Ergebnis 1 bis 14 von 14
  1. #1
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Einteilung von Feederruten

    Hi Leute ,

    da gelegentlich Fragen zu Feederruten bei mir eingehen , stelle ich mal die Kategorie der Feederruten und deren Verwendungszweck hier rein .

    ULTRA-LIGHT-FEEDERRUTEN
    Diese besitzen meistens eine Länge von 3,30m und ein Wurfgewicht um die 20-25g .
    Benutzt werden sie in Teichen und Seen für ufernahe Entfernungen bis maximal 20m .
    Mit ihnen fischt man meist einen Futterkorb , der mit Lebendfutter (Maden) gefüllt ist/wird .

    LIGHT-FEEDERRUTEN
    Bei einer Länge von 3,30-3,60m und einem Wurfgewicht von maximal 40g benutzt man diese Ruten im Stillwasser und leicht fließenden Gewässern für eine Entfernung von bis zu 40m .

    MEDIUM-FEEDERRUTEN
    Diese sind bis zu 3,90m lang und für Wurfgewichte von 40-60g .
    Auch die Ruten sind für Stillwasser und leicht fließende Gewässer gedacht .
    Mit ihnen fischt man auch schon auf größere Entfernungen um die 40-60m .

    HEAVY-FEEDERRUTEN
    Die hier werden meist in einer Länge von 3,90-4,20m verkauft und besitzen ein Wurfgewicht von ca 60-140g .
    Ihr Einsatzgebiet ersteckt sich vomStillwassserangeln (sensible Spitze , große Körbe) bis zum Angeln in schnell fließenden Gewässern (robuste Spitze , Krallenkorb ) .
    Mit einer guten Rute erreicht man mit etwas Übung die 80m-Marke .

    VERY-HEAVY-FEEDERRUTEN
    Die Ruten hier kommen zum Einsatz , wenn mit hohen Gewichten gefischt wird oder große Distanzen bewältigt werden müssen .
    Diese Spezialruten haben oft Längen bis 4,80m und länger , das Wurfgewicht bewegt sich um die 200-250g , teilweise sogar mehr .
    Man verwendet die Ruten auch gerne im Salzwasser zum Beachfeedern eingesetzt auf Dorsch und Platte .


    Als letztes sollten noch spezielle WEITWURF-FEEDERRUTEN erwähnt werden .
    Jene haben meist Längen zwischen 4,20m und 4,50m , lange Griffe und extrem lange Spitzen .
    Das Wurfgewicht dieser Ruten bewegt sich im allgemeinen um die 100-150g und sie besitzen eine semiparabolische Aktion .



    mfg Jack the Knife
    Geändert von Jack the Knife (10.09.2009 um 16:05 Uhr)
    mfg Jack the Knife

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.

    Henry Ford, amerikanischer Industrieller

    Pessimisten sind Optimisten mit negativer Erfahrung !

  2. Folgende 13 Petrijünger bedanken sich bei Jack the Knife für den nützlichen Beitrag:


  3. #2
    Iven
    Gastangler
    @ Jack
    Hi haste schon gut beschrieben aber die Weitwurf reichen beim WG durchaus bis 200gr.Man könnte mit solchen Ruten bei dem Gewicht bequem über die Elbe feuern und gegenüber in der Buhne angeln

  4. Der folgende Petrijünger sagt danke an Iven für diesen nützlichen Beitrag:


  5. #3
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Hi Iven ,

    schwerere Weitwurf habe ich bisher keine gesehen .

    Die längsten und mit dem höchsten Wurfgewicht waren Very-Heavy-Feeder/Beachfeeder mit einem WG bis 300g .

    mfg Jack the Knife
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    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.

