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  1. #1
    El Barscho© Avatar von Dietmar
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    Klares Rheinwasser sorgt für Probleme

    Das Jahr geht zu ende, an "meiner" hessischen Rheinstrecke ist ab 15 Dezember bis 15 März "Schonzeit", zeit für einen Rückblick:
    Es war ein ausgesprochenes Hechtjahr. Mit 12 Exemplaren zwischen 60 cm und 92 cm nicht schlecht, lediglich von Barsch übertroffen wobei ich hier nicht über 35 cm gekommen bin. Das "klare Wasser" sorgt für Probleme, die ersten 10 Meter vom Ufer aus ging mal garnichts mehr. Stippen mit der Beringten war völlig ohne Erfolg, erst ab 13 Meter ging der ein oder andere KöFi an den Haken. Auch konnte ich feststellen dass die Fische generell sehr weit draussen standen (im Hauptstrom), in den nicht so breiten Altarmen eigentlich grundsätzlich auf der anderen, bei uns unzugänglichen Uferseite. Ganz offenbar wussten die dass sie dort "in Sicherheit" sind. Offenbar können die Schuppies durch das klare Wasser erkennen ob sich irgendwas am Ufer tut und hauen ab.
    Wer hat ähnliche Erfahrungen am Rhein machen können?
    Grüsse
    Dietmar
    Wer sich über den Dreck vor anderer Leuts Haustüre aufregt hat den riesen linken Misthaufen vor seiner eigenen Türe übersehen. Aber es kommt noch schlimmer: Er hat ihn noch nichtmal gerochen!
    Jägerlatein?

  2. Der folgende Petrijünger sagt danke an Dietmar für diesen nützlichen Beitrag:


  3. #2
    Alice in Videoland
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    So geht es uns an der Elbe, naja man muss sich nach und nach dran gewöhnen.
    Kann dir eher tipps zum Spinnfischen geben.
    Aber auf Dauer gesehen, werden unsere Flüße immer sauberer und klarer.
    Und die ganzen Sektionen Verschieben sich flüßabwärts

  4. #3
    Fisch-Hitparade Gutachter-Kollegium Avatar von Thunfisch
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    Hi,

    so ganz kann ich deine Beobachtungen nicht bestätigen. Da dein Abschnitt auch in etwa mein Abschnitt ist, kann ich den Rückgang der Trübung und damit der Nährstofffracht bei mittlerem Wasserstand bestätigen. Dass entlang der Steinpackungen nichts geht, habe ich aber nicht so empfunden - im Gegenteil hat es mit den Kleinfischfängen direkt an den Steinen recht gut funktioniert.
    Teilweise schockierend war die Zunahme an Grundeln. In Buhnenbereichen konnten alle Räuber auch rel. nah am Ufer gefangen werden. Rapfen habe ich sowohl in der Fahrrinne als auch zwischen den Ufersteinen rauben sehen, wobei die wirklich kapitalen Größen eher weiter draußen zu beobachten waren.

    Klein- und Jungfischschwärme waren in großer Zahl anzutreffen - mit ca. 4-6 Wochen "Verspätung". Das hat dann meiner Meinung nach auch dazu geführt, dass die Räuber erst sehr viel später als in den Jahren zuvor anfingen im Mittelwasser und an der Oberfläche zu rauben, dafür hat sich deren Verschwinden nach hinten hinaus verschoben. Noch vor kurzem konnten bspw. Barsche mit Oberflächenködern gefangen werden - wie man überhaupt sagen kann, dass es ein tolles Barschjahr war.

    Gruß Thorsten

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  6. #4
    El Barscho© Avatar von Dietmar
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    Mit Grundeln...

    ...hatte ich relativ wenig - um nicht zu sagen fast gar nichts am Hut. Offenbar liegt das daran dass dort wo ich oft Angel keine Steinpackungen sind und reiner Sandgrund ist? Vielleicht eine Erklärung dafür? Aufgefallen ist mir noch dass die sonst anwesenden Krabben dies Jahr nicht zu sehen waren?!!
    Wer sich über den Dreck vor anderer Leuts Haustüre aufregt hat den riesen linken Misthaufen vor seiner eigenen Türe übersehen. Aber es kommt noch schlimmer: Er hat ihn noch nichtmal gerochen!
    Jägerlatein?

  7. #5
    Fisch-Hitparade Gutachter-Kollegium Avatar von Thunfisch
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    Hi Dietmar,

    hast völlig recht mit deiner Vermutung bzgl. der Grundeln. Deshalb kann man auch gut an denen vorbei angeln.

    Übrigens finde ich nicht, dass das saubere Wasser für Probleme sorgt. Genau genommen findet eine Anpassung an die sich verändernden Verhältnisse statt. Das muß man nicht unbedingt als Problem sehen sondern vielleicht als Aufforderung sich selbst auch anzupassen. Das wiederum betrifft nicht nur die Art zu angeln, sondern auch die Erwartungshaltung.

    Gruß Thorsten

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