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  1. #1
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Vorgehensweise beim Fischen mit der Trockenfliege auf Forellen und Äschen

    Hi Leutz
    Es wurde ja schon viel geschrieben wie die Trockenfliege geführt werden muß
    um fängig zu sein.
    Aber mich würde es auch mal interessieren wie Ihr an die Sache rangeht.
    Die Taktik um erfolgreich zu sein.
    An verschiedenen Gewässern. Fliuß, Bach oder See.
    Alles was dazugehört.
    Welche Fliegen wann und wo und wieviele Muster etc.
    Gruss Armin

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  3. #2
    Allroundangler
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    Hallo Armin!

    Über die Führung brauchen wir uns also nicht mehr unterhalten, gut so!

    Am Bach seviere ich die Trockene aber auch die Nymphe Stromauf, so kann man eine relativ lange Strecke abfischen
    ohne das die Trockene anfängt zu dreggen!
    Worauf m. Meinung nach zu achten ist: Abstand!
    Lieber 2 oder 3 Meter weiter werfen müssen, als den Fisch zu verschrecken!
    Das passiert oft, wenn man sich zu unbedarft dem Ufer nähert!
    Deshalb halte ich immer etwas Abstand zum Ufer und werfe so zu sagen aus dem "Hinterhalt"!
    An Mustern kommen neben der RedTag auch Imitate ans Band,
    je nach dem, was gerade so am Gewässer fliegt und kreucht!

    Im Stillwasser ist es wichtig, sie (die Trockene) so sanft wie möglich aufsetzen zu lassen!
    Gleicht der Service dem Einschlag eines Grundbleies, ist es aus!
    Generell kann man sagen, daß das Trockenfliegenfischen im Stillwasser etwas schwieriger ist,
    da die Fische ausreichend Zeit haben, die Fliege "unter die Lupe zu nehmen"!
    Hier bevorzuge ich Emerger, die gerade so in den Oberflächenfilm eintauchen
    und mit kurzen Zügen bewegt werden können,
    wobei ich gerade im Spätsommer und Herbst auch mit Eintagsfliegenspent sehr erfolgreich war!
    Den Spend habe ich einfach liegen lassen, da die Forellen mit geöffnetem Maul
    durch den Spendteppich geschwommen sind, da hätte eine Bewegung zu unnatürlich gewirkt!

    Erfolgreicher fischt man im Stillwasser aber mit einer sinkenden Schnur und Naßfliegen oder kleinen Streamern!
    Hier gibt es eine Parallele zum Küsten-FliFi:
    Möglichst große Wurfweiten um Strecke zu machen!
    Geändert von Fliegenpeitsche (22.01.2009 um 00:30 Uhr)
    Flüsse, Seen und ihre Bewohner wurden zur Erholung weiser Menschen gemacht
    und für Dummköpfe, damit sie unbedacht daran vorbeilaufen.
    (f. n. Izaak Walton)

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  5. #3
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Danke Georg.
    Hast Du evtl. auch Erfahrung mit Äschen im Fluß, speziell auf steigende
    Fische.
    Habs ja schon mal geschrieben das ich dieses Jahr an der Leine mein Glück
    auf die Fahnenträger versuchen möchte, aber auf heimische Äschen relativ
    erfahrungslos bin.
    Habe erst eine in der Nette, ehemalige Strecke des ASV Seesen gefangen
    untermaßig, leider.
    Biss auf Black Gnat 18
    Oberhalb der Braunschweiger Club Strecke.
    Gruss Armin

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  7. #4
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Holtenser
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    Hallo Armin

    In der Leine auf Äsche ist eine spannende Sache. Im späten herbst und Frühwinter bin ich mit Midges sehr erfolgreich, diese Winzlinge (22) sind zwar nicht einfach ans Vorfach zu binden aber sehr erfolgreich bei den kleinen und seltenen Schlupfphasen.

    Ansonsten fange ich die Äschen mit fast jedem Muster obwohl Landinsekten einen kleinen Vorsprung in meinem Fangbuch haben.

