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Thema: Picker 1X1

  1. #1
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    Picker 1X1

    Die Pickerrute.!!!
    Viele haben mit ihr ihren 1. Fisch gefangen. Viele konnten eine Picker ihre 1. Rute als eigens nennen aber leider sind auch viele wieder weg von der Picker gekommen.
    Seit etlicher Zeit gibt es nämlich den großen Bruder der Pickerrute.
    --> die Feederrute.
    Und ihr verfallen immer mehr Angler. Naklar hat sie einige Vorteile die ich auch nicht verheimlichen möchte. Da wären z.B mal die Länge ( Stichwort Schnur aus der Strömung....) und zum anderen die viel höheren Wurfgewichte. An vielen Gewässern ist Sie halt die zu bevorzugende Rute ( z.B beim fischen in der Strömung mit dem Futterkorb) aber da wo es geht fische ich immernoch am liebsten mit der Pickerrute.

    Das Einsatzgebiet der Picker ist relativ begrenzt. Bevorzugt sind es kleinere Teiche/Seen. Aber auch in langsam fließenden Flüssen ist sie "zu hause".

    Die Zielfische sind alle möglichen Weißfische. Durch ihre sensible Spitze werden auch die feinsten Bisse von kleinsten Plötzen zuverlässig und für einen sicheren Anschlag angezeigt. Doch seit kurzem gibt es für mich eine weitere Zielfischart beim Pickern.
    Karpfen, sie verlangen einer Picker wirklich so gut wie alles ab, sie liefern uns Angler einen unvergesslichen Drill...und meist auch einen unvergesslichen Biss.
    Ich habe diese Art zu angeln mit der Pickerrute "Ultra-Pickern" genannt da ich anderes Material verwende als zum normalen Pickern, aber dazu später.

    Das Gerät beim Pickern sieht ganz einfach aus. Man benötigt lediglich eine Pickerrute, eine kleinere Rolle, 0,20er bis 0,25er Mono-Schnur, ein paar Futterkörbe, Vorfächer und fertig.
    Ich gebe hier mal mein Gerät zu erkennen:

    -Rute: Zebco Cool Picker 240
    -Rolle: Cormoran Corcast Super Jet Match
    -Schnur: 0,20mm von Sänger
    -Vorfach: Iron Trout (0,18mm)

    Mein Futter ist immer eine Fertigmischung. In meinem Teich klappt es sehr gut mit dem Black Mix von Angelspezi.
    Wichtig ist nur dass man feines Futter benutzt und kein Futter das fürs Karpfenfischen bestimmt ist. Man möchte die Kleinfische ja lange auf dem Platz halten und von einem groben Karpfenfutter werden sie halt schneller satt als von einem feinen Stippfutter (und auch die Brassen/Karpfen müssen länger suchen).

    Die Montage:
    Als Montage verwende ich die fertigen Schlaufenmontage von Lutz Hülse (Edition Feeder). Sie haben sich bei mir sehr gut bewährt.
    Je nachdem ob ich weit hinaus muss oder ehr nicht so weit kommen entweder beschwerte Futterkörbe oder Futterkörbe ohne Zusatzgewicht zum Einsatz.
    Bitte beachtet aber das auch noch Futter hineinkommt und das Wurfgewicht recht gering ist....wählt bitte das Gewicht nicht höher als 20 Gramm.

    Beim Angeln ist es wichtig das ihr die Ruten nicht im oft gesagten 90°C Winkel legt sondern etwas spitzer den Winkel ausfallen laßt. Das hat etwas damit zu tun das ihr besser anschlagen könnt.
    Spannt auch bitte die Spitze nicht zu doll. Wenn die Schnur straff ist und die spitze leicht unter Spannung steht reicht das.
    Und nun müsst ihr nur noch warten das die Fische euren Korb finden und sich dann auf eure Maden, Würmer, Teigkügelchen, Hanfkörner etc (halt alle bekannten Köder die auch beim Stippen sowie Matchangeln verwendung finden) stürzen, den sie sind die bevorzugten Köder beim Pickern.


    Ich hatte anfangs mal das "Ultra-Pickern" erwähnt. Darauf möchte ich jetzt etwas genauer eingehen.
    Im Grunde hebt es sich nur durch das verwendete Gerät und die Zielfischart ab. Diese ist bei mir der Karpfen oder die größeren Exemplare von Brassen.
    Da ihr mit größeren Fischen rechnen müßt ist es auch wichtig nicht direkt am Hinderniss wie der Schilfkante etc. zu fischen sondern lieber 2-3 Meter davor.