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  6. Der folgende Petrijünger sagt danke an Jack the Knife für diesen nützlichen Beitrag:


  7. #4
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    Habe mir auch letzte Woche 2 Feederruten gekauft.
    Länge: 3,60m
    Wg: 80 Gramm

    Es waren jeweils zwei Zitterspitzen dabei (Hart und weich)

    Werde sie am Sonntag mal testen und evtl berichten wie weit man damit tatsächlich kommt

  8. #5
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Hi reaper ,

    die Wurfweite hängt natürlich auch mit der verwendeten Schnur und der Rolle zusammen .

    mfg Jack the Knife
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  9. #6
    Super-Profi-Petrijünger
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    Ist mir durchaus bewusst

    Aber nicht nur davon

    Häng mal nur ein Blei dran und werf mal aus und dann häng mal dazu noch einen Köfi (egal wie klein er ist) und werf dann nochmals aus

  10. #7
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Hi ,

    wo liegt das Problem ?

    Da kommt es wieder auf die Montage an , wie ich den Köfi montiere , selbst damit erreicht man sehr gute Wurfweiten , denn mit der Heavy-Feeder fische ich sehr gerne auf Zander und Hecht , funktioniert einwandfrei .

    Die Wurfweiten sind Durchschnittswerte , waren auf einem Fußballplatz und haben es getestet , selbst am Wasser sind diese Weiten kein Problem , mit einer guten Rute und der Richtigen Rolle-Schnur-Kombi .

    mfg Jack the Knife
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  11. Der folgende Petrijünger sagt danke an Jack the Knife für diesen nützlichen Beitrag:


  12. #8
    Super-Profi-Petrijünger
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    Ich hab kein Problem

    Mit der Feederrute auf Zander ist echt eine sehr schöne Sache.
    Das mach ich auch sehr gerne und ich kann dir nur zustimmen, dass es wunderbar funktioniert.

  13. Der folgende Petrijünger sagt danke an reaper1012 für diesen nützlichen Beitrag:


  14. #9
    Raufischjunkie Avatar von Fuchsnase82
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    Zitat Zitat von Jack the Knife Beitrag anzeigen
    mit der Heavy-Feeder fische ich sehr gerne auf Zander und Hecht , funktioniert einwandfrei .
    Hallo Jack the Knife, ich möchte mir eine Feederrute kaufen
    um überwiegend in langsam bis mittleschnell fliessenden Gewässern auf Zander & Hecht zu fischen, ich fische aber gern etwas feinere Ruten =)
    Die Heavyfeeder is mir wahrscheinlich etwas zu steif,
    jetzt meine Frage, wo liegt eigentlich die Grenze, sodass ich evtl. auch mal im Stillgewässer eine vielleicht feinere Bisserkennung habe
    aber beim Anhieb nach dem Biss, der Haken trotzdem noch gut durch die harte Gaumenplatte des Zanders durchkommt, also von der Steifigkeit der Rute her.

    Liegt dir Grenze im Medium oder im Light Bereich ?

    Gruss Daniel
    Geändert von Fuchsnase82 (12.09.2009 um 00:06 Uhr)
    nur DICKE PETRI HEIL

  15. #10
    Iven
    Gastangler
    Zitat Zitat von Fuchsnase82 Beitrag anzeigen
    Hallo Jack the Knife, ich möchte mir eine Feederrute kaufen
    um überwiegend in langsam bis mittleschnell fliessenden Gewässern auf Zander & Hecht zu fischen, ich fische aber gern etwas feinere Ruten =)
    Die Heavyfeeder is mir wahrscheinlich etwas zu steif,
    jetzt meine Frage, wo liegt eigentlich die Grenze, sodass ich evtl. auch mal im Stillgewässer eine vielleicht feinere Bisserkennung habe
    aber beim Anhieb nach dem Biss, der Haken trotzdem noch gut durch die harte Gaumenplatte des Zanders durchkommt, also von der Steifigkeit der Rute her.

    Liegt dir Grenze im Medium oder im Light Bereich ?

