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  1. #1
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    Ulfischs Mittelmeer(Griechenland) Erfahrungen

    Hallo Leute,
    ich werde hier mal meine gesammelten Erfahrungen zu Buche bringen.
    hier noch ein Buchtipp über das ich zufällig stolperte, ja na gut ich habe es meinem Vater entwendet

    Autor:Kurt Riemer
    Titel:Angeln am Mittelmeer
    Herausgeber/Verlag: Paul Parey
    ISBN:3-490-27314-1

    Meeräschen:

    Kennt wahrscheinlich eh jeder.

    Wo: An kleinen Häfen und Molen
    aber auch von Felsen und Stränden
    Meeräschen haben leider die Angewohnheit sich in schmutzigen Wasser rech wohl zu fühlen.
    Also bitte nicht aus dem z.B. Thessalonikier Hafenbecken essen

    Wann: ab in der Früh bis ca 13-14 Uhr wird gut gebissen
    dann erst wieder ab 17 Uhr bis in die Nacht hinein.
    Sollten die Meeräschen tagsüber Beißunlust zur Schau stellen(so wie dieses Jahr)
    Kann man es in der Nacht probieren, mit einer Campinglampe wird es rech romantisch

    Wie: Poliangistro!!(in jedem kleinen Angelladen in GR erhältlich bzw. einfach selber zu knüpfen) das sind 9-15 haken auf ca. 50cm Schnurlänge
    diese werden um ein,etwa die halbe handfläche großes, Stück Weißbrot(möglichst frisch) gewickelt.
    Man tunkt das Stück Brot kurz in das Wasser damit es mehr Gewicht bekommt und schleudert es raus.

    Die Meeräschen fressen an so einem Stück Brot immer im Schwarm
    so sind Fänge garantiert.
    Wer möchte kann etwas Schafskäse in das Brot reiben so entsteht ein zusätzlicher Reiz.

    Diese Jahr fraßen an 2 tagen ebenfalls ein Schwarm Goldsriemen
    am Brot

    Schmackhafter und wesentlich wilder als die Meeräsche
    diese vernichteten(so muss man es sagen) das Brot
    innerhalb von 60 sek.
    Ich hatte 12 Stück binnen 40 min gefangen.

    Normalerweise sind sie aber eher Beifang beim Meeräschen fischen.



    Dolphin:
    Der bucklige ist ein Männchen.

    Wo: Da bin ich mir nicht so sicher da wir sie auch im Hafenbecken sahen.
    Aber die meisten Bisse kamen beim Übergang vom Flachwasser ins Tiefwasser

    Wann:Mein Onkel sagte im September kommen sie an die Küste um zu jagen
    also gilt für Griechenland September
    Es kann kein Zufall sein das alle Bisse Mittags kamen als das Wasser ruhig und flach war.
    Ich denke da sie auf Sicht jagen kommt ihnen flaches ruhiges Wasser
    gut zu pass.

    Wie: Nun wir fanden in allen Dolphins mindestens eine Meeräsche oder einen kleinen Hornhecht
    Meeräsche, Hornhecht oder Sardine(die man lebend nicht bekommt)
    lebend ca. 20-30 hinter dem Boot geschleppt.
    Wenn es Dolphins gibt dann beißen sie auch.

    Leider vergaß ich es an dieser Stelle mit meinem Wobbler zu probieren,
    ich bin mir fast sicher das es damit ebenfalls geklappt hätte.


    Ich hoffe es hilft irgendjemanden
    und des weiteren freue ich mich darauf diesen Titel nach jedem urlaub erweitern zu können.

    vielen dank für das Lesen

    mfg

    Ule

  2. Der folgende Petrijünger sagt danke an Ulfisch für diesen nützlichen Beitrag:


  3. #2
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    Hi Ule.

    Muß das mit dem "lebend schleppen" wirklich sein???? Auch wenn es erlaubt ist.....

  4. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei jaykay2003 für den nützlichen Beitrag:


  5. #3
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    Ich denke nicht zwingend
    aber wir fingen unseren 1. Fisch mit dieser Methode.

  6. #4
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    Zitat Zitat von jaykay2003 Beitrag anzeigen
    Muß das mit dem "lebend schleppen" wirklich sein???? Auch wenn es erlaubt ist.....
    Nöö, muß überhaupt nicht sein. Wenn man schon Köderfische schleppt, dann sollten die tot sein. Macht keinen Sinn dafür lebendige KöFis zu nehmen - ich würde auch in jedem Fall Kunstköder verwenden, aber das ist wohl Geschmacksache.
    Ich vermute mal, dahinter steckt ein Tip von Locals, dann macht man das eben so. Beim nächsten Versuch vor Ort - spätestens wenn es das erste Mal erfolgreich ist - kann man auf tote Meeräsche bzw. flach laufende Wobbler zurückgreifen.

    Gruß Thorsten

  7. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Thunfisch für den nützlichen Beitrag:


  8. #5
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    Leider vergaß ich es an dieser Stelle mit meinem Wobbler zu probieren,
    ich bin mir fast sicher das es damit ebenfalls geklappt hätte.
    Beim nächsten Versuch vor Ort - spätestens wenn es das erste Mal erfolgreich ist - kann man auf tote Meeräsche bzw. flach laufende Wobbler zurückgreifen
    Werde ich in jedem Fall ausprobieren(Wobbler)
    Wie schon wo anders erwähnt, reagierte der Fisch ja bereits auf den Kunstköder,
    nur der Schleppweg schien zu kurz.
    Das würde sich von einem Boot aus ja ändern.
    Wir fuhren übrigens sehr langsam als die Bisse kamen.

  9. Der folgende Petrijünger sagt danke an Ulfisch für diesen nützlichen Beitrag:


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