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Thema: Free-Lineing?

  1. #1
    - MedienMogul - Avatar von CarpMoguls
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    Question Free-Lineing?

    Servus zusammen,

    die Kollegen und ich haben und ein neues Gewässer ausgesucht und ihm gleich den Namen "SnagMare" gegeben. Überall im See stehen abgestorbene Bäume die ein Angeln auf Distanz unmöglich machen.

    Wir haben jedoch einige gute Spots in Ufernähe (max. Entfernung ca. 3m) gefunden und auch schon die ersten Erfolge erzielt.

    Nach einigen Rücksprachen mit eingen Stammanglern an diesem Gewässer haben wir zudem erfahren, dass überall Glas usw. am Gewässerboden liegen. Das hat uns dann auch die vielen gekappten Motagen erklärt.

    Wir sind dann also von Leadcore mit Inliner auf Shockleader mit Safty-Clip umgestiegen, jedoch auch nur mit mäßigen Verbesserungen.

    Nun habe ich mir die Denkmurmel verkorkst um eine gute Monatge auszudenken und bin bei folgender Hängen geblieben:

    Fluo-Vorfach ca. 10-15 cm, Swivvel, ca. 5m Shockleader ohne Blei - Fertig.

    Da die Distanzen zwischen 1 - 3m liegen und alle Montage auf einer Kante von ca. 1,00m - 3,00m liegen, dachte ich mir, wäre es sinnvoll auf ein Blei zu verzichten, damit die Schnur bei Zug sofort vom Grund hochkommt. Den Hakeffekt wollte ich mit einem schwereren Freilauf lösen.

    Was haltet ihr davon? Könnte es so klappen? Hat vielleicht schon mal jemand so geangelt? Meint ihr, ich habe irgendwo einen Denkfehler?

    Noch zur Info: eine Shockleader-Montage mit Blei hat auch versagt, da sie beim Run gekappt wurde, 3 Leadcore-Systeme (1 Inliner, 2 Saftys) wurden am Leadcore gekappt. Da aber Fische bis 40 pfd definitiv machbar sind, wollen wir nicht so einfach aufgeben..

    Wäre für ein paar gute Tipps echt dankbar.

    Greez

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  2. #2
    Süßwasser Spezi Avatar von AustroPetri
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    Hoi Carp Moguls!

    Ich versteh/kenne zwar 80 % deiner Ausdrücke nicht (Leadcore mit Inliner auf Shockleader mit Safty-Clip,Swivvel,) aber ich glaube dein Problem zu verstehen!

    Problem: Die Schnur darf nicht den Gewässerboden berühren... oder?

    Also ich angle jetzt seit ca. 10 Jahren auf Karpfen und glaube daher sagen zu können das ich mich etwas mit der Materie auskenne...

    Meine Devise ist "einfach fängt"!

    Probiers doch mal einfach mit Schwimmbrot! Schnur einfetten und passt!

    Also du bindest einfach einen Wirbel od. Karabiner in deine Hauptschur und dort bindest du dein Vorfach dran! (Flou oder anderes Material)...

    Glaube das ist die einfachste Methode um den Grundkontakt zu vermeiden!!!

    Petri Heil aus Österreich!!!

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  4. #3
    Profi-Petrijünger Avatar von Carper_Nbg
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    Stimmt einfach ist am besten.

    Es würde auch gehen einfach einen Korkschwimmer als Durchlauf zu machen,
    da liegt maximal das Blei auf Grund und mit einem längeren Schlauch liegt nur dieser auf den Scherben.

    Denke dies könnte auch funktionieren.

  5. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Carper_Nbg für den nützlichen Beitrag:


  6. #4
    - MedienMogul - Avatar von CarpMoguls
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    Erstmal danke für die Feedbacks.

    Für meine komische Audrucksweise muss ich mich entschuldigen.
    Shocklead ist einfach eine Schlagschnur und Leadcore ein Ersatz für die Silikon-Tubes oder Tangle-Schläuche. Ist halt ein starkes Geflecht mit Bleiseele. Ein Swivvel ust nichts anderes als ein Wirbel. Mit Inliner meine ich eine Inline-Blei-Montage und ein Safty-Clip schaust du dir am besten mal bei der Suchmaschine deines Vertrauens an. Ist die optimale Lösung für Gewässer mit großer Hängergefahr. Der Fisch kann mit geringem Aufwand das Blei aus der Halterung schütteln und muss es so nicht mitschleifen, verfängt sich also auch nicht und die Chance ist höher, das er überlebt. :o)

    Nun, das mit dem Schwimmbrot oder Oberflächen-Pop-Ups habe ich schon probiert: Keine Chance. Die Biester fressen an diesen Stelle nur am Grund. Außer einem kleinen Graser von ca. 70cm hat das absolut nichts gebracht (während wir auf den Grundruten ca. 10 Runs hatten).

    Die Schnur würde ich auch definetiv einfetten, damit sie noch besser auftreibt. Auch das am Grund liegen wäre soweit glaub ich nicht so schlimm, wenn besagte Kante nicht wäre. Ich vermute das beim Run die Schnur über diese Bruchkante geführt wird und somit durchgeschnitten wird.

    Deswegen habe ich mir die o.g. Montage ausgedacht. Da das Gewässer jedoch einige Kilometer weg ist und somit jeder Ansitz recht kostspielig und zeitintensiv ist, wollte ich halt mal fragen ob das so schon mal jmd. versucht hat.