    Gruss Daniel
    Hallo Daniel,die Grenze die Du suchst kannste ganz einfach mit den mitgelieferten Spitzen "verschieben" so wie Du es benötigst.
    Eine Feederrute ist in der Anwendung flexibler als mancheiner denkt.Die Verwendung von den einzelnen Arten also ob nun Fein oder Havy oder noch mehr hängt davon ab wo Du angelst und vor allem welchen Fischen Du nachstellen willst.Im Prinzip ist eine Havy ebenso für den See geeignet wie für den Fluss-also übergreifender Gebrauch.Auch sind mal "verlaufene" Grossfische egal ob Karps oder Hecht damit ohne weiteres beherrschbar.
    Such Dir eine wo mindestens 4-5 Spitzen mitgeliefert werden,je mehr umso besser einsetzbar.Die sind zwar etwas teurer aber Du kannst davon ausgehen das diese Ruten auch von Leuten konstruiert wurden die selbst von der Art zu fischen was verstehen.
    Geändert von Iven (14.09.2009 um 17:50 Uhr)

  16. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Iven für den nützlichen Beitrag:


  17. #11
    Petrijünger Avatar von Sportangler-Mario
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    Super beschrieben, Toller Bericht !
    Mehr kann man dazu nicht sagen ...


    Gruß Mario

  18. Der folgende Petrijünger sagt danke an Sportangler-Mario für diesen nützlichen Beitrag:


  19. #12
    Bernd Reichel Avatar von Lungchay
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    Zitat Zitat von Jack the Knife Beitrag anzeigen
    Hi Leute ,

    da gelegentlich Fragen zu Feederruten bei mir eingehen , stelle ich mal die Kategorie der Feederruten und deren Verwendungszweck hier rein .

    ULTRA-LIGHT-FEEDERRUTEN
    Diese besitzen meistens eine Länge von 3,30m und ein Wurfgewicht um die 20-25g .
    Benutzt werden sie in Teichen und Seen für ufernahe Entfernungen bis maximal 20m .
    Mit ihnen fischt man meist einen Futterkorb , der mit Lebendfutter (Maden) gefüllt ist/wird .

    LIGHT-FEEDERRUTEN
    Bei einer Länge von 3,30-3,60m und einem Wurfgewicht von maximal 40g benutzt man diese Ruten im Stillwasser und leicht fließenden Gewässern für eine Entfernung von bis zu 40m .

    MEDIUM-FEEDERRUTEN
    Diese sind bis zu 3,90m lang und für Wurfgewichte von 40-60g .
    Auch die Ruten sind für Stillwasser und leicht fließende Gewässer gedacht .
    Mit ihnen fischt man auch schon auf größere Entfernungen um die 40-60m .

    HEAVY-FEEDERRUTEN
    Die hier werden meist in einer Länge von 3,90-4,20m verkauft und besitzen ein Wurfgewicht von ca 60-140g .
    Ihr Einsatzgebiet ersteckt sich vomStillwassserangeln (sensible Spitze , große Körbe) bis zum Angeln in schnell fließenden Gewässern (robuste Spitze , Krallenkorb ) .
    Mit einer guten Rute erreicht man mit etwas Übung die 80m-Marke .

    VERY-HEAVY-FEEDERRUTEN
    Die Ruten hier kommen zum Einsatz , wenn mit hohen Gewichten gefischt wird oder große Distanzen bewältigt werden müssen .
    Diese Spezialruten haben oft Längen bis 4,80m und länger , das Wurfgewicht bewegt sich um die 200-250g , teilweise sogar mehr .
    Man verwendet die Ruten auch gerne im Salzwasser zum Beachfeedern eingesetzt auf Dorsch und Platte .


