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  1. #1
    Petrijünger
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    Ratlos über Gewässerzustand !

    Guten Tag,

    leider bin ich mitglied in einem verein, der nicht besonders viel
    für den erhalt seiner angelgewässer unternimmt. einige wenige forellen-
    gewässer werden gepflegt und das lachsbesatzprogramm wird großge-
    schrieben. leider verkommen andere angelteiche zu kloaken, ein teich
    ist bereits umgekippt mit 600 kg totem fisch. andere teiche sind völlig
    zugewachsen und nichtmehr beangelbar. ist ein gewässer tot, wird es
    abgestoßen und man versucht mit großer mühe neue gewässer zu finden.
    wie vor 3 jahren, da hat man 2 teiche abgestoßen und dafür einen
    großen zugepachtet. diesen hat man mit inzuchtkarpfen aus einem schloß-
    teich besetzt und gleichzeitig irgendeine seuche miteingeschleppt.
    daraufhin sind viele karpfen verendet und der teich wurde für zwei jahre gesperrt.
    mitlerweile bin ich der meinung, daß ich mich schon genug aufgeregt habe
    und den verein wechseln werde. eine offene diskussion seitens des vorstandes
    ist leider nicht möglich und endet meist in beschimpfungen.
    das große problem ist nur, das ich einige gewässer schon seit 20 jahren
    kenne und selbige mir sehr ans herz gewachsen sind.
    achso, wir sprechen hier über einen verein in einer größenordnung von 1800 mitgliedern.

    mfg

  2. #2
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Hi propac ,

    warum unternehmen , dann die Mitglieder nix gegen diese Zustände ??

    Faulheit , Angst vorm Vorstand oder was ist da los ?

    Kann mir nicht vorstellen , daß du dann alleine mit dieser Meinung dastehst oder doch.
    Für die Gewässer wäre ein Gewässerwart und die Vorstandschaft zuständig , also haben auch diese die Verantwortung für "eure" Besatzpolitik und deren Folgen zu tragen .

    Ich würde es mir überlegen , ob ein Vereinswechsel was bringt , gerade wenn man an den Gewässen hängt .
    Ich würde mithilfe anderer Mitglieder die Vorstandschaft absägen und eine neue Wählen .

    mfg Jacky1
    mfg Jack the Knife

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.

    Henry Ford, amerikanischer Industrieller

    Pessimisten sind Optimisten mit negativer Erfahrung !

  3. Folgende 6 Petrijünger bedanken sich bei Jack the Knife für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Petrijünger
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    Hallo,

    und steht in Eurer Satzung nicht auch etwas über den Schutz und die Pflege der Gewässer?

    Dann würde der Vorstand ein rechtliches Problem haben.

    Gruß
    HaPe

  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an hphoe für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Petrijünger
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    die letzten jahre habe ich mich darauf beschränkt im rahmen meiner möglichkeiten selber etwas zu machen. den märz und april habe ich dafür verwendet alte angelplätze freizuschneiden. als der eine teich umgekippt ist
    und zwei ratlose gewässeraufseher fragten was zu tun sei, haben andere angelkollegen und ich kiloweise fisch in andere teiche umgesetzt.

    ich glaube das eigentliche problem liegt schon im hobby selbst. die meisten sind notorische einzelgänger, man organisiert sich nicht. unsere truppe besteht aus drei anglern und das ist schon viel denke ich.

    über die sache mit der verantwortung habe ich auch schon reichlich nachgedacht. nur letztendlich stellt sich doch die frage vor wem wird man sich verantworten müssen ?

    ich werde nachher mal losfahren und ein paar fotos von den gewässern schießen und sie heute abend hier einstellen. ich hoffe das gelingt mir so, das man nicht gleich erkennt, wo man sich befindet.

    mfg

  7. #5
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Wuppi
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    Warum sollte man nicht erfahren welche Gewässer das sind und welcher Verein hinter so einer Sauerei steht??Es sind doch auch die Beiträge von allen Mitgliedern die so verschwendet werden!!
    Gruß

    Wuppi

  8. #6
    Petrijünger
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    Notorische Enzelgänger sind wohl die wenigsten - höchstens beim Angeln selbst. Die meisten gehen doch in einen Verein um gemeinsam unser schönes Hobby auszuüben.

    So wie sich das bei Euch anhört, gibt es dort einen Vorstand, der "selbstherrlich" reagiert und sich an den entscheidenen Stellen (Gewässerwarte) mit Leuten umgibt, die ihnen zugetan sind. Ansonsten würde es sich anders darstellen.

