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  1. #1
    Petrijünger
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    Wenn die Sucht schreit

    Hallo liebe Forengemeinde,

    nach sage und schreibe 5 Wochen hatte ich jetzt endlich mal wieder die Möglichkeit zum Angeln zu gehen. Allerdings um diese Möglichkeit wahrzunehmen musste ich am Samstag morgen relativ früh, um spätestens 8Uhr, mein Bett verlassen. Mir blieben dann auch nur ca 2h um meinem geliebten Hobby nachzugehen.
    Also, dem ungläubigen Staunen meiner Freundin zum Trotz, raus aus den Federn rein in die Warmen Klamotten, Morgentoilette erledigen und ab ins Auto.
    Geht ja noch das Termometer zeigte nur schlappe -4 Grad.
    Die 30 Minuten Fahrtzeit vergingen relativ schnell und dann wars endlich soweit ich war am Wasser angekommen.
    Hier allerdings der erste "Schock": Randeis an meinem absoluten Hotspot. Egal da muss man durch! Also ausgepackt, runter ans Wasser und einen kleinen GuFi montiert. Der dritte Wurf war es glaube ich, da kam die erste Attacke leider konnte ich den Fisch nicht haken. Allerdings sollte es beim nächsten Wurf besser aussehen selbe Stelle ein erneut harter Einschlag und ein für diese Jahreszeit und Temperaturen sehr munterer Fisch zeigte sich mir gegenüber. Allerdings sah ich im Laufe des Drills, dass dieser Fisch von außen am Kiemendeckel gehakt war, er also bei der Attacke wohl vorbeigeschossen war. Jetzt kam das Randeis ins Spiel: Fisch drillen und Keschern, dabei den Kescher am äußersten Ende zu halten ist garnicht so einfach. Zu allem Überfluss bemerkte der Hecht auch noch, dass man den "blöden Angler" ja ärgern kann, indem man unter das Randeis schwimmt. So zog sich der Drill in die Länge mein Gegenüber wurde immer einfallsreicher. Ich hatte ihn dann endlich überm Kescher, aber hat bestimmt jeder schonmal versucht einen Kescher ganz hinten zu halten und dann mit einer Hand anzuheben, oder? Ist garnicht so einfach. Und dann kam was kommen musste es fehlten vielleicht noch 3cm die der Kescher zu tief im Wasser war und dann schlitzte der Haken aus und der Hecht schwamm fröhlich wieder aus dem Kescher. Weg war er mein erster Hecht im Jahr 2009. Hätte ihn auf ca 60 - 65cm geschätzt also kein Monster aber ein Lohn fürs frühe Aufstehen wäre es gewesen.
    Naja also nach kurzer enttäuschter Miene frisch ans Werk, immerhin wars wohl der Richtige GuFi für heute.
    Es dauerte auch garnicht lang dann gabs den nächsten Einschlag in der Rute diesmal direkt an der "Eiskante" und welch ein Wunder es wälzte sich der nächste Hecht vor mir im Wasser. Diesmal allerdings besser gehakt und ich hatte aus meinem ersten Versuch gelernt und so ging auch die Landung glatt. Immerhin zeigte das Maßband 54cm somit zwar kein Monster aber ein schöner kleiner Portionshecht und da ich meiner Freundin einen Hecht versprochen hatte und wir gut von ihn satt werden, durfte dieser Hecht die Heimreise mit mir antreten. (Foto kommt sobald ich nen cardreader gefunden hab)
    Ich habe dann noch einige Zeit weiter gefischt und auch noch 4 mal Hechtkontakt gehabt allerfings schaffte es einer die schnur zu kappen kurz nach der Attacke. Und die anderen drei zeigten alle das selbe Schauspiel sie standen ca 3 Meter vor mir im Wasser mit weit aufgerissenen Maul und haben sich so lang geschüttelt bis der GuFi wieder weg war. Diese 4 waren alle ein kleines Stück größer als der gefangene. Von den Zandern ließ sich leider keiner blicken.
    Sehr zufrieden mit der Anzahl der Bisse und etwas unzufrieden mit der Bissverwertung, 1:5 für die Fische, trat ich die Heimreise an.
    Ich weiß immerhin, dass es noch genug Fische gibt die es fast nötig machen vor Schonzeit beginn nochmal ans Wasser zu gehen! Ein Grund mehr meiner Sucht nachzugeben. Jetzt hoffe ich, dass wir bis 14.2. von großem Regen verschont bleiben und ich nochmal eine Chance bekomme!

