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  1. #1
    Meefischlifischer Avatar von wallerseimen
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    Grundlagen des Gewässerlesens *Update*

    Fließgewässer


    Da mich und sicherlich auch andere hier im Forum die ständigen Fragen nach guten Fangstellen etwas annerven, möchte ich mit meinem heutigen Beitrag die Grundlagen zum effektiven Gewässerlesen vermitteln.
    Das Lesen des zu beangelnden Gewässers ist Grundvoraussetzung für den Angelerfolg.
    Natürlich zählen zu den Grundvoraussetzungen auch die korrekte Zusammenstellung des Geräts, dazu möchte ich aber auf andere und ausreichend vorhandene Beiträge in diesem Forum verweisen.


    Schauen wir uns zunächst die typische Strecke eines Salmonidenbachs an.

    Hier sind zunächst die Gumpen zu erwähnen.
    Gumpen sind tiefere Becken, die meist auf Stromschnellen oder Kaskaden, an denen das Wasser treppenartig über Steine fließt, folgen, zu nennen.
    An den Ein- und Ausläufen der Gumpen stehen gerne Forellen, um dort vorbeitreibende Nahrung zu erhaschen. Diese Gumpen sind wahre HotSpots.

    Weitere erfolgversprechende Stellen sind Uferüberhänge.
    Diese Überhänge enstehen durch Ausspülung des Ufers und bieten unseren Fischen tolle Unterstände und Schutz (nur vor uns Anglern nicht ).

    Auch Einläufe von Gräben oder kleineren Bächen sind ein Eldorado unserer Fische, denn hier wird viel Nahrung eingespült.

    Überhängendes Gebüsch und Gesträuch bietet den Fischen auch Unterschlupf und sollte daher intensiv befischt werden


    Wenden wir uns nun den kleineren Flüssen zu.

    Auch hier wird es an manchen Stellen Gumpen geben, die wir intensiv befischen.

    Wie am Bach gibt es auch hier unterspülte Ufer, überhängendes Gebüsch und Einläufe von Gräben und Bächen.

    An dieser Art von Fließgewässer kommen noch Mühlwehre und evtl Brücken als potenzielle HotSpots dazu.

    Das Mühlenwehr muss sowohl oberhalb des Schußes, als auch unterhalb davon ausgiebig befischt werden.
    Oberhalb des Schußes, also im Staubecken, achten wir auf Verwirbelungen oder Rückströmungen im Wasser, um daraus Rückschlüsse auf die Struktur des Untergrunds zu ziehen.

    Auch Brücken und Brückenpfeiler dienen den Fischen als Unterstand.

    Eventuell finden wir in dieser Art von Gewässer schon Strömungskanten. Diese machen sich dadurch bemerkbar, dass das Wasser im Uferbreich langsamer strömt als in der Mitte des Flußes. Bei genauer Beobachtung stellen wir fest, dass die Grenze der beiden Fließgeschwindigkeiten recht deutlich sichtbar ist. Hier an dieser Grenze wird nun gefischt.


    Bei großen Flüssen ist das Gewässerlesen nicht mehr ganz so einfach, aber auch machbar,
    Da hier durch Menschenhand und dem Kommerz dienend die Uferbereiche oft monoton verlaufen, müssen wir andere Anhaltspunkte für vielversprechende Fangstellen finden.

    Als erstes sind hier auch wieder Einläufe von Bächen und kleineren Flüssen zu nennen.

    Als nächstes ist hier die Strömungskante zu beachten, die meist mit einer Unterwasserkante (Scharkante) einhergeht. Scharkanten findet man am einfachsten beim Ausloten des Gewässers. Zum Ausloten sei auf gute vorhandene Beiträge in diesem Forum verwiesen.

    Nun müssen wir mit gutem Auge auf Rückströmungen, Verwirbelungen, stehendes Wasser achten, das uns auf die Unterbrechung des meist monotonen Untergrunds hinweisen und den Fischen vielfach Unterschlupf und Nahrung bieten.

    Das waren zunächst mal meine Kenntnisse des Gewässerlesens an Fließstrecken.
    Es ist sicherlich nicht ausführlich und immer und überall so zutreffend, soll aber einen kleinen Leitfaden vermitteln, wie man potenzielle Fischstandorte entlarven kann.

    Oft reicht es aus, eine halbe Stunde an der zu beangelnden Strecke für einen Spaziergang zu opfern, während dem man viel sieht und beobachtet.
    Und noch eines: Dort, wo man leicht an's Wasser kommt und ständig Angler sitzen, ist meist keine gute Stelle .

