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  1. #1
    der Fischflüsterer Avatar von Stiffler79
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    Thumbs up Rotaugen nach Omas-Art

    Hallo zusammen,
    hier noch ein Rezept aus Omaszeiten,lasst es euch munden.

    - Rotaugen
    - Essig
    - 1 l Zitronenessig
    - 2 TL Fischgewürz
    - 300 g Zucker
    - 2 TL Salz,
    - 1/2 l Wasser
    - 5 Zwiebeln.

    Man legt die Rotaugen ausgenommen, geschuppt und ohne Kopf in 10 prozentigen Essig ein.
    3 Tage ziehen lassen.
    Fertig sind sie, wenn das Fleisch gleichmäßig weiß ist und keine rosa bzw. glasigen Stellen mehr zeigt.
    Dann wird aus 1 l Zitronenesiig, 2 TL Fischgewürz, 300 g Zucker, 2 TL Salz, 1/2 l Wasser und Zwiebelringen(5 Zwiebeln) eine neue Marinade hergestellt, darin ziehen die entgräteten Rotaugen nochmal 2 Tage gut durch.
    Zum Entgräten wird der Fisch lediglich auseinandergeklappt, dann läßt sich die Mittelgräte gut herausnehmen. Die feinen Rückengräten sind durch die Essigwirkung wie aufgelöst(weggezaubert).

    So jetzt gehn mir aber langsam die Rezepte aus,seufz.
    mfg Stefan

  2. Folgende 14 Petrijünger bedanken sich bei Stiffler79 für den nützlichen Beitrag:


  3. #2
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    Stiffler danke für das Rezept.
    Was für ein Fischgewürz nimmst du ?
    Ist es gemahlen , oder ist es ein Gewürz aus versch. Zutaten die nicht gemahlen sind....Lorbeer, Nelken, Wacholderbeeren, Möhren , Senfkörner, Koreander, Pfeffer und Sellerie ?

  4. #3
    Petrijünger Avatar von Marlo89
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    hey echt gutes rezept...
    es gibt bei uns ein fertiges fischgewürtzt...
    in nem disounter (wiglo)
    das ist sehr sehr gut und eignet sich für dieses rezept prima...
    lg mario

  5. #4
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Wuppi
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    Schmeckt wohl so wie Matjes oder??
    Gruß

    Wuppi

  6. #5
    Profi-Petrijünger Avatar von Steff-Peff
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    Zitat Zitat von Wuppi Beitrag anzeigen
    Schmeckt wohl so wie Matjes oder??
    ich tippe mal sauer > Bismarckhering / Rollmops

    Grüße
    Steff-Peff

  7. #6
    El Barscho© Avatar von Dietmar
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    Naja - Rotauge ist eigentlich vom Geschmack her...

    eines der besten Süsswasserfische überhaupt. Ob als Rollmops, Bratheringsart, kleine Rotaugen frittiert oder als panierter Backfisch, da kommt keine Forelle und nichts anderes mit - bis auf eine Ausnahme - der Bresen (Brassen,Brachse). Sein Fleisch ist geschmacklich sogar noch besser als das der Rotaugen. Es ist, wie das Rotaugenfleisch auch - eine absolute Delikatesse.
    Beide Arten sind lediglich wegen der vielen Gräten nicht zum "Marktfisch" gekürt worden weil sich kaum jemand mit der richtigen Zubereitung auskennt.
    Genau das aber macht diese Fische zu einer fast schon unbezahlbaren und extrem raren Delikatesse. Wer mag kann den "Backfisch" vom Rotauge jedes jahr am Rhein im hessischen Gernsheim am Fischerfest (28.7. - 02.08.2010) probieren, vorausgesetzt er kommt nicht zu spät denn: Forellen gibts da immer, Rotauge ist meist schon nach ein paar Stunden ausverkauft....das liegt daran dass jeder statt einer Portion gleich 3 frisst....weils ja net schmeckt. Der sagenhafte Gernsheimer Kartoffelsalat dazu sei nur am Rande erwähnt.
    Grüsse
    Dietmar
    Wer sich über den Dreck vor anderer Leuts Haustüre aufregt hat den riesen linken Misthaufen vor seiner eigenen Türe übersehen. Aber es kommt noch schlimmer: Er hat ihn noch nichtmal gerochen!
    Jägerlatein?

  8. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Dietmar für den nützlichen Beitrag:


  9. #7
    Petrijünger
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    Hallo,

    mal grad ne kleine Frage dazu:

    Wie lange halten sich die Rotaugen, muß man sie nach 5 Tagen essen oder konserviert der Essig sie schon eine weitaus längere Zeit...?
    (hab zwar auch noch nie ein offenes Glas Gurken im Kühlschrank schimmeln sehen, doch Gemüse ist ja was anderes wie Fisch).
    ...und wird durch längeres Lagern das Fleisch noch mürber, bzw. zarter...?

    Ich hab meine Rotaugen mit Spreewaldgurken-Aufguß (Konzentrat) aufgesetzt,
    genial das Zeugs, genau die geforderten 10% Säure und schon einen leckeren Kräutergeschmack, leicht nach Dill.
    Trotzdem hab ich noch zusätzlich frischen Dill und Fischgewürz dazugegeben.

    Nach 3 Tagen hab ich die Hälfte des Gurkenaufgussen weggeschüttet und wieder mit Wasser aufgefüllt, weil der reine Gurkenaufguß mit 10% Säure doch etwas zu scharf war.
    Hoffe,
    das die Schärfe durch die Verdünnung auf 5% Säure das Fleisch etwas milder macht.


    Gruß aus dem Saarland:

    Mekong

  10. #8
    Petrijünger Avatar von screegyx
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    Smile

    Moin, Moin, also ich habe dein Rezept probiert mit zehn Rotaugen und absolut lecker!!! Die kleinen Gräten waren auch alle verschwunden...nochmal Danke für das tolle Rezept! Petri Mario

  11. Der folgende Petrijünger sagt danke an screegyx für diesen nützlichen Beitrag:


  12. #9
    Neuer Petrijünger
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    Hallo,
    das geht doch sicher auch mit Rotfedern ???

  13. #10
    Profi-Petrijünger Avatar von stierkopf
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    Sicher sicher geht es auch mit Rotfedern, es geht mit so ziemlich allen
    " Weißfischen".

  14. #11
    Profi-Petrijünger
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    Hört sich ja echt ma lecker an!

    Was passiert denn mit den Flossen bleiben die dran und werden mitgegessen? Und schmeckt das dann so ähnlich wie ein Bismark Brötchen?
    Möchte das nämlich auch sehr gern mal probieren.
    Hochachtungsvoll

    VıνλŁλŦŖεε

  15. #12
    Profi-Petrijünger Avatar von Steff-Peff
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    Die Flossen schneide ich immer ab, da sie später nicht gegessen werden. Ein Bild vom Endergebnis findest Du unter
    http://www.chefkoch.de/rezepte/83919...-Rotaugen.html
    Die Bilder habe ich dort vor einiger Zeit mal eingestellt.
    Gruß
    Steff-Peff

  16. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Steff-Peff für den nützlichen Beitrag:


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