    Hier sind kleine Käfer, Spinne und Ameisenimitate weit vor den Hoppern die aber immer für eine der strammen Bafos gut sind bei den klassischen Trockenfliegen sind es Hexerln und Red Tags in der Gr. 20-22 die fast immer einen Fisch bringen).
    Je nach örtlichem Vorkommen sind Köcherfliegen sehr gut und zwar in allen Stadien. ( In der Schlupfphase ruhig am Ende ausschwingen lassen so das sie übers wasser schlittert )

    An Nymphen sind fast alle Muster erfolgreich solange der Kopf nicht zu gross ist lieber weiter stromauf werfen um sie absinken zu lassen als mit einem zu grossem Kopf die Fische zu verschrecken.

    Bachflohkrebse und Pheasenttail liegen ein wenig vorne aber auch kleine olive sind immer einen Versuch Wert.
    Ausgesprochen vorfachscheu sind die Fische nicht, da mag daran liegen, das ich nie über 0,16 - 0,18 er Spitze gehe. Das einzige ist das 90% aller Bisse hier bei uns stromab erfolgen stromauf ist man so gut wie chancenlos.

    Wo es erlaubt ist würde ich waten da das Ufer teilweise doch sehr erhöht ist und im sommer mannshohe Gräser und stauden das Werfen erschweren.

    Äschen kann man im Göttinger Bereich fast überall fangen und Du kannst mit guten bis kapitalen Exemplaren rechnen.

    Sollte es dich einmal hierher verschlagen melde dich vorher und ich gehe mit dir mal die recht interessante Gaststrecke ab, diese ist zwar verschrien bietet aber doch das ein oder andere Highlight.

    Gruss
    Olli
    Geändert von Holtenser (22.01.2009 um 01:47 Uhr)

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  9. #5
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Wir werdens im Raum Kreiensen, Greene, Erzhausen versuchen.
    Mein Neffe (14) ist da im Verein und ist auch interessiert am
    Fliegenfischen.
    Köcherfliegen lass ich auch gern mal dreggen. Im Stillwasser ziehe ich
    sogar manchmal gern etwas.
    Komischerweise stört es die Forellen überhaupt nicht. Im Gegenteil,
    sie mögens zeitweise sogar.
    Nur mit Mustern um 20, 22 werde ich meine Probleme haben.
    Geht bei mir nur noch mit Lupe.
    Auch auf dem Wasser ist die Tag ziemlich schlecht sichtbar grade wenn sie
    so klein ist.
    Aber sagt doch mal, wenn Ihr loszieht, gegen Abend zum Beispiel, nehmt Ihr
    da alle Eure Fliegen mit oder beschränkt Ihr Euch auf vielleicht 6 bis 10 Muster
    in verschiedenen Größen.
    Das alles Mitnehmen habe ich persönlich mir schon vor Jahren abgewöhnt.
    Aus dem Grunde weil ich Mißerfolg immer auf die grade angewundene Fliege
    assoziiert habe.
    Und dann zum Dauerwechseln übergegangen bin.
    Ein grober Fehler, wie ich inzwischen weiß.
    Ich beschränke mich seitdem auf etwas ein halbes Dutzend Muster und
    verbessere den Service.
    Möglichst wenig Leerwürfe und schnelles präzieses Aufsetzen.
    Gruss Armin

