Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Profi-Petrijünger
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    Montage für Weitwurfrute so richtig?

    Hallo Leutz!!!!!

    Habe mir eine Weitwurfrute fürs Forellenfischen gekauft.
    Es ist die Shimano Catana BX TR 7HGT 4,20m 15-25g.

    Welche Montage soll ich wählen, so dass ich eine weite Wurfweite erzielen kann? Hab mir das so gedacht:

    Kleinen Stopper auf Hauptschnur (um die Tiefe einzustellen),
    15-18g Forellenzocker,
    Gummiperle (um Beschädigungen am Knoten zu vermeiden),
    Wirbel mit Karabinerhaken,
    Vorfach

    Was haltet ihr davon? Der Forellenzocker ist meiner Meinung nach dafür gut geeignet, da er die gleichen Eigenschaften wie ein Spirolino hat und die Pilotenkugel ersetzt. Bin mir nur nicht ganz sicher wie schwer ich den Zocker wählen soll.
    Über Kommentare wäre ich dankbar.

  2. #2
    Lübecker Fischkopp Avatar von Fischbier
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    hmm ich würd mehrere größen kaufen weil es keinen sinn macht mit nem großem zocker in nem kleinem forellenpuff zu angeln das finde ich genau so sinnlos wie mit nem 10 gramm zocker in nem großem see zu angeln
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  3. #3
    Karpfenfreak
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    Ich würde auf jedenfall das Gewicht erhöhen.
    Mit einem 20 Gewicht wirft es sich weiter.
    Aber immer etwas drann denken, einige Köder vertragen keine Powerwürfe.
    ( Meine Persönliche Meinung ich denke das Wurfgewicht ist bei jedem abweichend )

  4. #4
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    nehme sbirolinos in 10 12 15 und 20 gramm damit biste gut bedient. montage: sbirolino auf hauptschnur ohne gummistopper. nach dem sbirolino ein klemmblei( wirbel sinkt auf grund wenn du die montage liegen lässt. dann gummiperle vor knoten dann 3fachwirbel. langes vorfach (2,00 oder 2,50m von exori oder sänger) un en klemmblei aufs vorfach. dieses dann so verschieben wie du angeln willst. zb. 50cm vom haken entfernt das heißt dein köder treibt 50cm auf wenn du ihn liegen lässt. so fische ich immer in wester ohrstedt und in der barweiler mühle

  5. #5
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    Hallo,

    die Frage ist erstmal welchen "Zocker" Du kaufen willst und wie Du ihn einsetzen willst.

    Zocker ist eher ein Sammelbegriff unter dem sinkende Sbiros genauso angeboten werden wie "normale" schwimmende Forellenposen. Die besten Weiten habe ich bisher mit sinkenden Sbiros erzielt.

    Ein Posenstopper macht nur Sinn, wenn er zur Angelmethode paßt. Beim Schleppen mit sinkendem Sbiro kann man damit keine Tiefe einstellen und wenn ein Fisch beißt ist er eher hinderlich, weil die Schnur nicht durch den Sbiro laufen kann und die Forelle den Sbiro mitziehen muß. Als Bißanzeige funktioniert eine sinkender Sbiro ohnehin nicht... Mit schwimmender Pose oder Sbiro (Durchlaufmodelle) beim Schleppen kann man die Tiefe mit Stopper nur dann einstellen, wenn Du Pausen einlegst und den Köder absinken läßt - entsprechend schweres Zwickblei vorausgesetzt. Dabei mußt Du aber bedenken dass die Forellen die Pose unter Wasser ziehen muß was bei vorsichtigen Bissen ein Nachteil sein kann. Beim normalen Schleppen mit Durchlaufpose ohne Pausen bestimmt sich die Tiefe, in der der Köder läuft, nach Vorfachlänge bzw. Lage und Gewicht des Schrotbleis auf dem Vorfach und Einholgeschwindigkeit. Etwas anders ist das nur bei Feststellposen, bei denen die max Lauftiefe einstellen kann die genau Lauftiefe hängt jedoch trotzdem von der Vorfachlänge, Bleigewicht bzw. Lage und der Einholgeschwindigkeit ab. Ich persönlich würde nur beim Ansitzangeln einen Posenstopper verwenden, beim Schleppen lieber ohne weil man durch den Stopper nicht auf die Tiefe festgelegt ist und auch keinen unnötigen Wiederstand verursacht.

