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  1. #1
    Super-Profi-Petrijünger
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    Einfachstmontage für Zander/Hecht

    Hallo,

    Ist diese einfache Montage empfehlenswert: Drillingshaken mit Köfi am Stahlvorfach wie beim Spinnangeln nur halt für den Ansitz, keine Bleie und keine Pose. Evtl Styropor im Köfi um etwas Auftrieb zu erzeugen. Wer macht das so?

  2. #2
    Von der Tacklefront Avatar von Angeljoe Jonas
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    Hallo Koala,

    wie willst Du mit der Montage auswerfen und wie soll der Köfi den Grund erreichen, da er ja auch im toten Zustand eher auftreibend ist? Besser ist immer eine Laufbleimontage am Grund oder eine fein ausgebleite Pose.
    Drillinge sind auf Hecht eine gute Sache, allerdings ist der vorsichtige Zander damit ebenso schnell zu vergraulen wie mit Stahlvorfächern a la Kalvierseite. Für Zander bestenfalls einen großen normalen Wurmhaken nehmen (Größe 1 1/0 o. 2/0) oder eben einen Ryderhaken. Dann den Köfi vom Maul her mit einer Ködernadel einmal komplett bis zur Schwanzwurzel durchstechen und das Vorfach einhängen (z.B. weiche Materialien wie Kevlar oder noch Flexonit o.ä.) und durch den Fisch durchziehen, bis am Ende der Haken mit dem Schenkel voran im Maul verschwindet und der Hakenbogen aber noch gut aus dem Maul des Köfis schaut. Der Räuber nimmt den Beutfisch in der Regel von vorne oder seitlich auf und sollte dann sicher am Haken hängen.
    Viel Petri Heil und beste Grüße aus Berlin!
    jonas

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  4. #3
    Profi-Petrijünger
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    Ist mit Sicherheit nicht verkehrt . Allerdings würde ich noch ein Birnenblei verwenden , sonst treibt dir dein Köfi bis an die Wasseroberfläche .

    Gruß
    Nighthunter

  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an Nighthunter für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Super-Profi-Petrijünger
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    Gut, da hast du natürlich Recht. Ich dachte ich benutz einfach den Köfi als Wurfgewicht, mit dem auftreiben hast du natürlich Recht.

  7. #5
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Also völlig ohne Blei würde ich eine Köderfischmontage auch nicht lassen. Zumindest wenn ich auf Zander gehe, muß der Köfi ja in Grundnähe.
    Stahlvorfach und Drilling sind so ungefähr der einfachste Weg, einen Zander auf Nimmerwiedersehen zu vergraulen. Er ist bekanntlich empfindlich wie eine Mimose. Für ein Zandervorfach würde ich das weichste Monofil nehmen, das ich finden kann. Die Stärke 0,25 mm reicht für den Zander völlig aus. Ein bis zwei Styropor-Kügelchen würde ich zwecks leichtem Auftrieb ins Maul stopfen u. den Köfi dann nur im Maul auf den kurzschenkligen Haken Größe 2 aufködern. Ich würde auch kein Laufblei nehmen, sondern ein Tiroler Hölzl oder ein Antitangle-Blei. Der Rollenbügel muß offen sein. Die Schnur kann man mit einem sehr kleinen Steinchen am Boden fixieren. Besser ist noch, sie mit einem Klümpchen Teig an der Rute selbst festzukleben. Dann merkt der Zander nämlich überhaupt keinen Widerstand. Nur bitte nicht so arg lange warten mit dem Anhieb. Gerade kleine Zander schlucken oft schnell u. müssen dann getötet werden.
    Gruß
    Eberhard

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  9. #6
    Petrijünger
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    ich benutze immer ein langsam sinkenden sbirolino von ca 8gr! ( und ein riderhaken)
    ist super passt sich jedem boden an (versinkt nicht im schlamm) und der zander spührt fast kein widerstand!

  10. #7
    Super-Profi-Petrijünger
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    Hallo, was das Stahlvorfach angeht: Wenn ich mit Köfi Angle und Hechte im see sind komme ich am Stahlvorfach nicht vorbei.

