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  1. #1
    Profi-Petrijünger Avatar von mastermirk
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    Ständig der selbe Fehler: Ausstieg am Kescher.

    Hi,
    aus gegebenem Anlaß muss ich nun die Frage stellen! Mir sind inkl. dem Zander heute abend, mehrere Fische direkt am Kescher ausgestiegen.
    Das waren 3 Zander und mindestens genausoviele Hechte.

    Jedesmal die selbe Leier: Biss, Anhieb, Drill. Fisch müde, legt sich auf die Seite, keine Gegenwehr mehr. Kescher ins Wasser, Leine straff. Ich versuche den Fisch in Richtung Kescher zu ziehen, Fisch macht eine klitzekleine Bewegung (definitiv kein Schlag oder Ruck sondern nur eine keine Bewegung) und weg ist er.

    Ich konnte dieses Jahr deshalb nur einen maßigen Hecht landen, von Zandern ganz zu schweigen.

    Was mache ich verkehrt? Bremse ist so weit es geht offen (d.h. so weit, dass die Schnur nicht schlaff wird).

    Hilfe, Bitte!

    Mastermirk

  2. #2
    Heringssalatesser Avatar von Hellge
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    hi, vielleicht sitzen die Haken nicht richtig oder sie zu stumpf, das sie nicht richtig in Fischmaul eindringen können.
    Grüße Helge

  3. #3
    Admin Avatar von FM Henry
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    Handlandung und Bremse beim Landeversuch etwas straffer.

    Ich pers. verwende seit Jahren keinen Unterfangkescher mehr, da die Handlandung weitaus schonender für den Fisch ist.

    Gruß Henry

  4. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei FM Henry für den nützlichen Beitrag:


  5. #4
    Profi-Petrijünger Avatar von mastermirk
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    Zitat Zitat von Hellge Beitrag anzeigen
    hi, vielleicht sitzen die Haken nicht richtig oder sie zu stumpf, das sie nicht richtig in Fischmaul eindringen können.
    Hi, danke für den schnellen Tipp, ist es aber nicht. Habe es auch vermutet und bin mit meiner ganzen Kiste zum Angelshop meines Vertrauens. Als ich den Schleifstein schon fast bezahlen wollte (13€) meinte der Verkäufer, dass ich den für meine Köder wohl kaum brauche. Er hat mir dann den Fingernagel Test am eigenen Leibe beigebracht. Also Haken sind wirklich scharf.

    Zitat Zitat von FM Henry Beitrag anzeigen
    Handlandung und Bremse beim Landeversuch etwas straffer.

    Ich pers. verwende seit Jahren keinen Unterfangkescher mehr, da die Handlandung weitaus schonender für den Fisch ist.

    Gruß Henry
    Nungut, ich denke sie wären beim Handlandeversuch auch ausgestiegen, da der Kescher in allen Fällen noch keinen direkten Kontakt zum Fisch hatte. An den Stellen wo ich meist angele, ist eine Handlandung ohne Wathose fast unmöglich....

    Trotzdem danke!

  6. #5
    Petrijünger Avatar von Eisvogel74
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    Wink

    Hi,

    ich denke es liegt am Winkel, von der Rute zum Fisch.
    Versuche mal mit der Rute nach hinten zu laufen (wenn möglich), damit veränderst Du den Winkel und die Fische können sich weniger aushebeln.

    Wenn Du nicht alleine bist, lass einfach Deinen Partner keschern.
    Ansonsten wenn der Fisch schon ausgepowert ist die Rute ablegen und versuchen zu keschern, aber Achtung nicht dass der Fisch nochmals einen kräftigen Schlag macht und die Rute mit im Wasser ist. Stell Dich also zwischen Rute und Wasser.
    Petri Heil
    Eisvogel74

    Die Natur braucht den Mensch nicht, aber der Mensch die Natur.
    Verlasse deinen Angelplatz wie Du in gerne vorfinden würdest und zeige jedem Lebewesen .

    PS: Wenn oben genannter Artikel hilfreich war einfach mal auf Danke drücken!

