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Thema: Schnurumlegen

  1. #1
    Flyfishing Lady Avatar von MiChElLe
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    Schnurumlegen

    Hallöle

    Also.... ich hab ja mittlerweile meinen Kurs hinter mir und konnte ja auch schon die ersten Erfolge verbuchen, nun hab ich aber mal so eine Frage an all die erfahrenen Fliegenfischer.
    Mir wurde beigebracht, dass ich am Fluss die Schnur umlegen muss, dass sie nicht ans Ufer treibt. Klar...
    Aber, ich hab irgendwie das Gefühl dass ich danach die Schnur nicht mehr richtig gestrafft habe und glaube, dass ich da auch schon ein paar Bisse verpasst hab.
    Die Schnur treibt dann zwar schön in der Flussmitte aber gefühlsmäßig finde ich, dass das so nicht richtig sein kann. Hoffe man versteht was ich meine
    Gibts irgendwelche Tipps ?
    Flyfishing Woman

  2. #2
    Moderator Avatar von Fliege 2
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    Hallo Micheile,

    ich denke, Du machst das mit dem Schnurbogen absolut richtig. Sobald sich die Leine strafft, beginnt die Fliege zu dreggen. Dann kannst Du den Fisch vergessen.

    Fehlbisse habe ich durch diesen Bogen auch öfter. Dadurch geht auch der ein oder andere Fisch verloren. Na und? Der Nächste kommt bestimmt.

    Gruß, Fliege 2

  3. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Fliege 2 für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Flyfishing Lady Avatar von MiChElLe
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    Danke Fliege 2 für die Antwort.

    Ich meine eben, wenn ich die Schnur umlege dann ist sie ja nicht richtig schlaff, sondern macht einen Bogen und dann spüre ich ja die Bisse nicht richtig z.B. Äschen die ja sehr vorsichtig und zart beissen.
    Flyfishing Woman

  5. #4
    Profi-Petrijünger Avatar von T.G.84
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    Eine gute Möglichkeit wenn du mit der Trockenfliege fischst oder mit der Nymphe und Bissanzeige wenn du deine Schnur in einer Art schmaler Schlangenlinie aufs Wasser ablegst so das deine Schnur nicht ganz gespannt ist so verhinderst du das Dreggen der Fliege, und das sie von der Strömung sofort ans Ufer gedrückt wird. Natürlich solltest du diese mehreren Schnurbögen nicht so groß wählen das du nicht mehr mit dem Anschlag durchkommst.


    Gruß, T.G.84

  6. Der folgende Petrijünger sagt danke an T.G.84 für diesen nützlichen Beitrag:


  7. #5
    Flyfishing Lady Avatar von MiChElLe
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    Also mit Bissanzeiger fische ich nicht. Aber von dieser "Schlangenlinie" hab ich auch schonmal gehört. Ich denke, dass ich das mal probieren werde.
    Flyfishing Woman

  8. #6
    Moderator Avatar von Fliege 2
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    Hab schon verstanden, was Du meinst. Der Schnurbogen ist gut, so treibt die Fliege natürlich ab.

    Ich hatte das gleiche Problem, wie Du gehabt. Anfangs war ich am überlegen, mir einen "Bissanzeiger" an die Schnurspitze zu machen. Aber mal ganz ehrlich, wer will schon "Posenfischen"? lol. Ich mag die feine Fliegenfischerei, da stöhrt mich jedes Gramm zuviel.

    Ich konzentriere mich immer auf die Schnurspitze. Das klappt in der Regel recht gut. Ich fische eine "Guiedeline Presentation /Pounch" , die erkennt man im Wasser recht gut. Wenn die Strömung nicht zu stark ist habe ich damit kein Problem. Bei "aufgewühltem" Wasser wird es komplizierter.

    Da "verpenne" ich schon mal einen Biss. Egal, jeder soll seine Chance bekommen, auch die Forelle und erst recht die Äsche.

    Schöne Grüße aus Berlin wünscht Fliege 2

  9. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Fliege 2 für den nützlichen Beitrag:


  10. #7
    Flyfishing Lady Avatar von MiChElLe
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    Die Schnurspitze sehe ich leider überhaupt nicht. Ist ein monofiles Vorfach 0,12 eben fein. Das braucht es wohl hier in den Flüssen. Ehrlicherweise bin ich auch nicht so bewandert mit dem Material und den Namen für alles und jenes.
    Flyfishing Woman

  11. #8
    Moderator Avatar von Fliege 2
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    Ich nochmal.

