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  1. #1
    Petrijünger
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    Richtigen Platz im Hafenbecken finden

    Hallo zusammen,
    ich fische in einem großen Rhein-Hafenbecken, in dem kein Schiffverkehr ist (Lauterburg in Frankreich, gegenüber Karlsruhe). Der 300m breite und 1km lange Hafen ist so angelegt, dass er im Schnitt ein Ufergefälle von 20 Grad hat und bei ca. 10 Metern seine endgültige Tiefe erreicht. Der Untergrund ist größtenteils Kiesig und mit jeder Menge Muscheln versehen. Der Uferbereich hat einen Krautgürtel von ca. 3 Meter Breite. Nun zu meiner Frage: Wo würdet ihr nach Karpfen suchen? In dem Bereich, wo die Schräge auf den Boden trifft (die Kante in 10 Metern Tiefe) oder eher im oberen Bereich hinter dem Krautgürtel? Meine Überlegung ist, dass sich in der Kante natürliches Futter sammelt und daher für Fische interessant ist. Da ich bisher in relativ flachen Gewässern gefischt habe , würde ich mich über eure Ratschläge freuen.
    Gruß Wolle

  2. #2
    - MedienMogul - Avatar von CarpMoguls
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    Ein Bild davon wäre gut. So wie du es beschreibst, würde ich im gesamten Becken suchen, wenn wirklich überall Muscheln vorkommen.

    Schrägen unter Wasser sind prinzipiell einen Versuch wert, da die Fische dort ohne Probleme und ganz bequem fressen können. Kraut ist am Tage recht interessant, da dort Sauerstoff produziert wird, Deckung vorhanden ist und Nahrung gibt es auch noch zu Hauf. Nachs würde ich diese Stelle aber meiden, da Sauerstoff verbraucht wird und die Fisch das natürlich merken und meiden.

    In diesem Sinne.

  3. Der folgende Petrijünger sagt danke an CarpMoguls für diesen nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Petrijünger
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    . Ich werde dort am WE mal intensiv fischen. 10 Tage anfüttern mit 2-3 Kilo Mais-Weizen-Mix und 30 Pellets sollten hoffentlich einen Erfolg bringen. Habe in einem anderen Beitrag gelesen, dass man einen Tag vorher keinen Mais mehr füttern sollte, weil der zu sehr stopft. Würdest du nach einer Weile nur noch mit Pellets anfüttern oder sollte auf jeden Fall Brassenfutter dabei sein?

  5. #4
    der Fischflüsterer Avatar von Stiffler79
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    Zum anfüttern kannst du dir auch einen Brei aus Kartoffeln,Mais und Paniermehl machen.Katoffeln kochen und mim Mais durch en Mixer jagen,anschließend mit Paniermehl verdicken.
    wenn du dann am Wasser bist handgroße Ballen formen und schön verteilen.
    mfg Stefan

  6. Der folgende Petrijünger sagt danke an Stiffler79 für diesen nützlichen Beitrag:


  7. #5
    - MedienMogul - Avatar von CarpMoguls
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    Ich würde den Mais ein wenig zurückfahren und nur noch 1 KG füttern. Dafür aber ruhig ein paar mehr Pellets und Boilies dazu (dabei auch einmal ein paar größere bis 30mm).

    Ganz auf den Mais würde ich nicht verzichten. Zudem nehme ich doch an, dass du immer zur gleichen Zeit gefüttert hast und bei deiner Session schon früher als zur Fütterzeit da sein wirst. Gerade dann, wirst du als erstes Brassen am Platz haben, die sich ruhig um den Mais kümmern können.

    Auch würde ich dir empfehlen, wenn du Aktion an der Rute oder am Platz hattest, nachfüttern. Welche Menge, kann ich dir nicht sagen. Im stehenden Gewässer mit sehr viel Weißfisch, füttere ich meist großzügig nach (100 Murmeln in etwa nach einer Brasse oder nach einem Graser sind dann nicht zu viel).