  11. #8
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Zitat Zitat von Koala Beitrag anzeigen
    Hallo, was das Stahlvorfach angeht: Wenn ich mit Köfi Angle und Hechte im see sind komme ich am Stahlvorfach nicht vorbei.
    Das würde bedeuten, daß Du so gut wie immer mit Stahlvorfach angeln müßtest. Damit würdest Du aber so gut wie nie einen Zander fangen, es sei denn, der wäre lebensmüde. Die Methode auf Hecht ist doch eine völlig andere. Da legt man den Köfi nahe an Schilfkanten oder nahe an Seerosenbetten u. stellt so ein, daß der Köfi nicht direkt in Grundnähe schwimmt, sondern eher im unteren Mittelwasser. Der Köfi für den Zander jedoch muß am Grund angeboten werden u. ist auch im allgemeinen kleiner als der Köfi für den Hecht. Den Zander fängt man auch am besten in der Dämmerung oder sogar Dunkelheit, während der Hecht ein Tagräuber ist. Auch seine Jagdmethode ist völlig anders, als beim Zander. Der Hecht schlägt aus seinem Versteck im Kraut plötzlich zu, während der Zander aktiv in Grundnähe jagt. Du siehst also, daß es sehr wohl möglich ist, selektiv auf Zander zu fischen, wenn man den Biß eines Hechtes auch niemals völlig ausschließen kann.
    Gruß
    Eberhard

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  13. #9
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Elbeangler Nummer 1
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    Also ich würde dir auch das Tiroler Hölzl empfehlen, dann nen Einfachen Wurmhaken, allerdings am feinen 7x7 Stahlvorfach, das kann ruhig 70cm lang sein.
    Den Köderfisch mit ner Ködernadel auf den Haken ziehen, so das der Haken in der Maulspalte vom Köderfisch sitzt. Als Köderfisch würde ich dir ein kleines Rotauge bis 12cm Länge empfehlen. Die Rolle sollte geöffnet bleiben, um dieSchnur dennoch auf Spannung zu halten habe ich einen Gummi auf´s Rutenblank gemacht, unter dem ich die Schnur auf Spannung bringe, und der Zander bei der Köderaufnahme einfach ohne Wiederstand abziehen kann, dann etwas warten und nen beherzten Anschlag setzen.
    So sollte es funktionieren.

    MfG Micha

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  15. #10
    Totaler Spinner Avatar von Fetz
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    Das würde bedeuten, daß Du so gut wie immer mit Stahlvorfach angeln müßtest. Damit würdest Du aber so gut wie nie einen Zander fangen, es sei denn, der wäre lebensmüde.


    Hallo Eberhard!
    Das kann ich so nicht stehen lassen,ich fange meine Zander alle auf Stahl
    (Flexonit) alles andere währe nicht vertretbar wenn sich im Gewässer Hechte tummeln!! Ohne Stahl kämme nur für Hechtfreie Gewässer in Frage....!

    Mfg Steffen
    Geändert von Fetz (20.03.2009 um 11:58 Uhr) Grund: Falsch Zitiert Versehen

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  17. #11
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Meine Hechte fange ich, wie alles andere auch, mit der Fliegenrute, wobei ich
    n i e ein Stahlvorfach, sondern nur 0,40er Mono verwende. Habe noch nie einen Hecht damit verloren., weil der Haken fast immer ganz vorn sitzt, so daß das Vorfach kaum mit den Zähnen in Berührung kommt. Das ist einer der Gründe, wenn nicht sogar der Hauptgrund, warum ich immer gegen Köfi und für Kunstköder plädiere. Ich hatte früher als Ansitzangler auch niemals einen Hechtbiß beim Zanderangeln, weil die Methode, wie ich schon beschrieben habe, eine völlig andere ist. Kann mir auch kaum vorstellen, daß selbst die heutigen, weitaus feineren Stahlvorfächer für den Zander nicht zu sperrig sind.
    Nach meiner Erfahrung mit Zandern kann sogar ein zu dickes Monofil-Vorfach schon dazu führen, daß der Zander losläßt.
    Gruß
    Eberhard

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  19. #12
    Iven
    Gastangler
    Hallo,
    auf Stahlverzichte ich beim Zandern nicht,wie oft ist es schon passiert das ein Hecht am Haken hing.Allerdings verwende ich ein Stahlgeflecht welches ich vom Baumarkt hole,ist weicher als Flexonit sehr dünn und trägt auch mehr.Da es silbrig glänzend ist und reflektieren könnte, fahr ich mit nem Permanentmarker in schwarz drüber-fertig. Hat nur einen Nachteil-Schweineteuer und man bekommt es nicht überall !!Aber ohne Stahl ne zu viel schlechte Erfahrung,da ist mir eine Fisch der nicht gebissen hat lieber als ein verlorengegangener.Iven

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  21. #13
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Zitat Zitat von Iven Beitrag anzeigen
    Hallo,
    auf Stahlverzichte ich beim Zandern nicht,wie oft ist es schon passiert das ein Hecht am Haken hing.Allerdings verwende ich ein Stahlgeflecht welches ich vom Baumarkt hole,ist weicher als Flexonit sehr dünn und trägt auch mehr.Da es silbrig glänzend ist und reflektieren könnte, fahr ich mit nem Permanentmarker in schwarz drüber-fertig. Hat nur einen Nachteil-Schweineteuer und man bekommt es nicht überall !!Aber ohne Stahl ne zu viel schlechte Erfahrung,da ist mir eine Fisch der nicht gebissen hat lieber als ein verlorengegangener.Iven
    Könntest du darauf genauer eingehen?
    Wie heisst das Zeug, welcher Baumarkt führt es, wie teuer.... usw.
    Danke
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  22. Der folgende Petrijünger sagt danke an Spaik für diesen nützlichen Beitrag:


  23. #14
    Raubfischangler Avatar von Aalschreck
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    Hallo.

