Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 16
  1. #1
    der Fischflüsterer Avatar von Quickfish
    Registriert seit
    18.01.2010
    Ort
    21682
    Alter
    65
    Beiträge
    91
    Abgegebene Danke
    96
    Erhielt 111 Danke für 40 Beiträge

    der Hechtsprung

    Moin in die Runde,
    letzte Woche habe ich einen 70iger Hecht gefangen.
    Nach meinem Anschlag sprang dieser sofort. Den Hecht habe ich ziemlich hart rangedrillt und kurz vorm Kescher wieder dieser Sprung.


    Wie habt ihr euren ersten Hechtsprung in Erinnerung ?
    Worauf achtet ihr beim Hechtsprung (Rutenhaltung, Schnurspannung)?
    Woran erkennt ihr, ob der Hecht springen will ? Habt ihr schon Hechte beim Springen verloren ?
    Gruss Quickfish
    es ist mir egal wer du bist, solange ich hier angel geht hier keiner über das Wasser.

  2. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei Quickfish für den nützlichen Beitrag:


  3. #2
    Schwarzbarschliebhaber Avatar von KarpfenPro94
    Registriert seit
    16.06.2009
    Ort
    68647
    Alter
    23
    Beiträge
    103
    Abgegebene Danke
    27
    Erhielt 112 Danke für 39 Beiträge
    Ich hab schon ein paar verloren im Sprung. Es kommt drauf an wie du ihn drillst wenn du ihn länger im tiefen drillst und er dort müde wird sind die chancen für einen Sprung gering.Aus meiner erfahrung springen Großhechte gerne mein meter Hecht den ich auf Köfi hatte ist auch gesprungen viele andere auch. Normal würd ich ein Bisschen nachgeben also schnur wenn er springt und den Kopf schüttelt wenn der Haken (zb wobbler etc.) nur leicht am Maul hängt da ich aus erfahrung einige verloren hatte als ich auf Spannung hielt.

    mfg steven
    Barschjäger mit Seele.

    euch allen und viel Glück.

  4. #3
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
    Registriert seit
    26.07.2007
    Ort
    89
    Alter
    42
    Beiträge
    6.078
    Abgegebene Danke
    6.323
    Erhielt 10.798 Danke für 3.756 Beiträge
    Zitat Zitat von Quickfish Beitrag anzeigen
    Moin in die Runde,
    letzte Woche habe ich einen 70iger Hecht gefangen.
    Nach meinem Anschlag sprang dieser sofort. Den Hecht habe ich ziemlich hart rangedrillt und kurz vorm Kescher wieder dieser Sprung.


    Wie habt ihr euren ersten Hechtsprung in Erinnerung ?
    Worauf achtet ihr beim Hechtsprung (Rutenhaltung, Schnurspannung)?
    Woran erkennt ihr, ob der Hecht springen will ? Habt ihr schon Hechte beim Springen verloren ?
    Gruss Quickfish
    Hi Quickfisch ,

    Hechte springen sehr viel mehr , wenn man mit der Rute nach oben drillt , drillt man hingegen mit gesenkter Rute kommt dies kaum oder gar nicht vor .

    An den ersten Hechtsprung kann ich mich nicht mehr erinnern , ist schon weit über 20Jahre her .

    Wenn ein Hecht springt , sofort die Rute senken , aber weiter auf Schnurspannung bleiben , im Sprung hatte ich früher auch Hechte verloren , da man mit der Rute nach oben gedrillt hatte , jetzt passiert dies nicht mehr .

    Ob ein Hecht springen will , erkennt man , wenn die Schnur die Wasseroberfläche ruckartig durchpflügt , wenn der Hecht zu steigen beginnt (Erfahrungssache), sehr gut mit farbiger Schnur sichtbar und durch rutensenken oft noch vermeidbar .

