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  1. #1
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von dorschspezi
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    Question Trolling- hat das noch was mit "Angeln" zu tun?

    Also meiner ansicht nach NEIN

    Ich gebe zu das ich es noch nie gemacht habe aber wenn ich mir so manchen Bericht dazu durch Lese oder Anschaue finde ich das, das kein Angeln im Ursprünglichen Sinne ist.

    Da werden teilweise bis zu 10 Leinen hinter dem Boot her gezogen und Hektar weise Meer nach Fisch abgesucht.

    Was hat das mit Sportangeln zu tun?

    Wie denkt Ihr darüber?
    gruß und PETRI HEIL J. Zauber

    ________________________



    Fang fisken og vi fortsetter å snakke

    "Vegetarier" ist das Indianische wort für,
    schlechter Jäger.



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  3. #2
    G.barschjäger&Meeresspezi Avatar von Svenno
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    Zitat Zitat von dorschspezi Beitrag anzeigen
    Also meiner ansicht nach NEIN

    Ich gebe zu das ich es noch nie gemacht habe aber wenn ich mir so manchen Bericht dazu durch Lese oder Anschaue finde ich das, das kein Angeln im Ursprünglichen Sinne ist.

    Da werden teilweise bis zu 10 Leinen hinter dem Boot her gezogen und Hektar weise Meer nach Fisch abgesucht.

    Was hat das mit Sportangeln zu tun?

    Wie denkt Ihr darüber?


    Also ich finde, dass du das ein bisschen weit herholst!
    Ich meine, man sucht ja den Fisch und dann muss man ja Fläche machne und kann nicht an einem Fleck stehen bleiben, außerdme wenn du 10 Ruten oder mehr draußen hast , kannst du auch besser einen Fischschwarm z. B. imitieren.
    Ok , wenn da jetzt jemand ein Schleppnetz hinter sich herzieht wäre es etwas anderes, aber wenn Fische kein Hunger haben, dann beißen sie nicht , das ist ja nicht so wie mit dem reißen!
    Ich bin schon oft mit meinem Freund an der Ostsee beim Schleppen dabei gewesen, und ich finde, dass es genauso so eine Angelart ist, wie das Spinnfischen und so, ich mine , was sagst du denn zu den Brandungsanglern, die z.B. auf Fehmarn den gesamten Strandabschnitten mit ihren Montagen ausfüllen, sogar Montagen abreißen, das wre ja genauso etwas, oder in Alaska , oder Spanien, dieLeute , die 13 Ruten im Fluss auswerfen und warten , und damit einen gesamten Flussabschnitt abdecken, wre ja deine rMeinung nach, auch nicht Sportangeln.
    Also ich finde du solltest ein bisschen kürzer treten, das ist zwar eine etwas gewöhnungsbedürftige Angelart, aber genauso so eine, wie Brandungsangeln oder Spinnfischen.
    Jede Art hat eben ihre Vor-und Nachteile!

    LG Svenno
    "Früher dachten wir ja auch: Ich denke, also bin ich. Heute wissen wir: Geht auch so..."

    Lieben Gruß
    and tight lines

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  5. #3
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    Hallo Kollegen,
    wenn man so anfängt,wo hört man auf.Kunstköderangeln wird höher bewertet als Natürköderangeln.Fliegenfischen höher als Spinnfischen.Fliegenfischen mit Trockenfliegen höher als Fliegenfischen mit Nassfliegen????Wo fängt man an und wo hört man auf???
    Petri Heil
    Marc

