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  1. #1
    Super-Profi-Petrijünger
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    Geflochtene Schnur zum Feedern - Brauche Rat

    Hallo,

    Sollte ich meine Rolle zum Feedern lieber mit einer geflochtenen Schnur bespulen lassen oder lieber bei monofiler bleiben um mehr Bisse verwerten zu können? Für die Geflochtene Spricht ja das der Anschlag deutlich besser durchkommt weil sie keine/kaum dehnung hat. Allerdings haben mir schon einige Leute von geflochtener zum Feedern abgeraten. Was soll ich machen??

  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Hechtmen71
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    Hallo schau mal hir
    http://www.fisch-hitparade.de/angeln...Schnur+Feedern
    vieleicht findes du da ein paar Antworten

    Mfg

  3. #3
    Feederspezialist Avatar von Feedaking
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    Serwus

    Also ich benutze selber an meinen 2 Feederruten geflochtene!
    Die Schnur sollte aber eine gute Qualität haben. Vor allem muss deine Rolle die Schnur auch gut aufwickeln...
    Also...ich könnte nicht sagen, dass es einen Nachteil bei der geflochtenen gibt...

  4. #4
    Allrounder Avatar von Erli
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    Also mal ne Gegenüberstellung:

    geflochtene Schur ca. 0,06 bis 0,10 Durchmesser
    Pro:
    - Kaum Dehnung beim Anschlag
    - Weitere Wurfweiten
    - Wenig Strömungsdruck

    Contra:
    - Fische schlitzen viel leichter aus als bei einer monofilen Schnur
    - Höhere Belastung des Vorfachs


    Bei monofiler Schnur würd ich ca. 0.20 bis 0.25 Durchmesser nehmen.

    Grundsätzlich geflochtene macht nur Sinn wenns wegen der starken Strömung nicht anders geht, sonst würd ich dir immer monofil empfehlen. Ich nehme immer 0,22 Mono, das ist ein guter kompromiss aus Tragkraft und Strömungswiderstand.

    Gruß erli
    Daheim an Inn & Isen.

  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an Erli für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #5
    Profi-Petrijünger Avatar von michi887
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    Wenn du im See oder meist auf geringere Entfernung fischt dann würd ich auf jeden Fall eine dehnungsarme Mono bevorzugen... Im Fluss evtl eine gefllochtene, aber nicht zwingend...

    Ich hab jetzt eine eher steife Feederrute und eine dehnungsarme Mono (spiderwire xxx super mono) und bin damit voll zufrieden! Fische damit hauptsächlich im Fluss auf mittlere und große Distanzen und bekomme jeden Zupfer mit und der Anhieb geht gut durch!
    Hab aber bis vor 2 Jahren nur eine billige "Schwabbel-Feederrute" mit extrem billiger Mono-Schnur mit großer Dehnung gehabt und das war eine Katastrophe Damit der Anschlag bis zum Fisch ging war schon fast eine akrobatische Meisterleistung erforderlich
    Und einmal bei Sturm gibs gar nicht mehr, mein Kumpel hatte eine Feeder mit geflochtener, der konnte noch gut fischen...
    Aber solange kein Sturm von der Seite weht oder du bei sehr starker Strömung fischt, würde ich zu einer guten dehnungsarmen Mono raten, ist aber wie immer eine Geschmacksache...
    Du musst nur wissen: Mono ist nicht gleich Mono, die meisten der monofilen Schnüre am Markt würd ich nicht zum Feedern nehmen.

    Edit: War wohl wer schneller wie ich Sehe ich auch so wie erli, aber ich bin ein Freund von dickeren Schnüren, 0,25mm bis sogar 0,27mm Mono wenns hauptsächlich auf große Fische (Barben, Brachsen, kleine Karpfen) gehen soll..

