Ergebnis 1 bis 12 von 12
  1. #1
    Profi-Petrijünger Avatar von aldy
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    Question Wurfgewicht: 80-125g oder 40-125g Wie wirkt sich der Unterschied aus?

    Also was das Wurfgewicht allgemein angeht weiß ich ja bescheit, aber wo ist der Unterschied zwischen einer Rute mit einem Wurfgewicht von 80-125g und einer von 40-125g?
    Ist die zweite jetzt elastischer, dabei aber stabiler, doch nicht so starr wie die erste, oder wie wirkt sich das aus?
    Also das man mit der zweiten auch weniger Gewicht besser werfen kann ist mir klar, aber was bewirkt diese größere Spannbreite des Wurfgewichts der zweiten Rute?
    Geändert von aldy (03.06.2009 um 20:06 Uhr)

  2. #2
    Barben-Spezialist Avatar von Toller-Hecht14
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    Also ich kenne die Regel so:

    (erstes wurfgewicht + zweites wurfgewichet) : 2 = Idealwurfgewicht

    Als beispiel:

    80 + 125 = 205 205 : 2 = 102,5 Gramm.

    bei der rute mit 40-125 Gramm liegt das Idealwurfgewicht drunter:

    40 + 125 = 165 165 : 2 = 82,5 Gramm

  3. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Toller-Hecht14 für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Profi-Petrijünger Avatar von aldy
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    danke, das ist ja schonmal was!

  5. #4
    Von der Tacklefront Avatar von Angeljoe Jonas
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    Die Angaben zum Wurfgewicht sind mit einigen Erklärungen verbunden. Leider differieren sie bei den verschiedenen Herstellern sehr stark, weshalb eine Nennung des jeweiligen Herstellers einer Rute einen zusätzlichen Hinweis zum tatsächlichen Wurfverhalten der Rute liefert, welches man als Händler etwa einschätzen kann. Das Grunsätzliche ist hier ja auch schon sehr anschaulich an verschiedenen Stellen erläutert worden.
    Zu Deinen konkreten zwei Ruten:
    Von den reinen Angabe her hat die zweite Rute ein größeres Spektrum und müsste deshalb also tatsächlich insgesamt etwas weicher ausfallen (vermutlich auch eine durchgehendere Aktion haben) Das maximale Wurfgewicht ist dennoch bei beiden gleich angegeben, weshalb man auch mit beiden vermutlich gleich viel werfen kann. Allerdings ist das Optimum an Wurfgewicht in der Regel etwa immer bei der Hälfte des maximalen Wurfgewichts (was bei den Ruten logischerweise auch gleich ist). Hierbei ist es aber dennoch vermutlich so, dass die weichere Rute schneller in den roten Bereich kommt als es bei der vermutlich härteren Rute der Fall ist.
    Klar ist, dass mit der ersten Rute Ködergewichte unter 80gr weniger Spass machen und sich die Rute kaum beim Wurf vernünftig aufladen kann, während sie im zweiten Fall schon mit 60-80 Gramm sehr vernünftig arbeiten wird, dafür aber eher in den oberen Bereichen Probleme bekommt. Am Ende verschafft leider ohnehin nur ein direkter Vergleich vom Handling etc. eine gute Übersicht!
    Beste Grüße und viel Petri aus Berlin!
    jonas

  6. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Angeljoe Jonas für den nützlichen Beitrag:


  7. #5
    Von der Tacklefront Avatar von Angeljoe Jonas
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    Das stimmt absolut, deshalb habe ich die Aussage auch mit Prämissen versehen. Insgesamt kann man aber einen Trend zu wesentlich härteren Ruten mit Spitzenaktion beobachten, die allerdings zusätzlich häufig ein viel zu leichtes Wurfgewicht angegeben haben, damit der Kunde begeistert ist von der "Straffheit" und "Schnelligkeit" der Rute "...und das bei dem Wurfgewicht". Leider werden viele Ruten allerdings zwar straffer, schneller und wesentlich leichter, was aber auf die Verwendung immer stärker gepresster Kohlefasern und damit dünnwandiger Materialien zurück geht. Dadurch steigt die punktuelle Bruchanfälligkeit leider auch oftmals an.
    Aber ist ein sehr weites Thema und tatsächlich hilft da immer der direkte Vergleich mit den eigenen Händen beim Tackledealer vor Ort (was ich natürlich auch sagen muss).
    Euch allen gute Fänge und beste Ruten!
    Gruß von der Tacklefront.
    jonas

  8. #6
    Profi-Petrijünger Avatar von aldy
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    Die zweite Rute ist eine Cormoran Rute..nur so falls es noch was dazu zu sagen gibt

