Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Profi-Petrijünger
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    Wie mache ich fünf Ruten einsatzfertig?

    Hi,

    ich versuche mal, mich kurz zu fassen.
    Ich habe fünf Ruten (zwei Stippruten mal außen vor). Im Einzelnen sind dies:

    • 2 Grundruten: L 2,40m, WG 100g
    • 1 Matchrute: L 4,00m, WG 10-40g
    • Zwei Spinnruten: L 2,70m, WG 20-40g bzw. 20-50g

    Außerdem hab ich folgende Rollen [Ratio; m|mm]:

    1. 5.5:1; 180x0.30 bzw. 130x0.35 bzw. 100x0.40 (Freilaufrolle) inkl. Ersatzspule
    2. 5.5:1; 220x0.25 bzw. 150x0.30 bzw. 110x0.35 (Freilaufrolle) inkl. Ersatzspule
    3. 5.5:1; 290x0.18 bzw. 230x0.20 bzw. 150x0.25
    4. 5.5:1; 220x0.25 bzw. 150x0.30 bzw. 110x0.35
    5. 5.2:1; 180x0,20m bzw. 105x0,25 bzw. 90x0.275 (Angaben in Pfund und yards, deshalb so unrunde Werte nach dem Umrechnen) inkl. Ersatzspule

    Grundruten + Freilaufrollen 1/2
    Matchrute + Rolle 5
    Spinnruten + Rollen 3/4
    Soweit sollte das ok sein? (Bisher war Rolle 5 auf der 20-40g Spinnrute, aber auf der Matchrute reicht ne dünnere Schnur, somit sollte das ok sein?

    Ich möchte mit den Grundruten auf Karpfen und Aal, mit der Matchrute auf alles, was geht (meist wohl Weißfisch, aber n Karpfen könnte sich ja auch mal verirren) und die Spinnruten sollen für Barsch, Hecht, Zander herhalten.

    Nun meine Fragen:

    1. Wie bespule ich welche Rolle..?
      0.35er auf die Grundruten -ist das für Aal und Karpfen ok? Und damit könnte ich auch auf Hecht und Zander mit Köfi? Oder nutze ich da die Spinnruten, die ich dann auf Grund lege?
    2. Sollten die Schnüre bestimmte Farben haben? Ist das wirklich wichtig?
    3. Bei den Grundruten: auf Aal wird ja meist mit Freilauf geangelt, sprich: zb. Birnenblei und die Schnur läuft frei. Beim Karpfen wird oft die Selbsthakmethode angewendet, hier würde die Schnur garnicht oder nur sehr kurz frei laufen. Korrekt?

    Ich bin dankbar für jede Hilfe und jeden Tipp... Freu mich auch auf Montagevorschläge etc... Fragen sind natürlich auch immer gestattet (eine vorab beantwortet: ich angle sowohl in Seen als auch an Kanälen).

    Schnüre, die ich gerade zuhause hab (was nicht da ist, wird gekauft ;-)):

    1. 0,16; 2,0kg (Weisfisch)
    2. 0.20; 3,90kg
    3. 0.20; 7.1kg
    4. 0.35; 9.3kg (Grundfischen)
    5. 0.35; 8.4kg (Farbe schwarz)
    6. 0.40; 11.0kg (Farbe schwarz)

  2. #2
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    Zitat Zitat von lorenz1980 Beitrag anzeigen

    Nun meine Fragen:

    1. Wie bespule ich welche Rolle..?
      0.35er auf die Grundruten -ist das für Aal und Karpfen ok? Und damit könnte ich auch auf Hecht und Zander mit Köfi? Oder nutze ich da die Spinnruten, die ich dann auf Grund lege?
    2. Sollten die Schnüre bestimmte Farben haben? Ist das wirklich wichtig?
    3. Bei den Grundruten: auf Aal wird ja meist mit Freilauf geangelt, sprich: zb. Birnenblei und die Schnur läuft frei. Beim Karpfen wird oft die Selbsthakmethode angewendet, hier würde die Schnur garnicht oder nur sehr kurz frei laufen. Korrekt?

    [/LIST]
    1.ist so ok,nimm die Grundruten für Hecht und Zander.
    2.nicht wirklich entscheidend.
    3.falsch,der Freilauf gibt bis zum umlegen Schnur frei.

    habs nur überflogen,kommt aber ungefähr hin.

    Gruß Jörg

  3. #3
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    Zitat Zitat von Koalabaer Beitrag anzeigen
    1.ist so ok,nimm die Grundruten für Hecht und Zander.
    2.nicht wirklich entscheidend.
    3.falsch,der Freilauf gibt bis zum umlegen Schnur frei.

    habs nur überflogen,kommt aber ungefähr hin.

