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  1. #1
    Petrijünger
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    Sbiro Rute+Rolle mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis

    Hi zusammen,

    ich möchte gern tiefer in die Angelei einsteigen und mir besseres Gerät zulegen. Primär werde ich am Forellenteich angeln, bis ich meinen Fischereischein habe und an Rhein/Ruhr und Umgebung auch mal allein unterwegs sein werde/darf.

    Aktuell besitze ich zwei Einsteiger Forellen Ruten (ForellenSpezi Set), weiß nicht mehr wo ich sie einst bestellt hab, für je 30€ (2,7m, 10-30g WT). Die Ruten sind für Posenangelei und leichten Schleppmontagen grundsätzlich gar nicht sooooooo schlecht, denn ich konnte schon einige Male auch dickere Fische herausholen. Die Rollen sind die Schwachstelle. In Relation zu einer Markenrolle laufen sie extrem schwer.

    Nachdem ich mich nun in die Materie ein wenig eingelesen habe (speziell Spinnfischen mit Wasserkugel/Sbiro) und beim letzten mal auf meiner 2.70m Rute ein 2m langes Vorfach mit 8g Spiro hatte, such ich nun etwas besseres (länger,bessere rolle, niedrigeres wurfgewicht) speziell zum Spinnfischen.

    Es soll eine neue Rute her (die alte würd ich für klassische Posenfischerei noch halten) + 2 neue Rollen. Und hier steh ich nun etwas auf dem Schlauch. Viele Infos habe ich bereits aus diesem Threat http://www.fisch-hitparade.de/angeln.php?t=60160 ziehen können, allerdings wurden die Rutenarten dort ein wenig durcheinander geworfen, was wohl darauf zurück zu führen ist, dass sich die möglichen Anwendungen einander nicht immer ausschließen..

    Anforderungen: Zum Sbiro/Wasserkugel/Schleppangeln qualifizieren sich meinem aktuellen Verständnis nach, in der Eignung absteigend, folgende Ruten: Sbiroruten, Spinnruten, Grundruten, Matchruten. Die Rolle sollte eine große Übersetzung sowie einen langen Kurbelhebel und Bremse besitzen. Bitte korrigiert mich!


    Folgende Ruten kommen in Frage:
    Speziell Sbiroruten:
    Balzer Diabolo V 25 3.95m
    http://www.angelsport.de/__WebShop__...-55/detail.jsf
    Hier die größte wählen? Würd auf jeden Fall die mit 3-25g nehmen. Rutengewicht mit 290g jedoch evtl zu hoch??

    Meine Favorit aufgrund der Vielseitigkeit und Ringgröße :
    Exori Trout X 3+3 0-25g 3.9m (2 davon sind wohl die Sensi Tip)
    http://www.angelsport.de/__WebShop__...ect/detail.jsf
    Leichter als die Balzer, aber keine Sbiro, bzw. ausgezeichnete Spinnrute

    Sänger Longcast Trout Spiro 3.9m (Bestes Preis/Leistungsverhältnis)
    http://www.angelsport.de/__WebShop__...t-1/detail.jsf
    Mich stört ein wenig der nackte Griff.

    Matchrute:
    Abu Enticer Pro Match
    http://www.angelsport.de/__WebShop__...tch/detail.jsf
    Wie hoch ist hier das Wurfgewicht?

    Bei den Rollen bin ich mir gänzlich unsicher. Redarc soll für Sbiro's net so doll sein als auch Matchrollen sind wohl nicht das wahre. Könnt Ihr mir etwas empfehlen? Gerne mit Ersatzspule und im Idealfall auch für die Posenrute. Welche Schnur und Stärke soll ich nehmen? Möchte auch für Großforellenbesatz gewappnet sein, darum dacht ich mir, dass ich bei einer Spule als Kompromiss ne .22er und bei zwei Spulen ne .20er und .25er nehmen würde.


    Viele Grüße,
    Chris
    Geändert von heutegibtsfisch (17.05.2010 um 21:38 Uhr)

  2. #2
    Petrijünger
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    Hab seit soeben ein paar rollen in der näheren auswahl. Was haltet Ihr davon?

    http://www.angelsport.de/__WebShop__...-ii/detail.jsf

    Oder die: http://www.angelsport.de/__WebShop__...-hm/detail.jsf
    bis auf welche fischgröße kann ich mit der rolle und 20er schnur gehen?