    Das Gerät sieht wie folgt aus:

    - Zebco Cool Picker 240 bzw. DAM Picker 240
    -Cormoran Corcast Super Jet Match (allerdings die Ersatzspule drauf)
    -Schnur: 0,35er Mono Mitchell ( 11,3 kg)
    - Vorfach Iron Trout 0,25mm,

    Ich verwende die selbe Rolle wie beim normalen Pickern allerdings mit der Ersatzspule wo die 35er Schnur drauf ist.

    Beim Futter kommt jetzt richtiges Karpfenfutter ( Carp Fiesta von Carp Zoom) zum Einsatz.

    Als Köder dienen mir Madenbündel, Dendrobenawürmer oder eine Combi aus Wurm/Mais bzw ein oder 2 Maiskörner.

    Der Biss kommt meist ( vor allem bei den gierigen Satzkarpfen) knallhart und es wichtig dass die Ruten fest auf den Rutenständern liegen und ihr direkt hinter denn Ruten sitzt. Ich spreche hier aus Erfahrung und habe selber schon 1 Rute fast verloren habe aber soeben noch den letzten Teil des Griff"s zu fassen bekommen ( Karpfen mit 57cm).

    Probiert diese Art des Pickern"s einfach mal aus. Ich glaube ihr seit von denn Drills und der Aktion der Rute genauso faszieniert wie ich.
    Und mit der richtigen Bremseinstellung ist es auch möglich größere Karpfen zu landen. Unseren Rekord beim Pickern hält mein Dad mit einem 18 Pfünder, gefangen auf das oben genannte Gerät ( DAM Rute).



    Ich hoffe euch hat mein Beitrag gefallen und ich würde mich freuen wenn es wieder mehr von den Anhängern des Pickern"s geben würde.


    mfg
    Siermann


    Zu den Bildern:


    1. so sollte es aussehen wenn die Pickerruten "scharf" gemacht worden sind.

    2. ein fertig befüllter Futterkorb(mit Lebendsnack)

    3. auch beim Ultra Pickern beißen kleine Fische...hier mit geflochtenem Vorfach.

    4. Tinca tinca...gefangen beim normalen Pickern.

    5. 43cm beim Ultra-Pickern

    6. meine Schwester mit 60er Karpfen.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  2. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei Siermann für den nützlichen Beitrag:


  3. #2
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Hi ,

    mit Pickerruten läßt sich , wie mit Feederruten auch , sehr gut auf Aal angeln .
    Allerdings benutze ich bei den Pickern gerne eine 0,10-0,12 geflochtene Markenschnur .

    In Bächen , langsamfließenden Flüssen , Teichen und Seen angle ich gerne damit , gerade wenn die Büsche und Bäume ein Angeln mit längeren Ruten kaum zuläßt .
    Am liebsten angle ich damit ufernah und maximal auf Entfernungen bis ca 25m , für weitere Würfe benutze ich dann lieber längere Feederruten .
    Geändert von Jack the Knife (29.11.2010 um 19:11 Uhr)
    mfg Jack the Knife

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.

    Henry Ford, amerikanischer Industrieller

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  4. Der folgende Petrijünger sagt danke an Jack the Knife für diesen nützlichen Beitrag:


  5. #3
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    Ich benutze bei mir keine geflochtene Schnur weil ich meist recht Nah an Hindernissen ( meist Schilfkante) fische.
    Da ich meine Köder meist nur 2 Meter entfernt ( manchmal weniger....als Anfänger nicht nachahmen.!!!!!) ablege muss ich (egal wie groß der Fisch ist) am Anfang gleich sehr viel Druck auf den Fisch ausüben. Habe ich ihn dan weg von der Schilfkante und er zieht Richtung Freiwasser kann ich die Bremse lockern und "gemütlich Drillen".

    Würde ich eine geflochtene Hauptschnur benutzen würde ich in der Anfangsphase des Drills mit Sicherheit sehr viele Karpfen verlieren weil sie ausschlitzen.
    Da ich mir das selber und auch den Karpfen ersparen will verwende ich Monofile Hauptschnur.

    Wichtig ist eben am Anfang des Drills das man den Überraschungseffekt des Karpfens nutzt. Sofort nach dem Anhieb lässt sich selbst ein 10 Pfünder ersteinmal 1-2 Meter von Schilf wegziehen bevor er Tempo macht.
    Da ich meistens an einer Schilfspitze fische...ziehen sie nach dem Anhieb meistens ins Freiwasser wenn ich sie nen Paar Meter vom Schilf weg habe.

