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  1. #1
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Thumbs up Supermarktboilies auf Katzenfutterbasis !

    Hi Leute ,

    habe gestern Boilies hergestellt aus Zutaten , die man im Supermarkt erhält und sie sind sehr günstig im Vergleich zu gekauften , einziges Manko , daß man die Arbeit damit hat , aber wenn man damit fängt entschädigt dies ungemein .

    2 Kg Katzentrockenfutter mit Fleisch(Lamm, Rind, Geflügel) 1,78€
    2 Kg Katzentrockenfutter mit Fisch (Lachs , Thunfisch ) 1,78€
    1 Kg Maismehl 2,99€
    1 Kg Hartweizengrieß 1,99€
    60 Eier 7,00€
    200g Salz + 250ml Öl 0,40€

    Das Katzenfutter habe ich einen Tag getrocknet , da es zum Mahlen zu feucht war .
    Zum Mahlen verwende ich eine alte elektrische Kaffeemühle die ich auf dem Flohmarkt für 1-2 € erstanden habe .

    Die Eier mit dem Öl und dem Salz in einer Schüssel gut verquirlen , nach und nach vom Trockenmix dazugeben bis eine homogene Masse entstanden ist , welche nicht mehr an den Händen und der Schüssel klebt .

    Danach den Teig für ein paar Stunden in den Kühlschrank geben und ruhen lassen .
    Damit er sich besser verarbeiten läßt portioniere ich ihn , so wird der zuverarbeitende Teig nicht warm und läßt sich besser rollen.

    Ich habe daraus 14mm-Boilies gerollt , da die Stückzahl der so hergestellten
    Boilies höher ist als bei 20er oder 24er Boilies .
    So kann ich bei gleicher Anfuttermenge eine größere Fläche bedecken und ich habe auch nichts gegen Schleien , Brassen , Güstern , Barben und Döbel als Beifang .

    Hier noch eine kleine Liste der Inhaltsstoffe aus den Katzenfuttersorten
    Fleisch / Fisch
    Rohprotein 30% / 30%
    Rohfett 10% / 10%
    Rohasche 7,5% / 8,5%
    Rohfaser 3,0% / 3,0%

    Die restlichen Angaben beziehen sich auf Vitamine , Mineralstoffe und Spurenelementen , Gemüse und so weiter .

    Der Protein-und Fettgehalt steigt natürlich durch die Zugabe von Mehl , Grieß , Öl und Eiern an , wie hoch kann ich allerdings nicht beantworten , dazu müßte ein Lebensmittelchemiker die fertigen Boilies oder die Rohmasse in ihre Bestandteile "zerlegen " .

    Auf irgendwelche Aromen oder sonstigen Geruchsstoffe kann man verzichten , da diese Boilies von hausaus sehr intensiv riechen .

    Diese 10Kg Boilies haben mich ungefähr 16-17€ gekostet (Zutaten +Strom) , die Zeit , die man zur Herstellung braucht darf man nicht rechnen , ist ja schließlich für das Hobby .

    Vielen Dank an Eberhard Schulte , der dieses Rezept hier reingestellt hatte !

    mfg Jacky1
    Geändert von Jack the Knife (18.02.2009 um 14:26 Uhr)


  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Blaubarschmann
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    Gutes Rezept
    Gemahlenes Kafu ist wirklich sehr gut als Futterzusatz für z.B. Brasse usw.
    Auch auf Barsch wirkt es wie ein Magenet, wenn man es schön Patschig ins Wasser wirft und sich eine große Wolke bildet.Als Bolie ist es bestimmt auch gut
    Petri Heil
    lg Tobi
    Ein Satz der immer fällt,selbst wenn es um Autos geht:


    .. Ich würde dir die Red Arc empfehlen.....




    Angler an die Macht

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  4. #3
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    ... jetzt muss es nur noch fangen ...

