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  1. #1
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    Wasservogel schnappt sich Hakenköder

    Hallo.

    Es kann immer mal wieder vorkommen, daß sich ein Wasservogel unseren Hakenköder schnappt und sich dabei festhakt. Mir ist dies leider schon zweimal passiert, konnte den Vogel zwar jedesmal wieder befreien, hab nun aber mittlerweile schon fast panische Angst davor.

    Was kann man dagegen tun?
    Welche Vorsichtsmaßnahmen kann man treffen?
    Reicht es notfalls aus, die Schnur am Haken abzuschneiden?

    Angelstellen mit viel Wasservögeln meide ich schon.

    Danke und schöne Grüsse Thomas

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  3. #2
    Kunstköder Freak ! Avatar von GreenMonsta
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    Hallo,
    ich hatte mal ein Blässhuhn Baby am Haken. Die Hakenspitze hat aus dem Hals heraus geschaut,hab es vorsichtig gepackt und die Schnur abgeschnitten und den Haken entfernt. Ich denke vor sowas ist man nie sicher,da die meisten Wasservögel ja auch tauchen können. Aber wenn Schwäne an meinen Angelplatz kommen hole ich die Ruten immer raus,die verwickeln sich schnell in der Schnur.
    Mehr als gucken und die Rute bei Gefahr heraus holen kann man leider nicht.


    lg

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  5. #3
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spinnking
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    Bei mir ging bereits ein Kormoran auf einen Popper .

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  7. #4
    Joni Avatar von großspinner
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    Ich weiß nicht, wie man es vermeiden kann.
    Ich selber hatte auch schon einmal eine Ente am Haken. Spektakulärer Drill.
    Aber ich konnte den Haken relativ schnell lösen. Sie hat meinen Mais einfach beim Gründeln geschnappt. Hab ich garnicht mitbekommen. Wenn ich jetzt Wasservögel in meiner Rutennähe sehe, hol ich sie auch lieber raus. Außer wenn ich mit Köderfisch oder Boillies angel
    Schwäne gibts bei uns nicht viele.
    Reinhören.

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  9. #5
    Da geht noch was!!!!!!!! Avatar von Biervampier85
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    Mir fällt nicht ein was man dagegen machen kann außer aufpassen wo sie tauchen und gegebenen falls weg ziehen.

    Ich hatte mal einen großen Schwan dran der dümpelte an meinen Schwimmer vorbei ich mir nicht´s dachte doch aufeinmal steckte er den Kopf ins Wasser und frass meine Maden echt krass was die für eine Kraft haben beim versuch ihn ran zu ziehen um ihm zu helfen Ries die Schnur.

    Er hat es aber über lebt man hat ihn gefangen und konnte alles ohne verletzungen entfernen da war ich verdammt froh.
    alles gute von mir und Petri.
    Mfg Danny

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  11. #6
    Profi-Petrijünger
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    Mir ist es zum GLÜCK noch nicht passiert ...
    aber nie mals einfach am Vorfach abschneiden !!!
    Immer versuchen den Haken zu entfernen...
    lg Maurice

  12. Der folgende Petrijünger sagt danke an Maurice159 für diesen nützlichen Beitrag:


  13. #7
    Porzellanstadtangler Avatar von pike 84
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    ich hatte mal n haubentaucher aufn spinner dran, dachte erstmal es sei ein
    hecht, zum glück ist der haken ausgeschlitzt.

  14. #8
    Profi-Petrijünger Avatar von Nasenfänger
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    Hi,

    Mein Opa hat schon einen Comoran mit köFi gefangen uist aber schon ne weile her !!
    Grüße aus Bestenheid
    Und noch ein kräftiges Petri Heil





  15. #9
    Iven
    Gastangler
    Die kleene süsse hat sich mal furchtbar mit einer ihrer eigenen Art direkt am Angelplatz geprügelt.Danach hing sie mit einem Bein in einem umgebogenen Schilfhalm fest.Erst dachte ich sie würde sich selbst befreien können ,ging aber irgendwie nicht.Also bis zum Ar sch ins Wasser und rausgeholt,nachgesehen ob alles in Ordnung ist und dann schwimmen lassen.(Es war noch warm damals)
    Wären wir nicht da gewesen hätt sie bestimmt der Fuchs geholt,happy End auf Ansage.



