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  1. #1
    Profi-Petrijünger
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    Warmwasser-/ Kühlwasserausläufe

    Der Winter hat uns mit voller Wucht getroffen und wenn wir davon ausgehen, dass es ein ähnlich harter wie der letzte wird - aktuell ist wohl mit schlimmerem zu rechnen - werden wieder 60-90% der Fische sterben (so war es wohl zumindest in den stehenden Gewässern in Berlin und Brandenburg).

    Nun ja, soll ja kein Grund sein, die armen, frierenden Fische nicht vorher schon ins Warme zu holen, deshalb frag ich mich: welche Industrien produzieren Kühlwasser?

    Zum einen sollten es Kraftwerke sein - diese können jedoch auch Wasserdamp ausstoßen, d.h. sie lassen das erwärmte Wasser nicht wieder zurück in das Fließgewässer fließen, richtig..!?
    Aber welche anderen Werke "produzieren" auch noch wärmeres Wasser, welches in Flüsse/ Kanäle geleitet wird!?

  2. Der folgende Petrijünger sagt danke an lorenz1980 für diesen nützlichen Beitrag:


  3. #2
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Sicher sind Atomkraftwerke als kontinuierlicher Einleiter.
    Sie haben zwar auch Kühltürme aber das reicht wohl nicht aus um das Ganze im Zaum zu halten.
    Kontinuierlicher Einleiter ist extrawichtig.
    Wie wärs denn mit Großklärwerken von Citys wie Köln, Dusseldorf, Berlin oder HH?
    Oder von Großunternehmen der Chemieindustrie Bayer oder BASF?
    Gruss Armin

  4. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Harzer für den nützlichen Beitrag:


  5. #3
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Holtenser
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    Hi

    Wenn man will das die Fische überleben schafft Eislöcher befreit das Seeneis vom Schnee so das wieder Licht ins Wasser kommt etc etc..
    Es liegt in der Hand der Vereine wie gut die Gewässer incl. Bestand den Winter überstehen. Also packt mit an und schon wird alles gut.

    Gruss
    Olli

  6. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Holtenser für den nützlichen Beitrag:


  7. #4
    Hardbait-Freak Avatar von Sascha Heuter
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    Habend auch einen WW-Einlauf einer Kläranlage bei Düren, direkt an der Autobahn ist die Anlage, 300m weiter abwärts ist der Einlauf, 2m breit, und pisswarm.

    Barben, Döbel, Barsche fühlen sih dort wohl, Forellen und Äschen stehen logischer weise ausserhalb, oder nicht in der Nähe...
    Der Köder muss im Wasser und die Schnur muss nass sein !

  8. #5
    Profi-Petrijünger
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    Schaute mir heute mal einen der inneren Kanäle in Berlin an, wo ein Kraftwerk steht: man sieht auch, wie es an einer Stelle immer mal wieder strömt - nur reicht dies nicht aus, die Eisschollen zu schmelzen und direkt an den Einlauf kommt man nicht ran (umzäunt) :-(

  9. #6
    Weißfischfan Avatar von Peter85
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    In erster Linie Kraftwerke zur Stromproduktion, ohne vernünftige Fernwärmeeinspeisung. Rund 35% der eingesetzten Energieträger gehen als Strom ins Netz, der Rest ist Abwärme und muss weggekühlt werden. Oft wird dabei aber Taktbetrieb gefahren.

    Zitat Zitat von lorenz1980 Beitrag anzeigen
    ...Zum einen sollten es Kraftwerke sein - diese können jedoch auch Wasserdamp ausstoßen, d.h. sie lassen das erwärmte Wasser nicht wieder zurück in das Fließgewässer fließen, richtig..!?...
    Stimmt zum Teil. Der größte Teil des Dampfes kondensiert im Kühlturm aus, regnet da drinne wieder ab, und läuft in den Fluss zurück. Der Rest geht oben als Dampf raus.
    Ein Dankeschön an Jeden, der letztes Mal seinen Angelplatz sauber verlassen hat

  10. #7
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    In meinem letzten Verein haben wir mal einige Jahre einen Schönerungsteich betreut.
    Manchmal auch zwecks Umsetzung von Fischen gemeinschaftlich beangelt.
    Der Schönerungsteich gehört zur Kläranlage der Stadt Seesn.
    Selbst mitten im kältesten Winter war der nie zugefroren und Karpfen, Schleie und andere Weissfische bissen wie im Sommer.
    Gruss Armin

  11. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Harzer für den nützlichen Beitrag:


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