  7. #6
    Profi-Petrijünger Avatar von Gessi
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    Hallo Koala,
    der Tipp von Hechtmen71 ist sehr gut.
    Du kannst aber auch mal im Forum unter Feederangeln suchen lassen, dort gibt es mehrere Beiträge die sich mit diesem Thema beschäftigen.
    Ich persönlich angle auf meinen beiden Feederrute nur geflochtene Schnur der Stärke 0,12 mm. Allerdings muss man dann bei dünnen Vorfächern einen Puffer in Form von Schlagschnur (Mono) benutzen. Die geringe Dehnung des Geflechtes zeigt Bisse sehr direkt an und die Schlagschnur verringert die Gefahr des Ausschlitzens des Fisches im Drill. Da ich meine Feederruten auch zum Zanderangeln im Fluß (Oder) einsetze hat die Geflochtene auch noch den Vorteil das sie der Strömung weniger Wiederstand entgegensetzt (geringerer Durchmesser bei gleicher Tragkraft).
    Für eine Mono-Schnur spricht natürlich die Tatsache das nicht die Rute und die Rolle die ganze Arbeit beim Drill leisten müssen, sondern die Dehnung der Schnur starke Schläge des Fisches abfedert. Ich denke hier muss jeder durch Versuch seine eigene Methode finden.
    Gruß Gessi

  8. #7
    Neuer Petrijünger
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    Also ich gebe dir den Rat. Nehme eine geflochtene und setze eine Schlagschnur davor. Dann hast du einmal die Weite die du erreichen willst, dann geringerer Stömungsdruck auf die Schnur und auch noch die Dehnung bei größeren Fischen. Ich angle seit Jahren mit Michael S. und Michael Z. die benutzen diese Montage auch und sind so zu ihren Erfolgen gekommen. Noch ein Tipp: Ich angle mit der Berkley Fireline pink 0,10 er mit einer Schlagschnur von 0,30 von Maxima. Die geflochtene muss eine gewisse Steifigkeit haben damit die mit der Schlagschnur sich beim Wurf verträgt. Sind unterschiedliche Steifigkeiten der Schnüre vorhanden , kann es sein das beim Wurf sich die Schnur um den ersten Ring legt, und dann abreisst. Produkte dafür sind bei uns im Feeder Team erhältlich. www.feeder-team-saar.de
    Geändert von feederking (26.02.2010 um 12:28 Uhr)

  9. #8
    Profi-Petrijünger
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    Hi Leute
    Im Rhein habe ich immer geflochtene benutzt,weil ich damit den Durchmesser deutlich senken konnte und damit der Strömung nicht soviel Angriffsfläche bot.
    Beachte unbedingt ob deine Rutenringe dafür tauglich sind(hartverchromt),ansonsten hast du bald Probleme.
    Als Puffer habe ich mir immer einen sogenannten Schockabsorber zwischen Vorfach und Hauptschnur gesetzt.
    Das ist wie ein Gummizug und der fängt so ziemlich alles ab.
    Den Rest habe ich mit der Rute abgefangen,und das hat prima geklappt.
    Ach so,den Anschlag kannst du dann locker aus dem Handgelenk setzen,das reicht.
    LG Peter

  10. #9
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spinnking
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    Beim feedern benutze ich immer 0,25er Mono, die geflochtene wäre mir zu hart für die feine Rute!

    Ich benutze geflochtene sowieso nur an der Spinnrute!

  11. #10
    Niederrheinfischer Avatar von kaspersio carp
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    Also ich persönlich bin für eine geflochtene Schnur beim Feedern.
    Viele fischen eine 0,10er oder 0,12er Geflochtene.
    Ich gehe auf Nummer-Sicher und fische eine 0,15er, da ich viel am Rhein auf kampfstarke Barben fische.
    Da die Geflochtene keine Dehnung hat im Gegensatz zu einer normalen Monofilen, bekommt man den Biss perfekt mit und kann schnelle einen Anhieb auch auf Distanz setzen.
    Ich binde mit einem Uniknot jedoch eine 3 m lange Schlagschnur an die geflcohtene Hauptschnur (inklusive Schlaufenmontage). Diese Schlagschnur ist wahlweise eine Monofile mit Dehnung, um die Kopfschläge der starken Barbe im Drill zu kompensieren.
    Andernfalls würden kapitale Barben schneller ausschlitzen.
    Durch den geringen Durchmesser der Geflochtenen kann man außerdem schön weit werfen, wobei ich am Rhein direkt hinter der Steinpackung an der Hauptströmung auf Barben fische und nicht sonderlich weit werfen muss.

    Wahlweise gibt es auch Monofile Schnüre, die kaum Dehnung besitzt.
    Diese kann man auch sehr gut als Hauptschnur zum Feedern benutzen, wenn man als Schlagschnur wiederum eine Schnur mit relativ viel Dehnung benutzt.

    Fishing Connection Niederrhein
    Die Homepage für niederrheinische Angler!


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