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  11. #6
    Angelguide - Niederrhein Avatar von Torsten Rühl
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    Ich finde die Überschrift nicht ganz passend für eine Trockenfliegenfischerei.
    Es muss doch nicht immer auf Salmoniden mit der Trockenfliege gefischt werden!!!
    Was wohl stimmt ist, dass man Fische nicht mit der Wurfleine überwerfen sollte. Das verschreckt sie. Doch das klassische nicht dreggen dürfen oder eine Trockenfliege muss schwimmen oder nur die Trockenfliegefischerei ist das wahre Fliegenfischen oder Trockenfliegenfischerei ist die schwierigste Art den Fisch zu überlisten stimmt in der heutigen Zeit überhaupt nicht mehr.
    Es gibt Puristen die dies wohl behaupten doch betrachten wir es mal näher.
    Dreggen ist manchmal der Schlüssel zum Erfolg. Wenn Köcherfliegen über dei Wasseroberfläche schwirren und Eier ablegen dann sollte man die Fliege sogar dreggen lassen. Roman Moser hat mir mal ein Muster gezeigt ( Surfing Caddis) das genau diese Insekten imitiert. Trockenfliegen die leicht unter die Oberfläche absinken können auch sehr gut fangen. Nicht jedes Insekt was an der Oberfläche schwimmt liegt oben auf. Manches wird durch Wellen unterwasser gedrückt und dort von Fischen gefressen.
    Der Ausdruck nur Trockenfischen ist wirklich Fliegenfischen ist so alt, dass man es schon gar nicht mehr weiß wo es herkommt. Es ist zwar schön doch sind die anderen Techniken genauso anspruchsvoll wie die mit der Trockenfliege.
    Trocken zu fischen ist auch nicht schwierig wenn man das Werfen beherrscht!
    Vorfach strecken lassen, ablegen und einstrippen. Menden kommt auch schon mal in Frage.Alles eine Sache der Erfahrung doch nichts wovor man sich fürchten muss.
    Andere Methosen wie das angeln mit der Nymphen bedarf auch ein wenig Übung.
    Nicht jeder bekommt eine vernünftige Drift hin. Schon gar nicht wenn gegen den Strom gefischt wird.
    Meine Taktik beim Trockenfischen ist ansich ganz einfach.
    Entweder Stromauf oder Stromab oder Seitwärts zum Strom. Fische die die Fliege nehmen wollen holen sich die schon.
    Macht daraus keine Wissenschaft. Anfäger werden schnell verschreckt wenn sie lange Vorträge lesen dass man es so oder so machen muss.
    Üben Üben Üben. Am besten läßt man sich das mal zeigen. Denn die Worte in einem Board bringen nicht viel wenn man sie nicht umsetzen kann.
    Wichtig ist eins was man immer befolgen muss !!!
    Es bringt nichts mit Muster zu fischen die keinem Insekt nachahmt was nicht im Gewässer vorkommt.
    Es gibt Reizmuster die fangen, doch das ist eher die Ausnahme.
    Ob Forelle oder kleine Rotaugen alle sind mit der Trockenfliegen zu fangen. Ich habe sogar schon Barben damit gefangen im Hochsommer.
    Ich mache das echt nicht spannend und hab dann auch Erfolg.
    Angeln schafft Freu(n)de

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  13. #7
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Jaja, die Überschrift. Das Thema habe ja auch ich gepostet nicht Du.
    Ich habe bewußt Forellen und Äschen geschrieben. Andere Fische sind für
    mich an der Flugrute, ich will nicht unbedingt sagen egal, aber doch nur
    irgendwie Nebensache.
    Auch soll hier kein Fliegenfischerkurs gehalten werden.
    Sorry, das sollste schon lieber privat machen.
    Aber, wenn ich Deine Sichtweise betrachte kann ich auch gleich mit Blinker oder
    Spinner losmarschieren.
    Übrigens, beim Trockenfischen strippt man dabei ein oder hebt ab und serviert
    neu?
    Bei meinem Instructor habe ich seinerzeit gelernt das beim Naßfischen eingestrippt
    wird und beim Trockenfischen abgehoben.

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  15. #8
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Holtenser
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    Hi

    Ich nehme an fremde Gewässer immer alles mit und entscheide dann vor Ort was gehen könnte.

    An mir gut bekannte Gewässer nehme ich nur Muster mit die auch im Gewässer vorkommen und ein bis zwei Reizmuster ( meist in pink wenn es auf Äschen geht).

    Wichtiger als der Köder finde ich ein Auge zu haben fürs Wasser. Wo könnte ein Fisch stehen und wo würde man nie einen vermuten ( diese Stellen beherbergen so manche gewichtige Überraschung).

    Die Gr. 20-22 nehme ich auch fast nur wenn es kälter ist da ich aber einen Hang zu kleinen und feinen Fliegen habe ist das auch eher meine pers. Vorliebe Muster der Gr. 16 sind bestimmt genauso erfolgreich.