    Oder die: http://www.angelsport.de/__WebShop__...cia/detail.jsf

    http://www.angelsport.de/__WebShop__...pif/detail.jsf

    http://www.angelsport.de/__WebShop__...-fd/detail.jsf
    Geändert von heutegibtsfisch (17.05.2010 um 21:41 Uhr)

  3. #3
    AV Würges 1974 e.V. Avatar von akpromotion
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    Hallo Chris,

    wie mir scheint, hast Du Dich intensiv durch den Thread gelesen, Danke. Also haben wir mit den Beiträgen mehr erreicht und das ehrt uns.
    Zu Deiner Anfrage: Vor fast 3 Wochen habe ich mir eine Spro Premium Trout Float zugelegt. Sie hat 65 Euro gekostet und mit 3,30m und 5-35g WG ausreichen Reserven für alle Arten der Forellenjagt. Was mir an der Rute ganz besonders zusagt ist, dass der Blank nicht zu wabbelig ist, klar, dass Du mit einer weichen und senibelen Spitze besser die Attacken auf einen Schleppköder wahrnimmst. Zudem hat sie einen größeren Spitzenring, als vergleichbare, gerade für das Posenangeln. Mag sein, dass es ein Tick von mir ist, aber ich habe lieber ein klein wenig steifer. I.d.R. benutze ich einen 4g - 8g Waggler oder eine Olive (ähnlich dem Ghosttube), nicht mal einen Sbiro.

    Die verwendete Rolle ist eine Hero 830 von Balzer mit 22er Stroft mono. Die Rolle an sich ist nicht verkehrt, aber auch nicht die Krönung der Rollenschöpfung. Für das Forellenangeln reicht sie jedoch vollkommen aus.

    Aber ganz etwas anderes, eine Spezirute ist keine Erfolgsgarantie. Nur ein kurzes Beispiel: Vergangenen Sonntag bin ich mit meiner 1,80m Berkley Cherrywood am Bach gewesen und habe dort mit Olive und Wurmköder 7 Bafos, 1 Döbel und 2 Gründlinge verhaften können. Es waren zwar nur 2 maßige dabei, aber immerhin war es Erfolgreich. Nach 4 Stunden bin ich nochmal zum Vereinsweiher gefahren und habe die Montage auf Waggler umgebaut und mit Maden angeködert.
    Ich darf noch erwähnen, dass an der Berkley eine Tica Cetus SB500 Mini-Matchrolle dran ist und diese mit etwas über 100m 10er Climax BR8 bespult ist. Einer 6 Kilo geflochtene Schnur. Der erste Biss war von einer 2 Kilo Lachsforelle. Die Rute hat sich komplett durchgebogen und die Bremse war so eingestellt, dass sie selbst bei den heftigen Kopfstößen der Forelle reagierte. Es folgten dann 4 weitere Rebos von je 400g.
    Ich möchte damit nur schreiben, dass nicht zwingend das Geräte den Erfolg bringt, eher die Methode und vor allem Geduld, denn es läßt sich fast jeder Fisch landen, wenn alles stimmt.

    Vermutlich wird sich Peter auch dazu äußern, mit Ihm bist Du in guten Händen. Sicherlich wirst Du keine Enttäuschung bei den Vorschlägen unsererseit erleben und für Deine Bedürfnisse das richtige Gerät finden.

    Petri Heil und Gruß

    Micha

  4. Der folgende Petrijünger sagt danke an akpromotion für diesen nützlichen Beitrag:


  5. #4
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    Hallo Chris,

    wie Micha schon geschrieben hat ist Material nicht alles. Es vereinfacht zwar vieles und macht manche Fänge erst möglich denn mit einer 2,10 Meter Spinnrute komme ich halt nur schwer 70 Meter weit wenn sich die Forellen dort aufhalten. Trotzdem bringt einem eine Highendausrüstung mit der ich fast das gesamte Gewässer "abscannen" kann nichts wenn ich nicht weis wie man umgeht. Deshalb würde ich Dir empfehlen neben der Ausrüstung auch ein bisschen Zeit in "Trockentraining" sprich lesen von Anleitungen und anschauen von Videos zu investieren.