    Wenn ich wieder Lust habe, ein solches Essay zu schreiben, werden wir die stehenden Gewässer bearbeiten.
    Geändert von wallerseimen (04.05.2009 um 20:13 Uhr) Grund: Meine Tastatur und der Fehlerteufel sind Verbündete
    Mit fängigem Gruß
    Wallerseimen

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  2. #2
    The Voice of Austria Avatar von oberesalzach
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    Hallo Wallerseimen

    Danke für deinen lehrreichen Beitrag der sicher für viele im Forum ein kleines Nachschlagewerk fürs Forellenangeln ist.

    Grüße Peter

  3. Der folgende Petrijünger sagt danke an oberesalzach für diesen nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Profi-Petrijünger Avatar von Christian Aull
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    Hi Heiko,

    so langsam wirst du zum richtigen Profi.

    Freut mich das zu lesen.


    Gruss Christian
    Geändert von Christian Aull (29.04.2009 um 17:15 Uhr)

  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an Christian Aull für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #4
    verkauft nix Avatar von west
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    Zitat Zitat von oberesalzach Beitrag anzeigen
    der sicher für viele im Forum ein kleines Nachschlagewerk fürs Forellenangeln ist.

    Grüße Peter
    Nicht nur fürs Forellenangeln, sondern für die meisten Fließwasserfische!

    Heiko
    Angeln ist nicht nur Fische fangen!

  7. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei west für den nützlichen Beitrag:


  8. #5
    . Avatar von Lorenz89
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    klatsch



    Vielleicht mach ich mir bei Gelegenheit mal die Mühe und stell ein paar Bilder,inkl. Skizzen und Beschreibung bezüglich Standplätze etc. ein...Ich grad viel Zeit und die Raubfischschonzeit geht bei uns leider bis 1.6.
    MfG Lorenz

  9. Der folgende Petrijünger sagt danke an Lorenz89 für diesen nützlichen Beitrag:


  10. #6
    Dackel Fischer Avatar von theduke
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    Heiko deine Erklärungen waren vom feinsten.
    An manchen Flüssen sind Seerosenfelder auch einer der Top Plätze.

    Viele Flüsse die ich nicht vorher kannte, machte ich mir auch solche Regeln zu nutze und war fast immer erfolgreich. Hier mal meine , zu dir passenden Beispiele. Deggendorf die Donau wo die Isar mündet war auf Aal und Barbe ein Traum. Naab bei Schwandorf - Seerosenfelder am Bayernwerk.
    Donau unterhalb der Walhalla - große Barsche und einen Waller direkt an der Strömungskante. Der Regen bei Ramspau ( nähe Regenstauf ) unterhalb eines Wehres schöne Karpfen und Aale.
    Naab bei Burglengenfeld neben der Umgehungsbrücke sehr gute Bauernkarpfen gefangen und auch einen Waller. Die Eger bei mir um die Ecke, oberhalb eines Wehres stattliche Karpfen und unterhalb des Wehres gute Hechte.
    Und mein Bruder an der Naab bei Schwandorf , wo der Fluß im Sommer nur ca 1m tiefe hat, in einen tieferen Gumpen ein sehr großer Waller auf Aalmontage biss.....leider war der Waller zu stark.

    Sollten nur ein paar Beispiele sein, wie solche Tips von Heiko tatsächlich einschlagen können, gerade wenn man das Wasser nicht kennt.
    Gruß Wolfi
    http://wolfsangler.de.tl/
    Das Angeln macht aber nur soviel Spass, solange die Natur auch passt.

  11. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei theduke für den nützlichen Beitrag:


  12. #7
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Hallo Heiko,
    vielen Dank für Dein wirklich gutes Statement. Damit hast Du, wie ich glaube, manchem hier eine echte Lehrstunde erteilt.
    Gruß
    Eberhard

  13. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Eberhard Schulte für den nützlichen Beitrag:


  14. #8
    Meefischlifischer Avatar von wallerseimen
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    Danke erst mal für Euren Zuspruch, ich fühle mich geehrt angesichts der Antworten solch langjährig versierten und zum Teil hochspezialisierten Angler.
    Ihr dürft gerne das von mir besseren Laien Geschriebene durch Eure Erkenntnisse ergänzen, wie es Wolfi bereits mit den Seerosenfeldern getan hat.
    Mir sind gerade eben zu den größeren Flüssen die Buhnenfelder eingefallen.
    Buhnen sind in's Wasser ragende Steinschüttungen, die den Sinn haben Wellen zu brechen.
    Sowohl zwischen den Buhnen, als auch an den Buhnenköpfen halten sich gerne Fische auf, da sie eine willkommene Strukturänderung der meist monotonen Ufer sind. Zwischen den Buhnen bilden sich Stillwasserbereiche, die gerne von gündelnden Fischen aufgesucht werden.