    Gruss
    Olli

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  17. #9
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Moinsen!
    Natürlich ist das Fischen mit Naßfliege, Nymphe oder Streamer dem Fischen mit der Trockenfliege durchaus ebenbürtig. Hier ist die Vorliebe etwas vom persönlichen Geschmack abhängig. Trotzdem gibt es immer mal Situationen, wo halt nur die Nymphe oder nur der Streamer oder auch nur die Naßfliege Erfolg bringt. Da endet dann der persönliche Geschmack u. man muß sich auf die Situation einstellen, um Erfolg zu haben. Das kann bei Salmoniden ebenso sein, wie beim Fischen auf Weißfische. Zur Präsentation einer Trockenfliege läßt sich sagen, daß es im Fließwasser die Möglichkeit gibt, flußab oder flußauf zu fischen. In der relativ langsamen Strömung unserer Issel geht beides recht gut. Beim Servieren flußaufwärts strippe ich mit der Fließgeschwindigkeit ein, damit nicht zuviel Schnur auf dem Wasser liegt u. den Anschlag behindert. Beim Fischen flußabwärts lasse ich treiben u. gehe langsam mit. Flußabwärts hat den Vorteil, daß der Fisch bei korrektem Wurf u. Service nur die Fliege sieht. Flußaufwärts kann es geschehen, daß man einen Fisch oder - noch schlimmer - einen kleinen Schwarm nicht bemerkt u. wirft die Flugschnur voll drauf oder voll dazwischen. An einer solchen Stelle, wo das geschehen ist, dürfte für diesen Tag Schluß sein.
    Sowohl beim flußaufwärts wie auch flußabwärts werfen darf nach meiner Erfahrung die Fliege etwas furchen, wie es eine lebende Fliege ja auch tut. Im Stillwasser gilt das Gleiche. Flußabwärts erreicht man das mit einem ganz leicht verhaltenen Führen beim Treibenlassen. Wenn man flußaufwärts wirft u. dann einholt, kann man eine Kleinigkeit schneller einholen, als das Wasser fließt.
    Das berüchtigte "Dreggen" sieht anders aus. Da treibt im allgemeinen die Schnur schneller ab als die Fliege, weil sie vermehrt dem Strömungsdruck ausgesetzt ist. Die Fliege wird dann hinterhergezogen, was dazu führt, daß nicht nur Schnur u. Vorfach voraus auf den Fisch zutreiben, sondern die Fliege durch den verstärkten Zug eine so starke Spur zieht, wie sie es normalerweise bei weitem nicht tun würde.
    Fischt man mit einer Spentnachbildung, so darf die Fliege nicht furchen, weil sie ja ein totes oder sterbendes Insekt darstellen soll. In diesem Fall läßt man einfach mit der Strömung oder im Stillwasser mit der Drift abtreiben.
    Naßfliegen u. Streamer können gegen die Strömung eingestrippt werden, Nymphen dagegen sollten nach meiner Erfahrung besser abtreiben, weil in natura eine aufsteigende Nymphe nicht in der Lage ist, gegen die Strömung aufzusteigen.
    Gruß
    Eberhard

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  19. #10
    Angelguide - Niederrhein Avatar von Torsten Rühl
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    Warum sollte man nicht einstrppen wenn man gegen den Strom fischt. Wenn man esnicht macht dann wird es schwierig beim Anschlag oder nicht?
    Aber genau solche Diskusionen das man eine Fliege so doer so führen muss schreckt viele Anfänger ab. Dabei ist das angeln auf Salmoniden in vielen Bächen einfacher als auf listige Döbel oder Barschen. Geschweige denn Lauben. Tausend Bisse und kein Fisch.
    Ich selber fische gerne mit der Trockenfliege doch das nur wenn ich der meinung bin das sie in diesem Moment fängig ist.
    Die präsentation ist dabei meist zweitrangig da ich dort fische wo wenig Platz ist. Da muss die Fliege schwimmen wie es eben geht.
    Wenn zwischen zwei Ästen ein wenig Platz ist dann muss sie da durch egal ob mit Fallschirmwurf oder einfachen Rollwurf-Backhand.
    Klar sollte sein das ein Insekt natürlich abtreiben muss. Wenn sie ab anfängt zu dreggen dann ist das in meinen Augen nicht schlimm. Bei Fischen die sonst nicht beissen kann das sogar ein Schlüsselreiz sein.
    ich kenne Gewässer die sind total überfischt. Dort ist es schon fast ein muss mit der Trockenen zu fischen. Da ist es wichtig das alles stimmt. Doch sein wir mal ehrlich. Wenn ein Gewässer überfischt ist dann macht das fischen dort nicht wirklich schön. Die Fische sind schon beim kleinsten Mucks weg und kommen erst mal nicht wieder. Was liebe ich doch die Gewässerabschnitte dort wo man mal was probieren kann.
    Trcokenfliege ist ja auch nicht Trockenfliege. Billige Fliegen aus Fernost schauen in der Dose schön aus doch auf dem Wasser taugen sie rein gar nichts. Genau so sieht es auch mit schlecht gemacht Fliegen aus. 2 oder 3 Würfe und die Dinger verschwinden ins kühle Nass und man bekommt sie nicht wieder nach oben trotz mehrfachen Wedeln.
    Gute Hecheln sollte man schon haben dann schwimmen sie sehr gut und die Präsentation läuft von alleine. Die Siluette auf die es ankommt zeichnet sich gut ab und ein fisch wird schnelle drauf einsteigen wenn alles paßt.
    Angeln schafft Freu(n)de

