Ergebnis 1 bis 12 von 12
  1. #1
    Petrijünger
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    Spirolinofischen

    Hallo,
    bei uns in der Gegend gibt es ein riesiges Angelgewässer (Saalekaskade), welches nur mit Fliege und Kunstköder befischt werden darf. Leider ist in diesem Gewässer jeglicher Einsatz von Wasserfahrzeugen (Boote und auch Belly Boat)verboten.
    Seit Jahren werden dort Forellen gesetzt und auch gefangen, der restliche Raubfischbestand soll auch sehr gut sein.
    Ich bin ein leidenschaftlicher Fliegenfischer, doch leider hat man dort damit keinen Erfolg, da mal wieder die Wurfweite zu wenig ist.
    Ich habe vor kurzem einen tollen Bericht,in der DVD der Angelzeitschrift "Fisch und Fang" über die Meerforelle und ihre Fangmethoden gesehen. Dieser brachte mich auf die Idee, es an diesem Gewässer doch mal mit Spirolino zu versuchen.
    Ich besitze auch schon eine solche Rute die ich allerdings hauptsächliche bisher für leichte Friedfischmontagen genutzt habe.

    Mich würde interessieren, wer von euch intensiv mit Spirolino fischt.
    1.An welchen Gewässern fischt ihr ?
    2.Welche Fliegen bzw. Streamer verwendet ihr für welche Fische?
    3.Wie sehen eure Montagen aus, wie lang sind eure Vorfächer, welche Hauptschnüre verwendet ihr?
    4.Sind Spirolinoruten alles Teleskopruten oder hat jemand von euch auch eine Steckrute?
    5.Welche Tipps habt ihr für mich.

    MFG Thomas

  2. #2
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Hi ,

    ich angle damit nur gelegentlich , da ich mehr mit der Spinnrute oder der Fliegenrute unterwegs bin , und dies an meinem Gewässer reicht .

    1. Fluß und See .

    2. Verschiedene Größen , Farben und Formen , meist aber mit silber , gold , rot , blau und schwarz Tönen drin .

    3.Normale Spirolinomontage mit Dreifachwirbel , Vorfach(0,20-0,24mm) je nachdem bis 2,50m lang , Hauptschnur 0,22-0,26mm .

    4.Die aus Italien stammenden Ruten sind meist Teleskopruten , dabei gibt es aber in Deutschland nix vergleichbares an Qualität , aber preislich alles andere als billig..
    Ich benutze hingegen meine Feederruten(bis 140g WG je nach Modell) , funktioniert genauso gut und ich brauche keine extra Ruten kaufen , dieses sind alles Steckruten .

    5.Das ist immer Gewässer abhängig , daher benutze ich nicht nur Streamer und Fliegen , sondern auch kleine Gummis aller Art und Form , kleine Blinker , kleine Spinner usw .
    Heißt ich versteife mich nicht auf einen Köder , da ich diese Montage nur in diversen Seen oder Flüsse benutze , wo Bootsangeln verboten ist und fange damit meine Barsche , Saiblinge , Forellen und gelegentlich auch mal vorwitzige Hechte .
    Ich verwende diese Methode allerdings nur , wenn vorher beim Spinn-oder Fliegenfischen nix oder nix nennenswertes gebissen hat .
    Geändert von Jack the Knife (19.12.2010 um 22:49 Uhr)
    mfg Jack the Knife

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.

    Henry Ford, amerikanischer Industrieller

    Pessimisten sind Optimisten mit negativer Erfahrung !

  3. #3
    der Fischflüsterer Avatar von Stiffler79
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    Empfehle dir eine 3,60 m Steckrute 5-20 gr. Wurfgewicht,Hauptschnur 0,22 und Vorfach mindestens 1,80-2,00m jeh länger desto besser!!!
    Zur Montage folgendes zuerst Spirolino auf die Hauptschnurr dann eine kleine Gummiperle anschließend Dreierwirbel(wichtig wegen der Verdrallung ) und zum Schluß dein Vorfach.
    Um die Lauftiefe deiner Köder noch etwas zu ändern kannnst du auf das Vorfach eine kleine Bleikugel machen,die du dann locker verschieben kannst.
    mfg Stefan
    der Fischflüsterer

  4. #4
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Bartelmann
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    @Jack the knife

    Wie schwer sind deine Sbirolinos bei einer Feederrute mit 140gWG?