  7. Der folgende Petrijünger sagt danke an Eisvogel74 für diesen nützlichen Beitrag:


  8. #6
    Heringssalatesser Avatar von Hellge
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    Mach mal noch einen Sprengring vor den Drilling, da könn sie sich nicht mehr so leicht aushebeln.
    Grüße Helge

  9. Der folgende Petrijünger sagt danke an Hellge für diesen nützlichen Beitrag:


  10. #7
    Profi-Petrijünger Avatar von mastermirk
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    Zitat Zitat von Eisvogel74 Beitrag anzeigen
    Hi,

    ich denke es liegt am Winkel, von der Rute zum Fisch.
    Das ist ein sehr guter Tipp. Umso dichter der Fisch, um mit dem Kescher ran zu kommen, desto senkrechter halte ich die Rute nach oben. Der Winkel geht also gegen 90° zur Wasseroberfläche.

    Sollte ich die Rutenspitze möglichst flacher halten?

    Leider bin ich meist alleine Angeln, weshalb ich langsam befürchte, dass meine ganzen "tollen Aussteiger" bald zum Anglerlatein gezählt werden...

  11. #8
    Karpfenfreund Avatar von Der-Stipper
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    Hast du noch die Wiederhaken dran?
    [SIZE=2][U][FONT=Arial Black]Ostwestfälischer Kampfangler [SIZE=1]

    Die Einen hassen den Geruch von fischigen Händen, für mich ist es der Duft des Erfolgs!

    Gruß Flo

  12. #9
    Nachtangler Avatar von Herbert303
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    Hallo Mastermirk
    Ich kenne die von Dir geschilderte Situation gut, obwohl sie mir selber erst ein paar mal passiert ist. Ich kann bei deiner Beschreibung deiner Handlungsweise beim besten Willen keinen offensichtlichen Fehler entdecken.
    Als Fazit würde ich einfach "Pech" als Ursache vermuten. Die Chance des Fisches bei jeder Landung.
    Seh es doch einfach als schlechte Phase die jetzt beendet ist.
    Mit hoher Warscheinlichkeit wird es Dir in nächster Zeit nicht mehr passieren.

    Gruß Herbert

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  14. #10
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Moinsen!
    Da Du ja kein Anfänger bist, nehme ich an, daß Du ganz einfach eine Pechsträhne hast. Ging mir einmal an einem Forellengewässer (Lenne im Sauerland) ganz genau so. So viele Aussteiger kurz vor der Landung hatte ich voher noch nie. Meinen Mitanglern ging es aber ebenso. Die Fische bissen mit
    "spitzen Mäulern". In Deiner Schilderung sehe ich jedenfalls keinen Fehler. Mehr als klaren Kontakt zum Fisch halten u. die Schnur nicht locker werden lassen kann man m. E. nicht tun. Die Rute flacher halten, bringt es auch nicht besser, denn dann hast Du Mühe, mit dem Kescher dranzukommen. Eines allerdings sollte man immer beachten: der Kescher muß im Wasser sein, bevor der Fisch in seine Nähe kommt. Das seitliche Wegdrehen im letzten Moment durch einen ausgepowerten Fisch gibt mir in dieser Hinsicht zu denken. Kann es sein, daß Du den Kescher erst ins Wasser gehalten hast, als der Fisch schon Sichtkontakt hatte?
    Gruß
    Eberhard

  15. Der folgende Petrijünger sagt danke an Eberhard Schulte für diesen nützlichen Beitrag:


  16. #11
    Profi-Petrijünger Avatar von mastermirk
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    Zitat Zitat von Der-Stipper Beitrag anzeigen
    Hast du noch die Wiederhaken dran?
    Ja, und das schlimme ist, dass ich genau mit dem Blinker nun den Dritten Aussteiger habe. Der Drilling ist perfekt scharf und auch sehr groß. Der Zander hatte zwar nur einen der drei Schenkel im Maul aber optisch in der kurzen Zeit wunderbar gehakt.
    Man, das wäre ein cooles Foto geworden: Zander am Effzett....

    Grrrrr....