    Wenn Hechte zu hart rangenommen werden im Drill ist die Gefahr des Springens höher , als wenn man sie müde drillt .
    Meiner Erfahrung nach springen kleinere und mittlere Hechte mehr als große Hechte , letztere ziehen mehr in die Tiefe und in Richtung ihrer "Verstecke/Standplätze " .


    mfg Jack the Knife
    mfg Jack the Knife

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.

    Henry Ford, amerikanischer Industrieller

    Pessimisten sind Optimisten mit negativer Erfahrung !

  5. Folgende 10 Petrijünger bedanken sich bei Jack the Knife für den nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Holtenser
    Registriert seit
    07.01.2008
    Ort
    37079
    Alter
    43
    Beiträge
    2.425
    Abgegebene Danke
    5.582
    Erhielt 4.356 Danke für 1.540 Beiträge
    Hi

    Drille meine Hechte in der Regel ruhig aus soweit die Gewässerstruktur das zulässt, so springen sie nur sehr selten,öfters ist ein Schlagen an der Wasseroberfläche zu sehen, das ist dann aber in 99% aller Fälle auch das Zeichen dafür das der Hecht jetzt aufgibt.

    Gruss
    Olli

  7. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Holtenser für den nützlichen Beitrag:


  8. #5
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
    Registriert seit
    05.03.2007
    Ort
    31195
    Beiträge
    5.155
    Abgegebene Danke
    4.541
    Erhielt 6.104 Danke für 2.358 Beiträge
    Sorry, aber Hechte springen im Drill schon mal, genauso wie andere schnelle Räuber auch.
    Aber, so leids mir tut Jack the Knife, drillen kann man nicht mit gesenkter oder gar in Fischrichtung zeigender Rute.
    Nur die hoch gehaltene Rute arbeitet und macht so den Fisch müde.
    Was heißt denn Drillen?
    Reinkurbeln?
    Nein, es soll sein den Fisch mit der Elastizität der Rute und der genau abgestimmten Bremse der Rolle landereif zun machen.
    Nur Kurbeln geht gar nicht.
    Was hat mir mal ein englischer Skipper ins Ohr gebrüllt bei einem Thundrill?
    Go on, pump an wind.
    Und wenn er richtig zieht den Fisch nur noch mit hoher Rute gegen die Bremse toben lassen.
    Beim Springen isses nur wichtig den Kontakt zum Fisch nicht zu verlieren, die Schnur auch dabei immer unter Spannung zu halten.
    Und das gelingt am besten mit der hoch gehaltenen Rute.
    Gruss Armin

  9. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Harzer für den nützlichen Beitrag:


  10. #6
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
    Registriert seit
    26.07.2007
    Ort
    89
    Alter
    42
    Beiträge
    6.078
    Abgegebene Danke
    6.323
    Erhielt 10.798 Danke für 3.756 Beiträge
    Hi Harzer ,

    die Rute arbeitet im Drill genauso , wenn sie gesenkt ist und im 90°Winkel zum Fisch zeigt , so drille ich meine Fische ohne Probleme müde , aber egal jeder macht es anders .
    Das habe ich damit gemeint , die meisten Aussteiger hatte ich früher , wenn die Rute Steil nach oben gehalten wurde , gerade am Ende kurz vor der Landung .

    Steil nach oben drille ich nur , wenn es auf weite Entfernung geht , niemals aber , wenn der Fisch sich in unmittelbarer Nähe befindet oder es die Umstände nicht zulassen .

    Ich habe nie geschrieben , daß man mit der Rute zum Fisch zeigen soll .

    mfg Jack the Knife
    Geändert von Jack the Knife (31.05.2010 um 20:50 Uhr)
    mfg Jack the Knife

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.

    Henry Ford, amerikanischer Industrieller

    Pessimisten sind Optimisten mit negativer Erfahrung !

