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  1. #1
    Petrijünger
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    Schnurstärke vs. Wurfgewicht

    Hey Leutz,

    was haltet Ihr von der Aussage, dass das Wurfgewicht (das tatsächlich verwendet wird) von der Stärke der Schnur abhängt?

    Es gilt allgemein: dünne Schnur -> schweres Gewicht -> weite Wurfdistanz

    aber auch: dünne Schnur -> schweres Gewicht -> Schnurbruch bei zu heftiger Wurfbewegung.

    Deshalb bin ich der Meinung, dass, unabhängig von der Rute, das Wurfgewicht auch der Schnur angepasst werden muss, da letztendlich ein starker Wurf mit kleinem Gewicht sicherlich ähnliche Weiten erzielt wie ein gezwungenermaßen leichter Wurf mit einem schwereren Gewicht, was neben der Ungenauigkeit auch noch die Gefahr des Schnurbruches birgt.


    Für eine rege Diskussion bin ich offen.
    Geändert von marian88 (19.02.2011 um 16:28 Uhr)

  2. #2
    Überlistungsexperte Avatar von wolfsbarschfischer
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    Mit Wurfgewicht meinst du sicherlich das Gewicht des verwendeten bleies?!
    Denn sonst würde das keinen sinn geben,denn mit einem niedrigen wurfgewicht(von der rute!) und dünner Schnur erziehlt man höhere weiten als mit einem hohen Wurfgewicht(ebenfalls dünner schnur).

    mfg Hannes

  3. #3
    Petrijünger
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    genau, deshalb schreibe ich ja auch, dass ich das tatsächliche Wurfgewicht, unabhängig von der Rute meine....

    als kleines Beispiel: kann man einen 30 oder 40g Sbirulino (oder eben Blei) mit einer 0,18ner Mono vernünftig werfen oder kommt man mit 20 oder 25g genauso weit, wenn man den Schnurbruch vermeiden will?

  4. #4
    Überlistungsexperte Avatar von wolfsbarschfischer
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    20 gramm reichen aus,bei 18er mono-des fliegt locker 50m!!

  5. #5
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Zitat Zitat von wolfsbarschfischer Beitrag anzeigen
    20 gramm reichen aus,bei 18er mono-des fliegt locker 50m!!
    Aber auch nur dann wenn Länge der Rute passt und die Spule nicht nur halbvoll ist.
    Ansonsten eine Schlagschnur vorschalten um mit eigentlich zu dünner Schnur eine extreme Wurfweite zu erreichen. (Brandungsfischen)
    Gruss Armin

  6. Der folgende Petrijünger sagt danke an Harzer für diesen nützlichen Beitrag:


  7. #6
    Überlistungsexperte Avatar von wolfsbarschfischer
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    Ja da hast du recht,bei mir sind aber alle spulen bis zum rand(1mm drunter) gefüllt-ist für mich selbstverständlich.Sonst würde es mir keinen spaß machen zu angeln,wenn man nur 20m werfen kann.Ich seh oft Angler die mit rollen fischen,welche gerade mal zur hälfte gefüllt sind...

    MfG Hannes

  8. Der folgende Petrijünger sagt danke an wolfsbarschfischer für diesen nützlichen Beitrag:


  9. #7
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Seh ich auch so.
    Gruss Armin

  10. #8
    Profi-Petrijünger Avatar von Gessi
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    Hallo,
    ich bin der Meinung, dass ein gutes Angelgerät eine in sich geschlossene Sache sein sollte. Wenn man eine bestimmte Angelart ausüben will oder es auf einen Zielfisch abgesehen ab, muß man sein Angelgerät darauf abstimmen. Dabei muss man die, zu erwartende Fischart und -größe sowie die Gewässerbedingungen berücksichtigen. Daraus ergeben Anforderungen ans Gerät die mit dem Haken und seiner Größe und Beschaffenheit beginnen sich über die Vorfachstärke fortsetzen. Das Gewicht der Montage muss zur Schnur und diese zur Rute und Rolle passen. Also das Gesamtpaket muss stimmen, sonst funktioniert es nicht oder es macht einfach keinen Spaß mit unpassendem Gerät zu fischen.
    Gruß Gessi

  11. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Gessi für den nützlichen Beitrag:


  12. #9
    . Avatar von Lorenz89
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    Hi

    Mehr Wurfweite gibts durch:
    Weitwurffähigere Köder/Montagen
    angepasstere Gewichte an die Rute
    Bessere Wurftechnik
    Dünnere Schnur
    Größerer Spulendurchmesser
    Größere Ringe
    ...
    Über die Reihenfolge kann man sich streiten!