    Die Frage nach der Verantwortung ist doch leicht beantwortet: als erste doch mal vor der Mitgliederversammlung - Alex hat das sehr treffend ausgedrückt - und im Extremfall auch vor dem Gesetz und den dafür zuständigen Organen der "Staatsgewalt".

    Bin mal auf die Bilder gespannt, wie schlimm das ganze aussieht.

    Gruß
    HaPe

  9. #7
    Profi-Petrijünger Avatar von SalleyeM
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    Also Du solltest versuchen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Auf dieser sollte es eigentlich kein Problem sein dem Vorstand das vertrauen zu entziehen.

    Wenn sich herausstellt das der jetzige Vorstand einen vermeidbaren Finanziellen schaden angerichtet hat würde ich sogar auf Schadensersatz Klagen, der Vorstand ist eigentlich in voller Höhe haftbar.



    Sowohl der ehrenamtlich als auch der hauptamtlich, gegen Entgelt tätige Vereinsvorstand haften persönlich gegenüber dem Verein oder Dritten für Schäden, die durch eine fahrlässig begangene Pflichtverletzung bei der Ausübung ihrer Vorstandstätigkeit entsteht.
    Innenhaftung

    Die Vorstandsmitglieder sind verantwortlich für die sorgfältige Vereinsführung.

    Der Vorstand ist verpflichtet, die Vereinsziele, wie sie in der Satzung festgelegt sind, zu verfolgen und die Organisation des Vereins an diesen Zielen auszurichten.
    Quelle
    Geändert von SalleyeM (24.05.2009 um 12:56 Uhr)
    Gruß Marc

    „Etwas ist nicht recht, weil es Gesetz ist, sondern es muß Gesetz sein, weil es recht ist.”

    (Charles de Montesquieu (1689-1755), frz. Staatstheoretiker u. Schriftsteller, Begr. d. mod. Staatswissenschaft u.d. Lehre v.d. Gewaltenteilung )

  10. #8
    Meefischlifischer Avatar von wallerseimen
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    Zitat Zitat von hphoe Beitrag anzeigen
    Notorische Enzelgänger sind wohl die wenigsten - höchstens beim Angeln selbst. Die meisten gehen doch in einen Verein um gemeinsam unser schönes Hobby auszuüben.
    Meist ist man Mitglied in einem Angelverein, um Zugang zu den Gewässern zu erhalten und nicht um gemeinsam zu angeln, leider
    Mit fängigem Gruß
    Wallerseimen

    IG Main
    IG Tauber


  11. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei wallerseimen für den nützlichen Beitrag:


  12. #9
    Petrijünger
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    Zitat Zitat von wallerseimen Beitrag anzeigen
    Meist ist man Mitglied in einem Angelverein, um Zugang zu den Gewässern zu erhalten und nicht um gemeinsam zu angeln, leider
    Gut, das wusste ich nicht, denn bei uns müssen die sogenannten "Gastkarten" ausgegeben werden, dachte das wäre überall außer an reinen Privatgewässern so. Wir sind auch ein extrem kleiner Verein und man kennt sich zum Teil schon seit 40 Jahren.

  13. #10
    Fisch-Hitparade Gutachter-Kollegium Avatar von Thunfisch
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    Zitat Zitat von propac78 Beitrag anzeigen
    ...und zwei ratlose gewässeraufseher fragten was zu tun sei...
    moin,

    das ist ja unfassbar! Stell dir vor, du gehst mit Beschwerden zu einem Arzt und der fragt dich (oder seine Oma oder den besten Kumpel) wie du behandelt werden mußt. Ist den "Gewässeraufsehern" eigentlich klar, welchen Job sie übernommen haben?
    Auch bei deinen sonstigen Angaben zur Situation: "ist ein gewässer tot, wird es
    abgestoßen und man versucht mit großer mühe neue gewässer zu finden." oder "wie vor 3 jahren, da hat man 2 teiche abgestoßen und dafür einen
    großen zugepachtet. diesen hat man mit inzuchtkarpfen aus einem schloß-
    teich besetzt und gleichzeitig irgendeine seuche miteingeschleppt." kann man ins Grübeln kommen.
    Bei einem Verein dieser Größe sollte sich doch ein kompetenter Gewässerwart finden, der nicht nur verbrannte Erde hinterläßt. Wenn dein Entschluß diesen Verein zu verlassen feststeht, hast du ja nichts mehr zu verlieren. Diese Situation musst du dahingehend ausnutzen, solche Mißstände öffentlich zu machen - zumindest aber vereinsintern zum Thema zu machen. Sollte mich nicht wundern, wenn du plötzlich feststellst, dass auch ganz viele andere Vereinsmitglieder so denken wie du.

