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  1. #1
    Petrijünger Avatar von eisbär01
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    Dorsche im Sommer kühl halten?

    Hallo, ich hab mal ne bescheidene Frage: Wie haltet Ihr eure Dorsche bei den jetzigen Temperaturen kühl? Auf dem Kutter legen ja viele Handtücher oder nen altes Laken etc drüber und hauen immer nen Eimer Wasser rüber. Reicht das noch aus? Und was mach Ihr im Kleinboot??? Ich denke da an ne Kühlbox, nur bietet die nicht wirklich viel Platz und zum filetieren im Kleinboot hab ich auch keine Lust bzw möchte den Fisch gern (nur mit abgeschnittenen Kopf) behalten. Bin für jede sinnvolle Antwort dankbar.

    MfG eisbär

  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Holtenser
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    Hi

    Jeder gut geführte Kutter bietet eigentlich Kühl- und Schlachtmöglichkeiten. Kühlboxen gibt es aber auch in gross, der Fachhandel bietet da auch welche an, die fürs Kutterangeln geeignet sind. Ausreichend Eis gibts dann auch auf vielen Schiffen.
    Du kannst dir sone Box aus ner grossen Fischkiste ( Nordsee ) aber auch selberbasteln.
    Bei diesen Temperaturen würde ich keinen Dorsch mehr essen der nur mit Wasser gekühlt wurde während einer Tagesausfahrt.

    Gruss
    Olli

  3. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Holtenser für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Allrounder Avatar von Florian R.
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    Hallo, also in eine 30 Liter Kühlbox passen schon einige Ostseedorsche rein.
    Ich benutze so eine immer kombiniert mit "soliden" Kühlakkus. Dazu einfach 2 1,5l PET Flaschen fast voll mit Wasser füllen und ordentlich durchfrieren. Bevors zum Angeln geht so spät wie möglich in die Kühltasche und diese so selten wie möglich öffnen versteht sich. Meisten war am Abend immer noch etwas Eis in den Flaschen und die Dorsche ordentlich kalt.

    Grüße FLo

  5. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Florian R. für den nützlichen Beitrag:


  6. #4
    G.barschjäger&Meeresspezi Avatar von Svenno
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    Zitat Zitat von Florian R. Beitrag anzeigen
    Hallo, also in eine 30 Liter Kühlbox passen schon einige Ostseedorsche rein.
    Ich benutze so eine immer kombiniert mit "soliden" Kühlakkus. Dazu einfach 2 1,5l PET Flaschen fast voll mit Wasser füllen und ordentlich durchfrieren. Bevors zum Angeln geht so spät wie möglich in die Kühltasche und diese so selten wie möglich öffnen versteht sich. Meisten war am Abend immer noch etwas Eis in den Flaschen und die Dorsche ordentlich kalt.

    Grüße FLo
    Genauso mache ich das auch.
    Wasser bringt gar nichts zum Lagern an Kuttern, eher wird der Fisch darin schlecht, vor allem im Sommer

    LG Svenno
    "Früher dachten wir ja auch: Ich denke, also bin ich. Heute wissen wir: Geht auch so..."

    Lieben Gruß
    and tight lines

  7. Der folgende Petrijünger sagt danke an Svenno für diesen nützlichen Beitrag:


  8. #5
    Jede-freie-Stunde-Angler
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    Im Kleinboot hänge ich die Dorsche immer an einem Seil ins Wasser.
    Nachdem ich den Kehlschnitt gesetzt habe ziehe ich das Seilende durch die Kiemen und aus dem Maul heraus, so hänge ich alle Dorsche hintereinander auf die Leine. Das Seil läuft bei mir außen am Rumpf entlang vom Heck bis zu den Dollen, dort hänge ich es mit einer Schlaufe ein. Damit die Dorsche nicht in die Schraube kommen, setze ich kurz vor dem Heck einen Knoten.
    Die Dorsche hängen so schön im Meerwasser, bleiben kalt und frisch und können in Ruhe ausbluten.
    Eine andere Möglichkeit wäre noch, sich einen Karpfensack zu besorgen, diesen über Bord zu hängen und die getöteten Fische dort hinein zu tun.