    Was das Gerät angeht würde ich folgt vorgehen:

    1. Ruten:
    Beim Sbirofischen gibt es nicht die richtige Rute. Die richtige Rute (WG+Länge) hängt stark von dem Gewässer und den darin befindlichen Fischen ab. Du hast leider nicht geschrieben welche Größe deine Forellenteiche haben, welche Forellen zu erwarten sind und wie es mit Hindernissen oder anderen Anglern aussieht.
    Die von Dir genannte Exori Sensitip ist eine sehr gute Allroundrute. Aber sie hat selbst mit der harten Spitze Ihre Grenzen auch wenn Exori auf der Homepage andere Werbeversprechen macht. Die eine Grenze ist die Wurfweite. Laut Hersteller beträgt das max. WG 25g wirklich sinnvoll werfbar sind ca. 15-18g. Selbst mit einer sehr dünnen Schnur und guter Wurftechnik ist dann nicht mehr als ca. 70-80m drin. Die zweite ist die Größe der Forellen. Am WE hatte ich das Glück bei uns am Vereinssee eine 3 KG Forelle mit dieser Rute (harte Spitze) fangen. Man kann zwar die Forelle noch "gefahrlos" drillen allerdings nur wenn man freises Wasser hat sprich keine größeren Hindernisse oder andere Angler in der Nähe sind und in dessen Schnur sich die Forelle verfangen kann. Der Sensitp fehlt einfach das Rückrat um Forellen von 3 KG oder größer ohne dass sie zuviel Schnur nimmt und damit in Hindernisse schwimmen kann, mit der Rute relativ schnell zu ermüden. Wenn Forellen dieser Größe nicht nur die Ausnahme sind und Hindernisse da sind würde ich anstatt der Sensitip eher zu der großen Exori X-Project 3 2.0 mit 40g WG, der B.Richi Sibro oder zur Spro von Micha tendieren.

    2. Rolle:
    Wie ich in dem von Dir genannten Thread schon geschrieben habe muß man wissen was man braucht. Hat man kleinere Gewässer und braucht somit keine so große Wurfweite kann man kleine und leichte Rollen einsetzen die den Vorteil haben dass man damit lange Zeit "ermüdungsfrei" fischen kann. Hat man größere Gewässer und muß öfters mal 70 Meter oder weiter raus sind diese Rollen dann nur eingeschränkt brauchbar und man sollte sich lieber nach etwas größeren Rollen evtl. Matchrollen umsehen die dann leider auch schwerer sind. Die Kurbelform der Rolle ist geschmacksache. Ich komme am besten mit Doppelkurbel zurecht weil sich diese mit einem Finger besser kurbeln läßt. Es gibt aber auch andere die lieber eine Einfachkurbel bevorzugen. Hier würde ich mal in den Laden gehen und "probedrehen".

    Wenn Du die Fragen nach deinem Gewässer, der Fischgröße und deinem Budget beantwortest empfehle ich Dir gerne ein paar Geräte.


    Gruß Peter
    Geändert von cyberpeter (18.05.2010 um 09:36 Uhr)

  6. Der folgende Petrijünger sagt danke an cyberpeter für diesen nützlichen Beitrag:


  7. #5
    Petrijünger
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    Hi,

    also zu der Exori X-Projekt 3 2.0 (WG 8-40g) 3,90m kann ich gerade was zu sagen...:

    Hab die Rute letzten Sonntag das erste Mal benutzt und bin sehr angetan von dem Teil.
    Hatte die austauchbaren,schwimmenden Spirolinos von Balzer drauf von 10,15 und 20g.
    Zwischen Karabiner und Spiro hatte ich noch eine 16mm Pilotkugel für die Tiefe einzustellen und als Bißanzeiger.

    Hauptsächlich benutzte ich den 15g Spiro und ich habs der Rute richtig gut gegeben, weil ich wissen wollte, wie weit ich auswerfen kann.
    Hatte 0,25er Hauptschnur drauf und ich denke wenn sie noch ein bissel dünner gewesen wäre, wäre noch etwas mehr Reichweite draufgekommen.

    Hab grad mal auf Google-Earth ausgemessen:
    Mit dem 15g-Spiro waren 55-60m drin,
    mit dem 20g-Spiro bis 70m.

    In dem Weiher waren sehr lebendige, kleinere Regenbogenforellen drin, die auch stellenweise aus dem Wasser sprangen.
    Ich angelte an dem Tag nur mit Regenwürmern aus dem Garten,
    was sich als sehr guter Köder erwies.
    Als ich den ersten Wurm im Wasser hatte, bekam ich auch gleich den ersten Biß.
    Eine etwa 30cm kleine, aber sehr quirlige Regenbogenforelle.