    Gruß Jörg
    Hey Jörg,

    ist richtig, dass der Freilauf Schnur gibt, bis wieder umgelegt wird, aber was ich mein:
    beim Aalangeln wird meist ne Grundmontage genutzt, wo der Fisch frei Schnur ziehen kann, richtig?
    Beim Karpfenangeln ist hinter dem Blei (bzw. Anti-Tangle-Boom) gleich ein Stopper, damit der Karpfen sich selbst hakt... Klar könnte er hier auch Schnur ziehen, jedoch muss er dann das ganze Blei mitziehen!

    Sprich (vom Haken aus gesehen): Haken, Vorfach, Wirbel, Perle, Blei (an Schnur oder Anti-Tangle-Boom) = Aalangeln; hinter dem Blei zusätzlich ein Stopper = Karpfenangeln/ Selbsthakmethode.

    Deshalb kann beim Aalangeln das Blei auch leichter sein, dieses muss ja nur auf Grund liegen und gut... Beim Karpfenangeln sollte es dann schon ein "anständiges" Gewicht haben, damit der Karpfen sich eben auch wirklich selbst hakt...

    Ist doch korrekt so, oder?!

  4. #4
    Super-Profi-Petrijünger
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    ist vollkommen richtig erklärt.
    oder du ziehst den Wirbel in den Schlauch,ist dann auch fest und du sparst dir den Stopper hinter dem Blei.

    Gruß Jörg

  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an Koalabaer für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #5
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    Mal ne doofe Frage hinterher:
    woher weiß ich denn dann, ob n Karpfen gebissen hat?
    Zieht der auch problemlos mit dem 80-100g-Blei davon und der Bissanzeiger piept drauf los?

  7. #6
    Super-Profi-Petrijünger
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    Zitat Zitat von lorenz1980 Beitrag anzeigen
    Mal ne doofe Frage hinterher:
    woher weiß ich denn dann, ob n Karpfen gebissen hat?
    Zieht der auch problemlos mit dem 80-100g-Blei davon und der Bissanzeiger piept drauf los?
    der Karpfen hat kein Problem mit dem 80-100gr Blei. und wie du schon vermutest, piept der Bissanzeiger drauf los.
    selbst Schleien und Brassen ziehen diese Gewichte von der Rolle.

    Gruß Jörg

  8. #7
    Profi-Petrijünger Avatar von Martin Kraft
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    Zitat Zitat von Koalabaer Beitrag anzeigen
    der Karpfen hat kein Problem mit dem 80-100gr Blei. und wie du schon vermutest, piept der Bissanzeiger drauf los.
    selbst Schleien und Brassen ziehen diese Gewichte von der Rolle.

    Gruß Jörg
    bei nem Brachsen wäre ich mir da nicht so sicher, ich hab mal mit nem 60g Durchlaufblei geangelt... Alle Viertelstunde hat´s mal kurz gepiebst...Am Ende vom Ansitz hab ich dann eingekurbel...Brachse. So kann man keine Karpfen fangen, wenn ein Bachse stundenlang den Köder blokiert.

  9. #8
    C&R Carphunter Avatar von Carassius
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    bei der karpfenmontage würd ich auch die einfache selbshakmontage empfehlen.
    35 hauptschnur reicht volkommen aus, ich selber angel sogar mit 30er aber mit 35 ist man auf der sicheren seite, mann weiß ja nie was alles im wasser liegt und wenn man mal n hänger hat ist es gut was dickeres auf der rolle zu haben


    so ungefähr sieht das dann aus
    den anti-tangle kann mann auch weg lassen
    als vorfach fürs erste eine haarmontage die auch sehr einfach zu binden ist, aber für die meinsten situationen gut ist



    dann mit boilie oder partikel wie hartmais, tiegernüsse etc. mit einer boilienadel aufziehen stopper drann fertig

    das blei würd ich 80-140 gramm wählen, kommt halt drauf an in welcher entfernung du angelst. je weiter weg vom ufer je schwerer das blei


    zu den rollen:
    110 bzw 130Meter bei 35 schnur
    ich persöhnlich sehe das als viel zu wenig an
    ein kampfstarker karpfen hat mal ruckzuck 60,70 meter von der rolle gezogen
    und wenn du mal n bissel auf entfehrnung angeln möchtest dann kommst du erst recht nicht hin
    wenn du seh ufernah angelst wird es reichen ich hab 250m und mehr auf meinen rollen und ich werd mir bal neue zulegen und unter 300m kauf ich keine
    aber wie gesagt, ich angel ab und zu auf entfernung und da brauch man das
    wie gesagt für ufernahes angeln wird das reichen


    ich hoffe ich konnte helfen

  10. Der folgende Petrijünger sagt danke an Carassius für diesen nützlichen Beitrag:


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