    ABER: Bitte nicht vergessen.....trotzdem liegt auch beim "Ultra Pickern" die meiste Beute in Form von Karpfen im Bereich "Satzkarpfenformat".!!!

    mfg
    Siermann

  6. #4
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Zitat Zitat von Siermann Beitrag anzeigen
    Würde ich eine geflochtene Hauptschnur benutzen würde ich in der Anfangsphase des Drills mit Sicherheit sehr viele Karpfen verlieren weil sie ausschlitzen.
    Da ich mir das selber und auch den Karpfen ersparen will verwende ich Monofile Hauptschnur.
    Sorry , Irrtum , denn die Rute federt sehr gut ab , ich habe damit noch keinen einzigen Karpfen verloren .
    Gerade um die Federkraft der Ruten ausnutzen zu können benutze ich dehnungsarme Schnüre in Form von Geflochtenen .
    mfg Jack the Knife

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  7. #5
    Feederangler Avatar von welz_93
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    Pickern auf Karpfen ist wirklich Hammergeil ,selbst die 42er Satzkarpfen machen da riesen Spaß. Bei mir aber sind zum beispiel die Karpfenbisse eher langsam und vorsichtig und dann auf einmal knallen die sich den Köder rein. Ich fische die Cormoran Profiline Winkelpicker mit ungefähr 40 g Wurfgewicht und ne 20er Hauptschnur mit 14er Haken.
    Wer was in seiner Signatur stehen hat ist doof
    mfg welz

  8. #6
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    Zitat Zitat von Jack the Knife Beitrag anzeigen
    Sorry , Irrtum , denn die Rute federt sehr gut ab , ich habe damit noch keinen einzigen Karpfen verloren .
    Gerade um die Federkraft der Ruten ausnutzen zu können benutze ich dehnungsarme Schnüre in Form von Geflochtenen .
    Auch wenn du wie ich einen Karpfen ( sei er auch noch so groß) auf biegen und brechen davon abhalten musst dass er in das Hinderniss verschwindet.?

    Kla haben Pickerruten sehr gute Aktionen. Meist soger bis ins Handteil aber reicht das die Dehnung einer geflochtenen auszubessern.?
    Wenn das stimmt würde ich das nächstes Jahr gerne einmal probieren.

    Hab bis jetzt immer auf Mono geschwört weil ich eben Angst hatte zu viele Karpfen zu verlieren.


    mfg
    Siermann

  9. #7
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Zitat Zitat von Siermann Beitrag anzeigen
    Auch wenn du wie ich einen Karpfen ( sei er auch noch so groß) auf biegen und brechen davon abhalten musst dass er in das Hinderniss verschwindet.?

    Kla haben Pickerruten sehr gute Aktionen. Meist soger bis ins Handteil aber reicht das die Dehnung einer geflochtenen auszubessern.?
    Wenn das stimmt würde ich das nächstes Jahr gerne einmal probieren.

    Hab bis jetzt immer auf Mono geschwört weil ich eben Angst hatte zu viele Karpfen zu verlieren.


    mfg
    Siermann
    Gerade deswegen benutze ich die geflochtene Leine , erstens nehme ich sie gerne zum Aalfischen an Baggerseen , Drill ohne Kompromisse .
    Zweitens beim Angeln auf Karpfen trifft fast das gleiche zu wie beim Aal , die Rute federt alles ab , ich habe noch keinen Fisch damit verloren .

    Ich verwende bei allen Ruten , die eine parabolische oder semiparabolische Aktion haben lieber eine geflochtene Leine (auch bei den Karpfenruten) , bei Ruten hingegen die nur Spitzenaktion aufweisen benutze ich ausschließlich Monoleine .
    mfg Jack the Knife

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.

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  10. #8
    Petrijünger Avatar von *O*
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    Ich picker auch mit meiner 16 Jahre alten Silstar C12, 18er mono. anfangs nur Rotaugen und Brassen. Das geht sehr gut, bis dann in der Ruhr kurz hintereinander zwei 15 Pfünder eingestiegen sind, der drill dauerte jeweils ca. 15 min.

    Jetzt in Bayern steigen 60er Barben 70er Karpfen ein, das geht nur noch mit 0,25 mono, dabei biegt sich die Rute um 180 Grad bis kurz über der Rollen Verschraubung.
    Es geht ja, doch ist das wirklich schon extrem, darum möchte ich mir über kurz oder lang doch eine Feederrute zulegen, nicht das ich weit raus muss, nein nur der Aktion wegen.

    Leider bricht die Silstar nicht, sonst hätte ich schon längst was Neues.

  11. #9
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    Jaja

    das ist die Faszination Winkelpicker.....

    Da wo es geht bevorzuge ich immer die Picker.
    Beim Aalangeln habe ich es noch nicht probiert. Da wird es ja mal Zeit


    mfg
    Siermann

    Hier hab ich mal nen Bild ( is ehr nen schlechtes....die guten Pic"s muß ich erst einscannen und mein Scanner is kaputt) meiner Rekordschleie.