    Was das optimale Gewicht des Zockers angeht gilt der Grundsatz desto leichter desto besser - weil unaufälliger. Wenn es aber auf Weite geht muß man in den saueren Apfel beißen und es stellt sich eher die Frage bis zu welchen Gewicht kannst Du deine Rute belasten dass sie noch optimal wirft und nicht überlastet ist. Bei einem WG von 15-25g dürfte es so um die 20g herum liegen. Da das aufgedruckte WG der Rute oft nicht ganz stimmt wird Dir nichts anderes übrig bleiben als es auszuprobieren. Ich würde, wenn es auf Weite geht, mit 20g und einen 25g Zocker probieren mit was Du eben weiter kommst.

    Wichtig für entsprechende Weite ist neben entsprechend schweren Zocker, entsprechender Wurftechnik auch eine realtiv weiche Monoschnur nicht dicker als 0,20 oder eine dünne geflochtene Schnur und eine Rolle mit einer entsprechend großen Spule (nicht unter 2500er).


    Gruß Peter
    Geändert von cyberpeter (15.03.2011 um 12:49 Uhr)

  6. Der folgende Petrijünger sagt danke an cyberpeter für diesen nützlichen Beitrag:


  7. #6
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    Als Hauptschnur nehme ich eine 20er mono.
    Ich meine den Zocker der die Pose ersetzt. Der hier:

    http://cgi.ebay.de/EXORI-FORELLEN-ZO...item3365397d98

    Will von oben angeln und nicht von Grund. Hab mit dem Zocker schon gute Erfahrungen gemacht und viel gefangen. Der Stopper auf der Hauptschnur deswegen, weil die Schnur bis dorthin absinkt und sich der Zocker dann durch den Stopper hinstellt.
    Viele werden jetzt sagen, dass der Fisch dann einen großen Wiederstand spürt, da der den Zocker runterzieht.......hab ich auch gedacht. Hab aber selbst an vorsichtigen Beißtagen mehr drauf gefangen als an einer anderen Rute mit kleiner Pilotenkugel. Jeder hat aber seine anderen Vorlieben.

    Ich bin nur am überlegen wie schwer ich den Zocker wählen soll bei der Rute mit dem Wurfgewicht. Muss es aber so wies aussieht doch einfach ausprobieren.

  8. #7
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    Hallo,

    dieser Zocker ist im Prinzip nichts anderes als ein Waggler, der auch zum Friedfischfischen eingesetzt wird - also eine vorgebleibt Pose. Habe ich selber in meiner Box und setzte ihn auch ähnlich ein wie Du. Was die Wurfweite angeht kann er es aber mit einem sinkenden Sbiro nicht aufnehmen.

    Der Nachteil an diesem "Zocker" ist aber, dass wirklich vorsichtige Großforellen den Wiederstand merken und den Köder loslassen. Das habe ich bei uns am Vereinssee mehr als nur einmal erlebt. Erst nachdem die Antenne gerade einen cm aus dem Wasser geschaut hat kam der Biß den ich verwerten konnte. Dazu ist dieser Zocker bei weiten Entfernungen und "Wellengang" nur schlecht zu sehen. Deshalb setzte ich dazu in der Zwischenzeit Waggler mit längeren Antennen ein die dem Fisch auch nicht mehr Wiederstand entgegensetzen dafür aber auf Entfernungen von 50 Meter immer noch gut zu sehen sind.

    "Ansitzangeln" ist so eine Sache. Damit habe ich auch angefangen und auch Forellen gefangen. Ich habe jedoch schnell gemerkt, dass diejenigen bei uns am Vereinssee die mit Sbiro gefischt haben, fast immer besser gefangen haben wie ich, obwohl die teilweise nur eine Angel im Einsatz hatten und ich zwei Posenruten.