    In diesem Sinne
    Petri euer Andreas


  2. #2
    Von der Tacklefront Avatar von Angeljoe Jonas
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    Hallo Andreas und herzlichen Glückwunsch zum ersten Pfeilförmigen in diesem Jahr. Für eine bessere Bissverwertung gilt beim Hecht natürlcih ganz besonders, dass die Schnur immer straff auf Kontakt bleiben muss, damit er gar keine Chance bekommt, so wild mit dem Schädel zu wackeln.
    Beste Grüße aus Berlin von der Tacklefront!
    jonas

  3. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Angeljoe Jonas für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
    bayrischer Berliner Avatar von Red Twister
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    Servus Andreas!
    Petri zum Hecht!
    Wenigstens hat sich das Verlassen der warmen Bettfedern ein wenig gelohnt!

    Ich warte auch schon wie verrückt, aber bei uns ist nicht nur Randeis, sondern alles ist gefroren.

    Im gegensatz zu dir hoffe ich, dass es bald etwas wärmer wird und stark regnet, denn dann ist das Eis schneller weg!


    Gruß Red Twister
    _______________________________
    Am Wasser lernt man Freunde kennen

  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an Red Twister für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Petrijünger
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    @ Angeljoe:
    Die Schnur war durchaus immer gestrafft so isses nicht aber wenn der Hecht in der dünnen Maulfalte gehakt ist wird ein Ausschlitzen durch heftiges Kopfschlagen leider mit der Zeit unvermeidlich.
    Die hechte kennen mich halt leider auch langsam und wissen, dass sie mir nicht anders entkommen können *g*

    @ Red Twister:
    Warme Temperaturen ok aber bitte kein Regen mein kleiner Fluss ist sehr Hochwasseranfällig, vor allem was die Gewässertrübung angeht. Daher hoffe ich auch auf weniger Regen.

  7. #5
    Julian Avatar von RauBFiscHprofi
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    Petri Heil zum Hecht
    Ich warte auch noch bis ich endlich wieder los kann
    Viele Grüße und Petri Heil, Julian

  8. #6
    Im Norden zu Hause Avatar von Bernd Zimmermann
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    Hallo Andreas,
    das ging ja schon gut los, Petri zu den Hecht,
    wichtig ist eben das die Schnur immer straff ist, sonst hauen die Burschen schneller ab als Dir lieb ist.

    Gruß Bernd

  9. #7
    Freier Fischer Avatar von doug87
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    gw zu den gefangenen Hechten... Welche Schnur und welches Vorfachmaterial fischt du?

  10. #8
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Hi Adoboy,
    Petri zu dem schönen Portionshecht! Du hast wenigstens Bisse gehabt u. außer Deinem Fang noch einen weiteren, spannenden Drill erlebt, nach dessen Ende Ihr Euch beide als Sieger fühlen konntet, sowohl Du als auch der Hecht.
    In unserem Vereinsbach, wo wir im vergangenen Jahr Januar wirklich gut Hecht gefangen haben, läuft z. Zt. überhaupt nichts. Naja, kann nur noch besser werden.
    Gruß
    Eberhard

  11. #9
    Petrijünger
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    Hallo Bernd, doug, Eberhard und alle anderen die hier mitlesen,

    die Schnur war schon immer auf Spannung aber es sollte halt einfach nicht sein. Die Hechte haben halt einen deutlichen Punktsieg eingefahren. Aber wichtig ist, dass ich weiß ich hab im Winter nix verlernt *g* und Spaß hatte ich auch.

    Doug ich verwende bei dem Wetter nur monofile Schnur meistens mit einer Stärke von 0,30mm. Als Vorfachmaterial setze ich zu 90% auf Kevlar vorfach weils einfach geschmeidiger ist als Stahl. Oder ich fische ganz ohne Vorfach kommt drauf an ob Hechte zu erwarten sind oder nicht. Hab aber auch schon Hechte gelandet ohne "Sicherheitsvorfach" zu verwenden.

    Eberhard, kleiner Tip wenn die hechte beißfaul sind verwende kleine Gummis in auffälligen Farben und führe diese ganz langsam, das macht auch den ein oder anderen trägen hecht wieder munter.

    Ich sehe auch den "verlorenen" Hecht nicht als Niederlage der Fight war super und der in der Situation bessere hat gewonnen und da der Fisch von außen gehakt war ist das schon ok.

  12. #10
    Freier Fischer Avatar von doug87
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    das wollte ich wissen... Danke

    Hatte mich nur gewundert das der eine Hecht dir die Schnur gekappt hat... Jetzt weiß ich warum...

    Tip.: heute gibt es schon sehr stabilen aber auch flexiblen Stahl. Dann musst du nicht auf dein Glück vertrauen sondern kannst dich auf dein Tackle verlassen!

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