    Als letztes sollten noch spezielle WEITWURF-FEEDERRUTEN erwähnt werden .
    Jene haben meist Längen zwischen 4,20m und 4,50m , lange Griffe und extrem lange Spitzen .
    Das Wurfgewicht dieser Ruten bewegt sich im allgemeinen um die 100-150g und sie besitzen eine semiparabolische Aktion .



    mfg Jack the Knife
    Hallo Andreas, so kenne - und liebe ich Dich!!
    Gruß von der Erft!
    Bernd

  20. Der folgende Petrijünger sagt danke an Lungchay für diesen nützlichen Beitrag:


  21. #13
    Raufischjunkie Avatar von Fuchsnase82
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    Zitat Zitat von Iven Beitrag anzeigen
    Hallo Daniel,die Grenze die Du suchst kannste ganz einfach mit den mitgelieferten Spitzen "verschieben" so wie Du es benötigst.
    Eine Feederrute ist in der Anwendung flexibler als mancheiner denkt.Die Verwendung von den einzelnen Arten also ob nun Fein oder Havy oder noch mehr hängt davon ab wo Du angelst und vor allem welchen Fischen Du nachstellen willst.Im Prinziep ist eine Havy ebenso für den See geeignet wie für den Fluss-also übergreifender Gebrauch.Auch sind mal "verlaufene" Grossfische egal ob Karps oder Hecht damit ohne weiteres beherrschbar.
    Such Dir eine wo mindestens 4-5 Spitzen mitgeliefert werden,je mehr umso besser einsetzbar.Die sind zwar etwas teurer aber Du kannst davon ausgehen das diese Ruten auch von Leuten konstruiert wurden die selbst von der Art zu fischen was verstehen.
    Hallo Iven, erst mal dankeschön
    das die Bisserkennung abhängig von der Feinheit der Rutenspitze ist,
    ist mir bewusst, fürs Stillwasser könnte ich ja die feinste Spitze nehmen,
    für langsam fliessende eine etwas steifere Spitze & für mittelschnelle Gewässer eine etwas noch steifere spitze, richtig ?

    In welchem Winkel zur horizontalen, stelle ich dir Ruten denn am besten auf, drehe ich dafür die Bremse bis hinten auf oder Freilauf umklappen wobei dann ja die Bisserkennung flöten geht, richtig ?
    wie macht ihr das so beim Feedern ?

    von den Ruten gibts ja schon Gewichtsunterschiede,
    meine Frage war aber eigentlich wo die Grenze bei leichteren Ruten bzw. auch Ruten mit weniger Wurfgewicht ist, sodass mein Anschschlag auch problemlos in einem sehr harten Zandergaumen durchkommt,
    die Ruten sollten ja im allgemeinen eigentlich sehr steif sein, für die Zanderfischerei & ich will eine Rute die zwar steif aber nicht so schwer wie ne Heavy Feeder ist =) kannst du oder ihr mir was empfehlen ?
    nur DICKE PETRI HEIL

  22. Der folgende Petrijünger sagt danke an Fuchsnase82 für diesen nützlichen Beitrag:


  23. #14
    Iven
    Gastangler
    Zitat Zitat von Fuchsnase82 Beitrag anzeigen
    1.Frage
    fürs Stillwasser könnte ich ja die feinste Spitze nehmen,
    für langsam fliessende eine etwas steifere Spitze & für mittelschnelle Gewässer eine etwas noch steifere spitze, richtig ?
    2. Zwei Fragen in einer
    In welchem Winkel zur horizontalen, stelle ich dir Ruten denn am besten auf, drehe ich dafür die Bremse bis hinten auf oder Freilauf umklappen wobei dann ja die Bisserkennung flöten geht, richtig ?
    wie macht ihr das so beim Feedern ?
    Frage 3,4 und 5
    von den Ruten gibts ja schon Gewichtsunterschiede,
    meine Frage war aber eigentlich wo die Grenze bei leichteren Ruten bzw. auch Ruten mit weniger Wurfgewicht ist, sodass mein Anschschlag auch problemlos in einem sehr harten Zandergaumen durchkommt,
    die Ruten sollten ja im allgemeinen eigentlich sehr steif sein, für die Zanderfischerei & ich will eine Rute die zwar steif aber nicht so schwer wie ne Heavy Feeder ist =) kannst du oder ihr mir was empfehlen ?
    zu 1.
    Hm,nicht ganz richtig-wie ich schrieb kommt es darauf an worauf Du fischen willst.Wenn ich in einem See/Teich auch mit Karps rechnen muss und ich wenig Spielmöglichkeit beim drillen hab nehm ich auch eine Heavy Rute.Du siehst man muss sehr differenzieren ,das war nur ein mögliches Beispiel.

