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  1. #1
    Petrijynger Avatar von yog_
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    Sommerferien und Rheinangeln

    moin,
    ich war u.a. mit dem user tollerhecht14 nun einige male am rhein angeln und wollte bei dieser gelegenheit nun ein paar resultate unserer angelei präsentieren. ich verfahre der einfachheit halber so, dass ich zu jedem bild ein kleine geschichte schreiben werde, um die umstände des fangs zu schildern:



    also alles begann mit ein paar ansitzen in der prallen (abend-) sonne. da es ziemlich heiß war, beschlossen wir an einem der letzten tage des junis, ein paar tiefe stellen mit extrem starker strömung zu beangeln. da ich mit 100g futterkörben keine chance hatte, legten wir ein paar maden mit massiver bebleiung auf grund. während tollerhecht14 schon ausgeworfen hatte, ärgerte ich mich fürchterlich, weil ich mit von ein paar beobachtenden und fotographierenden japanern irritieren ließ und daraufhin meine montage via gewaltwurf in die krone eines in der nähe wachsenden baumes katapultierte. prompt rappelte es unter dem applaus der touristen auch in der rute meines kollegen. tollerhecht14 pumpte schließlich mit einiger anstrengung eine ~57er? barbe raus, die ziemlich gut im futter stand und auch dementsprechend krawall an der rute machte. hier der fisch:



    im laufe des tages lief jedoch nicht mehr viel außer den obligatorischen gründlingen. als wir schon aufgeben wollte, landete ich noch eine krasse personal best, die ich allerings nur aufgrund meines mörderisch-harten materials landen konnte. war allerdings ein hammerdrill!



    also der stock hatte locker 2 m bei ca. 6-7 kg lebendgewicht.mensch war ich stolz, da sonst komplett schneider geblieben wäre...


    während der nächsten ansitze, die ich meist mit kollegen verbrachte, zeigten sich noch einige grundeln, gründlinge, massig untermaßiges, ein ~50er aal und 2 barben um die 50 cm. tollerhecht14 fing noch einen kleinen zander, er mochte so 35-40 cm haben, als er aus zeitmangel nur ein wenig die gufis badete.

    das nächste bild stammt von einem angeltag kurz nach meinem geburtstag mitte juli. ich beschloss zusammen mit einem kumpel am späten abend für 2-3 stunden ans wasser zu gehen. leider musste ich feststellen, dass meine stelle zum x-ten mal mit einer rentnergruppe besetzt war, die dort mittlerweile fast täglich auf aal geht. ich bin bis heute der meinung, dass die stelle für aal nicht tauglich ist und besagte gruppierung fängt auch immer recht wenig. so war auch an diesem abend. während ich ein paar bier mit meinem kumpel trank, fing die gruppe mal so gar nichts, allerdings lief es bei mir um so besser. dieses mal war ich an einem relativ flachen bereich an der kante unterwegs. nachdem ich einen kleinen aal von ca 40 cm landen konnte,
    und vorher die übliche gründlingparade abgenommen hatte, stieg mit einem mächtigen rumms eine gute barbe ein. augenscheinlich lutsche sie 3 mal am haken, die angel zuckte und kurz danach setzte ein recht heftiger run ein. hatte zudem einige probleme, die dann auch in ufernähe zu halten. schlussendlich wurde sie natürlich fix gekeschert - 59 cm hatte sie und schwimmt ebenfalls wieder.



    in verlauf der tage waren jannik und ich weder oft am rhein noch erfolgreich. am letzten wochenende bin ich jedoch in meinen geburtsort gefahren, um am niederrhein zwischen rees und emmerich zu angeln. ich hatte mich mit einem alten freund verabredet, der als ausgewiesener raubfischpro gilt. am rhein angekommen fanden wir jedoch nur überflutete buhnen vor, zudem war das wasser dunkelbraun und wir hatten nur mit der einen farbe erfolg, die nur bei dieser wassertrübung fängt. jener erfolg bestand aus einem allenfalls knapp maßigem zander von meinem kollegen. wir trafen allerdings einige semiprofessionelle photographen holländischer herkunft, die uns prompt einige bilder von der angelsession via mail zuschickten:





