 90AH AGM AKKU und einemal einen 12V 180AH AGM AKKU. Es kommt halt immer auf die Einsatzdauer an. Bei längeren Tripps nehme ich die 180 AH wiegt aber auch 65kg und bei Tagestouren nehme ich den 90AH der wiegt ca 30Kg. Und wie schon gesagt es ist auch eine Frage des Preises.

    Ohne Schau machen zu wollen aber der 90 AH Akku hat 200 Euro gekostet und der 180AH 400 Euro.

    Das Ladegerät ist auch ein spezielles das hat auch noch mal 150 gekostet.

    Also der E-Motor ist nicht alles.

    MfG
    Markus
    Aalschreck
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  12. Der folgende Petrijünger sagt danke an Aalschreck für diesen nützlichen Beitrag:


  13. #10
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    Achtung: AGM ist NICHT tiefentladungsfest! Sprich, wenn ihr den Akku mal wirklich auf 11.4V runter fährt ist der so gut wie hinüber! AGM nur bis ca. 11.7V entladen und dann SOFORT wieder aufladen. Sonst sind die ziemlich schnell kaputt.

    Nur GEL ist tiefentladungsfest (also bis auf 11.4V leerfahren). Dann aber auch wieder SOFORT aufladen.

    Das ist der Grund, wieso GEL teurer als AGM sind. Die Gel-Akkus halten aber sehr sehr lange.

    Viele Grüße!

  14. Der folgende Petrijünger sagt danke an l889 für diesen nützlichen Beitrag:


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