    P.S. @Christian,

    etliches hab ich ja von dir gelernt
    Geändert von wallerseimen (29.04.2009 um 21:05 Uhr)
    Mit fängigem Gruß
    Wallerseimen

    IG Main
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  15. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei wallerseimen für den nützlichen Beitrag:


  16. #9
    Neuer Petrijünger
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    super Bericht.
    Mir würden da zb noch Außenkurven in Flüssen einfallen

  17. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei zecko für den nützlichen Beitrag:


  18. #10
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Allrounder nrw
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    Wink

    was soll das denn heissen heiko?

    Wenn ich wieder Lust habe, ein solches Essay zu schreiben, werden wir die stehenden Gewässer bearbeiten


    natürlich hast du die tage lust dazu!!! treibe zu 90% an stehende Gewässer mein Unwesen und vielleicht kann ich ja noch was von dir lernen!!! Gruß Frank

  19. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Allrounder nrw für den nützlichen Beitrag:


  20. #11
    Dackel Fischer Avatar von theduke
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    Klar gibt es noch viele andere Hot Spots, was einem noch nach und nach einfällt. Wie auch Lorenz schon sagte, würde ich es klasse finden, Fotos und Skizzen einzufügen um auch Angler , die Flüsse nicht gewohnt sind, ihnen die Begriffe , wie Gumpen, Fahrrinne, Strömungskannte , oder Buhnen oder Außenkurven , deutlich zu machen.
    Noch ein Spot sind Altarme. Je nach Jahreszeit, entweder im Altarm, oder an dessen Strömungseinlauf, oder wenn der Arm Stromabwärts seine Öffnung hat, an dessen Flußab zugewande Seite, wo sich meißt Stromkehren bilden.
    Unter Altarme versteht man , alte Seitenarme mit Einlauf, jedoch ohne daß dieser am Ende wieder eine Öffnung zum Fluß hat.
    Es gibt aber auch " Tote Arme " die im Winter / Frühjahr, oder bei Regenhochwasser , eine Verbindung zum Hauptfluss haben, doch bei normalen Pegelstand zu dem Fluß abgeschnitten sind und manch großen Fisch beinhalten
    Vom Bieber gefällte Bäume . Dort mal auf Aal und Wels mit starken Gerät probieren um evtl den Waller keine Chanze zu geben sich darin wieder zu verankern. Kein stehendes Gewässer bietet soviel Abwechslung wie ein Bach, Flüsschen, Fluss oder Strom.
    Gruß Wolfi
    http://wolfsangler.de.tl/
    Das Angeln macht aber nur soviel Spass, solange die Natur auch passt.

  21. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei theduke für den nützlichen Beitrag:


  22. #12
    Meefischlifischer Avatar von wallerseimen
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    Zitat Zitat von Allrounder nrw Beitrag anzeigen
    was soll das denn heissen heiko?

    Wenn ich wieder Lust habe, ein solches Essay zu schreiben, werden wir die stehenden Gewässer bearbeiten


    natürlich hast du die tage lust dazu!!! treibe zu 90% an stehende Gewässer mein Unwesen und vielleicht kann ich ja noch was von dir lernen!!! Gruß Frank
    Ich bin fest davon überzeugt dass du im Fall stehendes Gewässer mehr Wissen zu bieten hast als meine Wenigkeit. Ich bin bisher fast ausschließlich Flussangler.
    Also, hau rein .
    Mit fängigem Gruß
    Wallerseimen

    IG Main
    IG Tauber


  23. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei wallerseimen für den nützlichen Beitrag:


  24. #13
    Super-Profi-Feederspezi Avatar von stecs
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    Hier mal ein Fotobericht von der Oder:




    Grün: Strömung
    WF: Weissfisch
    RF: Raubfisch

    Ich hoffe, ein wenig geholfen zu haben.

    Petri stecs
    Petri Heil!

    Stefan aka stecs

  25. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei stecs für den nützlichen Beitrag:


  26. #14
    Meefischlifischer Avatar von wallerseimen
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    Grundlagen des Gewässerlesens - Stehende Gewässer

    Stehende Gewässer

    Und weiter geht es mit den Grundlagen zum Gewässerlesen mit den stehenden Gewässern.
    Dazu zählen Tümpel, Teiche, Altarme, und Seen.