  11. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Jack the Knife für den nützlichen Beitrag:


  12. #7
    Eishackler ;) Avatar von strasse
    Registriert seit
    12.07.2008
    Ort
    85625
    Beiträge
    786
    Abgegebene Danke
    961
    Erhielt 956 Danke für 339 Beiträge
    Jack the Knife hat schon recht .
    Erst den Hecht ganz normal drillen ,also Rute oben und wenn er springt Rutenspitze sofort runter an die Wasseroberfläche und Spannung unbedingt beibehalten ,sonst nützt die Rutenstellung ja nichts (Karpfenpro 94 !!!)

  13. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei strasse für den nützlichen Beitrag:


  14. #8
    Da geht noch was!!!!!!!! Avatar von Biervampier85
    Registriert seit
    03.07.2007
    Ort
    41363
    Alter
    32
    Beiträge
    850
    Abgegebene Danke
    6.987
    Erhielt 1.626 Danke für 357 Beiträge
    Ich muss dem Harzer auch zustimmen.
    Eine gesenkte Rute bringt überhaupt nichts, Und macht den Fisch bestimmt nicht müde. Und Einen Hechtsprung kann man nur vermeiden in dem Mann den Fisch am Grund oder im Mittel Wasser gegen die Bremse und Rute Kämpfen Lässt.
    Selbst wenn er springt muss man nur Spannung halten was allerdings nicht so leicht ist.
    Bei untermassigen Hechten bin ich sogar froh wenn sie springen dann erspare ich ihnen meist das lästige gefummel mit der Zange.

    Gesenkte Ruten sehe ich oft an Forellenteichen von unerfahrenen Anglern und die wundern sich dann das sie die Forellen nicht müde oder in den Kescher bekommen.
    alles gute von mir und Petri.
    Mfg Danny

  15. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Biervampier85 für den nützlichen Beitrag:


  16. #9
    Fisch-Hitparade Gutachter-Kollegium Avatar von Thunfisch
    Registriert seit
    06.12.2005
    Ort
    64625
    Alter
    56
    Beiträge
    2.295
    Abgegebene Danke
    7.999
    Erhielt 5.609 Danke für 1.635 Beiträge
    Moin,

    so viele verschiedene Aussagen und das Schöne ist, alle sind richtig.

    es kommt natürlich immer auf die Situation an. wenn ich im Drill sowieso schon weit über der Wasseroberfläche stehe (auf hohen Stegen oder steilen Bachufern), werde ich natürlich die Rutenspitze eher im Drill senken können, als wenn ich im Wasser stehe oder im Kajak sitze. Auch während des Drills wird die Rutenhaltung ständig korrigiert um die Rutenaktion in jeder Situation optimal nutzen zu können - schließlich kann man nur so den Fisch schnell ermüden, dahin führen wo man ihn haben will und ständig die Spannung halten.

    Gruß Thorsten

  17. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Thunfisch für den nützlichen Beitrag:


  18. #10
    RaubFischJäger
    Registriert seit
    25.04.2010
    Ort
    04539
    Beiträge
    22
    Abgegebene Danke
    22
    Erhielt 2 Danke für 2 Beiträge

    meine meinung

    wenn es die situation zu lässt und man eine weite strecke hat sollte man die rute erstzmal steil halten um den räuber im mittelwasser zu halten und um so näher man ihn richtung ufer/boot oder sonstiges bringt senkt man die rute je nach bedarf ab. und hebt sie auch wieder wnn es sein muss.so habe ich bis jetzten meine hechte gefangen


    ganz besonders an flies gewässern darfst die rute ne zu steil und nie zu flach halten in guten mittel weg finden und die schnur immer unter spannung sonst wars das im fluß da isser wech


    ist meine ERFAHRUNG
    ein guter köfi ist die halbe miete so stehts geschrieben so würd es geschen und so würd es immer sein

    und nur ein toter KöFi ist ein guter KöFi


    Petri Heil an alle

  19. Der folgende Petrijünger sagt danke an RaubFischTrio für diesen nützlichen Beitrag:


  20. #11
    Neuer Petrijünger
    Registriert seit
    27.07.2010
    Ort
    40764
    Beiträge
    2
    Abgegebene Danke
    1
    Erhielt 0 Danke für 0 Beiträge

    Anschlag beim spinnfischen

    Hallo zusammen,
    wie soll ich beim spinnfischen(mit wobbler)den Anhieb setzen??????