    wir waren auch am sonntag wieder fast 10 stunden an einem kristallklaren see unterwegs, nachdem der rhein uns unter diesen bedingungen weniger lohnenswert erschien. an diesem baggerloch konnten ich kleine hechte beobachten, die in totaler rage wahrlich im rechteck flitzten. vor allem auf kleine wobbler gingen diese viecher total ab und attackierten mit einigen sprüngen die oberflächenköder kurz vor den krautfeldern. allerdings/glücklicherweise konnte wir keine dieser attacken verwerten, die fische wären eh zu schmal gewesen. trotzdem blieben wir dieses mal beide im schneider. da ich an diesen zwei tagen nicht gefangen habe, beschloss ich, eine strecke mit maden und würmern zu befischen, in der hoffung, wenigstens an meinem angelwochenende eine barbe oder n brassen zu erwischen. mit einer guten freundin saß ich so stunde um stunde bei schwierigen weil unbeständigen witterungsbedingungen an steinpackungen. leider ging auf made und an der kante mal so gar nichts. ich war schon drauf und dran, im kühlen wind und unter dem meckern meiner mitanglerin aufzubrechen. beschloss jedoch noch, mein weizen zu leeren und ne kippe zu rauchen. kaum war die fluppe angezündet, kam ich auf die idee, noch kurz ein paar reisentauwürmer zu baden, da ich an der der stelle schon oft massiven wallerkontakt hatte. hab mir also die dicksten würnlis rausgesucht, welche prompt an nem riesenhaken und an nem riesenvorfach baumelten. nach dem obligatorischen gewaltwurf mit meiner brandungsrute schaute ich einige minuten auf meine beiden ruten, bis ein heftiger biss das würmchen attackierte. ich gröhlte, rannte zur rute, drillte und dachte, dass entweder wieder den baumstamm meines lebens am haken hatte oder einen seeeehr faulen kleinen bis mittleren wels. die erhoffte gewaltflucht des wallers aus, statt dessen dümpelte ein hohes gewicht mit langsamen bewegungen richtung flussmitte. ich hatte gut 60-70m schnur zwischen mir und dem fisch und hab gepumpt wie ein blöder... es zeigte sich folgendes bild:



    war ein ziemlicher brocken (auch wenn ich auf dem foto mal ziemlich doof aussehe ^^) :



    beim messen ergab sich eine stolze länge von etwas mehr als 87 cm. das gewicht dieses unterarm-dicken fisches lag bei exakt 1,920 kg. meine pb war locker getoppt.
    mensch haben wir gestaunt, zudem wir an der stelle früher gar nicht sooo gut gefangen haben - so guckten wir beide ziemlich verdutzt auf den dicksten aal, den ich bisher gesehen hatte. leider hab bei all der aufregung keine so tollen präsentierfotos gemacht, werde aber beim vorliegen der fotos meiner kollegin eine fangmeldung machen... aber die größe deutet sich auf den angeführten fotos ja irgendwie an.

    alles in allem war der rhein in den letzten 4 wochen echt gnädig, aber gewohnt launisch. im moment sind echt irrsinnig viele jungfische unterwegs,
    kleine fische wie grundeln und gründlinge gibts en masse. auch wenn ich hier noch jedes dritte oder vierte mal als schneider nach hause gehe, findet sich immer die eine oder andere überraschung. bin jedenfalls mit verlauf des sommers sehr zufrieden, gerade auch wegen dem aal.

    gruß!
    Geändert von yog_ (31.07.2009 um 00:01 Uhr)


  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von carphunter25
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    Hi yog,

    ein dickes Petri Heil, das ist ein sehr schöner Bericht mach weiter so!!

    Gruß Basti
    Allzeit Petri Heil!!!



  3. #3
    Carphunter Avatar von mr. zander
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    ein dickes petri von mir

    wo wast du ???
    Gruß,mr. zander
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  4. #4
    Spiegler Avatar von Wupper86
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    jaja der rhein und seine fische
    aber man sieht dass es ab und an schöne fänge preisgibt

    petri an euch alle die in dem bericht tatkräftig dazu beigetragen haben
    ▀▀▀▀▀ kein angler mehr ▀▀▀▀▀

  5. #5
    Profi-Petrijünger Avatar von Jever-Sportangler
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    Dickes Petri...

    Sehr guter Bericht.... macht man weiter so.

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