    43cm
    1,8kg
    Made
    "Ultra-Pickern"

    Zum Vergleich liegen zwei Schleien unten von 28cm und 30cm.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von Siermann (29.11.2010 um 19:10 Uhr)

  12. Der folgende Petrijünger sagt danke an Siermann für diesen nützlichen Beitrag:


  13. #10
    Allrounder Avatar von fischerking
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    hey leute,
    jaa der picker...immer wieder schön, mit ihm brassen,
    rotaugen oder kleine karpfen zu drillen.

    übrigends, diese rute hat ein bekannter von , mir
    ich hab sie einmal gefischt und es ist ein traum
    __________________

    allrounder

  14. #11
    Petrijünger Avatar von *O*
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    Zitat Zitat von fischerking Beitrag anzeigen
    hey leute,
    jaa der picker...immer wieder schön, mit ihm brassen,
    rotaugen oder kleine karpfen zu drillen.

    übrigends, diese rute hat ein bekannter von , mir
    ich hab sie einmal gefischt und es ist ein traum
    Jetzt erkläre mir mal einer, warum das eine Picker- und keine Feeder-Rute ist, immerhin hat sie ein Wurfgewicht von 80 Gramm.

  15. #12
    Profi-Petrijünger Avatar von Gessi
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    Hallo in die Runde,
    ich denke der Übergang von der Picker- zur Feeder-Light-Rute ist mittlerweile fließend.
    Meine beiden Pickerruten (eine alte DAM und eine Daiwa) habe ich schon etliche Jahre in Betrieb. Sie haben auch nur ein sehr geringes Wurfgewicht. Als ich sie mir zugelegt habe bestand die gängige Pickermontage auch nur aus einem leichten Grundblei (Birne oder Flachblei). Später wurden dann Montagen mit leichten Futterkörben modern und damit wurden die Ruten auch kräftiger. Später wurden die Ruten noch stärker und das Fischen mit dem Feeder begann. Ich benutze zum Pickern immer noch kleine Grundbleie und keine Futterkörbe. Das Anfüttern übernimmt dann meist die Schleuder oder ich werfe Futterballen von Hand ein. Noch ein kleiner Tipp, ich benutze kein Vorfach, sondern knote den Haken direkt an die Hauptschnur davor kommt ein Ledger-Stopp so kann ich meine Montage durch verlängern oder verkürzen des Vorfaches den Bissen anpassen (harte Bisse - längeres Vorfach, vorsichtige Bisse - kürzeres Vorfach).
    Gruß Gessi

  16. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Gessi für den nützlichen Beitrag:


  17. #13
    Petrijünger Avatar von *O*
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    Zitat Zitat von Gessi Beitrag anzeigen
    Hallo in die Runde,
    ich denke der Übergang von der Picker- zur Feeder-Light-Rute ist mittlerweile fließend.
    Meine beiden Pickerruten (eine alte DAM und eine Daiwa) habe ich schon etliche Jahre in Betrieb. Sie haben auch nur ein sehr geringes Wurfgewicht. Als ich sie mir zugelegt habe bestand die gängige Pickermontage auch nur aus einem leichten Grundblei (Birne oder Flachblei). Später wurden dann Montagen mit leichten Futterkörben modern und damit wurden die Ruten auch kräftiger. Später wurden die Ruten noch stärker und das Fischen mit dem Feeder begann. Ich benutze zum Pickern immer noch kleine Grundbleie und keine Futterkörbe. Das Anfüttern übernimmt dann meist die Schleuder oder ich werfe Futterballen von Hand ein. Noch ein kleiner Tipp, ich benutze kein Vorfach, sondern knote den Haken direkt an die Hauptschnur davor kommt ein Ledger-Stopp so kann ich meine Montage durch verlängern oder verkürzen des Vorfaches den Bissen anpassen (harte Bisse - längeres Vorfach, vorsichtige Bisse - kürzeres Vorfach).
    Gruß Gessi
    Ja da hast Du Recht, ich fing auch an mit den flach-runden 5-15 Gramm Bleien. Deinem Hinweis ohne vorfach zu fischen werde ich mal befolgen, er gefällt mir. Danke!

  18. #14
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    Aber dann fischt bitte so das euch keine Fische in irgendein Hinderniss flüchten können.
    Auch wenn ich es noch nicht durch habe aber schön ist es bestimmt nicht mit einem vllt. 3-4 meter langem Stück Schnur im Maul rumzuschwimmen.

  19. #15
    Feederangler Avatar von welz_93
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    Das schönste ist die sensible Zitterspitze. Früher hab ich mit Piepser und Hängebissanzeiger geangelt und das war nicht im geringsten so spannend wie das zucken der Rutenspitze. Was bei mir allerding anders ist, dass bei mir nur die Spitze eine Aktion besitzt und der Blank nahezu fest bleibt.Übrigens angel ich auch nur mit Schlaufenmontage,hat sich absolut bewährt.
    Wer was in seiner Signatur stehen hat ist doof
    mfg welz

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