  20. #11
    Allroundangler
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    @ Armin

    Tja, mein Post kommt wohl etwas spät, Olli hat Deine Frage ja schon beantwortet!
    Außerdem muß ich gestehen, daß Äschen in meinem "Beritt" eine echte Rarität darstellen!

    Zu den Fliegenmustern:

    Das Anknoten von kleinen Fliegenmustern ist schon so eine Sache!
    Hätte da aber einen sehr einfachen Knoten!
    Beim Verfolgen auf dem Wasser sind aber Muster mit einer Sichthilfe echt hilfreich!
    Besorg oder binde Dir doch einfach ein paar Parachute- bzw. Klinkhammer-Muster mit rotem, gelben, grünen oder weißem Antron-Büschel!
    Die Fische stört es nicht!

    Zum Thema Realistic oder Reizmuster kann ich einen Vergleich anbringen,
    den wir mal bei einem FliFi-Treffen veranstaltet haben!
    Dazu hat eine Gruppe mit Imitaten, die andere mit Reizfliegen gefischt!
    Da wir den Kindergarten schonen wollten, haben wir den Haken im Bogen abgeniffen!
    Es zählten also nur die gesehen Atacken!
    Was soll ich sagen, die Reizmuster hatten die Nase vorn!
    Flüsse, Seen und ihre Bewohner wurden zur Erholung weiser Menschen gemacht
    und für Dummköpfe, damit sie unbedacht daran vorbeilaufen.
    (f. n. Izaak Walton)

  21. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Fliegenpeitsche für den nützlichen Beitrag:


  22. #12
    Bernd Reichel Avatar von Lungchay
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    Ich weiß nicht ob der Link noch angebracht ist, aber schaut mal hier:

    http://fliegenfischen.tv/video/Erfol...Fliegenfischen

  23. Der folgende Petrijünger sagt danke an Lungchay für diesen nützlichen Beitrag:


  24. #13
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Da ich meist nur im Urlaub intensiv Fliegenfische kommt man eben oft an Gewässer
    die man nicht kennt oder auch an recht strapazierte Gewässer.
    Dort sich zurechtzufinden oder auch nur einen halbwegs guten Fisch zu fangen ist
    oft schwer, wenn nicht schon fast ein Ding der Unmöglichkeit.
    Gern betrachte ich deswegen erst einmal die Umgebung und das Wasser.
    Welche Insekten sind am schwärmen, fließt der Bach/Fluss durch Wiesen oder
    durch den Wald. Danach richtet sich dann auch fast immer die Auswahl der
    Fliege, die ich dann aussuche.
    Ich bin nebenbei gesagt kein Binder sondern Käufer und achte beim Kauf auch
    auf gute Qualität.
    Klar ist jedoch das die Fliegen eines Musters von Anbieter zu Anbieter varrieren.
    Heißt sie sehen einfach nicht gleich aus.
    Bestimmte Muster sind immer dabei.
    Auch wenn vielleicht viele denken die Fliege müßte immer ein natürliches Vorbild am
    Wasser haben, so gibt es jedoch meiner Ansicht nach einige wirklich universelle
    Muster.
    Für alles kann man einfach nicht gerüstet sein und selbst am Wasser binden,
    nach erforderlicher Situation, wie ich es einmal bei einem versierten Fischer
    an der Bode gesehen hab, kann ich nicht.
    Alles was schwarz ist könnte man praktisch mit einer No Hackle Black abdecken,
    oder einer Black Zulu.
    Die Parachute Coachman liegt schön tief im Oberflächenfilm und geht gut als
    Ameise, also auch gut für Waldreiche oder üppige Uferwegetation.
    Grashüpfer oder Daddys an Wiesenufern.
    Was immer dabei ist sind Segdes. Die gehen eigentlich im Sommer am Abend bis
    in die Nacht immer.
    Kaum eine Trockenfliege ist gut gebunden so zum Verwechseln änlich mit dem
    natürlichen Vorbild.
    Wenn dann die erste Forelle im Körbchen liegt schaue ich auch gern mal den
    Mageninhalt an.
    Diesen lege ich in ein Sieb und wasche ihn kurz aus. Dann auf ein helles Tuch
    gelegt, ausgebreitet sagt einem dieser schon manches auf was sich die Fische
    eingeschossen haben.
    Anflugnahrung oder doch lieber Köcherfliegen und andere Larven oder auch
    Gammarus.
    Wichtig für den Erfolg ist aber auch wie man sich am Wasser bewegt.
    Je kleiner desdo schwieriger und scheuer sind die Fische.
    Oft kommts da auf den ersten Wurf an. Der muß dann sitzen.
    Sonst ist der Fisch weg.
    Eigentlich hatte ich beim Erstellen des Themas nur an die Trockenfliege gedacht.
    Übers Nassfischen oder die Nymphe, oder auch übers Lachsfischen könnte man
    an anderer Stelle sprechen.
    Apropo Lachse. Viele denken der Salmo Salar geht nur an die nasse Lachsfliege.
    Das ist aber eine Halbwahrheit. Zu bestimmten Zeiten kann man ihn auch mit einem
    großen, trocken gefischtem Grizzly Wulff überlisten.
    Gesehen in Irland.