    Das Rezept merk ich mir auf jeden Fall mal


    AWebber

  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an AWebber für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Hi Leute ,

    wenn man zu Hause mit ein paar Freunden gleich mehr herstellt , kann man sich ja die Arbeit teilen , einer spritzt die Würste , einer rollt die Boilies und der dritte kocht sie , auch kann man sich mal durchwechseln .

    mfg Jacky1

  7. #5
    Süßwasser Spezi Avatar von AustroPetri
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    Hört sich gut an!

    Was mich interessiert ist wie die Geruchsentwicklung beim kochen is?
    Stinkt dann die ganze Bude nach Kafu???

    Petri Heil!!!

  8. Der folgende Petrijünger sagt danke an AustroPetri für diesen nützlichen Beitrag:


  9. #6
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Hi AustroPetri ,

    wenn man ein Fenster gekippt hat müffelt die Bude nicht danach .
    Hatte die ganze Zeit über das Fenster gekippt in der Küche , auch während des Würste spritzens und des rollens .
    Da müffelt nix in der Bude , da außerdem beim Kochen noch die Dunstabzugshaube an war , mit Abluft nach draußen .

    Nachdem die Boilies fertig waren noch kurz komplett durchgelüftet und die Boilies in meinem Anglerzimmer verstaut und gut wars .

    Schlimmer sind finde ich die Fischaromen wie Squid und so , die mache ich lieber draußen .
    Süße Boilies (Vanille , Tutti Frutti ,) oder eben diese hier mache ich in der Wohnung ohne Probleme .

    mfg Jacky1

  10. Der folgende Petrijünger sagt danke an Jack the Knife für diesen nützlichen Beitrag:


  11. #7
    Carphunter 666
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    Hey Jacky,

    wie ließ sich denn der Mix verarbeiten? Wie war die Konsistenz des Mixes im Nasszustand und wie sieht es mit der Härte der fertigen Boilies aus?
    MfG Patrick

  12. #8
    Karpfenfreund Avatar von Der-Stipper
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    Man könnte ja bei den 250ml Öl einen Teil Knoblauchöl nehmen.
    Das ist bestimmt auch intessant.

    Aber ich finde das Rezept klasse. Ist ja fast wie Frolic Boilies, nur halt ein wenig fischiger.
    [SIZE=2][U][FONT=Arial Black]Ostwestfälischer Kampfangler [SIZE=1]

    Die Einen hassen den Geruch von fischigen Händen, für mich ist es der Duft des Erfolgs!

    Gruß Flo

  13. #9
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Hi Patrick ,

    nach einigen Stunden im Kühlschrank ließ sich diesere Teig sehr gut Spritzen und Rollen .
    Sprich kein "schmieren" oder bröseln der Boilies beim Rollen .

    Ein kompakter (nicht zu hart oder zu weich) Teig der sich ohne Probleme kneten ließ ohne zu brökeln oder rissig zu werden .

    Einen Tag nach dem Kochen haben sie eine feste , fast gummiartige Konsistenz .
    Mal schauen wie sie beim Angeln sind und welchen Erfolg sie bringen , denke daß sie in Gewässern sehr gut sind wo auch mit Frolik oder Pellets gefischt wird .

    mfg Jacky1

  14. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Jack the Knife für den nützlichen Beitrag:


  15. #10
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    Das klingt ja soweit alles hervorragend. Vielleicht solltest du bei der nächsten Mischung etwas mehr Grieß nehmen, der verleiht dem Boilie die Härte (oder man besorgt sich teures Eggalbumin).

    Wenn du mit den Klickern gefischt hast, kannst du ja mal nen Erfahrungsbericht liefern! Interessiert bestimmt nicht nur mich.
    MfG Patrick

  16. Der folgende Petrijünger sagt danke an Carp-Patrick für diesen nützlichen Beitrag:


  17. #11
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Hi Patrick,

    werde dann beim nächstenmal 0,5-1Kg mehr Grieß dazugeben , denke das dürfte reichen ,
    danke für den Tipp .
    Auf Eggalbumin und/oder andere Zusätze möchte ich nicht unbedingt zurückgreifen , aus Kostengründen wenn es nicht unbedingt sein muß.