  9. #7
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    Zitat Zitat von Angeljoe Jonas Beitrag anzeigen
    Das stimmt absolut, deshalb habe ich die Aussage auch mit Prämissen versehen. Insgesamt kann man aber einen Trend zu wesentlich härteren Ruten mit Spitzenaktion beobachten, die allerdings zusätzlich häufig ein viel zu leichtes Wurfgewicht angegeben haben, damit der Kunde begeistert ist von der "Straffheit" und "Schnelligkeit" der Rute "...und das bei dem Wurfgewicht". Leider werden viele Ruten allerdings zwar straffer, schneller und wesentlich leichter, was aber auf die Verwendung immer stärker gepresster Kohlefasern und damit dünnwandiger Materialien zurück geht. Dadurch steigt die punktuelle Bruchanfälligkeit leider auch oftmals an.
    Aber ist ein sehr weites Thema und tatsächlich hilft da immer der direkte Vergleich mit den eigenen Händen beim Tackledealer vor Ort (was ich natürlich auch sagen muss).
    Euch allen gute Fänge und beste Ruten!
    Gruß von der Tacklefront.
    jonas
    Selbst wenn man diese Rute in der Hand hat ist es - zumindest für mich - schwierig eine Aussage über das "wirkliche" Wurfgewicht zu treffen.

    Ich bin früher immer hergegangen, habe mir die Rolle (mit Schnur) die an die Rute soll mitgenommen um schon mal einen Eindruck von der Gewichtsverteilung zu bekommen - die Schnur durch die Ringe gefädelt dann die niedrigste, mittel und die höchste Angabe zum Wurfgewicht in Form eines Bleis an die Schnur geknüpft. Erst dann konnte ich zumindest annähernd sagen ob mir die Rute zusagt. Leider lassen dies nicht alle Händler zu wie ich feststellen mußte...

  10. Der folgende Petrijünger sagt danke an cyberpeter für diesen nützlichen Beitrag:


  11. #8
    Coepenicker-Fishing-Devil Avatar von 270CDIT-Model
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    Hallo Leute!
    Im großen und ganzen ist ja alles gesagt worden.
    Ich für meinen Teil hasse schwippige(labrige)Ruten,ich teste das immer indem ich das Spitzenteil der Rute nehme und mit der Mitte fest gegen meinen Handballen schlage.
    Wenn sie sofort nach dem nach vorne Verneigen wieder gerade steht hat sie ein tolles Rückgrat und ist für mich erstmal von Interesse.
    Gruß Frank.

  12. Der folgende Petrijünger sagt danke an 270CDIT-Model für diesen nützlichen Beitrag:


  13. #9
    Profi-Petrijünger
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    Wobei ich den Eindruck habe das in der heutigen Zeit die Angaben zum Wurfgewicht immer ungenauer werden.Ich habe z.B. eine Rute mit einem Wurfgewicht von 15-75 Gr.,die verträgt aber ganz locker Gewichte von 100Gr. Diese Rute wird von mir sogar zum Pilken eingesetzt und eine 14 Kg Dorsch ist z.B. ohne Probleme gepumpt worden.Anderseits habe ich sog. Tiefseeruten beim Händler in der Hand gehabt deren Gewichtsangaben meiner Meinung weit übertrieben waren.

    Gruß, Ralle

  14. #10
    Daheim an Rhein und Main Avatar von zucki
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    Ich messe diesen Angaben nichts bei. Ich schau mir die Rute an und dann beurteile ich kann das die Rute oder kann sie es nicht. Besonderst neue Ruten bekommen gleich mal eine Aufgabe 80 Gramm Futterkorb mit Futter und das möglichst weit wenn sie das nicht packt dann zurück zum Händler. Als Angler weis man ja schon was man seiner Angel zutrauen kann oder nicht.

  15. #11
    Profi-Petrijünger
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    Zitat Zitat von zucki Beitrag anzeigen
    Ich messe diesen Angaben nichts bei. Ich schau mir die Rute an und dann beurteile ich kann das die Rute oder kann sie es nicht. Besonderst neue Ruten bekommen gleich mal eine Aufgabe 80 Gramm Futterkorb mit Futter und das möglichst weit wenn sie das nicht packt dann zurück zum Händler. Als Angler weis man ja schon was man seiner Angel zutrauen kann oder nicht.

    Genau,anfassen und probieren und nicht blind aus dem Katalog.

    Gruß,Ralle

  16. #12
    Daheim an Rhein und Main Avatar von zucki
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    Ja was anderes hat sich noch nicht bewährt. das ganze Testergebnisse auswertenund so was wird dort getest. Irgend was in Labor. Aber draussen sieht es anderst aus habe schon drei Ruten zurück gebracht.Die nicht das konnten was ich erwartet habe.

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