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  1. #1
    Profi-Petrijünger
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    Einige Tipps zum Feederangeln

    Hallo leute,
    Wie ihr ja Sicherlich in meinem " was ich neulich gekauft habe Thread" gelesen habt, habe ich mir eine Feeder ausrüstung zugelegt mit Freilaufrolle.
    Da ich aber allgemeinhin, in sachen Angeln noch nocht all zu sehr bewandert bin , und Speziell vom Feedern so gut wie nix weis , Brauche ich etwas eure Unterstützung.
    Am samstag wollen wir nach Ahlen an den Kinzig Stausee Fahren, aber ich will auch Hin und wieder mal an nem Fluss Feedern.
    Was würdet ihr für Körbe Empfehlen? Es gibt ja diese quasi "dosen" wo nur löcher drinne sind, für maden. Kann man die auch für Futtermixe Verwenden?
    Wie Groß sollten diese Drahtkörbe ausfallen? Was würdet ihr für Montagen Binden für den Futterkorb? Habe schon etwas von so einer Seitenarm- Montage gehört, wo der Futterkorb an einer Parrallel schnurr verläuft und so der Fisch Problemlos abziehen kann bis er eben an den knoten kommt und sich somit evtl sogar selber hakt. wie bindet man die?
    und jetzt ganz wichtig.
    Was würdet ihr für Futter empfehlen?
    Ich habe vor, damit allgemein weisfisch zu beangeln. Also mir egal was da kommt :-) Freue mich über alles.
    Seis nun Brasse oder Rotfeder oder Rotauge , Karpfen auch gerne :-)

    Freue mich schon sehr auf Eure Tipps.

    Mfg Nico

  2. #2
    Schwarzbarschliebhaber Avatar von KarpfenPro94
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    diese verwende ich sind eigentlich recht gut lassen sich gut auf distanzwerfen und gut füllbar an einem stausee braucht man nicht so extrem viel gewicht ich würde sagen 28-40 reichen normalaus :

    http://cgi.ebay.de/FOX-FF-Open-Ended...c6e5e6ff047830
    Barschjäger mit Seele.

    euch allen und viel Glück.

  3. #3
    Profi-Petrijünger Avatar von Ellen
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    Also ich feeder an der Spree, mit unterschiedlicher Strömung und benutze meistens kleine Körbe (kleinmaschig) ab 70 g, ist immer strömungsabhängig. Für Seen reichen dann Körbe ab 30 g, aber das muss man selber testen was am besten geht.
    Futtermäßig hole ich mir immer in Polen Anfütterung (was bei uns hergestellt wird :-) ), als Köder nutze ich je nach Beißlaune der Fische, Maden, Wurm oder Mais. Auch beim Futter muss msn ausbrobieren, denn es liegt auch viel an der Beißlaune der Fische. Wenn z.B. das eine Futter den Tag gut geht, kann es beim nächstenmal ganz anders sein.
    Hatte anfangs auch immer diese Montagen für den Futterkorb selber gebunden, jetzt nutze ich diese "Röhrchen" die leicht geknickt sind, habe damit die besten Erfahrungen gemacht.
    Hoffe ich konnte dir etwas helfen.
    Es kommt wie es kommt.

  4. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Ellen für den nützlichen Beitrag:


  5. #4
    Karpfenangler Avatar von sascha05
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    allso ich benutze auch die futter körbe die sind echt gut , und am see brauch man echt nicht viel die 42 gramm sind bei mir echt schon viel weil ich weit drausen fische .
    Petri Heil an euch
    Gruß Sascha

    http://www.fisch-hitparade.de/signaturepics/sigpic48051_4.gif

  6. #5
    Petrijünger
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    HY Feedern gehört zu einer meiner Fachgebiete.Ich verwende gerne Edelstahlkörbe weil ich da mein Futter seitlich abdrücken kann. am liebsten verwende ich die Schlaufenmontage weil sie fast überall einsetzbar ist.In der Strömung stelle ich meine Rute steil nach oben und im Stillwasser in einem 80 grad winkel zur Schnur. Hier noch zwei links zum Feedern vom deutschen Feederguru Michael Zammataro

    http://www.champions-team.de/bericht..._Zammataro.php

    http://www.champions-team.de/bericht...taro_Teil2.php

    Und noch ein Viedeo zum Thema Futter

    http://www.youtube.com/watch?v=urFrV9YKniQ
    Mfg Main-Angler

    allet für den Karpfen allet für den Club

    Catch and Release

  7. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Main-Angler für den nützlichen Beitrag:


  8. #6
    Karpfenangler Avatar von sascha05
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    noch ein link von ein freund von mir viele kennen ihn bestimmt

    http://www.feederprofi.de/
    Petri Heil an euch
    Gruß Sascha

    http://www.fisch-hitparade.de/signaturepics/sigpic48051_4.gif

  9. #7
    Profi Allrounder Avatar von canislupo
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    Feederfischen Montage, Futter, Technik

    Viele Angler fischen Montagen mit Futterkörbchen in dem sie die unterschiedlichsten Materialien mit Knoten verbinden.
    Da wird geflochtene Dyneema verwendet damit man den Anschlag auf Distance durchbekommt, gleichzeitig muss ein Powergummi dazwischen sein, sonst schlitzt der Haken aus, das Vorfach mit dem Haken sollte aus Fluocarbon sein, damit der Fisch es nicht sieht, usw.
    Andere verwenden eine Futterspirale und kneten dort das Futter ein, wo es auch nach mehreren Würfen noch ist. Aber lasst euch sagen, Futter muss schnell aus dem Körbchen heraus, nur dann entfaltet es die gewünschte Lockwirkung.

    Ich verwende meistens Futterkörbchen aus Kunststoffrohr das gelocht ist, oder so genannte Cage Feeder aus Draht, die man sich übrigens sehr gut selber basteln kann. Wenn ich an meiner Angelstelle angekommen bin entscheide ich welches Futterkörbchen verwendet wird.
    Das Körbchen aus Kunststoff nehme ich dann, wenn am Ufer Krautbänke oder Seerosenfelder sind. Kunststoffkörbchen haben einen entscheidenden Vorteil wenn sie leer sind und man kurbelt sie zu sich ran, steigen sie sofort an die Wasseroberfläche. Dadurch kann ich sie über die Krautfelder ziehen, sie verhaken sich dort nicht und ich vergräme nicht die Fische, die auf dem Futterplatz sind.

    Jetzt zu der Montage, man nimmt einen kleinen Wirbel mit Karabiner. Durch die Öse am Wirbel fädelt man seine Hauptschnur. Die Hauptschnur wird ca. 50cm durch die Öse gezogen.

    Nun knotet man eine Schlaufe mittels Achterknoten von ca. 30cm. Der Achterknoten ist wichtig weil er stärker ist, als ein doppelt durchgezogener Normalknoten. Der Wirbel ist jetzt in der Schlaufe, nun schiebe ich den Wirbel bis an den Schlaufenknoten, sodass ich an das Ende der Schlaufe ebenfalls eine kleinere Schlaule mittels Achterknoten machen kann. Der Wirbel ist jetzt zwischen beiden Knoten.

    Nun schneide ich mir ein Stückchen Silikonschlauch ca. 5-6 mm länger, als der Wirbel mit dem Karabiner. Dieses schiebe ich über den Wirbel, nun hänge ich das Körbchen ein, und schiebe den Schlauch bis auf die Öse vom Körbchen. So kann sich das Vorfach dort nicht verhaken.

    Es gibt mit dieser Futterkörbchen Montage nur sehr selten Verwicklungen, im Fluss befestige ich zwischen Vorfach und Schlaufe einen sehr kleinen Dreifachwirbel, das Maden am Haken dazu neigen einen Propeller zu Imitieren und sich dann das Vorfach verdrallt.