    Die Rute bog sich schon ordentlich durch die ersten 2/3 ab Spitze und die kleine Forelle kämpfte doch recht ordentlich für diese Größe.
    Da hatte ich schon größere Forellen, die sich nicht so gewehrt hatten...

    Die 2.kleine Forelle (auch ca.30cm), die ich kurz vor Schluß fing war genauso quirlig wie die Erste, aber die Rute federte jeden Fluchtversuch sanft ab, sodaß ich diese auch sicher keschern konnte.

    Ergo:
    Die Exori ist eine schöne, feine Rute, die mir an diesem Tag sehr viel Freude gemacht hat.
    Die Spitze ist noch sensibel,
    sodaß ich mir denken kann, das man mit ihr auch sehr leichte Spinner/Blinker in Kombination mit Spiro führen kann und auch leichte Zupfer erkennen kann.
    Aber auch genug Rückgrat ist vorhanden.

    Ein kleinerer Nachteil, wenn es denn einer ist:
    Im oberen Teil des Rollenhalters geht die Rolle nur etwa 3-4mm hinein,
    was bei anderen Ruten/Rollenhaltern schonmal einen ganzen cm mehr sein kann.
    Dennoch keine Angst,
    die Rolle sitzt trotzdem fest und man braucht auch keine Angst haben,
    das irgenwas rausrutschen/brechen könnte.
    Die Hauptkraft, wenn ein Fisch an der Schnur/auf die Rolle zieht geht sowieso zum Großteil auf die hintere Rollenhalterung und dort sitzt die Rolle im Rollenhalter der Exori sowieso noch etwas weiter drin.

    Hoffe,
    konnte etwas weiterhelfen mit meinem Praxistest.


    besten Gruß:
    Mekong


    P.S.:
    Hatte an diesem Tag mit den Regenwürmern noch etliche Bisse und die feine Pilotkugel reagiert sofort extrem schnell.
    Ich hab leider immer etwas zu früh angehauen,
    was sich als unvorteilhaft erwies.
    Ich hatte die Würmer zwar sehr nah auf dem Haken, doch die Forellen knabberten wohl erstmal die Würmer an.

    Ich finde diese Montage mit Spiro als Wurfgewicht um Weite zu machen mit der Pilotkugel recht gut.
    Mann muß nur kurz die Nerven behalten...
    ...wenn man an der feinen Pilotkugel den ersten Zupfer bemerkt holt sich die Forelle erstmal Appetit an den ersten Stückchen des Regenwurms.
    Dann passiert ein paar Sekunden nichts mehr, aber dann gehts wieder los.
    Bleibt nun die Pilotkugel ca.2sek. unter Wasser habe ich den Anhieb gesetzt und so bekam ich die beiden Forellen an dem Tag.

  8. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Mekong für den nützlichen Beitrag:


  9. #6
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    Hallo,

    die Exori X-Projekt 3 2.0 ist schon eine gute Rute - setzte sich auch gerne ein ..

    Aber für einen Weiher wo ich keine großen Wurfweiten brauche oder mit Forellen von 3 kg aufwärts rechnen muß ich sie einfach überdeminsioniert und im Vergleich zu Sensitip auch nicht so feinfühlig. Auch kann man mit der Sensitip aufgrund der austauschbaren Spitzen sehr gut mit Bodentaster aktiv wie passiv angeln. Die X-Projekt 3 hat dafür einfach eine zu starre Spitze was aufgrund des WG aber auch kein Wunder ist.

    Man kann halt nicht baden ohne naß zu werden.

    Mit dem Rutenhalter haßt Du recht aber ich hatte an der Rute schon einige Rollen dran und mit ein bisschen schieben habe bisher noch jede fest bekommen.

    Die zwei Sachen die ich bei den Exoriruten nicht so gut finde sind die verwendete "Billigvariante" der SS304 Ringe was bei Monoschnur nicht weiter dramatisch ist und der nicht so hochwertige Rollenhalter. Da ist B.Richi mit den Gold Cerment oder Spro mit den Sic-Ringen und besserem Rollenhalter noch etwas hochwertiger aufgebaut.