    An diesen Gewässertypen sind gute Stellen manchmal nicht mehr so einfach zu erkennen wie an Fließgewässern.
    Ich werde in diesem Beitrag nur auf das Angeln vom Ufer aus eingehen, da mir jegliche Bootserfahrung abgeht.
    Hier seien erfahrene Bootsangler aufgefordert, meine Ausführungen zu ergänzen.

    Zunächst hilft einfach mal das Beobachten der Gewässeroberfläche. Wir achten hierbei auf an der Oberfläche schnappende Fische,
    auf aufsteigende Luftblasen die von gründelnden Fischen herrühren können.


    Fängige Stellen an Stillgewässern sind – wie immer – Einläufe von Bächen, Gräben oder Quellen.
    Ebenso die Ausläufe eines Sees – sei es ein Bach/Fluss oder ein Mönch – sind i.d.R. gute Stellen.

    Wir können auch hier nach in’s Wasser ragenden Büschen und Bäumen Ausschau halten.
    Es gibt oft auch in’s Wasser gestürzte Bäume, die einen HotSpot darstellen können.

    Ebenso kann es auch hier unterspülte Uferbereiche oder Baumwurzeln geben.
    An Seen kommen meist Schilf- oder Röhrichtgürtel hinzu, vor denen man gut fangen kann.
    Natürlich dürfen hier Seerosenfelder oder sonstiger Bewuchs nicht ungenannt bleiben.

    An Seen gibt es auch häufiger Stege, bei großen Seen auch Bootsanlegestellen, die unbedingt befischt werden müssen.

    Um Strukturen am Gewässergrund zu erkennen, hilft zum einen beobachten, wo das Wasser eine andere Färbung hat als umliegend.
    Dies kennzeichnet oft Tiefenänderungen oder Pflanzenbereiche. Jede Strukturänderung kann eine gute Fangstelle sein.

    Das Ausloten mit einem an die Schnur montierten Blei, dass man vom Ufer zur Seemitte hin mit steigendem Abstand zum Ufer auswirft,
    gibt weitere Erkentnisse der Bodenstruktur preis und sollte auf gar keinen Fall vernachlässigt werden.

    Scharkanten – sie stellen eine mehr oder minder abrupte Tiefenänderung dar - sind zu suchen und zu befischen.

    Es kann auch sein, dass ein einlaufender Bach eine Rinne am Gewässergrund eingegraben hat, auch hier sind Fische zu erwarten.

    HotSpots auf barschartige können einfache Erhebungen des Gewässergrunds sein, man spricht hier von Barschbergen.

    Selbst an der Oberfläche treibende Algenteppiche können Fischen einen Unterstand bieten.

    Stärker als an den Fließgewässern sind an stehenden Gewässern die Wetterbedingungen einflußreich.
    Bei Wind sind die besten Fangerfolge auf der Seite des Gewässers zu erzielen, an die der Wind hin weht (auflandige Seite),
    da die Fischnahrung auch an dieses Ufer geweht wird.


    Der beste Tipp zum Schluss: Findet einen gewässererfahrenen Angler und horcht ihn unaufdringlich aus,
    vielleicht dürft ihr ihm auch über die Schulter schauen und am praktischen Beispiel lernen .


    Da ich selbst erst weitere Erfahrungen an stehenden Gewässern sammeln muss, sei hiermit der kleine Exkurs an die Teiche und Seen von meiner Seite beendet,
    verbunden mit der Hoffnung auf eine ertragreiche folgende Diskussion der Spezis (gell Frank?) .
    Geändert von wallerseimen (04.05.2009 um 19:53 Uhr)
    Mit fängigem Gruß
    Wallerseimen

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  27. Folgende 10 Petrijünger bedanken sich bei wallerseimen für den nützlichen Beitrag:


  28. #15
    Coepenicker-Fishing-Devil Avatar von 270CDIT-Model
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    Hallöle!
    Ihr seid Alle sooo gemein.
    Jetzt habt Ihr nämlich fast alles verraten.
    Nee war nur Spaß,klasse geschrieben und sehr Informativ.
    Weiter so,waren echt tolle Beiträge.
    Gruß und Petri Frank.
    Geändert von 270CDIT-Model (05.05.2009 um 08:28 Uhr)

  29. Der folgende Petrijünger sagt danke an 270CDIT-Model für diesen nützlichen Beitrag:


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