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    himself Avatar von Matze_W
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    Eigenbau-Marker für Karpfen-Ansitz

    Hallo,

    ich wollte einmal von euch wissen, ob und welche Marker ihr beim mehrtägigen Karpfenangeln verwendet.
    Ich möchte mal kurz meine Eigenbau-Teile vorstellen, die ich mir vor etlichen Jahren,
    als das Angebot der käuflichen Marker noch nicht vorhanden war, mit geringem materiellen Aufwand selbst zusammengestöpselt habe.
    Diese Marker machen aber natürlich nur dann Sinn, wenn man:

    - einen oder mehrere Futterplätze JWD (janz weit draussen) angelegt hat
    - auf grössere Distanzen fischt und immer genau wissen will, wo die Montage liegt
    - nicht allzu viele Badegäste hat, die sich permanent für diese Dinger interessieren
    - ganz offiziell auch Nachtangeln darf
    - das Benutzen von einem Boot zum Ausbringen von Montagen bzw. Futter gestattet ist

    Ich habe mir Marker aus Riesen-Überraschungs-Eiern gebaut, welche für mich zum Distanz-Angeln ideal sind und sich seit Jahren bewährt haben.
    Ausgestattet sind sie mit Batterie, einem Ein- und Ausschalter und Blinklicht (oder Dauerlicht) für die Nacht.
    Bei Bedarf (bei mir eigentlich immer) stecken die Marker noch zusätzlich in einer Styrodurplatte.

    Als Blinklichter habe ich jeweils eines dieser "Cliplichter" für Jogger eingebaut.
    Das Ganze natürlich etwas modifiziert mit einem externen Schalter und separaten Batterien.
    Als "Dichtgummi" für den Schalter nach aussen hab ich so ne "Schnupsis" von einer Pipette genommen.
    Ausserdem nehme ich keine Schnur, sondern einen etwas kräftigeren Silikonschlauch (Antitangle) in verschiedenen Stärken.
    Ein Teilbereich der "Schnur" ist dadurch sehr dehnbar und mit der Platte hat der Marker einen großen Auftrieb.
    Das ist z.B. von Vorteil, wenn der Wasserstand schwankt, dann ist der Marker max. leicht auf Zug bei Höchststand, wenn man es richtig einstellt.
    Und bei Wasser-Niedrigstand ist der Spielraum auch vertretbar, welchen der Marker an "langer Leine" wandert. Der ist nämlich minimal.
    Andersrum reicht die Kraft des Gummis aus, ein 200g-Gewicht aus dem Schlamm zu ziehen.
    Im letzten Bild sieht man mal, was im Prinzip an Licht möglich wäre.
    Meist hab ich es aber etwas gedimmt. Es sei denn, ich muss die Montagen auf extreme Distanzen rausschleppen.
    Ein findiger Bastler könnte sicher noch das Ein-/Ausschalten auf "Fernbedienung" via Funk umbauen.

    Wenn es stockfinster und/oder neblig ist sind die Dinger Gold wert.
    Aber auch tagsüber bei starkem Wind und Wellen sind die Teile von Vorteil.
    Spart auch nachts ne Menge Rumleuchten und Gelaber auf dem Wasser und am Ufer.

    Beim Drill ist mir bis jetzt noch kein Fisch wegen den Markern verlorengegangen.
    Der Silikonschlauch verschont die Hauptschnur, falls es mal zu einem Kontakt untereinander kommen sollte.
    Der Stromverbrauch ist übrigens äusserst gering. Deshalb sind die Batterien auch direkt verlötet.

    Hier mal paar Bilder (bitte draufklicken zum Vergrößern) von meinen beiden Eigenbau-Markern.












    Geändert von Matze_W (18.02.2009 um 11:48 Uhr) Grund: Textkorrektur

  2. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Matze_W für den nützlichen Beitrag:


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