    Gruß Peter
    Geändert von cyberpeter (18.05.2010 um 14:42 Uhr)

  10. #7
    Petrijünger
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    Hi,
    ja bei meiner Exori X-Project 3 2.0 ist mir zuhause auch gleich aufgefallen,
    dass die Ringeinlagen silber-metallfarben sind, wie halt normales, blankes Metall aussieht.
    Und von SIC-Ringen mein ich von den Bildern her zu wissen,
    das Silicium-Carbid immer schwarz-silbrig aussieht.
    Und meine Jenzi Senso-Float 10-50g 3,60m hatte in derselben Preisklasse wie meine Exori auch SIC-Ringe.

    Deshalb rief ich bei dem Händler, wo ich meine Exori her hatte an, weil ich nicht so recht glauben wollte, dass die Exori nur normale Metallringe hätte.

    Der Händler meinte,
    das die Exori auch SIC-Ringe hätte und das sie nur eine andere Farbe hätten.
    Ich glaubs aber trotzdem nicht, weil wie gesagt meiner Meinung nach Silicium-Carbid immer schwarz,silbrig sein sollte...?


    besten Gruß:
    Mekong

  11. #8
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    Hallo,

    dem "Krach" nach den die Rute macht wenn man sie geflochtener Schnur fischt können es eigentlich nur SS304 mit Titaniumeinlage sein.

    Gruß Peter

  12. #9
    Petrijünger
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    Hi,

    danke für die vielen Antworten.

    @akpromotion: Danke für den Tip, die Rute gefällt mir von der Beschreibung her ganz gut, aber wenn sie für Dich als Erfahrener Angler zwar hart aber noch ok ist, ist sie für mich dann nicht evtl. zu hart? Hätte ich mit der harten Spitze der Sensi Tip nicht eine ähnliche Härte?

    @all+cyberpeter:

    Rolle: Ich denke ich würde eine zweiarmige oder eine einarmige Rolle mit langem Hebel bevorzugen. Habe beim letzten Mal bemerkt, dass ich ebenfalls dazu tendiere mit der Fingerkante zu Kurbeln..

    Angelrevier: Erste Wahl und zugleich der Größte:
    http://maps.google.com/maps?f=q&sour...08256&t=h&z=18

    2) Zweite Wahl:
    http://maps.google.com/maps?f=q&sour...08256&t=h&z=18

    3) Ausweichsee:
    http://maps.google.com/maps?f=q&sour...08256&t=h&z=18

    Die Teichgrößen, in Bezug auf die genutzte Wurfweite, variiert wohl etwa zwischen 15-60m.

    Portmonaie: Aufgrund dessen, dass ich noch ein bisschen Zubehör benötige und dort wohl ebenfalls noch ein paar Euro los werde, würd ich für Sbiro Rute+Rolle zusammen gern ~100,-€, max. 120,-€ ausgeben und für die Posenrute wie gesagt gerne noch ne zweite Rolle zusätzlich. Ist aber kein muss. Fische die Pose ziemlich leicht, so dass ich nicht viel zu kurbeln hab und auch nicht weit raus möchte/muss. In Bezug auf die Größe der Sbiro/Schlepprute bin ich nun etwas verunsichert. Habe gelesen je größer umso besser, aufgrund dessen, dass das Vorfach entsprechend länger ausfallen kann.

    Hoffe das reicht erstmal an Infos.

    Allgemeine zum Beitrag von Mekong (schwimmender Sbiro+Pilotkugel) Wie sieht hier die Montage aus? Angenommen ich fische mit 2.40 Vorfach. So wie Du es beschrieben hast, wäre die Montage wie folgt: Sbiro, Perle, Stopperknoten, Pilotkugel, 3xWirbel, Vorfach, Miniblei, Köder. Hab allerdings immer gelesen, dass eine klassische Sbiro Montage ganz einfach und wie folgt aussieht (Sbiro, Gummiperle, 3xWirbel, Vorfach, Miniblei, Köder) und die Pilotkugel, wenn überhaupt, auf dem Vorfach sitzt. Die Montage von Mekong wär allerdings locker 3m lang, so dass die Pilotkugel überhaupt auch einen Nutzen hat..


