Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
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    Einsatz von NoKnot´s

    Hallo,

    nachdem das Wetter im Moment nicht wirklich zum angeln einlädt bastle ich schon recht kräftig an dem Material für die nächste Saison. Ich möchte bei einigen Angelarten auf geflochtene Schnüre umstellen.

    Ich experimentiere schon seit einiger Zeit mit der Hemingway Futura, die eine relativ stabile Ummantelung besitzt und dadurch relativ abriebfest ist. Leider läßt sich diese Schnur, die etwas starr ist nur sehr schwer knoten, weil beim Knoten die Ummantelung leider sehr oft einreißt und die Tragkraft dann sehr leidet. Bei der ersten Futura die ich hatte lag vermutlich ein Produktionsfehler vor, sodass die Ummantelung selbst bei NoKnot´s gebrochen ist. Gestern bekam ich von einem Kumpel die 18er, die sich zwar genauso bescheiden knoten läßt, dafür aber an NoKnot´s sauber hält.

    Somit ist der NoKnot also meine einzige Alternative - ich bin eigentlich kein Fan davon weil der NoKnot beim Spinnangeln oft zusätzlichen "Unrat" mit aufsammelt und sich auch gerne mal im Kescher verhängt und man sich blutige Finger holen kann und man in Verbindung mit Pose, Sbiro oder normalem Grundblei Klimmzüge machen muß, um diese vor dem NoKnot zu "bremsen". Deshalb habe ich NoKnot´s bisher wenn überhaupt nur zum Spinnfischen eingesetzt.

    Da ich aber bei der oben genannten Schnur mit normalen Wirbel und Knoten nicht so richtig weiterkomme muß ich es mal mit NoKnot´s versuchen. Mich würde mal interessieren wie Ihr NoKnot´s in Verbindung mit Pose, Sbiro oder Laufblei einsetzt - wie Ihr den Sbiro, Pose usw. "abbremst" und ob bwz. wie es jemand mit einem Schrumpfschlauch gelöst hat - evtl. mit zurechtbiegen des NoKnots damit der Schrumpfschlauch nicht beschädigt wird.

    Gruß Peter
    Geändert von cyberpeter (14.12.2010 um 12:41 Uhr)

  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Holtenser
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    Hi

    Einfach tapen. Wichtig dabei wasserfestes Tape nehmen und schon passt das, einen Schrumpfschlauch mit Frostfingern drüberzufummeln ist nerviger wie jeder Knoten.

    Gruss
    Olli

  3. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Holtenser für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Ich möchte nun nichts falsches sagen, da hast du dir aber eine schei.ss Schnur ausgesucht.
    Dann lieber eine "normale" Geflochtene und eine Schlagschnur davor.
    Ich habe Ewigkeiten mit Geflochtener geangelt und beides nicht verwendet, weder NO-Knot noch Schlagschnur.
    Hatte nie Probleme.

    Meine nächste Schnur wird die POWER PRO sein
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  5. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Spaik für den nützlichen Beitrag:


  6. #4
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    So ganz kann ich Dir ja leider nicht wiedersprechen .. - wollte sie schon ein paar mal in die Ecke schmeißen!

    Allerdings ist die Schnur, wenn man keine defekt Charge erwischt hat, wesentlich abriebfester als eine PP. Dazu finde ich die Steifheit z.B. beim Sbirofischen gar nicht so schlecht, weil ich da mit weicheren geflochtenen Schnüren trotz strecken kurz vor dem Aufprall öfters mal Tütel hatte, was bei der obigen Schnur wesentlich seltener der Fall ist und wenn es mal der Fall ist bekomme ich dass sehr viel schneller wieder auf wie bei weichen geflochtenen wie z.B. bei der Power Pro - da ist oft abschneiden angesagt..

    Umsonst mache ich mir die Arbeit nicht - bin nämlich von naturaus eher faul ...

  7. Der folgende Petrijünger sagt danke an cyberpeter für diesen nützlichen Beitrag:


  8. #5
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    Zitat Zitat von Holtenser Beitrag anzeigen
    Hi

    Einfach tapen. Wichtig dabei wasserfestes Tape nehmen und schon passt das, einen Schrumpfschlauch mit Frostfingern drüberzufummeln ist nerviger wie jeder Knoten.

    Gruss
    Olli
    Hallo Olli,

    danke für den Tip - kannte ich bisher noch nicht!