  21. #12
    Super-Profi-Petrijünger
    Registriert seit
    23.11.2009
    Ort
    72511
    Beiträge
    710
    Abgegebene Danke
    88
    Erhielt 215 Danke für 155 Beiträge
    Zitat Zitat von Biervampier85 Beitrag anzeigen
    Ich muss dem Harzer auch zustimmen.
    Eine gesenkte Rute bringt überhaupt nichts, Und macht den Fisch bestimmt nicht müde...........
    Gesenkte Ruten sehe ich oft an Forellenteichen von unerfahrenen Anglern und die wundern sich dann das sie die Forellen nicht müde oder in den Kescher bekommen.


    Sorry aber du hast nicht verstanden was Jack the Knife im 2. Post über dir eigentlich genau erklärt hat.... er hält die Rute nicht in Fischrichtung nach unten sondern hat auch einen Winkel von 90°... ob du die Rute nach oben hälst im 90° Winkel oder nach unten zur Seite ist egal... sofern man bissle Kraft in den Armen hat, weil Jack the Knife`s Methode im Vergleich zur Rute hochhalten etwas mehr Kraftaufwand vom Angler erfordert, ich werde diesen Tipp annehmen und testen dann sehe ich ja was Sache ist... ich glaubs Ihm aber - klingt logisch.


    Habe die letzten 12 Tage von 3 Hechten 2 beim springen verloren(waren meine ersten 3 überhaupt seit ich den Schein habe!), bin jetzt hin und habe an meine ganzen Wobbler, Swimbaits und so wo noch kein Sprengring an der Öse war einen drangemacht, ich erhoffe mir dadurch das die Hebelwirkung beim Kopfschütteln etwas verringert wird...... obs wirklich was bringt wird die Zeit zeigen, laut meiner "logischen Theorie" müsst es eigentlich wenigstens ein bisschen was bringen !



    @Killerfish97 beim spinnfischen mit Kunstködern muss man SOFORT anschlagen, jeder Räuber bemerkt umgehend dass das kein echter Fisch ist und wird versuchen diesen so schnell er Ihn im Maul hatte auch wieder los zu werden.
    Geändert von Angler Newbie (15.08.2010 um 16:33 Uhr)
    *******************

    Gruß Mike

  22. #13
    Raubfischfreak Avatar von Tim Kuehn
    Registriert seit
    21.08.2005
    Ort
    42289
    Alter
    28
    Beiträge
    1.163
    Abgegebene Danke
    494
    Erhielt 1.232 Danke für 317 Beiträge
    Auf 85% der Hechtsprunge kann man sich sowieso vorbereiten, weil der Hecht kurz bevor er Springt oder sich Schüttelt, dass Maul langsam öffnet.
    Ein Hecht springt nicht mit einem geschlossenem Maul.
    Gruß Tim

  23. #14
    Super-Profi-Petrijünger
    Registriert seit
    23.11.2009
    Ort
    72511
    Beiträge
    710
    Abgegebene Danke
    88
    Erhielt 215 Danke für 155 Beiträge
    Und du willst mir jetzt erzählen das wenn du den Fisch nicht gerade siehst das du merkst das er sein Maul aufmacht....
    *******************

    Gruß Mike

  24. #15
    Raubfischfreak Avatar von Tim Kuehn
    Registriert seit
    21.08.2005
    Ort
    42289
    Alter
    28
    Beiträge
    1.163
    Abgegebene Danke
    494
    Erhielt 1.232 Danke für 317 Beiträge
    Wenn ich den Fisch nicht sehe, kann er auch nicht springen.
    Gruß Tim

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Foren-Regeln Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
HTML-Code ist an.

Lesezeichen