  5. #5
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Zitat Zitat von Bartelmann Beitrag anzeigen
    @Jack the knife

    Wie schwer sind deine Sbirolinos bei einer Feederrute mit 140gWG?
    Wenn ich die Feeder mit bis zu 140g Wurfgewicht dabei habe und zum Fischen mit dem Sbirolino oder Bombarda benutze , dann verwende ich diese im Gewicht um die 40g bzw auch schwerer , geht aber auch mit einem 20g-Sbiro ohne Probleme .

    Daß sie ein maximales Wurfgewicht bis 140g hat , macht garnix aus , den das beste Wurfgewicht um auf Weite zu kommen liegt etwa bei der Hälfte , das heißt etwa bei 40-70g , die Länge von 3,90m trägt ihr übriges bei , diese Ruten gibt bis zu einer Länge von 4,20m .
    Spezielle Feederruten gibt es auch bis zu einer mir bekannten Länge von etwa 4,50m .

    Desweiteren benutze ich meine "normale" Feederrute , die eine Länge von 3,30m und ein maximales Wurfgewicht von 80g hat , für Sbirolinos und Bombardas bis 25g oder minimal höher .

    Ich würde mir zum Sbiroangeln nie extra eine Rute kaufen , es funktioniert mit den Feederruten genauso gut , die habe ich sowieso , da ich gelegentlich zum Feedern gehe .
    mfg Jack the Knife

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  6. Der folgende Petrijünger sagt danke an Jack the Knife für diesen nützlichen Beitrag:


  7. #6
    Hecht Flifi Avatar von Der_Freak
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    Ich kann auch nur empfehlen mit einer Feederrute zu fischen wenn man keine spezielle Sbiro Rute hat. Bei uns am Vereinssee stehen die Barsche meistens weit draußen auf Sandbänken und mit einem Sbiro in entsprechender Größe hat man alles in Wurfweite.
    Auf Forellen benutze ich am liebsten Spinner am Sbirolino, den Spinner kann man damit auf die perfekte Wassertiefe bringen und es fängt.
    Wenn man nur Forellen und Barsche erwartet sollte eine 20er Schnur locker reichen.

  8. #7
    Weißfischfan Avatar von Peter85
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    Mit Sbiro angle ich überwiegend an größeren Baggerseen und im Fopu, sowie im Staubereich von Wehren an größeren Flüssen, um auf Weite zu kommen. Zielfische sind in erster Linie Salmoniden und Barsch. An Ködern kommt außer Fliegen alles in Frage, was sich beim werfen nicht vertüdelt. Ein 0er Mepps z.B. lässt sich mit Sbiro ohne Probleme 50m weit werfen.

    Ich schleppe fast ausschließlich. Dabei hat sich als Hauptschnur eine dünne Geflochtene bewährt. Sie lässt sich gut werfen, und Fischkontakte kommen auch bei langen Distanzen gut durch. Endmontage wie von Stiffler79 schon beschrieben. Das Vorfach ist je nach Sichtigkeit zwischen 1,5 bis 2,5m lang. Bei sehr klaren Gewässern nehme ich auch FC.

    Als Rute verwende ich seit 2 Jahren die Alegro von Balzer. Ist ne 3-teilige Steckrute mit 3,95m und 3-27g Wurfgewicht. Im Prinzip eine steife Matchrute, allerdings sehr sensible Spitze, und mit neu um die 80 Euronen noch halbwegs erschwinglich. Sie ist sehr leicht, und ich nehme sie auch gern zum Matchangeln und fürs Trotting und Spürangeln am Fluss. Trotzdem hält sie ne Menge aus. Das schönste war mal ne 5pfündige ReFo aus einem 13 Hektar Baggersee, die sich in einen roten Doppelschwanztwister verliebt hat.

    Auch einem verirrten 7pfündigen Karpfen hat sie schon erfolgreich Paroli geboten. Da war die gefühlte Grenze allerdings schon knapp erreicht.