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  7. #4
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von dorschspezi
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    Zitat Zitat von Svenno Beitrag anzeigen
    Also ich finde, dass du das ein bisschen weit herholst!
    Ich meine, man sucht ja den Fisch und dann muss man ja Fläche machne und kann nicht an einem Fleck stehen bleiben, außerdme wenn du 10 Ruten oder mehr draußen hast , kannst du auch besser einen Fischschwarm z. B. imitieren.
    Ok , wenn da jetzt jemand ein Schleppnetz hinter sich herzieht wäre es etwas anderes, aber wenn Fische kein Hunger haben, dann beißen sie nicht , das ist ja nicht so wie mit dem reißen!
    Ich bin schon oft mit meinem Freund an der Ostsee beim Schleppen dabei gewesen, und ich finde, dass es genauso so eine Angelart ist, wie das Spinnfischen und so, ich mine , was sagst du denn zu den Brandungsanglern, die z.B. auf Fehmarn den gesamten Strandabschnitten mit ihren Montagen ausfüllen, sogar Montagen abreißen, das wre ja genauso etwas, oder in Alaska , oder Spanien, dieLeute , die 13 Ruten im Fluss auswerfen und warten , und damit einen gesamten Flussabschnitt abdecken, wre ja deine rMeinung nach, auch nicht Sportangeln.
    Also ich finde du solltest ein bisschen kürzer treten, das ist zwar eine etwas gewöhnungsbedürftige Angelart, aber genauso so eine, wie Brandungsangeln oder Spinnfischen.
    Jede Art hat eben ihre Vor-und Nachteile!

    LG Svenno
    Wie schon gesagt ich persönlich habe es noch nicht gemacht.
    Das mit dem Fischschwarm Imitieren habe ich so noch nicht gesehen.

    Frage. wieviele Fische werden denn so Gehakt wo man eindeutig erkennt das sie nicht Gebissen haben z.B. 1 von 10 oder 5 von 10?
    gruß und PETRI HEIL J. Zauber

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    "Vegetarier" ist das Indianische wort für,
    schlechter Jäger.



  8. #5
    schadow_mirror
    Gastangler
    Trollingfischen heißt nichts anderes als Schleppfischen. Ursprünglich hat man mit einem Köder gefischt das heutige Trollingfischen wurde verfeinert und imitiert einen kleinen Schwarm von fischen mit 8-10 ködern. Anders sieht es aus mit einer Hegene zu fischen oder das Paternosterangeln auf Hering und Makrele .Beim Trollingfischen kommt es äußerst selten vor das mehr als ein Fisch beißt anders als bei der Hegene oder dem Paternoster wo man öfter ein Full House hat.


    Das heutige Trollingfischen mit mehreren ködern dient nicht dem Massenfischfang sondern nur die Aufmerksamkeit des fisches zu erhöhen indem ein Fischschwarm imitiert wird.Da du es noch nie gemacht hast verstehe ich deine Aussage nicht so ganz.10 Leinen hinter einem Boot hört sich nach Berufsfischerei an aber nicht nach normalem Trollingfischen


    Gruß


    Gerald

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  10. #6
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Zitat Zitat von Marc Hartmann Beitrag anzeigen
    Hallo Kollegen,
    wenn man so anfängt,wo hört man auf.Kunstköderangeln wird höher bewertet als Natürköderangeln.Fliegenfischen höher als Spinnfischen.Fliegenfischen mit Trockenfliegen höher als Fliegenfischen mit Nassfliegen????Wo fängt man an und wo hört man auf???
    Petri Heil
    Marc

    Als Fliegenfischer, der ausschließlich mit der Fliege fischt, muß ich das zurückweisen. Ich kenne keinen Fliegenfischer, der sich für etwas besseres hält, weil er mit der Fliege fischt. Es mag einige wenige dieser Art geben. Ich kenne aber, wie gesagt, keinen u. ich kenne eine Menge Fliegenfischer. Ich kenne auch viele Spinnfischer. Auch die dünken sich nicht besser als Stipper, Grundangler usw. Jeder betreibt die Angelmethode, die ihm am meisten Freude macht u. so soll es auch sein. Als das Fliegenfischen (natürlich in England) erfunden wurde, da betrieben es ausschließlich die "Gentlemen" in ihren Clubs. Bei denen waren alle anderen Angelarten verpönt. Aber diee Zeiten sind doch wohl vorbei. Wenn heute in einigen Gewäserstrecken nur Fliegenfischen gestattet ist, so aus dem Grund, weil es sich um reine Salmonidengewässer handelt, deren Bestand man mögl. schonen möchte.
    Gruß
    Eberhard

  11. Folgende 13 Petrijünger bedanken sich bei Eberhard Schulte für den nützlichen Beitrag:


  12. #7
    Super-Profi-Petrijünger
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    Hallo Eberhard,
    das war auch nicht auf die Fliegenfischer bezogen,ich bin Allrounder und betreibe auch das Fliegenfischen.Es ging mir nur darum, das es einige wenige Kollegen gibt, die meinen nur ihre Art des angelns sei die beste.

