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  1. #1
    blutiger Anfänger :) Avatar von antidotepp
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    Rutentest im Laden, aber wie?

    Hi Leute,

    Wie Ihr vielleicht noch wisst, steh ich erst noch am Anfang meiner angeltechnischn entwicklung
    Deshalb gleich noch eine Frage an die Fachfrauen und Fachmänner.
    Seit nun 2 Monaten sitze ich regelmäßig am Wasser und das Angelfieber hat mich voll erwischt. nachdem ich nun schon mehrmals Spin- und Dropshot-angler bei uns gesehen habe, wollte ich mir nun auch eine gute Spin/Dropshotcombo zulegen.
    Ich lese immer von starkem Rückrat und geschmeidiger Spitzenaktion. Aber wie teste ich das im Laden?
    Leider habe ich, was das angeht noch nicht das knowhow, sodass ich auf den Rat des Verkäufers angewiesen bin. Damit der mir nichts vom Pferd erzählt oder die katze im Sack verkauft, wollte ich mal fragen, was Ihr denn so im Laden veranstaltet, um Eure Rute der Träume auf Herz und Nieren zu testen.
    In einem anderen Text hier im Forum konnte ich lesen, dass manche ihre Ruten bis aufs extremste biegen und so schon dem einen oder anderen verkäufer die Tränen in den Augen standen, wenn es denn mal nicht ganz so hingehauen hat.
    Gibt es evtl. auch humanere Methoden, außer den Extremtests?

    Ich plane für die Rute um die 50€ auszugeben. Für viele wahrscheinlich nicht gerade viel. Wollte in diesem Preissegment nicht erst 5 Ruten im Laden kaputt machen müssen, damit ich was passendes finde
    Kann ich trotzdem mit halbwegs vernünftiger Qualität in dem Rahmen rechnen?


    Grüße und petri,

    Christian
    Fisch total, auch zuhause

  2. #2
    Petrijünger
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    Als ich meine erste Rute gekauft habe hat der Verkäufer mir die der Reihe nach in die Hand gegeben mir gezeigt wie ich die halten muß und dann die Spitze runtergedrückt. Er meinte wenn sie eine 90 Grad Biegung nicht aushält taugt sie absolut gar nichts.

    Aber da ich totaler Anfänger bin kann ich sonst nichts dazu sagen.

  3. Der folgende Petrijünger sagt danke an mlcp für diesen nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Daheim an Rhein und Main Avatar von zucki
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    Teste die Rute nimm sie in die Hand und lass jemand die Spitze festhalten dann zieh nach obenbis du denkst das muss die Rute ab. Wenn sie das nicht ab kann kann sie das auch beim fischen nicht. Dein Händler sollte schon vertrauen in seine Rute haben das sie das ab kann. Wenn nicht leg lieber ein paar € drauf und kaufe dir was gutes. Sonst kaufste eventuell 2 mal.

  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an zucki für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Fisch-Hitparade Gutachter-Kollegium Avatar von Thunfisch
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    Moin Christian,

    die Frage, die du gestellt hast, stelle ich mir auch bei jedem Kauf. Letztlich informiere ich mich über Ruten, die grundsätzlich in Frage kommen, vorab im I-Net. Erfahrungen anderer Petrijünger sind da schonmal ganz wichtig, bspw. wenn es um Schwachstellen nach längerem Gebrauch geht.

    Ruten aus dem mittleren Preissegment sollten schon einen Biegetest bestehen ohne zu brechen - das darf man ruhigen Gewissens verlangen. Wenn du Bedenken hast, laß den Test vom Personal durchführen, dann bist du aus der Verantwortung.

    Die Entscheidung für oder gegen eine Rute ist dann aber letztlich von ganz anderen Dingen abhängig, darunter so "weiche" Faktoren wie Optik oder Kork- bzw. Moosgummigriff.

    Je nach Anwendungsbereich muß die Rute immer bestimmte Bedingungen erfüllen, vor allem was "Aktion" und Gewicht betrifft. Zum Gewicht: es ist leicht einzusehen, dass eine 300 Gr. Rute (womöglich mit einer 400 Gr. Rolle) nach einer mehrstündigen Spinnsession zu langen Armen und verspannter Nackenmuskulatur führt. Auch die Länge kann entscheidend sein: was willst du an einem kleinen zugewachsenen Bach mit einer 3 Meter Rute anfangen?
    Die "Aktion" beschreibt, wie sich die Rute bei Belastung verhält. Biegt sich zunächst nur die Spitze, dann spricht man von "Spitzenaktion", geht die Biegung gleich bis in das Handteil, dann darf man getrost von einer sehr weichen Aktion sprechen. Dabei gibt es keine "gute" oder "schlechte" Aktion, sondern die ist immer im Zusammenhang zu sehen mit der Angelmethode und den sonstigen Komponenten wie bspw. der Schnur (Mono oder Geflecht).

    Wenn ich im Laden eine Rute in die Hand nehme, dann kann schon Liebe auf den ersten Blick im Spiel sein z.B. wegen der Optik oder dem Blankaufbau. Dann wird der Anschlag simuliert - in meinem Fall darf die Rute nicht "weich" sein, also extrem nachfedern, sondern möglichst steif bleiben. Da trennt sich schnell die Spreu vom Weizen. Weitere Dinge, auf die man auch achten darf sind Transportlänge, Anzahl und Anordnung der Ringe, welches Rollenhaltesystem hat die Rute und gibt es ein Futteral etc.

    Grundsätzlich kannst du für 50 + Euro schon eine ausreichend gute Rute erwarten. Es wird nicht die Traumrute sein, aber wenn du damit Erfahrungen gesammelt hast, wirst du dir sowieso eine weitere Rute zulegen - und dann weißt du auch, was an der anders sein soll, als an der Einsteigerrute.

    Gruß Thorsten

  7. Der folgende Petrijünger sagt danke an Thunfisch für diesen nützlichen Beitrag:


  8. #5
    Profi-Petrijünger Avatar von mastermirk
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    Also bei meinen Rutenkäufen ist mir aufgefallen, dass die Rute mit entsprechender Rolle und Schnur eine ganz andere Aktion hat, als blank.

    Ich habe für meine DS Rute nur 35 Euro ausgegeben, ist eine Cormoran in 2m Länge.

    Zuerst dachte ich, der VK will mich veräppeln, als er von harten Rückrat sprach. Die Rute war weich wie Butter beim erwähnten Biegetest.

    Dann Rolle und Schnur drauf, WUNDERBAR.
    Konnte sogar im Probeteich probieren.
    So muss es sein.

    Grüße
    Mastermirk

  9. Der folgende Petrijünger sagt danke an mastermirk für diesen nützlichen Beitrag:


  10. #6
    Daheim an Rhein und Main Avatar von zucki
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    Bei meinem Händler gibt es die Ruten auch montiert und test gewichte von 1-10 Kilo kannste hochziehen.

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