Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
    Profi-Petrijünger Avatar von anfaenger
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    Geflochtene Schnur selber aufspulen

    Hallo,

    Vielleicht könnt ihr mir helfen. Ich habe meine neue geflochtene selber auf die Rolle gespult. Dabei hat sich die Schnur aber total verdreht. Außerdem liegt die schnur auch nicht gut straff und eng an der Spule. Wie kann ich den Drall wieder rausbekommen und wie kann ich die schnur dazu bewegen sich enger um die Spule zu legen?
    Ich würde mich über den einen oder anderen Tipp freuen.

    AnFaNgEr

  2. #2
    G.barschjäger&Meeresspezi Avatar von Svenno
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    Zitat Zitat von anfaenger Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Vielleicht könnt ihr mir helfen. Ich habe meine neue geflochtene selber auf die Rolle gespult. Dabei hat sich die Schnur aber total verdreht. Außerdem liegt die schnur auch nicht gut straff und eng an der Spule. Wie kann ich den Drall wieder rausbekommen und wie kann ich die schnur dazu bewegen sich enger um die Spule zu legen?
    Ich würde mich über den einen oder anderen Tipp freuen.

    AnFaNgEr
    Alles wieder abspulen und dann bevor du die Geflochtene aufspulst 50-100 m je nachdem welche Rollengröße du hast, und wieviel m Geflochtene du raufspulst davor raufspulen in einer 30er oder 25er Größe also im Durchmesser, dadurch hat die Geflochtene mehr Halt auf der Spule!

    LG Svenno
    "Früher dachten wir ja auch: Ich denke, also bin ich. Heute wissen wir: Geht auch so..."

    Lieben Gruß
    and tight lines

  3. #3
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Hallöchen!
    Irgendwo habe ich schon einmal etwas zu diesem Problem geschrieben. Eine gute, soweit ich weiß auch die einzige Methode, eine Schnur wirklich drallfrei auf die Rolle zu bringen, ist folgende:
    Geh mit Deiner Rute u. Rolle auf eine große Wiese und ziehe dort die gesamte Schnur ab. Lege sie lang aus und laß das Ende frei liegen. Beim Einrollen mußt Du mit der linken Hand vor der Rolle die Schnur etwas festhalten, um eine Spannung herzustellen. Dadurch wird die Schnur einwandfrei und fest aufgespult. Weil die gesamte Schnur frei auf dem Boden liegt, ohne daß sie an einer Spule befestigt ist, die sich unkontrolliert dreht, kann ein Drall gar nicht erst entstehen. Ein bereits vorhandener Drall wird, wenn er nicht bereits allzu stark ist, auf diese Weise auch entfernt. Beim Fischen solltest Du einen Dreifachwirbel verwenden. Durch die drei hintereinander liegenden Kugelgelenke wird eine Drallbildung zwar nicht ganz verhindert, aber doch ziemlich unterbunden. Merkst Du daß wieder ein Drall auftritt (z. B. beim Spinnfischen) so solltest Du nochmals wie oben verfahren. Ist etwas aufwendig, aber wirkungsvoll.
    Gruß
    Eberhard

  4. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Eberhard Schulte für den nützlichen Beitrag:


  5. #4
    Iven
    Gastangler
    Ergänzend zu meinem Vorredner möcht ich Dir raten,wenn Du mit der Schnur nur Spinnfischen willst,diese mit Silikonfett zu tränken.das verhindert reibung zwischen den auf der Spule liegenden Schnurringe und läuft leichter ab.Auch das Drallverhalten ändert sich dadurch. Das sollte man dann regelmässig machen immer auf Wurflänge der Schnur.Es geht schnell und hat nur Vorteile.
    Silifett findeste in einem guten Angelladen immer.Iven

  6. Der folgende Petrijünger sagt danke an Iven für diesen nützlichen Beitrag:


  7. #5
    himself Avatar von Matze_W
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    Welche Rolle hast du denn? Nicht jede ist zum Fischen (Werfen) mit geflochtener Schnur geeignet.
    Einige Modelle fallen aufgrund der Wicklung auf der Spule nämlich durchs Raster.
    Hatte mal eine ältere Shimano Biomaster vorschriftsmäßig bespult.
    Sah auch alles super aus, aber beim Werfen gab es immer wieder Schlaufen oder Perücken.