    Der Nachteil beim Ansitzangeln ist, dass Du mit dieser Methode keine großen Flächen innerhalb kürzerer Zeit abfischen kannst - also die Fische "suchen" kannst. Mit Ausnahme der Methode, 1-2 Meter einzuholen und dann wieder absinken zulassen wartest Du mehr oder weniger auf die Forellen was an an kleinen Gewässern oder an Tagen wo die Forellen etwas träger sind, auch durchaus gut funktioniert.

    Sind die Forellen in "Beißlaune" oder Du fischt an etwas größere Gewässer, wo nicht alle zwei Meter ein Forelle steht, wirst Du gegenüber geschleppten Ködern eindeutig im Nachteil sein sprich weniger Fische fangen. Ein sinkender Sbiro heißt nicht, dass er auf dem Boden liegt sondern er wird langsam eingeholt. Durch die Wartezeit nach dem Einschlag auf dem Wasser und die Einholgeschwindigkeit kann man festlegen in welcher Tiefe der Köder läuft und durch varieren kann man das Gewässer ohne etwas verstellen zu müssen von ca. 1 Meter unter der Oberfläche bis zum Grund "absuchen". Wenn man dann den Teig noch richtig formt oder die Maden richtig anködert werden Druckwellen ähnlich einem Spinner erzeugt, der die Forellen auch aus einigen Metern Entfernung noch anlockt. Dadurch kann man in einer Stunde eine Fläche und Tiefe abfischen mit der Du mit der Pose mehrere Stunden brauchst.

    Das sind meine Erfahrungen die ich in den letzten zwei Jahren gemacht habe. Da bei uns zwei Ruten erlaubt sind, wird bei mir eine Rute mit einer Pose bestückt, also ähnlich wie bei Dir also passiv geangelt und die andere mit einem Sbiro sprich aktiv gefischt. Sicher gab es auch Tage wo die passive Methode besser war. Dies war aber nur sehr selten der Fall und dann hauptsächlich im Herbst kurz vor oder im Frühjahr kurz nach der Schonzeit wenn das Wasser noch sehr kalt war oder im Hochsommer bei sehr hohen Wassertemperaturen, wenn der Köder grundnah angeboten wurde. Falls dies der Fall ist merkt man dass recht schnell, denn wenn man mit der Sbirorute trotz Platzwechsel nach 1-2 Stunde keinen Biß hat ist meist die Zeit der passiven Methode gekommen. Ansonsten habe ich mit der Sbirorute meist schon 3 Forellen gefangen ohne an der Posenrute überhaupt einen Biß zu haben. Über das ganze Jahr hinweg war das Verhältniss ca. 4:1 für die aktive Rute .... Selbst die Größe der gefangenden Forellen waren beim Sbiro bis auf wenige Ausnahmen größer was vermutlich daran liegt, dass der drehende Teig ja ein im Wasser schwimmendes Fischchen vorgauckelt.

    Also ich würde es zumindest mal probieren ...

    Gruß Peter
    Geändert von cyberpeter (15.03.2011 um 15:48 Uhr)

  9. #8
    NL-Specimen Avatar von OnlyWaller41379
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    Also bei den Zockern und Sbirulinos ist zu beachten:
    Das Unterwassergewicht ist je nach Slow und Fast Sinking 1:5 bis hinzu 1:3.
    Den Sbirulino kannst du ruhig groß wählen, nach wesentlichen Tests u.a. von EXORI hat sich herausgestellt das die Fische den Zocker nicht fürchten und somit aufgescheucht werden.
    Wenn du an einer Anlage fischen solltest von 1Ha da empfehle ich Zocker/Sbirus bis zu max. 12 Gramm. bei 2Ha bis 20 Gramm.
    Da deine Rute lang genug ist brauchst du nicht unbedingt ein sehr hohes WG.
    Ich fische mit Ruten um die 2,40 o. 3,00m das ist schon ein Unterschied.

    MfG
    -Ich bin nur für das verantwortlich was ich sage,nicht dafür was andere verstehen.
    -Zwei Dinge sind unendlich! Das All und die menschliche Dummheit.
    Beim All bin ich mir noch nicht ganz sicher.
    -Wenn die Menschen nur über das sprechen was sie begreifen,
    dann würde es sehr still auf der Welt sein.
    Albert Einstein

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