  9. #6
    Jede-freie-Stunde-Angler
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    Zitat Zitat von Florian R. Beitrag anzeigen
    Ich benutze so eine immer kombiniert mit "soliden" Kühlakkus. Dazu einfach 2 1,5l PET Flaschen fast voll mit Wasser füllen und ordentlich durchfrieren.
    Passt nur bloß beim Einfrieren auf, bei Freunden von uns ist eine PET-Flasche in der Tiefkühltruhe geplatzt und hat die Decke vom Gefrierfach durchschlagen! Na ja, ein neuer Kühlschrank ist halt nicht so billig. Man sollte also immer aufpassen, das man etwas Luft in der Flasche hat, damit sich das Eis ausdehnen kann.

  10. #7
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Zitat Zitat von Fördeangler Beitrag anzeigen
    Im Kleinboot hänge ich die Dorsche immer an einem Seil ins Wasser.
    Nachdem ich den Kehlschnitt gesetzt habe ziehe ich das Seilende durch die Kiemen und aus dem Maul heraus, so hänge ich alle Dorsche hintereinander auf die Leine. Das Seil läuft bei mir außen am Rumpf entlang vom Heck bis zu den Dollen, dort hänge ich es mit einer Schlaufe ein. Damit die Dorsche nicht in die Schraube kommen, setze ich kurz vor dem Heck einen Knoten.
    Die Dorsche hängen so schön im Meerwasser, bleiben kalt und frisch und können in Ruhe ausbluten.
    Eine andere Möglichkeit wäre noch, sich einen Karpfensack zu besorgen, diesen über Bord zu hängen und die getöteten Fische dort hinein zu tun.

    Jetzt im Sommer ins Meerwasser hängen um zu kühlen?
    Wieviel Grad hat denn die Ostsee grade eben?
    Das ist kein Kühlen.
    Schau Dir mal die Colemann Xtreme 100 Qt Box an.
    Gruss Armin

  11. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Harzer für den nützlichen Beitrag:


  12. #8
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    Mag sein, dass das Wasser nicht gerade Gefriertemperatur hat,
    aber ich hatte noch nie Probleme mit verdorbenem Fisch.
    Außerdem ging es hier ja nicht explizit um die heißen Monate und bei kälteren Wassertemperaturen sollte es da ja eigentlich keinen Probleme geben.
    In den Wärmeperioden, die wir jetzt im Sommer hatten, habe ich auch eine Kühlbox benutzt- sicher ist sicher.

  13. #9
    Allrounder Avatar von Florian R.
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    Zitat Zitat von Fördeangler Beitrag anzeigen
    Passt nur bloß beim Einfrieren auf, bei Freunden von uns ist eine PET-Flasche in der Tiefkühltruhe geplatzt und hat die Decke vom Gefrierfach durchschlagen! Na ja, ein neuer Kühlschrank ist halt nicht so billig. Man sollte also immer aufpassen, das man etwas Luft in der Flasche hat, damit sich das Eis ausdehnen kann.
    naja nicht ganz richtig Luft lässt sich nicht unendlich komprimieren bzw. denke ich dass der Kühlschrank gerade durch den Druckaufbau der eingeschlossenen Luft das zeitliche gesegnet hat. In dem Moment wo die Flasche platzt und die komprimierte Luft schlagartig entweicht und sich ausdehnt, wird die Flasche beschleunigt (wie wenn man einen Luftballon offen fliegen lässt). Die Lösung um soetwas zu vermeiden ist also die Flasche zu 3/4 zu füllen und dann zusammenzudrücken bist das Wasser am kurz unterm Flaschenhals ist. Dann zudrehen und es sollte nix passieren.

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