    In den Gewässern, wo Zander und Hechte gemeinsam leben, sollte jeder Angler mit Stahlvorfach fischen! Es kann sich immer ein Hecht an die Zandermontage verirren und natürlich auch umgekehrt!

    Sicher haben diese beiden Fische unterschiedliche Verhaltensweisen oder Vorlieben, aber wer gibt mir/Euch die Garantie dafür, dass es immer so ist, wie es sein soll?! Niemand! Jeder verlorene Hecht ist einer zu viel! Sicher, das kann auch niemand garantieren aber ich finde, nur der Versuch ist schon ......!

    Man sollte auch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen! Streamern und Grundfischen sind zwei unterschiedliche paar Schuhe und nicht zu vergleichen. Beim Fischen mit Streamern oder anderen Kunstködern sollte der Haken immer in Maulwinkel oder im forderen Drittel sitzen, aber auch hier gibt es immer wieder Ausnahmen.

    Die Raubfischgrößen wie Uli Beyer, Bertus Rozemeijer, Dietmar Isaiasch usw. fischen ihre Kunstköder alle mit Stahl! Und, sie fangen mehr Zander wie jeder andere von uns. Beim Fischen mit Köfi ist die Gefahr viel größer, dass der Fisch trotz frühem Anhieb tief schluckt und dann? Lieber auf Sicherheit gehen und mal auf einen Zander verzichten (wenn überhaupt) als andere Fische verangeln. Die Raubfischprofies sagen alle durch die Bank, das Stahl den Zander nicht stört.

    Jeder so wie er es mag!

    Mein größter Zander hatte 11Pfd.. Der hat sich eine Hechtposenmontage mit 1er Drilling, Stahlvorfach, 24g-Pose in 1,50m Wassertiefe eingefahren. Die heutigen Stahlvorfächer sind schon genauso geschmeidig wie Monomaterialien. Da merkt man keinen Unterschied mehr.

    Ich hab schon Schleien bis 6Pfd. auf einen 2er Wurmhaken,Tauwurmbündel und Stahlvorfach beim Aalfischen gefangen! Die Schleie hat sich nicht die Bohne am Stahl gestört!

    Zum eigentlichen Thema:

    Sicher kann man die Montage so fischen aber um ein Blei, das den Köder am Grund hält, wirst Du nicht rumkommen. Wenn Du die Schwimmblase zerstichst und das Styropor oder ähnliches weglässt, dann kannst Du auch mit der freien Leine fischen, weil dann der Köfi am Grund liegenbleibt. Nachteil ist dabei, das Du nicht mitbekommst, wenn der Fisch auf Dich zukommt. Deshalb auch mein Tipp, wie von den Vorrednern auch, immer mit Blei. Das gibt weniger Problem und bringt manchmal die entscheidenden Meter zum Fisch.

    MfG
    Markus
    Aalschreck
    Ich wünsche Dir/Euch immer eine KRUMME RUTE, DICKE FISCHE und viel PETRI HEIL!!!



  24. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei Aalschreck für den nützlichen Beitrag:


  25. #15
    Iven
    Gastangler
    Zitat Zitat von Spaik Beitrag anzeigen
    Könntest du darauf genauer eingehen?
    Wie heisst das Zeug, welcher Baumarkt führt es, wie teuer.... usw.
    Danke
    Habs bei(nur) Hela gefunden, zufällig.Ist ein silbern glänzendes Material aus ganz dünnen Drähten geflochten, aber kaum mehr als 0,15 stark.der Meter etwas über 20 Eus.Hab nen Rundstahl von 47 kg angehängt hat gehalten und ist anschliessend nicht"geringelt".Wies heist ?Stahldraht-weis nicht,musst mal schauen war auf Rolle.
    Ich komm auch nicht mehr ran Hela hat zugemacht bei uns und 35 km bis Halle und dann noch quer durch die Stadt ists mir nicht Wert.
    Kann man Quetschen oder weich löten,letzteres ist filigraner und hält sehr gut.Iven

  26. Der folgende Petrijünger sagt danke an Iven für diesen nützlichen Beitrag:


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