    Was für ein Tape nimmst Du da und wie trocken muß der "Untergrund" sein wenn man z.B. das Tape aufgrund Beschädigung doch mal tauschen muß.

    Gruß Peter

  9. #6
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Zitat Zitat von cyberpeter Beitrag anzeigen
    So ganz kann ich Dir ja leider nicht wiedersprechen .. - wollte sie schon ein paar mal in die Ecke schmeißen!

    Allerdings ist die Schnur, wenn man keine defekt Charge erwischt hat, wesentlich abriebfester als eine PP. Dazu finde ich die Steifheit z.B. beim Sbirofischen gar nicht so schlecht, weil ich da mit weicheren geflochtenen Schnüren trotz strecken kurz vor dem Aufprall öfters mal Tütel hatte, was bei der obigen Schnur wesentlich seltener der Fall ist und wenn es mal der Fall ist bekomme ich dass sehr viel schneller wieder auf wie bei weichen geflochtenen wie z.B. bei der Power Pro - da ist oft abschneiden angesagt..

    Umsonst mache ich mir die Arbeit nicht - bin nämlich von naturaus eher faul ...
    Eine eingeworfene Schnur vertütelt nicht mehr, wenn ja hast du einige Fehler gemacht.
    - geflochtene nie im Geschäft aufspulen lassen
    - langsam, mit immer mehr Gewicht einwerfen
    - Schnurverlegung auch mal ansehen, ggf. runter und neu aufspulen......nur mit der Rolle mit der du sie auch wirfst.
    - vorsicht bei leichten Gewichten, manche schlaufen da schon beim einkurbeln

    Ich bin auch faul hatte nie Probleme mit meiner Dyneema........sie gibts nicht mehr in dem Durchmesser/Tragkraft, wie ich ihn gern hätte
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  10. #7
    Allrounder
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    Zitat Zitat von Spaik Beitrag anzeigen
    Eine eingeworfene Schnur vertütelt nicht mehr, wenn ja hast du einige Fehler gemacht.
    - geflochtene nie im Geschäft aufspulen lassen
    - langsam, mit immer mehr Gewicht einwerfen
    - Schnurverlegung auch mal ansehen, ggf. runter und neu aufspulen......nur mit der Rolle mit der du sie auch wirfst.
    - vorsicht bei leichten Gewichten, manche schlaufen da schon beim einkurbeln
    Dass ist aber fürsorglich ....

    Mir würden noch ein paar mehr Gründe einfallen was ich falsch gemacht haben könnte - aber leider ist das gar nicht das Problem zumindest wenn ich keine RedArc einsetze .... Im Ernst - das weis ich schon selber....

    Das Problem mit dem Tütel habe ich eigentlich nur mit dem 2-3 Meter langen 0,18er Monovorfach welches sich dann um die Hauptschnur wickelt und nicht mit der geflochtenen Schnur ansich. Deshalb habe ich ja explizit das Sbiroangeln und Tütel trotz strecken angesprochen ... aber ich weis Du hast ja gut gemeint!!!

    Bei windigem Wetter oder wenn die Sonne so tief steht dass ich trotz Brille nicht rechtzeitig abbremsen kann oder wenn ich schlicht und ergreifen mit den Gedanken ganz wo anders bin verwickelt sich dass Vorfach mit einer weichen geflochtenen Hauptschnur viel leichter und "auflösungsresistenter" als mit einer Mono oder eben einer steifen Geflochtenen als Hauptschnur. Habe dass schon ein paar mal getestet bei Mono und steifer geflochtener kann man zumindest wenn kein großer Wind geht fast auf das abbremsen fast ganz verzichten zumindest wenn man sauber wirft, während es bei der weichen geflochtenen Schnur fast jedes 2 mal ohne Abbremsen zu mehr oder weniger Tütel kommt. Bei Wind es es noch schlimmer weil man es da teilweise nicht verzindern kann dass sich das Vorfach um die Hauptschnur legt. Ist die zu weich dann hilft auch das ganze strecken vor dem Aufprall nichts mehr. Zumindest sind das meine Erfahrungen und neben der Probleme mit dem Abrieb, wenn man den Sbiro mal auf Grund legt bzw. grundnah führt, auch der Grund wieso ich geflochtene beim Sbirofischen nicht so gerne benutze obwohl das Gefühl damit schon besser ist.

    Gruß Peter
    Geändert von cyberpeter (14.12.2010 um 16:12 Uhr)

  11. Der folgende Petrijünger sagt danke an cyberpeter für diesen nützlichen Beitrag:


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