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  17. #10
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von FischAndy1980
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    schön das es auch Angler gibt, denen in not geratene oder verletzte Tiere nicht einfach sch... egal sind und erste Hilfe leisten

    http://de.wikipedia.org/wiki/Teichralle

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  19. #11
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Moin!
    Tja, was kann man tun, um einen Wasservogel-Drill zu vermeiden? Eigentlich gibt es überhaupt keine wirklich sichere Methode. Eine Möglichkeit sollte man jedoch jedenfalls nutzen: wo es sehr viele Wasservögel gibt, sollte man nicht mit an der Oberfläche treibendem Köder fischen, obwohl das im Sommer eine sehr fängige Methode ist. Karpfen, welche sich an der Oberfläche aufhalten, gehen gern auf treibendes Weißbrot, Wasservögel aber leider auch. Man sollte also besser darauf verzichten. In einigermaßen tiefem Wasser am Grund zu fischen, birgt eigentlich kaum Gefahr in sich, denn Enten oder Bläßhühner pflegen nicht tief zu tauchen, um an Nahrung zu kommen, obwohl sie`s können. Da finden sie ihr Futter leichter beim Gründeln im Flachwasser. Hier besteht nur noch die Gefahr, daß sich ein Vogel in der Schnur verheddert. Aber dagegen gibt`s ein Mittel: Die Montage wird eingeworfen. Wenn der Zug nachläßt, der Futterkorb oder das Bodenblei also unten angekommen ist, setzt man ein sog. "Catherinen-Blei" auf die Schnur unterhalb der Rutenspitze. Wer es nicht kennt: das ist ein Spezialblei, das eine drehbare Innenführung aus Kunststoff hat. Die Befestigung erfolgt, indem man die Kunststoff-Führung so dreht, daß der darin befindliche Schlitz mit dem Schlitz im Blei übereinkommt. Dann legt man die Schnur in die Führung u. dreht diese dann um 180 Grad, so daß die Schnur nun nicht mehr herausgleiten kann. Dann läßt man es einfach untergehen. Dadurch liegt die Schnur fast ganz auf Grund auf. Nur das kleine Stück zwischen Rutenspitze u. Wasser ist noch frei. Dies Spezialblei wurde entwickelt, damit man es nachträglich auf die Schnur aufbringen kann, ohne vorher alles abschneiden zu müssen
    Damit ist dann sowohl das Haken eines Vogels als auch eine Verwicklung in der Schnur weitestgehend ausgeschlossen.
    Wenn doch einmal ein Vogel einen Hakenköder nimmt, gibt es nur 2 Möglichkeiten, wenn er den Haken schon im Hals hat: Man dreht ihm schnell den Kragen um u. bereitet ihm dadurch einen schnellen u. gnädigen Tod oder man schneidet die Schnur ab u. bringt das Tier zu einem Tierarzt. Die Operation kostet den Überbringer ca. 250,-€ . Außerdem braucht der Vogel dann noch ca. 1 Woche Pflege. Ich kann hier aus Erfahrung sprechen (allerdings hat damals unser Verein die Kosten übernommen). Das muß dann jeder für sich selbst entscheiden. Eines sollte man auf gar keinen Fall tun: die Schnur abschneiden u. den Vogel dann frei lassen, denn wenn er den Haken im Hals hat, geht er jämmerlich langsam ein, weil er, abgesehen von den Schmerzen, kein Futter mehr aufnehmen kann.
    Gruß
    Eberhard

  20. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei Eberhard Schulte für den nützlichen Beitrag:


  21. #12
    Predator Hunter Avatar von schmierlappen
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    Zitat Zitat von Eberhard Schulte Beitrag anzeigen
    Man dreht ihm schnell den Kragen um u. bereitet ihm dadurch einen schnellen u. gnädigen Tod oder man schneidet die Schnur ab u. bringt das Tier zu einem Tierarzt. Die Operation kostet den Überbringer ca. 250,-€ . Außerdem braucht der Vogel dann noch ca. 1 Woche Pflege. Ich kann hier aus Erfahrung sprechen (allerdings hat damals unser Verein die Kosten übernommen). Das muß dann jeder für sich selbst entscheiden. Eines sollte man auf gar keinen Fall tun: die Schnur abschneiden u. den Vogel dann frei lassen, denn wenn er den Haken im Hals hat, geht er jämmerlich langsam ein, weil er, abgesehen von den Schmerzen, kein Futter mehr aufnehmen kann.
    Gruß
    Eberhard

    du empfiehlst den leuten das tier zu töten??? wo steht denn bitte das wir als angler das recht haben die tiere die durch unser verschulden zu schaden kommen zu töten???außer Fisch!! das verstößt ja wohl eindeutig gegen das tierschutzgesetz!!!!!
    deine 2. variante ist wohl eher die richtige!!! man kann das tier ja auch zum tierheim bringen und dort versorgen lassen!!!
    ABER BITTE NICHT SELBER TÖTEN!!!! das sieht wieder einer von den tierschützern und schon sind die angler wieder tierquäler nr.1!!!!!!!

    lg

    lappen
    Geändert von schmierlappen (16.11.2009 um 22:26 Uhr)

  22. #13
    Superprofi Petrijünger Avatar von Goderich
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    Hallo Schmierlappen!