    In die kleine Schlaufe am Ende oder in den Dreifachwirbel wird jetzt das Vorfach mit dem Haken geknotet. Nun ist die Montage fertig zum Fischen.




    Jetzt das Futter mit Wasser befeuchten und zwar nur so viel Wasser, bis das Futter erdfeucht ist. Jetzt am besten noch durch ein grobes Sieb reiben, damit keine Klumpen im Futter sind und es ist fertig.

    Nun noch die Maden sieben, damit das Futter nicht von Holzspänen oder sonstigen Beimengungen der Maden, verunreinigt wird. Nach ca. 30 min das Futter eventuell mit einer Sprayflasche mit Wasser noch ein wenig nachfeuchten.

    Alles fertig, dann kann ich mit dem Fischen starten, ich fülle das Körbchen mit Futter und werfe es auf die Stelle die ich befischen möchte. Bei den ersten 5 Würfen das Futter nur leicht in das Körbchen drücken, sodass es schnell Wasser zieht und sich aus dem Körbchen löst. Beim sechsten Wurf beködere ich den Haken mit Maden und werfe wieder auf die Futterstelle und straffe die Hautschnur bis sich die Spitze meiner Rute leicht krümmt. Dort lasse ich die Montage liegen bis das Futter aus dem Körbchen gequollen ist, nun ziehe ich die Montage auf Vorfachlänge zu mir und der Köder liegt direkt auf dem Futter.

    Im Fluss fischt man ja bekanntlich schwerer als im Stillwasser oder im Kanal. Dort wirkt diese Montage, wenn ich die Rutenspitze nicht zu stark auf Spannung drehe, bei Verwendung von einem mindestens 60 Gramm Körbchen, als Selbsthakmontage. Da das Körbchen in einer Schlaufe läuft, ist der obere Knoten, der Stopp zum Selbsthaken. Wenn der Fisch den Köder aufgenommen hat und wegschwimmt treibt er sich den Haken ein.
    Ein einfaches Futter

    Deshalb mal von mir ein einfaches, aber sehr fängiges Futterrezept.
    Aus dem Supermarkt Hartweizenpaniermehl und Frolic oder anderes Hundefutter und vom Futterlieferanten Forelli. Von deinem Angelhändler wenn er hat Blutmehl.
    Zur Futterzusammensetzung 50 – 70% Paniermehl, 30-50% Forelli und Frolic beides in einer alten Kaffeemühle mahlen, braucht nicht zu fein sein.

    Wenn du bekommst, das Blutmehl bei 3 Kg Futter eine große Kaffeetasse voll dazu.
    Die Prozentangaben müssen nicht exakt abgewogen sein, du willst ja nicht zum Wettangeln.
    Das Futter ca. 1kg in eine große runde Schüssel, etwas Wasser dazu und mit gespreizten Fingern gut durchrühren.

    Danach sollte es etwas mehr als Erdfeucht sein. zum Feedern.
    Beim Posenfischen mehr anfeuchten und zwar so das ich feste Ballen formen kann, wenn ich im Fluss fische.

    Im See etwas weniger feucht, so das der Futterball sich im absinken schon langsam auflöst und eine Futterwolke bildet.

    Wenn du ein Futtersieb hast, das Futter noch mal durch ein Futtersieb streichen.
    Falls noch alte verpuppte Maden da sind ebenfalls mit durch das Sieb streichen, wirkt unglaublich beim anlocken.

    Jetzt kannst du Maden, ohne Holzmehl, dazu geben. Eine gute Handvoll reicht.

    Damit ist das Futter fertig. Es reagieren Rotaugen, Brassen, Barben, Alande, Karpfen, Schleie u.a. Friedfische darauf.
    Keine Erde oder Sand dazu, wenn es noch schwerer sein soll, ist Aquarienkies geeignet.
    Ich fische seit meinem 6. Lebensjahr (mein Urgroßvater hat mich immer mitgenommen). Ich baue, verbessere, restauriere und repariere Ruten und Rollen.
    www.fruehauf-bramsche.de

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