    Ich stell es mir halt so vor, dass die Schnur bei Zug sofort hoch geht, da einen Höhenunterschied von knappen 2 Metern zwischen Köder und Rutenspitze besteht und ich somit Zeit habe, die Rute aufzunehmen und die Schnur somit hoch nehme.

    Hab das ganze jetzt mal "trocken" versucht. Scheint soweit aufzugehen. Der Hakeffekt kommt wie gewünscht durchden Freilauf und die Schnur geht sofort nach oben. Vielleicht stört es die dicken Schuppenträger aber auch, das die Schnur so hoch steht. Wenn es zum Kontakt kommt sind sie vielleicht auch wieder weg...

    Nunja. Geht wohl doch wieder probieren über studieren. ;o) Trotzdem schonmal danke für die Tipps. Hab noch eins zwi Gewässer, wo ich die Montagen von euch mal probieren werde.

    Greez

    The CarpMoguls - More Than Catch Fish
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  8. #5
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    Hi,

    ich hab letztens beim meiner Hechtsuche auch Karpfen endeckt. Die sind an dem See immer wieder unter Bäumen langgezogen. Das Wasser ist da sehr flach, krautig und voller Hindernisse. Wir haben uns aus dem Grund auch für die einfachste Art entschieden...

    Einfach einen Hacken direkt an die Hauptschnur gebunden und ab dafür. Das hat sehr gut geklappt. Wir konnten direkt 2 Karpfen überlisten (zwar keine Großen, aber egal) und hatten noch ein zwei gute Biße.

    Also ich würds auch mit Freelining versuchen.

    Gruß
    Matti

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  10. #6
    Mainangler
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    Nichts für ungut, gab es neulich nicht einen Tröt mit verenglischung im Angelsport? Ist ja brutal, auch wenn mir einige Wörter durchaus bekannt sind, verstehe ich doch irgendwie nix.
    Tut mir Leid passt eigentlich nicht zur Fragestellung (habe aber auch nur das Problem verstanden und sonst nix) musste ich halt mal loswerden.
    Gruß Johannes

  11. #7
    aka Ichtio Avatar von Herbstzeitloser
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    ich würde ein inlineblei nehmen, nen längeren anti tangle tube, schnur würde ich relativ schramm machen. als vorfachmaterial empfehle ich dir kevlar, es ist flexiebel und ziemlich abriebsfest. sollte das kevlar die karpfen zu sehr stören binde kurz vor das haar monofile schnur (2-3cm) und mache vor den verbindungsnoten ein blei dran und fische mit einem pop up.
    weine weniger komplitzerte variante ist ganz klar das posentischen, vorher gut ausloten, so das der köder 10cm über grund taumelt, normale karpfenrute nutzen m mit recht dicker schnur, 2gt schwimer und gut ist, manchmal sind die einfachen montagen besser

  12. #8
    Allroundfischer Avatar von Moghul
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    Hallo,

    probiers doch einfach mit einer Posenmontage. Da kannst du die Tiefe einstellen, hast ne sichere Bissanzeiger und fast freie Köderwahl.

    Gruß

    Matthias

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  14. #9
    Süßwasser Spezi Avatar von AustroPetri
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    @ Moghul

    muss sagen da haben ich drann vorbei gedacht... Da die ganze Zeit von ner Grundmontage die rede war!!!

    THX das du drann gedacht hast!!!

  15. #10
    Profi-Petrijünger Avatar von cybershot
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    Hallo,
    Was hällst du von einer Schlagschnur aus dicken ummantelten Stahlvorfach? Der hat Gewicht und liegt somit auf Grund. Du kannst Running Rig verwenden ohne die Gefahr das sie gekappt werden. Das ganze würde ich noch mit einem langen Schlauch (ca. 70cm) sichern. Als Vorfach dann vielleicht ein sehr kurzes 0,60 Kevlar in schwarz aus dem Wallerbedarf (z.B. AHF Leitner). Als Haken vielleicht den Fox 2XS. Das ganze an kräftige parabolische Schwabbelstöcker mit 0,35mm Mono um die Jungs aus den Ästen zu ziehen.
    Captura Y Suelta
    Uwe

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  17. #11
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    Also: Danke erstmal an alle Antworter für die Tipps und Tricks. Zudem Sorry, dass ich so lang nicht mehr hier war.

    Um die Sache einmal aufzulösen: Ich habe mich für eine Kombination aus nahezu allen Tipps entschieden:

    Ich fische nun mit einer Schlagschnur (ca. 10m lang und mit 35LBS Tragkraft). Auf dieser Schlagschnur habe ich einen ca. 50 cm langen Tangleschlau. Über dem Tangleschlau zwei Korkkugeln á 20mm als Durchläufer. Die zu befischenende Stelle wurde fix aus-ge-echolotot und der Stopper auf die entsprechende Wassertife eingestellt. Somit geht die Schnur fast senkrecht zum Grund.

    Unter dem Tangleschlauch kommt ein Safety Clip mit einem 60g Blei als Festblei-Montage und anschließend ein kurzes Rig aus einem Kombi-Link-Material. Der Hak-Effekt wird durch einen schweren Freilauf erzielt und die Fische stehe total auf diese Art der Präsentation.

    In meiner Fang-Galerie habe ich mal einige Bilder der letzten Session veröffentlicht. Noch am Rande: ich konnte mit dieser Montage 6 Graser überlisten. Und das ganze in nur 48 Std! Leider habe ich in dieser Session noch einen guten Spiegler und einen genauso guten Graser verloren (kurz vor dem Kescher ist das Vorfach gerissen, wahrscheinlich durch den gefährlichen Grund).

    Wie dem auch sei: DANKE AN ALLE!

    Greez

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