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  1. #1
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    Wie steht ihr den Kanutern gegenüber?

    Grundsätzlich sollte die Naturverbundenheit gestärkt werden.
    Paddeltrips mit der Familie, in Gruppen durch natürliche Flußstrecken in Maßen, sollten sein. Aber grölende Horden unausgeglichner, Pupertierender, betrunkender Firmenausflügler,
    in ein Biotop mit extremen Niedrigwasser loszulassen übersteigt mein
    Potenzial an Sozialdenkenken.
    Da seh ich nur den schnellen Euro der Betreiber, der diese Marktlücke zu Nutzen weiss und dem seine Schranken gezeigt werden sollten.
    Hinterlassenschaften dieser Spassfraktion sehe ich an den Übersetzstellen der Wehre. Dem ökologischen Schaden bedarf es nur geringer Fantasie.
    B.S.

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  3. #2
    Moderator Avatar von Fliege 2
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    Hallo BS,

    ich stehe sehr oft in der Spree. Weit ab vom Schuß und in einer sehr schönen, naturbelassenen Ecke Brandenburgs. Die Spree ist dort um die 20 Meter breit und ich stehe mitten drin. Oft fahren Leute in Kanu oder im Kajak an mir vorbei. Stören tut mich eigentlich keiner von denen. Die meisten fragen sogar nach meinen Fängen und wünschen ein "petri heil". Von da her gibt es keine Probleme.

    Fliege 2

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  5. #3
    Hotze Avatar von Hotzenplotzseinsohn
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    Hi Betta Splendens

    Im Prenzip hast du schon Recht.

    Ich denke nur das mache Angler auch den Soprt/Hobby ins Verderben ziehen.
    Wie oft habe ich schon Richtig betrunkene Angler gesehen.
    Die womöglich auch noch ihren Müll da lassen und vieleicht noch nicht mal merken, das was an der Rute ist also Quälen.

    Was ist jetzt das kleinere übel??

    Ich denke egal welche Personen gruppen das jetzt sind es gibt immer welche die aus der Reihe tanzen müssen. Leider halt auch Kanuten und Angler

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  7. #4
    Hotze Avatar von Hotzenplotzseinsohn
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    @ Fliege 2

    Also ich würde dich nach dem weg Fragen!

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  9. #5
    Moderator Avatar von Fliege 2
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    Nur zu und komm an mein Gewässer, Platz ist reichlich vorhanden, ein Problem nur: 521,42 km (Luftlinie)

    Gruß, Fliege 2

  10. Der folgende Petrijünger sagt danke an Fliege 2 für diesen nützlichen Beitrag:


  11. #6
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    Ich bin sowohl Angler als auch Paddler und am liebsten kombiniere ich beides bei mehrtägigen Kanuwanderungen. Gelegentlich arbeite auch als Kanuguide auf der Sieg und auf der Agger.

    Bei der Einweisung der Tour-Teilnehmer weise ich darauf hin, dass wir während der Tour evtl. auch auf Angler treffen können und wir - sollte dies der Fall sein - im größtmöglichen Abstand an diesen vorbei fahren , was bei relativ kleinen Flüssen wie Sieg und Agger zugegebenermaßen nicht immer leicht ist.

    Wenn ich am Rhein angel können Paddler und auch Ruderer allerdings zu einer echten Plage werden, da sie bei Fahrt stromauf in den meisten Fällen möglichst nah am Ufer fahren wegen der hier geringeren Strömung. Besonders die älteren Semester unter ihnen sind meistens nicht bereit von ihrer kräftesparenden Linie abzuweichen, auch nicht, wenn Angler am Ufer sitzen und es nicht zu übersehen ist, dass Schnüre ins Wasser gehen.
    Neulich hat sich ein Paddler in der 30er Schnur meines Bruders verfangen. Trotz heftigster Gegenwehr ist es meinem Bruder gelungen, seine bisher schwerste Beute sicher zu landen. Wenn vielleicht auch nicht ganz waidgrecht, da der Kescher eindeutig zu klein war :-)

    Weiterhin ist noch zu sagen, dass es mittlerweile zumindest in NRW strenge Auflagen für Paddeltouren gibt. So muß bei kommerziellen Touren immer ein ausgebildeter Guide dabei sein. Eine Gruppe darf max. aus 20 Personen mit max. 10 Booten bestehen. Und sollte der Pegel unter dem Mindeststand liegen, werden die Touren vom Veranstalter abgesagt.

