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  1. #1
    Petrijünger
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    Wie bestimme ich die Tauchtiefe eines Wobblers?

    Hallo, mich würde es mal interessieren, ob man bei Wobblern die Tauchtiefe bestimmen kann, oder anders gefragt. Woher weiß ich wie tief er gerade läuft? Wenn ich jetzt einen Wobbler fische mit einer Tauchtiefe bis zu 4 Meter, woher weiß ich wann ich die erreicht habe? Auch wenn ich auf 4 Meter bin und drehe nur noch langsam den Köder ein, bleibt er dann auf der Tiefe, oder kommt er wieder hoch. Ich fische nur vom Ufer aus und habe auch schon Fische mit Wobblern gefangen, aber ich weiß eigentlich nie so genau, in welcher Tiefe mein Wobbler ist. Denke aber, es geht auch gar nicht, oder gibts da doch was, was ich nicht weiß?

    Gruß Stifi

  2. #2
    _Kammschupper_
    Gastangler
    Die genaue Tiefe kannst du nicht rausfinden, aber es gibt ein paar Grundregeln...

    Je horizontaler die Stellung der Tauchschaufel ist, desto tiefr läuft er. Je senkrechter sie ist, desto flacher läuft er.

    Außerdem erreichst du vom Ufer aus nicht die gleiche Tiefe wie beim Schleppen weil du nicht so viel schnur im Wasser hast...

  3. #3
    Petrijünger
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    Ok, so dachte ich mir das auch. Um auf die maximale Tiefe zu kommen, muß man dann schneller kurbeln, oder hat die Einholgeschwindigkeit mit der Tauchtiefe nichts zutun?

    Stifi

  4. #4
    . Avatar von Lorenz89
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    Hi

    ...es kommt noch hinzu,dass ein Köder eine Weile braucht bis er die max. Tiefe erreicht hat!
    Je nach Führungsstil kommt er sogar überhaupt nicht da an.

    Dann kommt es auch noch auf den Winkel an (Rutenspitze hoch = flacher,Spitze runter = tiefer).Wenn der Köder näher kommt ändert sich auch in gewissem Maße der Winkel...
    Schnurstärke (und Vorfach,wenn das Laufverhalten beeinflußt wird) tragen auch noch etwas zur Lauftiefe bei.


    Letztendlich ist es Erfahrungssache (sowohl mit dem Köder,als auch dem Gewässer) die reale Lauftiefe einzuschätzen.



    Zitat Zitat von Stifi Beitrag anzeigen
    Um auf die maximale Tiefe zu kommen, muß man dann schneller kurbeln, oder hat die Einholgeschwindigkeit mit der Tauchtiefe nichts zutun?
    Rutenspitze runter und monoton und nicht zu langsam einleiern.Geschwindigkeit musst du selbst ausprobieren,zumal "schnell/langsam" subjektiv sind und Rollen nicht den selben Schnureinzug haben.Sinkende Wobbler verwende ich nicht...die könnte man vermutlich absinken lassen und langsam mit Pausen führen um die Lauftiefe zu maximieren...
    Geändert von Lorenz89 (28.01.2011 um 18:19 Uhr)
    MfG Lorenz

  5. #5
    _Kammschupper_
    Gastangler
    Wenn der Wobbler ein suspender (schwebender) ist nicht, sonst evtl. schon, daz.B. ein schwimmender bei sehr lansamen Kurbeln leicht auftreibt.

  6. #6
    Hardbait-Freak Avatar von Sascha Heuter
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    Ja, je schneller man kurbelt, desto schneller ist er auch auf (der angegeben) Tiefe.
    Sinkende Wobbler gehn meistens noch ne Nummer tiefer, gibt aber Sinker, die kommen wieder knapp unter die Oberfläche beim eindrehen.
    Und beim Schleppen bekommt man die Teile sowieso tiefer, wie schon oben gesagt. Aber das auch nur bei einer bestimmten Schnurlänge, so 15-35m reichen, sagt zumindest B. Rozemeijer. Ansonsten kommen die Wobbler durch den aufkommenden Schnurdruck wieder rauf, und das bringts ja nicht bei nem Tieftaucher, zumindest nicht unbedingt, der soll ja runter.
    Manche Hersteller haben auch Tauchtiefen-Tabellen, wo man alle Modelle in der entsprechenden Tiefe sieht (z.B. Illex und Rapala).
    Einfach probieren, wenn Kraut dranhängt, oder man Kontakt mitm Boden bekommt, sollte man etwas vorsichtiger fischen, aber da unten sind ja auch die Fische.
    Man kann dem etwas entgegenkommen, indem man die Rutenspitze unterschiedlich höher hält, somit gehn die Wobbler auch nicht mehr so tief runter.
    Oder Stop-And-Go fischen, jedesmal, wenn du Boden spürst, aufhören mit dem Kurbeln, nach ein paar Sekunden weitermachen.
    Es gibt sehr viele Möglichkeiten beim Hardbaitfischen.
    Der Köder muss im Wasser und die Schnur muss nass sein !

  7. #7
    _Kammschupper_
    Gastangler
    Da ist wohl Jeman dnicht fertig geworden

  8. #8
    Hardbait-Freak Avatar von Sascha Heuter
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    Danke Lorenz, das gehört auch noch alles dazu
    Der Köder muss im Wasser und die Schnur muss nass sein !

  9. #9
    Petrijünger
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    Vielen Dank an Euch. Ich habe total vergessen, das es ja auch sinkende gibt. Auweiah bin ich blöd. Natürlich kann man die auch langsam führen. Die gehen ja von selbst runter. Fische ja nur vom Ufer aus in einem langsam fließenden Fluss, oder in einem Hafenbecken. Überlege mir gerade, ob es nicht besser ist nur mit schwimmenden zu fischen, weil die sinkenden bestimmt viele Hänger bringen, vorallem wenn man wieder in Ufernähe kommt. Was nehmt ihr für Wobbler vom Ufer aus?

    Stifi

  10. #10
    Hardbait-Freak Avatar von Sascha Heuter
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    Das kommt drauf an, auf welche Fische ich es abgesehen habe.
    In den beiden großen Seen geh ich hauptsächlich auf Hecht und Barsch. Da ich viel mit Illex fische, sind das demnach Arnaud 100F, MagSquad 115/128, Flatbone Clicker (Jr.) ab diesem Jahr, Mikey 140/160, Squadminnow 80/95, Deka HaMaKuRu 90R, Freddy 90/125, Jerk Freddy, Spro BBZ-1, 4Plays. Eben Hechthappen, obwohl es noch größere gibt. Aber wir haben es ja auch auf größere Barsche abgesehen.
    Am anderen See, wo wir auch mit den Vereinsbooten fahren dürfen, kommen die selben Köder zum Einsatz, unter Erweiterung durch Tieftaucher wie DD-Arnaud, Squirrels, D-/DD-Cherrys-/Chubbys und RS-225, Mascle Deep 2.5+/4+ und diverse andere tief laufende Köder.
    Die kannste natürlich auch vom Ufer aus benutzen, wenns steil abfällt.
    Der Köder muss im Wasser und die Schnur muss nass sein !

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