    Klar werde ich einen Testbericht liefern , wenn es geht mit Fotos , da muß ich dann meinen Kumpel fragen deswegen , weil es bei meinem PC nicht geht (Windows98) , bräuchte fürs Handy oder die Digi mindestens Windows XP .

    mfg Jacky1

  18. Der folgende Petrijünger sagt danke an Jack the Knife für diesen nützlichen Beitrag:


  19. #12
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Hi Leute ,

    diese Boilies stelle ich momentan nur noch aus Katzenfutter mit Fischgeschmack her , und gebe auch noch zermahlene Forellen-oder Halibuttpellets hinzu .

    mfg Jack the Knife
    mfg Jack the Knife

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.

    Henry Ford, amerikanischer Industrieller

    Pessimisten sind Optimisten mit negativer Erfahrung !

  20. #13
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    Zitat Zitat von Jack the Knife Beitrag anzeigen
    Klar werde ich einen Testbericht liefern...
    Hi Jack,
    und, haben die Boilies letztes Jahr gute Erfolge gebracht?

    lg Rotfeder11
    C = Catch
    A = and
    R = release
    P = please

  21. #14
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Hi ,

    ich war und bin damit mehr als zufrieden .

    Hab zwar auch viele Barben , Döbel , Brassen , Alande und Schleien damit gefangen , da ich sie im Durchmesser 10mm oder 14mm herstelle , müßte jetzt den Boilieroller nachmessen .

    Karpfen habe ich damit sehr gut gefangen , von Gewichten bis über 30Pfd , der Durchschnitt lag bei ca 15 -20 Pfd , dies sind für meine Jahreskartengewässer sehr gute Ergebnisse .
    In Fremdgewässern haben sie auch gute Ergebnisse erzielen können , allerdings kenne ich die Gewichte und Längen nicht genau , da ich selten Fische wiege , messe oder fotografiere , wenn ich sie nicht mitnehmen will , so ist das ganze für die Fische streßfreier .

    Teilweise habe ich bis zu 4 Boilies am Haar gefischt , so blieben die großen Weißfische vom Köder weg , sehr gut durchgetrocknet nehmen sie die Boilies auch nicht mehr so gerne , Karpfen und Schleien dagegen schon , ebenso Graser .

    Das mit Fotos dauert allerdings noch , da ich den versprochenen PC leider nicht erhalten habe und ich das Geld für wichtigere Dinge gebraucht habe .

    mfg Jack the Knife
    Geändert von Jack the Knife (01.05.2010 um 19:26 Uhr)
    mfg Jack the Knife

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.

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  22. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Jack the Knife für den nützlichen Beitrag:


  23. #15
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Moinsen!
    Habe damals, als ich noch nicht Fliegenfischer war, meine Boilies immer aus Brekkies hergestellt u. zwar immer aus Fischbrekkies. Das Herstellungsverfahren habe ich für meinen Teil sehr vereinfacht: Die Brekkies wurden zu Mehl zermahlen, 12 Eier in eine Schüssel geschlagen u. das Mehl einfach mit dem Handquirl hineingerührt. Natürlich mußte man beim Einfüllen des Brekkiemehls sehr langsam vorgehen, sonst gab es Klumpen. Ein bis zwei Eßlöffel Speiseöl hielten den Teig geschmeidig. Die Boilies hielten völlig ohne irgendein Festigungsmittel wie Grieß oder ähnliches.
    Der große Vorteil bei diesen Fischboilies ist, daß man nicht viele Tage anfüttern muß, um die Fische daran zu gewöhnen, wie es bei Vanille, Wildkirsche oder anderen wasserfremden Flavours der Fall ist. In den meisten Fällen reichte es aus, wenn man 2 Tage lang so ca. 30 - 40 Boilies anfütterte. Dies sehr einfache u. trotzdem erfolgreiche Rezept habe ich damals der "Angelwoche" entnommen.
    Mit dem Erfolg war auch ich sehr zufrieden.
    Gruß
    Eberhard

  24. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Eberhard Schulte für den nützlichen Beitrag:


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