    Das Problem, dass die Forellen in größeren Seen sehr weit draußen stehen kenne ich auch, vor allem tags über. Nachts suchen sie wohl eher die Gewässerrandzonen auf, und stehen nach meiner Erfahrung früh morgens und am späten Abend häufig in Ufernähe. Bevor Du Dich für ein Weitwurftackle in Unkosten stürzt würde ich Dir deshalb den Tip geben, mal verschiedene Tageszeiten auszutesten.

    Petri,
    Peter
    Geändert von Peter85 (21.12.2010 um 17:20 Uhr)
    Ein Dankeschön an Jeden, der letztes Mal seinen Angelplatz sauber verlassen hat

  9. #8
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    Hallo,

    zu 1.
    hauptsächlich Baggerseen und hin und wieder mal auch am Fluß.
    zu 2.
    Fliegen und Stremer verwende ich eigentlich sehr selten, weil bei uns der typische "Forellenteig" sowie kleine Spinner, Twister usw. oder tote Köfis meist mehr Erfolg bringen.
    zu 3.
    "normale" Sbiromontage: Sinkender oder schweimmerder Sbiro 10-20g, Gummiperle, Dreifachwirbel und 1,5-3,00 Meter langes 0,18-0,20er Vorfach. Als Hauptschnur habe ich bisher hauptsächlich Monos (Super G-Line) mit 0,20 verwendet. Nächstes Jahr möchte ich verstärkt mit Kunstködern angeln und werde dazu auf geflochtene Schnur (welche weiß ich nocht nicht) umstellen, da diese vorallem bei Kunstködern aufgrund der fast fehlenden Dehnung einige Vorteile hat.
    zu 4.
    Ich verwende nur Steckruten in 3,90 mit 30g WG und werde das auch in absehbarer Zeit nicht ändern da wirklich gute Teleskopruten meist locker über 100 € kosten und Teleskopruten meiner Meinung nach empfindlicher sind.
    zu 5.
    Da kann ich eigentlich nur Jack beipflichten und würde Dir vielleicht den Rat geben, es bei großen Wurfweiten und Kunstködern es einfach mal mit geflochtenen Hauptschnüren auzuprobieren da ich bei einigen Versuchen dieses Jahr festgestellt habe, dass die Bißerkennung doch merklich besser ist.

    Gruß Peter

  10. #9
    Petrijünger
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    Hallo,danke für eure Antworten.
    Wie schon beschrieben, ich besitze Rute und Rolle schon.
    Mich hat nur interessiert mit welchen Ruten ihr so fischt,vor allem die Länge.
    Kann mir jemand noch einige Tipps mit Streamern oder Grossfliegen geben, da ich als eingefleischter Fliegenfischer meine Forellen schon ganz gern damit fangen würde,als mit Gummiködern.

    MFG Thomas

  11. #10
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    braucht man so eine "lange rute" für spirolinofischen?
    oder klappt es auch mit einer üblichen spinnrute..von etwa 2.10m ?
    hab nämlich auch vor, es mal mit spiros zu versuchen. doch frag mich jetzt, ob ich mir noch eine passende rute kaufen muss =/

  12. #11
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Zitat Zitat von depinaar Beitrag anzeigen
    braucht man so eine "lange rute" für spirolinofischen?
    oder klappt es auch mit einer üblichen spinnrute..von etwa 2.10m ?
    hab nämlich auch vor, es mal mit spiros zu versuchen. doch frag mich jetzt, ob ich mir noch eine passende rute kaufen muss =/
    Hi ,

    da man beim Sbirolino-und Bombardaanglen mit langen Vorfächern(1,40-2,50m) angelt , sollte die Rute die man verwenden möchte auch sehr lang sein .
    Ab 3,30m sind sie gut , wenn man mit Vorfachlängen um die 1,40m angelt , allerdings trifft hier die Aussage "Je länger die Rute , desto besser kann man angeln !" zu .

    2,10m ist als Spinnangeln ok , zum Sbiroangeln aber nicht zu gebrauchen , ich benutze hierzu meine Feederruten .
    mfg Jack the Knife

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  13. #12
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    Hat keiner für mich ein paar Streamertipps, ich würde mir gern einige bestellen.

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