    Schnurbruch beim Wurf?
    Dann tät ich mich mal fragen ob mein Gerät zusammen passt!
    30-40g Sbirolino und 0,18mm Mono? Auch wenn ich keine Ahnung von der Sbiro-Fischerei habe kommt mir das komisch vor! Wenn die 15 oder 20g Teile nicht weit genug fliegen,dann liegts vielleicht an einer zu starken Rute!
    MfG Lorenz

  13. Der folgende Petrijünger sagt danke an Lorenz89 für diesen nützlichen Beitrag:


  14. #10
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    Zitat Zitat von Gessi Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich bin der Meinung, dass ein gutes Angelgerät eine in sich geschlossene Sache sein sollte.
    Genau so sehe ich das auch.Nur:Wenn für die erwartete Fischart eine 14er reichen würde,der schwere Waggler aber auf 60m muß...dann wie Harzer schon anmerkte,Schlagschnur.

    Auch diese Kombination bezeichne ich als ausgewogen.Obwohl die vielleicht dicke Schlagschnur garnicht zum Zielfisch paßt.Hier müssen wir aber dem schweren Waggler Tribut zollen.

    Gruß Jörg
    über Gewässermeldungen mit tatsächlichen Bestand an Karauschen,speziell Elbe/Elster-Kreis, wäre ich euch sehr dankbar.

  15. Der folgende Petrijünger sagt danke an Koalabaer für diesen nützlichen Beitrag:


  16. #11
    Petrijünger
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    also ich kann mich Euch anschließen...

    um konkreter zu werden:

    es geht auf Forellen in einem großen See. Die Rute ist eine 4m lange Match-Rute und hat ein Wurfgewicht von max. 25g. Die Rolle ist eine kleine Cormoran Bullfighter 5 mit einer 0.18er Spiderwire Mono. Zum Einsatz kommen meist Sbirolinos bzw. Bleie am Anti-Tangle-Tube von 5 bis 25g. Das sollte die Schnur schon mitmachen denke ich.

    An eine Schlagschnur habe ich auch schon gedacht, bin aber absolut kein Fan von Schnurverbindungsknoten, wenn sie nicht unbedingt sein müssen.

    LG Marian

  17. #12
    Profi-Petrijünger Avatar von Gessi
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    Hallo Marian88,
    die Combo klingt für mich erstmal absolut in Ordnung, wo ist das Problem?
    Mit einer 4m Matchrute , 18er Mono und ca. 15g Blei (Sbirolino) sind doch ordentliche Wurfweiten zu erzielen. Vielleicht wäre zwischen Vorfach und Hauptschnur eine Gummiperle, als Schutz des Knotens, nicht schlecht.
    Gruß Gessi

  18. Der folgende Petrijünger sagt danke an Gessi für diesen nützlichen Beitrag:


  19. #13
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    Bei gewichten bis 25gr kannst du mit ner halbwegs guten 0,18er voll durchziehn!Und die Spiderwire mono ist ganz ok,ne gute 0,18er sollte über 4kg tragkraft haben-ich meine zu wissen,dass diese dieses erfüllt.

    MfG Hannes

  20. #14
    Petrijünger
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    noch einmal zurück: ich habe mich verschrieben. ist eine 0.16er Schnur. Sorry deswegen!


    l... die Combo ist auch ordendlich, ich hatte nur Bedenken, da ich aufgrund der geringen Schnurfassung der neuen Rolle von der 0.22er Schnur, die ich sonst immer gefischt habe, auf 0.18er umgestiegen bin und mit dieser Stärke noch keine wirklichen Erfahrungen habe...

    Wollte eben nicht gleich am Anfang zu viel versenken


    achso: es geht hier wirklich nur um den Wurf. Drillen ist kein Problem, da ich auch mit 0.14 Vorfach schon Großforellen rausgezogen habe. Nur, falls die Frage aufkommen sollte
    Geändert von marian88 (19.02.2011 um 20:27 Uhr)

  21. #15
    Überlistungsexperte Avatar von wolfsbarschfischer
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    Hm,ich dachte sie hätte über 4,naja vllt verwechsel ich hier auch was...
    Wieso sollte es zu viel sein? ich hab 0,16er schnüre,die tragen 4,6kg....die dicke bleibt gleich,nur die tragkraft variiert..und ich finde es ganz nützlich wenn man mit 0,16er schnüren auf fische angeln kann,auf welche man normal mit 0,25ern fischt.So fein wie möglich fische ich und wenn ich mit 0,16ern angeln kann,dabei die tragkraft mit der einer 0,25ern gleicht,empfinde ich es als rießen vorteil!

    Mfg Hannes

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