  8. #6
    Karpfenfreund Avatar von Der-Stipper
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    Bei angebissen mit Matt Hayes auf Dmax wurde mal gezeigt wie sie Schnur auspulen.
    Er füllt in einen Eimer Wasser hinein, schmeißt die Spule das hinein und fängt an aufzukurbeln.
    [SIZE=2][U][FONT=Arial Black]Ostwestfälischer Kampfangler [SIZE=1]

    Die Einen hassen den Geruch von fischigen Händen, für mich ist es der Duft des Erfolgs!

    Gruß Flo

  9. #7
    "Was-grad-so-geht"-Angler
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    Etwas wesentliches wurde m.E. noch nicht erwähnt, nämlich ob die Schnur überhaupt für die entsprechende Angelart geeignet ist. Hatte selbst vor einiger Zeit schon gepostet, dass ich zum Spinnfischen eine neue geflochtene NoName-Schnur aufgespult hatte. Dabei stellte sich heraus, dass ich dauernd Perücken und Knoten bekam, was aber definitiv nicht an der Rolle lag, da es mit einer anderen Spule mit Schnur gleicher Stärke aber von einem Markenhersteller keinerlei Probleme gab.

    Ansonsten hat Eberhard sehr schön erklärt wie man Drall herausbekommt.

    Ich mache es genausso, allerdings bereite ich bei neuer Schnur das Ganze zu Hause vor. Da ich aus Kostengründen bei größeren Spulen häufig eine preiswertere und stärkere Backingschnur unterfüttere mache ich es so: Ich spule zuerst die über einen Line-Counter gemessene Länge der eigentlich gewünschten Schnur auf (z.B. 100 m 0.14) Danach fülle ich mit der preiswerten Backingschnur auf (z.B. 0.20 bis 0,25) Dadurch muß man eine Spule nicht vollständig mit der qualitativ hochwertigen, aber leider meist auch recht teuren füllen (Die Backingschur dient also nur zum Füllen der Spule und als Schnurreserve für den wirklich großen Fisch). Nun ist die Spule gefüllt, aber falsch herum. Wenn Du nur 1 Spule hast, dann mußt Du jetzt gleich auf die Wiese. Da ich zu fast allen meinen Rollen Ersatzspulen habe spule ich zuerst immer auf eine andere Spule um. Jetzt liegt die Schnur richig herum. Wenn die Schnur anschließend verdrallt ist gehe ich auf die Wiese. Wenn man keine Wiese hat, die ausreichend lang ist geht es auch sehr gut auf einem Fussballplatz. Selbst wenn man 200 oder 300 Meter Schnur hat geht es sehr gut, wenn man außen entlag geht und die Schnur um die Eckfahnen legt.

    Der Tipp (von Stipper) die Schnur nass aufzuspulen hat zwar den Vorteil, dass dies einerseits der Praxis am Wasser entspricht und sich die nasse Schnur enger wickeln läßt. Um Drall zu entfernen, wobei die Schnur eben ausgelegt wird, ist es aber kaum sinnvoll zu machen.

    Wichtiger ist es dagegen, dass die Schnur unter Spannung aufgespult wird. Egal ob zu Hause oder auf der Wiese. Diese Spannung läßt sich ganz leicht erreichen, indem man die Schnur beim Aufspulen durch einen dicken Katalog (Warenhauskatalog, z.B. Quelle, Conrad etc.) laufen läßt.


    Natürlich hat Matze auch recht, dass es Rollen gibt, die die Schnur miserabel verlegen.

    Schnurfett oder Wachs (von Iven) ist ebenfalls eine sinnvolle Lösung, nur erkundige Dich vorher ob das Deine Schnur auch verträgt. Sonst ist sie gleich dadurch futsch und das wäre dann die teuerste Variante.



    Gruss Peter
    Geändert von Aufunddavon (01.03.2009 um 23:04 Uhr)

  10. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Aufunddavon für den nützlichen Beitrag:


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