Ergebnis 1 bis 2 von 2
  1. #1
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Angelspezialist
    Registriert seit
    25.02.2004
    Ort
    79379
    Alter
    47
    Beiträge
    20.825
    Abgegebene Danke
    7.904
    Erhielt 28.105 Danke für 5.945 Beiträge

    PLZ64 Walldorfer Badesee bei Mörfelden-Walldorf

    Infos u. Erlaubnisscheine zum Angeln z.B. bei (alle Angaben ohne Gewähr):
    Angelsportverein Walldorf 1962 e.V.
    Friedel Simon
    Weingartenstr. 18
    64546 Mörfelden-Walldorf
    Tel. 06105 / 22192
    E-Mail: asv.walldorf@gmx.de
    Internet: www.asv-walldorf.de


    Kiessee im Landkreis Groß-Gerau

    bei Mörfelden - Walldorf - bewirtschaftet vom ASV Walldorf e.V..


    Größe: 17,3ha

    Durchschn. Tiefe: ca. 5m

    Max. Tiefe: ca. 14m

    Gewässergüte: mesotroph

    Hauptfischarten:
    Karpfen, Schleien, Brassen (Brachse), Hechte, Zander, Barsche, Welse (Waller), Aale und verschiedene Weißfischarten etc..

    Gewässerdaten gesucht (hier klicken)





    Bild aus der o.g. Homepage
    Geändert von FM Henry (04.11.2012 um 08:28 Uhr)
    Schöne Anglergrüße
    Spezi

    *Du wirst keine neuen Meere entdecken, solange du nicht den Mut hast, die Küste aus den Augen zu verlieren.*

  2. Der folgende Petrijünger sagt danke an Angelspezialist für diesen nützlichen Beitrag:


  3. #2
    Gesperrt Avatar von Thomsen
    Registriert seit
    08.03.2005
    Ort
    10713
    Alter
    50
    Beiträge
    4.629
    Abgegebene Danke
    1.933
    Erhielt 3.515 Danke für 1.616 Beiträge

    PLZ64 Walldorfer See bei Mörfelden - Walldorf

    Ergänzungen:


    Größe: 17,3ha

    Mittlere Tiefe: ca. 5m

    Max. Tiefe: ca. 14m

    Gewässergüte: mesotroph






    Untersuchungsrahmen:
    Im Rahmen der Überwachung von Oberflächengewässern wird der Walldorfer See in der
    Gemeinde Mörfelden-Walldorf alle zwei Jahre - einmal während der Frühjahrszirkulation und
    dreimal innerhalb der sommerlichen Vegetationsphase - untersucht. Die letzte Untersuchung
    wurde 2004 durchgeführt.

    Trophie-Bewertung:
    Der Walldorfer See wird als stabil geschichteter Kiessee entsprechend der LAWA-Richtlinie
    „Baggerseen“ bewertet. Er kann aufgrund seiner Morphometrie potentiell den bestmöglichen
    trophischen Zustand (Oligotroph) erreichen. Diesen Idealzustand hat er im Mittel der Jahre
    und auch 2004 - wenn auch knapp - verfehlt. Somit hat dieser See mit einem mesotrophen
    Zustand die zweitbeste Bewertungsstufe 2 erreicht. Der Grund für den guten Zustand könnte
    aber auch der hohe Makrophyten-Bewuchs im See sein. Makrophyten dominierte Seen mit
    einem Bewuchs bis zur Wasseroberfläche von mehr als 50 % der Wasserfläche zeichnen sich
    generell durch ein Verdrängen der Algen aus und werden dann nicht mehr bewertet. Diesen
    Zustand hatte der Walldorfer See jedoch zum Zeitpunkt der Untersuchungen noch nicht erreicht.

    Tiefenprofil-Untersuchungen:
    Während der sommerlichen Stagnationsphase konnte anhand von vertikalen Messungen im
    Walldorfer-See erst ab einer Tiefe von 6 Metern ein Sauerstoffdefizit festgestellt werden. In
    einer Tiefe von 8 bis 10 Metern beginnt die, in den meisten Seen übliche, praktisch sauerstofflose
    Zone. Die Temperatur-Sprungschicht (Metalimnion) befand sich ungefähr in einer Tiefe
    zwischen 6 und 10 m. Der pH-Wert steigt von pH 7,3 in 6 m Tiefe auf pH 9 in 3 m Tiefe an.

    Besonderheiten, Empfehlungen:
    Der Walldorfer See hat trotz intensiver Freizeitnutzung besonders durch Badegäste im Sommer,
    aber auch durch Angler und Taucher, eine fast sehr gute Wasserqualität. Der relativ kleine
    Wasserkörper müsste, bei einer mittleren Tiefe von nur 5 Metern, eigentlich recht anfällig
    für Wasserbelastungen sein. Dies wird im Walldorfer See besonders durch den hohen Bestand
    an submersen Makrophyten (Unterwasserpflanzen) ausgeglichen. Die in letzter Zeit vermehrten
    Anstrengungen die Pflanzen aus dem Wasser durch Schnitt und mit Graskarpfen zu entfernen,
    könnten sich zukünftig als schwerwiegendes Problem für den See erweisen. Bei der in
    früheren Jahren erfolgten behutsamen Entfernung der Makrophyten im Badebereich konnten
    sich die Bestände problemlos erholen. Durch den Entzug an Biomasse aus dem See, kam es
    hierbei zu einem positiven Begleiteffekt. Bei einer verstärkten Entfernung könnte sich das
    Gleichgewicht jedoch zugunsten der Algen verschieben. In dem Fall kann eine starke, unkontrollierbare
    Algenblüte nicht ausgeschlossen werden.
    Zudem ist es ratsam das Zu- bzw. Anfüttern der Fische und das Einsetzen von Friedfischen
    durch die Angler zu überwachen und ggf. zu beschränken oder ganz zu verbieten, um einer
    möglichen Verschlechterung des bisher sehr guten Zustandes vorbeugend entgegenzuwirken.

    ~~~
    Quelle: Hess. Landesamt für Umwelt und Geologie, Hess. Gütemessprogramm - Seenuntersuchungen 2004
    http://www.hlug.de/medien/wasser/bad...cht_060828.pdf

    Mit freundlicher Genehmigung des HLUG. Dafür unseren Dank ...
    Geändert von Thomsen (27.10.2006 um 14:54 Uhr)

  4. Der folgende Petrijünger sagt danke an Thomsen für diesen nützlichen Beitrag:


Foren-Regeln Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
HTML-Code ist an.

Lesezeichen