  25. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Harzer für den nützlichen Beitrag:


  26. #14
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Hallo Armin, das ist ein wahres Wort: man kann nicht auf alles gerüstet sein!
    Ich bin auch so bescheuert u. schleppe 5 - 6 Fliegendosen mit allem möglichen, was Verwendung finden kann, beim Flifi mit mir herum. Dabei weiß ich genau, daß man eigentlich mit einigen wenigen, aber fängigen Mustern eine breite Palette abdecken kann.
    Hans Steinfort, ein Fliegenfischer u. sehr kompetenter Flifi-Schriftsteller, hat in einem seiner Bücher dem Anfänger nur zu 2 Mustern geraten: March Brown (Märzbraune) als Naßfliege u. Wickham`s Fancy (Goldfliege) als Trockenfliege, diese beiden dann aber in verschiedenen Größen. Gut, mit nur diesen beiden Mustern wird man irgendwann in manchen Situationen nicht mehr auskommen. Es hilft aber dem Anfänger, in der verwirrenden Vielfalt der angebotenen Fliegen zunächst mal ohne allzu hohen, finanziellen Aufwand sich für den Anfang einzudecken. Es genügt eigentlich vollauf, wenn man einige fängige Trocken - u. Naßfliegensowie einige gängige Nymphen u. kleine Streamer dabei hat, um für die meisten Situationen des (leichten) Fliegenfischens gerüstet zu sein. Das alles würde in einer Fliegendose Platz finden.
    Aber Fliegen selbst zu binden, kann genauso zur Sucht werden, wie das Flifi selbst. Es gibt sogar Sportkameraden, bei denen hat das Binden absoluten Vorrang. Allein dadurch hat man dann einen solchen Vorrat, daß man immer in Versuchung ist,viel mehr mitzunehmen, als notwendig wäre.
    Gruß
    Eberhard

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  28. #15
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    Hallo Freunde,
    nach dem ich dies alles vorher gelesesen habe,gehe ich doch mit einigen Beklemmungen ins Bett.
    Ich sehe hier meine Leidenschaft (Fliegenfischen ) , mathematisch , akribisch und studienhaft unter das Messer genommen.Ich möchte und will nicht weiter hier einsteigen.
    Deshalb mein Appell,verwirrt die Neueinsteiger nicht,denn probieren geht über studieren.

    Wenn ich mit meiner Küstenfischerei noch einsteigen würde,währe das Chaos perfekt:
    Bitte ,kommt wieder runter und lasst unsere Beiträge für alle lesbar sein.Okay ? LG der Altangler Horst.
    mit Petri der Altangler Horst !

    Wie wir Heute mit der Natur umgehen,daran werden wir Morgen gemessen.......!

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