    In den Sommerferien leite ich auch immer eine Kanufreizeit für Jugendliche auf der Glomma in Norwegen. Dort treffen wir auch immer auf zahlreiche Angler bei denen wir als Reaktion auf unser Auftauchen eigentlich immer Begeisterung hervor rufen. Sich freuen sich uns zu sehen und machen Fotos von uns und rufen ihren Familien am Ufer zu, dass sie mal schnell gucken kommen sollen. Und wenn die Situation es einmal nicht zuläßt, dass wir weiträumig an ihnen vorbei fahren, dann stellen sie halt das Angeln für 5 Minuten ein und freuen sich trotzdem.

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  13. #7
    Dackel Fischer Avatar von theduke
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    Also würde ich mit meinem Kanadier, dich in der Spree sehen, würde ich dich anvisieren, und dich als Galeonsfigur aufnehmen .

    Was Betta aber meinte, war sicher die Rücksichtslosikeit, von man Freiteitgruppen, denen die Natur egal ist.
    Am besten noch die Padels hoch halten oder tief ins Wasser, damit man auf jeden fall die Anglerschnur erwischt.

    Im Grunde überwiegen aber meine positiven Erfahrungen.
    Gruß Wolfi
    http://wolfsangler.de.tl/
    Das Angeln macht aber nur soviel Spass, solange die Natur auch passt.

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  15. #8
    niersfischer
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    Hi Betta,

    hättest du nicht eine total andere PLZ, würde ich sagen wir angeln am selben Fluss.

    Sonstiger Unterschied: bei uns müssen sie nicht pubertär sein, um zu grölen. Firmenausflüge, Kegelclubs, Psychotherapeuten nebst Klientel, Sommerferienteens, Kindergärten auf Wildnissuche, Naturliebende, echte kanuten, alles ist dabei. Vorkommensgröße in etwa den Nutrais gleich zu setzen.

    Gut 50% des vorüberziehenden Tracks ist sternhagelvoll. Von rücksichtsvoll bis nervend ist alles dabei.

    Klar gehen die mir auf die Eier. Aber ... die dürfen das nun mal! Ich habe nur die Fischereirechte, ansonsten darf hier jeder den Fluss nutzen wie es ihm nach dem Sinn steht. Ergo engagieren.

    Dreckspatzen gibt es auf beiden Seiten. Auf dem Wasser, wie auch am Ufer. Da tut sich keiner hervor.

    Vor den jeweils renaturierten Bereichen stehen Schilder mit der Bitte die Ruder einzuholen und sich treiben zu lassen. Da diese aber in großen Kurven angelegt sind, ist dies schier unmöglich. Somit sind Ruhezonen für die Flora quasi nicht anleg-/durchsetzbar. Hier müsste wie an Wehren verfahren werden. Aussteigen und tragen lassen. lässt sich aber auch nicht realisieren, da die Strecken teils bis zu 2 KM lang sind.

  16. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei niersfischer für den nützlichen Beitrag:


  17. #9
    Gesperrt Avatar von perikles
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    servus
    ich hab mit den ruderern und kanuten nie ein problem, bei mir sind die segler oftmals die reine pein^^

  18. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei perikles für den nützlichen Beitrag:


  19. #10
    Torsten1
    Gastangler
    Eigentlich erinnern mich die angeführten Probleme an alle Gewässerbenutzer
    (Angler,Ruderer,Badegäste,Kanuten,Segler,Freizeit liebene,Spaziergänger).
    Überall gibt es negative oder positive Erscheinungen.
    Ich könnte nicht beurteilen wer rücksichtsvoller ist,gegenüber anderen Gewässernutzern.
    Wird so sein wie immer.
    Die einen Denken mit,die anderen halt nicht.