  17. #12
    AV Würges 1974 e.V. Avatar von akpromotion
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    Hallo mastermirk,

    wenn ich mal eine Gegenfrage stellen dürfte: Angelst Du mit Köfi auf die Räuber? Wenn ja, schaut der Haken nicht weit genug aus dem Köfi heraus, dass Du zwar unter Spannung den Fisch gedrillt und bis ans Ufer gezogen bekommst, aber sobald die Schnur sich lockert, der Fisch den Köder wieder ausspucken kann? Hört sich vieleicht etwas verwirrend an, aber ich hoffe es kommt so an, wie gemeint.

    Gruß Micha

    AHHH sorry, war bissel zu spät - hat sich gerade von selbst beantwortet.

  18. #13
    Profi-Petrijünger Avatar von mastermirk
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    Zitat Zitat von Eberhard Schulte Beitrag anzeigen
    Moinsen!
    Da Du ja kein Anfänger bist,
    Hmm, würde mich schon als einen solchen Bezeichnen.
    Gehe erst seit ca. 1 Jahr angeln und habe realistisch betrachtet, 80% meiner "Edelfische" verloren. Davon zwei Hechte beim klassischen Hechtsprung. Den Rest direkt am Kescher.
    Zitat Zitat von Eberhard Schulte Beitrag anzeigen
    Das seitliche Wegdrehen im letzten Moment durch einen ausgepowerten Fisch gibt mir in dieser Hinsicht zu denken. Kann es sein, daß Du den Kescher erst ins Wasser gehalten hast, als der Fisch schon Sichtkontakt hatte?
    Hmm, interessante Idee. Also ich geh mit dem Kescher erst ins Wasser, wenn ich den Fisch identifizieren kann. Vielleicht blöd und falsch...
    Allerdings halte ich die Rute rechts und den Kescher von links ins Wasser. Dann kreuze ich mit dem rechten Arm nach links rüber, so dass der Fisch zum Kescher kommt und nicht umgekehrt. Vielleicht sollte ich den Kescher auch tiefer runter drücken und dann nicht seitlich sondern von unten führen. Quasi Fisch in die Mitte halten und dann den Kescher hoch ziehen...bloß dann wärs ja wieder "Kescher zum Fisch" und nicht richtig...

    Wegdrehen, ich denke, das ist genau richtig beschrieben Eberhard. Kein Platsch und kein Ruck sondern ganz geschmeidiges abdrehen und tschüss...


    Im übrigen: Ich finds super, dass man hier doch noch sachlich diskutieren kann und tolle Tipps bekommt...hatte da so meine Zweifel in letzter Zeit, weswegen ich auch immer seltener hier war. Daumen hoch und weiter so!

    Mastermirk

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  20. #14
    Coepenicker-Fishing-Devil Avatar von 270CDIT-Model
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    Hi!
    Ich tippe auch drau das Du die Rute etwas zu steil hältst,versuche mal den Winkel etwas flacher zu halten,das dürfte das Problem beheben.
    Gruß Frank.
    Sei Du selbst die Veränderung,die Du Dir wünscht
    für diese Welt.

    Mahatma Gandhi





  21. #15
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Lahnfischer
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    Was mache ich verkehrt? Bremse ist so weit es geht offen (d.h. so weit, dass die Schnur nicht schlaff wird).
    Mir scheint eher die weit offene Bremse der Knackpunkt zu sein. Ist die Bremse schon beim Fischen und dem Anhieb so weit offen oder drehst du die während des Drills so weit auf?
    Gerade beim Spinnfischen sollte die Bremse recht hart eingestellt sein, damit der Anschlag überhaupt erst durchkommen und den Haken ins Maul treiben kann. Zu weiche Rute, evtl. monofile Schnur und offene Bremse, da kann kaum ein Haken vernünftig greifen.
    Die offene Bremse verlängert dann den Drill auch noch unnötig lange, so dass sich ein schlecht sitzender Haken immer weiter lockern kann.
    Fische müssen nicht auf der Seite liegen, um gekeschert zu werden, dass geht auch deutlich schneller
    Gruß Thomas

    Der Lahnfischer

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