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  1. #1
    Profi-Petrijünger
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    Question Richtige Köfi-Grundmontage?

    hallo,

    am vergangenen wochenende war ich seit langem mal wieder eine nacht an meinem lieblingssee. ich hatte auf tote rotaugen am grund in der ersten nachthälfte bisse ohne ende, konnte aber nur 2 aale und einen 52er zander landen.
    nun meine frage: ich möchte meinen köfi so montieren, dass der haken irgenwo am kopf angebracht wird. wenn ich ihn einfach so vorne einhake, reißen die fische den köfi einfach runter, auch mit freilauf.
    ich möchte den köfi mit der ködernadel aufziehen, aber dann rutscht er beim wurf in den hakenbogen und sieht einfach unnatürlich aus, wenn er am grund liegt. wie kann ich den köfi natürlich aussehen lassen, wenn ich ihn mit der nadel aufziehe? hab auch versucht den schwanz mit der schnur zu umwickeln um den köfi zu strecken, aber das funktioniert auch nicht richtig.

    wer weiß einen praktischen rat, ohne große systeme...???

    gruß von chris
    Geändert von scharfschütz (24.09.2009 um 12:21 Uhr)

  2. #2
    Durst kommt beim trinken Avatar von blackpike
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    erstmal vorweg 2 aale und ein zander reicht doch

    ich kann bloss dazu sagen das die köderfische so frisch wie möglich sein sollten! sobald sie etwas älter sind werden sie weich!

    und dann kommt noch das richtige auswerfen dazu! du (man ) muss da schon mit gefühl werfen! gewaltwürfe sind nicht drin!!

  3. #3
    lefty62
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    hallo chris,
    also als erstes würde ich im see schon mal mit offenem rollenbügel angeln und die schnur entweder nur mit einem kleinen stein auf dem spulenkopf fixieren oder einen einhängebissanzeiger mit feinem schnurclipp verwenden. so reisst dir bei einer nasenköderung, die ich vorziehe, der köderfisch nicht ab. der freilauf bietet da zu viel wiederstand. den rest kann man so pauschal nicht beantworten, da schnurstärke,bleigewicht etc. und die zielfischart eine rolle spielen.
    lg, detlef

  4. Der folgende Petrijünger sagt danke an lefty62 für diesen nützlichen Beitrag:


  5. #4
    Durst kommt beim trinken Avatar von blackpike
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    das habe ich jetzt schon öffter gehört! verstehe es aber nicht???

    was habt ihr für freilaufrollen??

    wenn ich meine freilaufrolle aus super leicht stelle dann ist da so gut wie kein wiederstand!

    und jetzt sage nicht es ist aber ein kleiner ! der kleine ist wahrscheinlich so gering als wäre der bügel offen und ein windstoss erfässt die schnur!

  6. #5
    lefty62
    Gastangler
    ich angel mittlerweile seit ca. 25 jahren auf zander. kannst es ruhig glauben. bei aalen kein problem und bei kleineren zandern mag das mit dem freilauf vielleicht auch noch funktionieren aber bei grösseren zandern ist jeder wiederstand und sei er noch so klein schon zuviel. ich lasse mich gerne eines besseren belehren, aber nach vielen tests und tuning von freiläufen glaube ich auch nicht, daß es im moment freilaufrollen gibt die zum zanderangeln geeignet sind.
    lg, detlef

  7. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei lefty62 für den nützlichen Beitrag:


  8. #6
    Durst kommt beim trinken Avatar von blackpike
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    na gut wenn deine erfahrung es sagt!

    nahm immer an das es keinen unterschied gebe!da es bei uns mit zander recht mager aussieht kann ich da dann wohl auch nicht viel zu sagen !werde es aber auch auf jedenfall probieren!

  9. #7
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Sehr richtig Detlef
    Bei Freilaufrollen heißt es ja, so gut wie kein Widerstand.
    Aber das ist nicht "kein Widerstand" und das ist beim Fischen auf größere Zander
    unerlässlich.
    Grade die Besseren sind im stehenden Gewässer ziemlich heikel in Bezug auf Störungen
    beim Fressen.
    Und für den Scharfschütz nochmal ein Tip generell.
    Nimm ein langes Vorfach, min ein Meter und befestige daran einen kleinen Zwilling.
    Vorfachmaterial Fluocarbon 0.20.
    Nun nimm Dein Rotauge in eine und die Ködernadel in die andere Hand.
    Stech dem roten Rotauge seitlich hinter dem Kopf ins Fleisch und schiebe die
    Ködernadel oberhalb der Wirbelsäule durch den gesamten Fisch und in der Schwanzflosse
    wieder raus.
    Jetzt das Vorfach einhängen und durchziehen. Den Schenkel des Zwillings in den
    Stichkanal schieben und fertig.
    In Deine freilaufende Grundmontage einhängen und auswerfen.
    Ich habe früher immer eine leichte Birnenbleimontage mit Casting Boom benutzt.
    Heute gibts die sogenannten Grundsucher. Die stehen im Gegensatz zu den
    Hölzeln immer aufrecht und sacken auch nicht in den Grund weg.
    Mit denen kannn man mit dieser Montage auch prima den Grund abklopfen.
    Heißt gezielt die Zander suchen.
    Auch geil auf Barsch aktiv zu fischen.
    Gruss Armin

  10. Folgende 7 Petrijünger bedanken sich bei Harzer für den nützlichen Beitrag:


  11. #8
    Bitschubser Avatar von OliverH86
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    @ Harzer: Den Haken dann am Heck oder beim vorderen Einstich?

  12. #9
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Der Haken sitzt hintern Kopf seitlich, direkt hinter dem Kiemenbogen.
    Hakenspitze nach hinten.
    Gruss Armin

  13. #10
    Der sich des Lebens freut Avatar von hansi61
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    Meine bevorzugte Methode einen Fisch anzuknüpfen sieht so aus . Als Vorfach ( Länge 1. Meter ) habe ich eine geflochtene Schnur aus dem Karpfenbereich genommen ( es ware keine Hechte im Wasser) . Das Vorfach wird mit einer Ködernadel vom Maul her durch den Fisch zu Schwanz hin aufgezogen. Es trat an der Schwanzwurzel aus um mit einer Schlinge,Schlaufe ( welche keinen Knoten gibt ) um die Wurzel gelegt. So war der Fisch auch bei Gewaltwürfen optimal gesichert . Zum Auftrieb bei unreinem Boden habe ich den Fisch mit einer Spritze Luft in den Bauch gespritzt. Oder mit einem Unterwasserkorken , ähnlich einem Subfloat Abstand zum Boden verschafft . Das Grundblei war ein Bottonbouncer. Gruß Hansi

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