    Viele äußern sich negativ über sogannte "Forellenpuffs" aber auch dort fangen Spezialisten die meisten und größten Fische.

    Es ging mir nur darum,das jede Methode oder Angelart den gleichen Schwierigkeitsgrad besitzt,den bei jeder Methode muß der Fisch zu Anbiß gereizt werden.

    Natürlich muß es Gewässer geben an denen nur Fliegenfischen erlaubt ist, das finde ich auch gut und sinnvoll.

    Petri Heil
    Marc

  13. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Marc Hartmann für den nützlichen Beitrag:


  14. #8
    Allrounder Avatar von Tacklebrother
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    Das Meerestrolling ist nun auch nicht gerade mein persönlicher Fall, es gehört ja auch wenig Kleingeld dazu, je nach Zielfisch.
    Wenn ein Angler den Traum hat, z.B. einen Marlin zu fangen, wird ihm aber kaum eine andere Möglichkeit bleiben, als hektarweise das Meer abzutrollen.
    Will heißen: Wenn das Trolling dazu dient, zentnerweise Fisch aus dem Meer zu holen, finde ich es nicht in Ordnung. Ist es aber dem Zielfisch angemessen und wird das, was verharmlosend "Beifang" genannt wird, absolut gering gehalten, finde ich es in Ordnung.

    Gruß
    Tacklebrother
    "Erzähl Leuten, die dich kennen, kein Anglerlatein und schon gar nicht Leuten, die die Fische kennen." - Marc Twain

  15. Der folgende Petrijünger sagt danke an Tacklebrother für diesen nützlichen Beitrag:


  16. #9
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von heiko140970
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    Hallo !

    Das Trollingangeln ist eine Angelmethode wie jede andere auch und wer sich näher damit beschäftigt weiß, das es mehr ist als nur Köder Meilen weit hinter
    dem Boot her zu ziehen.
    Man muss genau so seinen Zielfisch suchen und finden.
    Dabei darf nicht vergessen werden, das dann auch Ködersorte, Farbe. Größe und Art stimmen muss und ebenfalls die Tiefe und Geschwindigkeit in der der Köder angeboten wird. Sonnst passier auch wie bei anderen Angelmethoden nichts.
    Das ist mit Sicherheit nicht immer leicht und manchmal echt ne Wissenschaft für sich.
    Wie bei jeder anderen Angelart kann man wahre Sternstunden erleben aber auch oft genug leer ausgehen.
    Mit Sicherheit eine nicht gerade billige Angelart, aber wer will und kann soll es ausprobieren.

    MfG heiko140970
    Geändert von heiko140970 (22.02.2009 um 17:53 Uhr)
    Ein Fischlein schwamm in einem Bach und freute sich des Lebens, da kam der Angler mit nem Wurm, die Freude war vergebens!

  17. Der folgende Petrijünger sagt danke an heiko140970 für diesen nützlichen Beitrag:


  18. #10
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Da habe ich gleich mal eine Gegenfrage.
    Wenn das Trolling nichts mehr mit dem Angeln an sich zu tun haben sollte,
    was hat dann die Benutzung von GPS und Echolot noch mit dem Angeln zu
    tun?
    Gruss Armin

  19. Folgende 6 Petrijünger bedanken sich bei Harzer für den nützlichen Beitrag:


  20. #11
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Dazu gleich mal eine Gegenfrage.
    Wenn das Trolling nichts mehr mit dem Angeln an sich zu tun haben sollte,
    was hat es denn noch mit Angeln zu tun wenn GPS und Echolot eingesetzt
    werden?
    Ist der moderne Angler zu blöde seine Fische ohne zu finden oder was?