    Dann zeig mir bitte die Stelle, an der es steht!

    In einem solchen Falle, der um jeden Preis verhindert werden sollte, ist es m.E. zulässig und richtig ein Tier zu töten. Wenn man ganz sicher gehen will, kann man zum Tierheim gehen, wobe die meiner Erfahrung nach keine Wildtiere aufnehmen. Rückfrage beim örtlichen Jagdausübugnsberechtigten wäre auch noch eine Alternative.

    Im Tierschutzgesetz steht lediglich, dass man ein Tier nicht ohne vernünftigen Grund und nicht mit unnötigen Qualen töten darf. Eine Sachbeschädigung fällt auch weg, da das Wildtier herrenlos ist.

    VORSICHT! Es kann durchaus sein, dass an Privatgewässern Wasservögel gehalten werden und daher NICHT herrenlos sind. In einem solchen Fall ab mit den Vogel zum Besitzer.


    Wichtig: Sollte man Vögel in Hakennähe sehen, vor allem beim Oberflächen- oder Posenangeln sollte man die Montage einholen. Das erspart viele Probleme und ist es demnach wert. Ich finde am Wasser hat ohnehin der Vogel das Hausrecht, nicht der Angler
    ...sagt Steffen

  23. Folgende 10 Petrijünger bedanken sich bei Goderich für den nützlichen Beitrag:


  24. #14
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Zitat Zitat von schmierlappen Beitrag anzeigen
    du empfiehlst den leuten das tier zu töten??? wo steht denn bitte das wir als angler das recht haben die tiere die durch unser verschulden zu schaden kommen zu töten???außer Fisch!! das verstößt ja wohl eindeutig gegen das tierschutzgesetz!!!!!
    deine 2. variante ist wohl eher die richtige!!! man kann das tier ja auch zum tierheim bringen und dort versorgen lassen!!!
    ABER BITTE NICHT SELBER TÖTEN!!!! das sieht wieder einer von den tierschützern und schon sind die angler wieder tierquäler nr.1!!!!!!!

    lg

    lappen

    Im Tierheim nehmen sie im allgemeinen Wildtiere nicht an. Wenn also jemand die rund 250 Euronen für die Operation des Vogels nicht aufbringen kann oder auch nicht will (denn dazu kann man keinen zwingen), so ist es nicht sein Recht, sondern eher seine (moralische) Pflicht, den Vogel schnell u. mögl. schmerzlos zu töten, um ein langsames, qualvolles Eingehen zu vermeiden.
    Gruß
    Eberhard

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  26. #15
    Profi-Petrijünger Avatar von dpj
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    Hallo,
    ich meine mich zu erinnern, dass es in meinen Prüfungskurs hieß, dass man Tieren nicht ohne vernünftigen Grund Leid zu fügen darf. In diesen Fall, und der wurde konkret angesprochen, weil der Drill eines Wasservogels leider immer weider vor kommt, ist es so gar geboten, das Tier schnell und möglichst schmerzfrei zu töten, so fern man nicht den Haken leicht entfernen kann. Das nicht töten hieße ja, dass man dem Vogel erst recht Leid zufügt. So eine Art Nothilfe gegenüber dem Vogel - den juristischen Ausdruck weiß ich nicht mehr. Wobei das schon sau blöd ist, wenn man - wie es einem Bekannten mal am Bodensee passiert ist - ein Bläßhuhn am Haken hat und um einen rum stehen ein Haufen Spaziergänger und Kinder und der Vogel geht ab wie eine Rakete, schreit, flattert etc .... und man muss es erst mal zu sich heranbringen und dann so weit beruhigen, dass man versuchen kann den Haken raus zu bekommen.

    Wenn Schwäne in der Nähe schwimmen, ziehe ich sowieso immer die Leinen ein und bei Enten etc. schaue ich, dass ich nicht in ihre Richtung werfe.

    Viele Grüße
    Dieter

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