  8. Der folgende Petrijünger sagt danke an CarpMoguls für diesen nützlichen Beitrag:


  9. #6
    Petrijünger
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    Am WE habe ich mal geschaut was geht. Ich habe nun 10 Tage mit Mais, Weizen und Pellets (die Großen) angefüttert. Am Freitag zur Anfütterzeit hatte ich gleich den Run meines Lebens auf einen Pellet Ich gehe davon aus, dass es ein Karpfen WAR. Der hat Schnur ohne Ende geholt, ich konnte da nix machen. Nach 10 Minuten hat er dann mal langsam gemacht und ist mal gemütlich 50m von links nach rechts gepaddelt und hat sich einen Baum gesucht. Auf einmal konnte ich ganz leicht drillen... Zeitgleich biss auch noch eine Brasse, die mein Schwiegervater übernommen hat.

    Fazit: Ich hatte einen Karpfen mit mindestens (wo liegt der deutsche Rekord?) vielen Pfunden. Zusätzlich 2 Brassen, wobei die immer mindestens 50cm haben. Und noch geschätzte 50 Schnackenbisse. (Ist das ein zufriedenstellendes Ergebnis? Nicht dass ich mich jetzt freue und ihr darüber nur gähnen könnt). Am Tag darauf waren es nochmals 2 50er Brassen.

    Werde es jetzt mal mit zusätzlichen 30er Boilies probieren. Die werden hoffentlich nicht von den Brassen vernascht. Und sollte doch eine mit 5 Kilo beissen, dann ist das auch recht

  10. Der folgende Petrijünger sagt danke an Peilnix für diesen nützlichen Beitrag:


  11. #7
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Hechtforelle
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    Hi Peilnix,

    das ist doch schon mal ein zufriedenstellendes Ergebnis.
    Würdest du mir noch sagen was Schnackenbisse sind? Kenne den Begriff leider nicht.
    MFG, Nicki

  12. #8
    - MedienMogul - Avatar von CarpMoguls
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    Servus,

    klingt doch soweit gar nicht verkehrt. Aber was "den deutschen Rekord" angeht: immer auf dem Boden bleiben. Die Biester machen nunmal Druck ohne Ende.

    Zu deiner Stelle: ch würde dir evtl. empfehlen eine andere Stelle zu suchen. Wenn du nur noch so viele Brassen am Platz hast, sind die Carps schon so gut wie weg. 10 Tage vorfüttern halte ich eh für überflüssig. Selbst mit dem besten Futter hälst du sie kaum länger als 4 oder 5 Tage am Platz. Und nach ca. 2 oder 3 Tagen sollten sie auch an dein Futter gewöhnt sein und es ohne grßes Misstrauen fressen.

    Dennoch Petri zu deiner Session.

  13. Der folgende Petrijünger sagt danke an CarpMoguls für diesen nützlichen Beitrag:


  14. #9
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Zitat Zitat von Hechtforelle Beitrag anzeigen
    Hi Peilnix,

    das ist doch schon mal ein zufriedenstellendes Ergebnis.
    Würdest du mir noch sagen was Schnackenbisse sind? Kenne den Begriff leider nicht.
    Moin Nicki ,

    Schnackenbisse sind nix anderes als Mückenstiche , Staunsenstiche , deutsche Moskitos eben , Gelsen sagt man auch noch zu den lästigenn Viechern .
    Schnacken sagt man hier im Bayrisch Schwaben und im angrenzenden BW auch .

    mfg Jack the Knife
    mfg Jack the Knife

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.

    Henry Ford, amerikanischer Industrieller

    Pessimisten sind Optimisten mit negativer Erfahrung !

  15. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Jack the Knife für den nützlichen Beitrag:


  16. #10
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Hechtforelle
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    Zitat Zitat von Jack the Knife Beitrag anzeigen
    Moin Nicki ,

    Schnackenbisse sind nix anderes als Mückenstiche , Staunsenstiche , deutsche Moskitos eben , Gelsen sagt man auch noch zu den lästigenn Viechern .
    Schnacken sagt man hier im Bayrisch Schwaben und im angrenzenden BW auch .

    mfg Jack the Knife
    Ich danke Dir recht herzlich.

    Wie doof kann man eigentlich sein?

    Bei uns sagt man natürlich auch Schnake. Nur kenne ich es nicht mit "ck" sondern nur mit "k" geschrieben.
    Da Peilnix von SchackenBISSE geredet hat, dachte ich das es sich vielleicht um einen bestimmten Fisch handelt der an die 50 mal gebissen hat.

    Ich glaube das hat mit der Hitze zu tun
    MFG, Nicki

  17. #11
    Petrijünger
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    Beitrag von Hechtforelle ist köstlich
    Gruß Wolfgang

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