    zu 2.
    Es gibt zwei Möglichkeiten die Feederrute "abzulegen" im Fliesswasser immer fast senkrecht,nah in Griffweite ohne das man sich verrenken oder aus seiner Ruheposition herraus muss um anzuschlagen.
    Im See/Teich geht auch ein seitliches Ablegen ziehmlich im rechten Winkel zum Gewässer,vorausgesetzt es ist Platz vorhanden. Natürlich wie im Fluss auch in Griffweite.Nix ist ärgerlicher als wenn man sich erst nach vorn oder zur Rute hin bewegen muss und so der Fisch entkommt.
    Die Bremseinstellung ist für mich nicht anders als sonst auch.Die Bremse wird auf die Reissfestigkeit der Schnur eingestellt.Bei der Verwendung einer Freilaufrolle hat man bei einer Überraschung zusätzlich ein Mittel zum Gegensteuern(mir hat das mehr als einmal den Fisch gerettet).

    zu 3.
    Gewichtsunterschiede bei den Ruten selbst, ist nicht generell von der Verwendbarkeit oder ihrer Klassifizierung abhängig.
    So kann eine Heavy Feeder im gehobenen Preissegment leichter sein als eine leichte Feederrute von Jenzi.Da musst Du genau wissen was Du ausgeben kannst.Eine leichte Feederrute macht auf Dauer,gerade wenn es beisst,natürlich wesendlich mehr Spass und strengt nicht so an.
    Die Steifigkeit der Rute ist ebenso nicht unbedingt davon abhängig ob sie leicht oder Heavy ist. Sicher ist eine Heavy Rute anders in ihrer Aktion als eine leichte.
    Ich würde Dir für den Anfang,wenn Du im See und im Fluss auch auf Zander ansitzen möchtest, zu einer 3,6 bis 3,90 (m) Heavy Feederrute raten.Wenn diese ein Wurfgewicht bis 120 oder 140 (gr) hätte würde das vollkommen ausreichen. Diese dürfte auch Deinem Bestreben nach Zander nachkommen,wo es meiner Meinung eher auf scharfe Haken ankommt als die Fähigkeit dem Fisch nen 100derter Nagel ins Hirn jagen zu können.
    Einen Rat könnte ich Dir auch geben-für das was Du willst habe ich zwei Ruten zur Wahl.Einmal eine sehr gute
    High End Feeder Master Edition von Sänger mit einer Länge von 3,9 (m) und einem WG bis 250 (gr).Diese Rute ist sehr eigenartig konstruiert das WG richtet sich absolut nach der verwendeten Spitze( 6 zur Auswahl).
    Ansonsten kann man bei dieser Rute nicht von einer Parabolik sprechen ,denn davon besitzt sie drei.In der Rutenspitze lässt sie sich fast kreisrund ziehen-das Mittelteil hat die parabolig eines P-Bogens und das Griffteil eher das eines Japanische Kampfstocks.Wer diese Rute mal in Aktion gesehen hat muss mit Sicherheit erst mal ablachen aber das täuscht.Sie ist mein Favorit bei allem.
    Für deine Belange kommt am ehesten diese in Betracht
    Shimano Technium Feeder Extra Heavy 13` WG bis 150 (gr ,es geht aber mehr) diese Rute wirste ewig haben und damit kannste auch richtig grosse ziehen.Sie ist eine sehr leichte Rute.(ebenfalls 6 Wechselspitzen)

  24. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Iven für den nützlichen Beitrag:


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