  21. Folgende 6 Petrijünger bedanken sich bei Harzer für den nützlichen Beitrag:


  22. #12
    G.barschjäger&Meeresspezi Avatar von Svenno
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    Zitat Zitat von schadow_mirror Beitrag anzeigen
    Trollingfischen heißt nichts anderes als Schleppfischen. Ursprünglich hat man mit einem Köder gefischt das heutige Trollingfischen wurde verfeinert und imitiert einen kleinen Schwarm von fischen mit 8-10 ködern. Anders sieht es aus mit einer Hegene zu fischen oder das Paternosterangeln auf Hering und Makrele .Beim Trollingfischen kommt es äußerst selten vor das mehr als ein Fisch beißt anders als bei der Hegene oder dem Paternoster wo man öfter ein Full House hat.


    Das heutige Trollingfischen mit mehreren ködern dient nicht dem Massenfischfang sondern nur die Aufmerksamkeit des fisches zu erhöhen indem ein Fischschwarm imitiert wird.Da du es noch nie gemacht hast verstehe ich deine Aussage nicht so ganz.10 Leinen hinter einem Boot hört sich nach Berufsfischerei an aber nicht nach normalem Trollingfischen


    Gruß


    Gerald
    Zitat Zitat von heiko140970 Beitrag anzeigen
    Das Trollingangeln ist eine Angelmethode wie jede andere auch und wer sich näher damit beschäftigt weiß, das es mehr ist als nur Köder Meilen weit hinter
    dem Boot her zu ziehen.
    Man muss genau so seinen Zielfisch suchen und finden.
    Dabei darf nicht vergessen werden, das dann auch Ködersorte, Farbe. Größe und Art stimmen muss und ebenfalls die Tiefe und Geschwindigkeit in der der Köder angeboten wird. Sonnst passier auch wie bei anderen Angelmethoden nichts.
    Das ist mit Sicherheit nicht immer leicht und manchmal echt ne Wissenschaft für sich.
    Wie bei jeder anderen Angelart kann man wahre Sternstunden erleben aber auch oft genug leer ausgehen.
    Mit Sicherheit eine nicht gerade billige Angelart, aber wer will und kann soll es ausprobieren.

    MfG heiko140970
    Zitat Zitat von Harzer Beitrag anzeigen
    Dazu gleich mal eine Gegenfrage.
    Wenn das Trolling nichts mehr mit dem Angeln an sich zu tun haben sollte,
    was hat es denn noch mit Angeln zu tun wenn GPS und Echolot eingesetzt
    werden?
    Ist der moderne Angler zu blöde seine Fische ohne zu finden oder was?


    Da bin ich ganz eurer Meinung

    Das ist doch genau das gleiche, als wenn ich mir eine karpfenausrüstung für 3000 € kaufe, meine Fische mit dem Echolot und dem Schlauchboot orte und dann den Fischen vor ihrer Nase den Köder hinlege, ich meine dann kann man sich auch gleich nen Karpfen kaufen?

    LG Svenno
    "Früher dachten wir ja auch: Ich denke, also bin ich. Heute wissen wir: Geht auch so..."

    Lieben Gruß
    and tight lines

  23. Folgende 9 Petrijünger bedanken sich bei Svenno für den nützlichen Beitrag:


  24. #13
    Sandro Probst Avatar von Hechtspezialist
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    Talking

    Servus,
    wie hier schon gesagt ist dieses Angeln mit modernen Mitteln wie Echolot , Bisanzeigern beim Karpfenangeln, Trollingdownriggern, usw. nicht mehr zu vergleichen wie das kunstvolle Angeln der alten Schule, aber wie das so ist mit der Technik schreitet diese auch voran und man kann mit der Zeit gehen und sich weiterentwickeln oder man ist voll dagegen und fischt eben mit gespließten Ruten zum Bsp. Ich finde die Technik wie ein Echolot das einem die Unterwasserwelt aufzeigt sehr hilfreich und nützlich, ja ich möchte nicht mehr drauf verzichten. Ich bin klar für die Technik. In diesem Sinne
    Petri
    Geändert von Hechtspezialist (22.02.2009 um 19:53 Uhr)
    *fishing is flow*