    Viele Grüße,
    Chris

  13. #10
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    Hallo Chris,

    sorry dass ich mich eventuell falsch augedrückt habe. Die Rute ist keinesfalls hart, sie ist schon in der Aktion seidenweich, ich schrieb von wabbelig. Das bedeutet, wenn ich dir Rute horizontal halte und mit raschen Auf-Abwärtsbewegungen der Blank zu sehr nachwippt, ist das für mich wabbelig. Und das macht diese Rute nicht wirklich, sie federt etwas nach und das meinte ich mit "etwas" steifer. Zur Sensitip kann ich leider keine qualifizierte Auskunft geben, weil ich sie einfach nicht kenne. Peter jedoch hat sie zumindest in seiner Bekanntschaft schon in Aktion erlebt. Und vergleichbar zu Spro hat er eine Rute mit gleichem Blank aber anderer Beringung.
    Danke für die Blumen und schön, dass Du die Kommentare sorgfältig durchliest.
    So lange bin ich auch noch nicht am Angeln, aber ich kaufe künftig nur noch Sachen, die ich vorher mit den Spezis besprochen habe. Dann entscheide letztendlich beim Fachhändler, was es endgültig wird. Habe selbst schon viel Lehrgeld bezahlt und einen Teil meiner Ausrüstung aufgrund falscher Beratung wieder verschenkt, weil es mir einfach zu peinlich wäre, jemanden noch dafür Geld abzunehmen .

    Wie schon bereits geschrieben, kann ich Dir die Rute wärmstens empfehlen, gerade als erschwingliches Einstiegsmodell. Und für eine 5g-Montage mit kurzen Wurfdistanzen ist die 3,30m geradezu empfehlenswert. Unser Vereinsgewässer hat 20/50 x 120 Meter und mit 15g erreiche ich, ohne viel Gewalt, die 50m in der Breite.

    Das mit den langen Vorfächern halte ich ebenfalls für maßlos übertrieben, denn gerade an den kleinen Teichen wirst Du damit sicher einige Probleme bekommen. Nehmen wir mal an Du willst auf 20m Distanz die Monatge auslegen. Bei 2/3 der Distanz mußt Du die Montage abbremsen, damit sich das Vorfach strecken kann. Überlege einfach mal, wie schnell das gehen muss. Das sind bruchteile von Sekunden um auf dem kurzen Stück den Köder vernünftig zu präsentieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du damit glücklich wirst. Versuche es erst einmal mit einem Ghosttube am 1,20m Vorfach. Wenn das nicht reicht, kannst Du den Tube immer noch über einen Gummistopper verschieben.

    Gruß Micha
    Geändert von akpromotion (18.05.2010 um 19:11 Uhr)

  14. Der folgende Petrijünger sagt danke an akpromotion für diesen nützlichen Beitrag:


  15. #11
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    Ok, gucke mir die Rute dann noch mal näher an. Klingt ja an sich nicht schlecht was Du so schreibst :-)

    Gerad folgende Rolle gefunden. Rezension: http://www.forellenteichangeln.de/ne...mpfbremse.html

    Rolle: http://www.angelsport-gebhard.de/Ang...lle::1909.html

    Find sie an sich sehr ansprechend. Gewicht is zwar verhältnismäßig hoch, aber passt doch noch, oder?

    Meine Freundin lacht mich im übrigen schon aus, weil ich jetzt schon den dritten Abend in Folge nach Rute und Rolle suche

  16. #12
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    Hallo Chris,

    erst mal zur Rute. Wie Micha schon geschrieben hat sind 3,30m für das Sbiro oder Ghostfischen ausreichend wenn man keine zu langen Vorfächer fischt. Längere Vorfächer und kürzere Ruten machen nicht nur beim Werfen Probleme sondern auch bei der Landung des Fisches hat man dann das Problem hat dass der Sbiro schon am Spitzenring hängt man sich aber mit dem Kescher verrenken muß um an den Fisch zu kommen. Ob man nun wirklich ein 2 Meter Vorfach braucht hängt vom Gewässer ab. In einem FoPu oder Gewässern mit nicht so klaren Wasser kommt man meist auch mit Vorfächern von 1,20-1,50 klar wobei ich mir einbilde dass der Teig an kürzeren Vorfächern nicht so gut dreht als an langen. An unserem Vereinsgewässer brauche ich mit dieser Vorfachlänge nur dann antreten wenn frisch gesetzt ist. Sind die Forellen schon ein paar Wochen im Wasser fange ich mit 2,00 Meter Vorfächern wesentlich besser als mit 1,20 Meter Vorfächern. Ich persönlich halte eine Rutenlänge von 3,60m für den optimalen Kompromiss mit der man an den meisten Gewässern gut zurecht kommt und bis zu 2,00 Metern alle Vorfachlängen fischen kann. Wenn Du jedoch an einem Gewässer fischt wo zwischen den einzelnen Anglern nur wehr wenig Platz ist würde ich 3,30m Variante bevorzugen.