    Gruß Thorsten

  14. Folgende 8 Petrijünger bedanken sich bei Thunfisch für den nützlichen Beitrag:


  15. #11
    Petrijünger
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    hi nochmal,
    anbei einige fotos von dem teich der vor drei jahren umgekippt ist.
    weidenbewuchs einmal komplett um den teich, was sich natürlich auch auf der
    wasseroberfläche bemerkbar macht.
    das problem an der sache ist, das kein wasseraustausch mehr zwischen den
    wasserschichten stattfindet. auch bei starkem wind erreicht kein luftzug das wasser.
    angelkollegen haben berichtet, das vor dem gau kein fisch mehr beim grundangeln gebissen hat. andere wollten köderfische an der oberfläche fangen und plötzlich hingen 5Pfd aale an der stippe.

    mfg
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  16. #12
    Petrijünger
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    ...und noch ein paar fotos...
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  17. #13
    Anfänger
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    Zitat Zitat von AlexB. Beitrag anzeigen
    So sieht es aus...wenn ein Verein satzungsfremd handelt, droht im die amtliche Auflösung! Das ist eine sehr ernste Sache!
    Das stimmt nicht. Kein Verein wird "amtlich" aufgelöst, weil er satzungsfremd handelt! Wo habt ihr nur immer diesen (sorry) Mist her?
    Schlimmstenfalls verliert er die Gemeinnützigkeit. Bei 90 % aller Anglervereine kann dabei auch ein Sack Reis in China umfallen. ;-)
    Mein Anglerverein ist zum Bsp. gar nicht gemeinnützig anerkannt. Schlimm?
    SalleyeM schrieb:

    ...würde ich sogar auf Schadensersatz Klagen, der Vorstand ist eigentlich in voller Höhe haftbar...
    Wie Schadenersatz? Gegenüber wen? Welchen Schaden hast du? Inwiefern ist ein Vorstand alleine schuld, dass ein Gewässer kippt?
    Jungs, wir sind noch keine Bananenrepublik.

  18. #14
    Petrijünger
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    in einem punkt muss ich buzz recht geben, daß es nämlich niemanden
    interessiert. der andere punkt wäre der mit der bananenrepublik, da sind wir doch schon längst angekommen. eigentlich ist es doch schon ein unding, dass ein bereich wie die fischerei in den händen von ottonormalverbrauchern liegt.
    durch meine heimat fließt ein flüßchen, dass von vier angelvereinen verwaltet
    wird. jeder verein hat eine andere vorstellung von einem sinnvollen besatz.
    die ersten schmeißen hechte in den fluss, weil davon gibt es ja zu wenig.
    der zweite aale und forellen, der dritte fangreife welse und die angler wundern sich, das sie von keinem etwas fangen, weil sich alle gegenseitig fressen.
    sicher mag es auch ausnahmen geben, wie z.b. am wochenende. da war ich am hücker moor in der nähe von herford. ein gewässer das nach und nach verlandet,
    aber der dortige angelverein hat sich mit der nötigen hilfe die richtigen gedanken gemacht und das problem in den griff bekommen.
    was ich eigentlich sagen oder fragen möchte ist, ob es nicht sinnvoll wäre staatliche kontrollen einzuführen ?!
    als beispiel möchte ich einen europäischen nachbarn nennen, bei dem ich mir jedes jahr eine angelerlaubnis für 15 euro kaufe ( fürs ganze land ). besatzmaßnahmen, schutz der gewässer, fischereigesetze unterliegen der staatlichen kontrolle.

    mfg

  19. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei propac78 für den nützlichen Beitrag:


  20. #15
    Dackel Fischer Avatar von theduke
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    Zitat Zitat von Buzz Lightyear
    Wie Schadenersatz? Gegenüber wen? Welchen Schaden hast du? Inwiefern ist ein Vorstand alleine schuld, dass ein Gewässer kippt?
    Jungs, wir sind noch keine Bananenrepublik.
    Ich dachte auch, das ein Verein einen Vorstand hat, dazu die Vorstandschaft, Vorsitzenden, und unterschiedliche Gewässer und Gerätewarte besitzt. Wenn dann kann evtl nur die gesammte Vorstandschaft sammt beinhaltende Ämter im Gremium haftbar gemacht werden, und nicht nur der Vorstand alleine.
    Gruß Wolfi
    http://wolfsangler.de.tl/
    Das Angeln macht aber nur soviel Spass, solange die Natur auch passt.

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