    Versuche ruhig einmal beim Vorschwung, nachdem sich die leine in der Luft gestreckt hat und bevor du die Rutenspitze zum ablegen der Schnur senkst, ein paar sehr behutsame "schlender mit der Rutenspitze nach rechts und links, zu machen. Aber nur sehr vorsichtig. So bekommt die Schnur eine Schlangenform. Das lässt sich aber schlecht beschreiben. Da mußt Du üben. Bei "Youtube" einfach mal Schlangenwurf eingeben, da kannst du dir mal ansehen, wie es gemacht wird.

    Viel Spaß und viel Erfolg von Fliege 2

  12. Der folgende Petrijünger sagt danke an Fliege 2 für diesen nützlichen Beitrag:


  13. #9
    Moderator Avatar von Fliege 2
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    Ich meinte die Schnurspitze der Schwimmschnur. Das monofile Vorfach erkenne ich auch nicht.

    Fliege 2

  14. #10
    Flyfishing Lady Avatar von MiChElLe
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    Danke Fliege 2
    Mit den Schlenkern, das haben wir zwei Mal geübt, ich schaue ob ich es hinkriege.
    Ah okay... Vorfach.. Schwimmschnur.. ja, jetzt weiß ich was du meinst
    Flyfishing Woman

  15. #11
    Moderator Avatar von Fliege 2
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  16. #12
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Moin!
    Das Fischen mit Bißanzeiger läßt sich beim besten Willen nicht mit herkömmlichem Posenfischen vergleichen. Wenn man mit Nymphen im Bach oder kleinen Fluß auf Äschen fischt, so weiß man, daß die Äsche gewöhnlich tief steht u. sich, wenn sie eine Beute wahrnimmt, langsam mit der Strömung abtreiben läßt u. dabei aufsteigt. Verwendet man keinerlei Bißanzeiger, so ist es daher oft recht schwierig, den Biß zu erkennen. Ein kleines Knetkügelchen von weniger als Kleinfingernagel-Größe beeinträchtigt den Wurf überhaupt nicht, gibt dem Fischer aber die Möglichkeit, sofort anzuschlagen, wenn das Kügelchen verschwindet oder auch nur stehen bleibt.
    Diese Bißanzeiger zum Kneten gibt es sehr preiswert zu kaufen u. da man immer nur sehr wenig nimmt, kommt man mit einem Döschen von dem Zeug lange aus.
    Die Knetmasse ist meist leuchtend rot u. daher auch bei sehr kleinen Kugeln gut zu sehen. Ich knete sie meist um die Verdickung der Vorfachschlaufe. Obwohl ich keine Gelegenheit habe, auf Äschen zu fischen, kommt der Bißanzeiger doch auch bei mir, je nach den Gegebenheiten, zur Anwendung.
    Gruß
    Eberhard

  17. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Eberhard Schulte für den nützlichen Beitrag:


  18. #13
    Petrijünger
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    Ich habe dazu noch eine Frage:

    Was mache ich genau falsch, wenn ich mende bewegt sich meine fliege immer ein Stück mit, egal ob ich gross oder klein mende, ist das normal?

    Was ich ehrlich gesagt auch nie so richtig weiss: Wie mende ich richtig? Stromauf oder stromab? Auf was kommt es da genau drauf an?
    Ich mache meistens ein Mending stromauf und eins stromab..so bin ich immer richtig nur hab ich dann weniger kontakt zur fliege

  19. #14
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Hi Blatti,
    Du mendest natürlich stromauf. Wenn Du quer zur Strömung wirfst, wird Deine Schnur sofort von der Strömung erfaßt u. zieht nach wenigen Augenblicken die Trockenfliege so hinter sich her, daß sie anfängt zu dreggen. Das heißt, daß sie eine verräterische Spur hinter sich herzieht. Das kannst Du dadurch vermeiden, daß Du die Schnur nach dem Ablegen flußaufwärts mendest. Damit erreichst Du, daß die Fliege ganz normal mit der Strömung voraustreibt. Man mendet natürlich nicht stärker als notwendig. Wenn Du diese Bewegung dann kurz mal an der Fliege siehst, macht das nichts, so lange Du nicht so stark die Schnur umlegst, daß Du die Fliege unter Wasser ziehst.
    Eine Möglichkeit ist auch, beim letzten Schießenlassen zum Ablegen mit der Rute voraus sich voll gegen die Strömung zu drehen. Der Flug wird dadurch nicht beeinflußt, aber Du hast dadurch die Schnur sofort so auf dem Wasser, daß der Bogen stromauf liegt u. der Fliege folgt. Wenn die Schnur auf dem Wasser liegt, drehst Du Dich natürlich wieder mit Rute in die vorherige Richtung.
    Gruß
    Eberhard

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