    Bei der Frage welches Modell würde ich nach deinen Angaben zur Sensitip raten. Im Vergleich zur Spro (vermutlich auch die von Micha), Exori 3.0 oder der B.Richi ist die Sensitip selbst mit der harten Spitze in der Spitze weicher aber auch feinfühliger weshalb die Rute flexibler (Bodentaster) einsetzbar ist, jedoch ist nicht nur die Spitze weicher sondern die gesamte Rute weshalb sie auch weniger Rückrat hat und deshalb, wie ich oben schon geschrieben habe, auch ihre Grenzen (Wurfweite+Forellengröße) hat die für deine Anforderungen kein Problem darstellen dürften.

    Was die Rolle angeht kann ich Dir leider nicht viel weiterhelfen denn bei Rollen unter 50 €, die sich gut zum Sbirofischen eignen kenne ich mich nicht so gut aus. Die einzige Rolle die ich schon mal in der Hand und gefischt habe allerdings nur für einen Tag und die in deine Preisvorstellung paßt wäre diese:

    http://www.1a-fishing.de/rollen/exor...project-ii.htm

    Über diese Rolle gibt es zwar auch einige negative Einträge in Foren. Bei meinem "Test" konnte ich jedoch nichts von den dort aufgeführten Punkten feststellen.

    Von Heckbremsrollen, ob nun mit oder ohne Kampfbremse halte ich persönlich nicht mehr so viel obwohl ich mit den Abu Cardinal 55/155/44 Heckbremsrollen zum Angeln angefangen habe und mich heute hin und wieder dabei ertappe beim verstellen der Bremse an das Rollenheck zu greifen was ehrlich gesagt doch etwas einfacher war als die Frontbremse. Zum einen kann eine Heckbremse aufgrund der viel kleineren Bremsscheiben nicht so fein dosiert werden und neigt auch deshalb eher zum ruckeln und zu defekten was besonders bei sehr dünnen Schnüren zum Problem werden kann. Außerdem kann man eine Heckbremsrolle wegwerfen wenn die Bremse nicht mehr funktioniert bzw. die Bremsscheiben "verklebt" sind. Bei den meisten Frontbremsrollen reicht ein Austausch der Spule weil die Bremsenscheiben dort in der Spule untergebracht sind. Zum anderen gibt es immer wieder, vorallem bei günstigeren Rollen, das Problem dass Rollen nicht sauber von der einen bis zur andern Spulenkante wickeln und sich entweder oben oder unter auf der Spule ein kleiner Schnurbauch bildet der beim Auswerfen Probleme macht. Bei den Frontbremsmodelen kann man das mit einer kleineren oder zusätzlichen Unterlegscheibe unter der Spule meist gut ausgleichen - bei den Heckbremsmodelen gibt es diese Möglichkeit bauartbedingt meist nicht und man muß damit leben.


    Gruß Peter
    Geändert von cyberpeter (19.05.2010 um 10:36 Uhr)

  17. #13
    AV Würges 1974 e.V. Avatar von akpromotion
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    Hallo Chris,

    um noch eimal Peters Argument in Sachen Rolle Rolle hervor zu heben: Vergiss bitte nicht, dass die Rollen mit Heckbremse weit kleinere Bremsscheiben haben, als die Modelle mit Frontbremse. Daher ist die Dosierung einer Frontbremsrolle bei weitem sensibler, als die der Heckbremsrolle. Gerade bei feinem Vorfach ist es daher umso wichtiger eine gut justierbare Bremse zu haben, denn ein Klick entscheidet manchmal über einen Abriss.
    Klar kannst Du stundenlang den Fisch drillen, aber denke an den waidgerechten Umgang. So schnell wie möglich und so hart wie nötig.

    Gruß Micha

  18. #14
    Freier Fischer Avatar von doug87
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    Achte beim Rollenkauf in jedenfall auf ein kugelgelagertes Schnurlaufröllchen!

    Ist für mich beim Sbirofischen unerlässlich!

  19. #15
    Petrijünger
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    hi,

    mit welcher rolle fischst du denn beispielsweise?

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