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  21. #11
    Daheim an Rhein und Main Avatar von zucki
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    So lange sie mir nicht in die Schnur rudern ist mir alles Woscht. Sie machen ihren Sport ich meinen.Habe da wenig Probleme. Am der Fränkischen saale habe ich sogar einen Angelplatz an einer Untiefe hinter einem Strudel wo 40% der Kanus umkippen. Macht auch spass zu sehen wie die paddeln. Ja keine Angst das Wasser ist in der Mitte 1,20 tief also ersäuft schon keiner. Es ist n ur interessant das keiner auf die Idee kommt das Kanu am Ufer umzu drehen nein in der Strömung aber gut wir haben immer mächtig was zu lachen. Danke Kanufahrer.

  22. Der folgende Petrijünger sagt danke an zucki für diesen nützlichen Beitrag:


  23. #12
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Moinsen!
    Früher habe ich selbst Kanu-Wandersport betrieben. Ich muß auch zugeben, daß wir, vor allem bei größeren Veranstaltungen wie z. B. Anpaddeln im Frühjahr, nicht immer ganz nüchtern waren. Eines aber war bei uns ungeschriebenes Gesetz: Angler waren, soweit irgend möglich, so zu umfahren, daß sie nicht gestört wurden. War das nicht möglich, ließ man sich eben vorbei treiben. Gruß und Gegengruß u. gut war`s.
    Es gibt leider überall (auch bei uns Anglern) solche und solche.
    Etwas gegenseitige Rücksichtnahme u. Toleranz, dann klappt`s schon.
    Gruß
    Eberhard

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  25. #13
    Profi-Petrijünger Avatar von Ephraim
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    Wie schon erwähnt, wir haben unser und die Kanuten ihr Hobby-beide haben das Recht dieses auzuüben...und irgendwo gibt es leider immer schwarze Schafe.Und ganz ehrlich wenn euch einer blöd kommt, bzw. mutwillig durch eure Schnur fährt oder sonstwas, dann ruft die Polizei(sofern ihr euch sicher seid, dass sie betrunken sind). Aufm Wasser gilt auch 0,5 Promille für jeden der ein Paddel in der Hand hält. Und das wird dann sehr teuer für Denjenigen/Diejenigen.Aber ich persönlich habe noch keine schlechten Erfahrungen gemacht
    Wenn ich angeln fahre, denken die Nachbarn ich zieh´ in den Krieg...

  26. #14
    Im Norden zu Hause Avatar von Bernd Zimmermann
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    Fahre selbst oft mit dem Kanu, habe noch keine negativen Erfahrungen gemacht.
    An meiner Angelstecke am Main bei Lichtenfels sind sehr viele Kanuten unterwegs, mit denen gab es bis jetzt noch keine Probleme, wenn mal ein Anfänger über die Pose fährt ist das auch kein Beinbruch, die Endschuldigung folgt sofort.
    Ich denke gegenseitige Rücksichtnahme schadet niemanden.

    Gruß Bernd

  27. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Bernd Zimmermann für den nützlichen Beitrag:


  28. #15
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    Wie ich anfangs erwähnte richtet sich mein Grollen nicht gegen die Nutzer,
    sondern gegen die Betreiber.
    In einem Flussabschnitt von 5km. bei einer max Breite von 4m, in denen es 15 Flachwasserbereiche zu überwinden gilt, sollte nicht zusätzlich in den verbliebenen Wasserlöchern gestochert werden!
    Ich als Angler bertachte diese Strecke mit seinen Steilufern als ein kleines biologisches Paradies.
    Beangelbar wäre es nur mit Watstiefeln.
    Doch manchmal finde ich eine Lücke im Dschungel, bade die Würmer und erfreue mich an den orangeblauen Blitzen die zwischen Weide und Wasser
    ihr Futter suchen.
    Unsere hiesigen Kanuten stellen keine Gefahr, sie sichern vielmehr den Uferbereich und dessen Bewohner und erfreuen sich wie wir an der Natur.
    Betta...

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