  25. #14
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Sagen wir`s mal so: die Technik hat bereits vor langer Zeit in den Angelsport Einzug gehalten u. ist heute in vielen Gewässern u. Angelmethoden nicht mehr wegzudenken.
    Angeln hat zwar auch mit Glück zu tun, aber z. B. auf einer riesigen Talsperre ohne Echolot herumzusuchen, dazu muß jemand schon sehr auf sein Glück vertrauen.
    Wie alle Dinge im Leben hat aber auch die Technik beim Angeln ihre zwei Seiten: auf der einen Seite erleichtert sie vieles, auf der anderen Seite geht aber auch sehr viel Gemütlichkeit u. Romantik dadurch verloren. Die nachts lautstark piepsenden, akustischen Bißanzeiger mögen als Beispiel dienen. Früher haben wir zu drei oder vier Leuten an einem kleinen Lagerfeuer gesessen u. hin u. wieder mal die Ruten mit der Taschenlampe abgeleuchtet.
    War das Stückchen Stanniolpapier, das auf der Schnur befestigt als Bißanzeiger diente, verschwunden, gab derjenige, der gerade die Ruten überprüfte, Alarm. Rod Pod sowie elektrische - oder sogar Funkbißanzeiger gab es nicht. Trotzdem fingen wir Fische oder auch mal nicht, genau wie heute. Daran kann, Gott sei Dank, auch die ausgefeilteste Technik nichts ändern: wenn die Fische nicht wollen, bleibt der Erfolg aus, egal, ob mit viel Technik oder ganz ohne gefischt wird.
    Gruß
    Eberhard

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  27. #15
    "Was-grad-so-geht"-Angler
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    Zitat Zitat von Svenno Beitrag anzeigen
    Da bin ich ganz eurer Meinung

    Das ist doch genau das gleiche, als wenn ich mir eine karpfenausrüstung für 3000 € kaufe, meine Fische mit dem Echolot und dem Schlauchboot orte und dann den Fischen vor ihrer Nase den Köder hinlege, ich meine dann kann man sich auch gleich nen Karpfen kaufen?

    LG Svenno
    Svenno, entschuldige mal, aber....

    Du mischt hier einen Brei aus Zitaten und kommst dann zu der obigen Schlußfolgerung, dass man sich nur eine Ausrüstung für 3000 € zulegen, mit dem Echolot die Fische orten und dann diesen die Köder vor die Nase legen muss?

    Daraus folgere ich, dass Du den Sinn solcher Geräte und deren Nutzen nicht verstanden hast. Genausowenig wie Harzer, der etwas gegen ein GPS hat. Glaubt Ihr wirklich, dass Euch ein GPS zum Fisch führt. Es kann lediglich dazu dienen, eine bestimmte Stelle zu markieren und wiederzufinden. Wenn Du jeden Tag an einem nicht allzu tiefen Binnengewässer bist, kannst Du auch eine Boje setzen. Mancherorts wird das aber nicht gerne gesehen oder ist verboten. Außerdem markiere ich mir Orte und komme evtl. erst Wochen oder Monate später wieder an diesen See. Was ist da gegen ein GPS zu sagen? Und für die, die immer noch anderer Meinung sind. Ein Echolot ist ebenfalls keine Bissgarantie. Auch damit gibt es genügend Schneidertage. Man kann lediglich abschätzen, in welcher Tiefe der Fisch steht. Ob er beisst ist eine andere Frage. Ich hatte beim Schleppen im Binnensee schon 3 Schneidertage hintereinander. Und ein anderes Mal 19 Bisse an einem Tag. Mit Echolot und GPS! Und mit der gleichen Schlepptechnik.

    Ich bin Allroundangler und gehe ab und zu eben auch mal Schleppfischen. Es gibt so viele Möglichkeiten beim Angeln glücklich zu sein. Wem's nicht gefällt, der kann's ja lassen. Aber von Leuten, die es selbst nicht einmal probiert haben, reglementiert zu werden, finde ich armselig. Etwas mehr Toleranz könnte nicht schaden.


    Gruss Peter

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