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Thema: Lachsbesatz

  1. #1
    Gesperrt Avatar von nepomuk
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    Lachsbesatz

    Wenn ich mir ein Biotop mit Amphibien anlege,
    benötige ich deren Eier oder Larven.
    Wie verhält es sich mit Wanderfischen?
    Beispielsweise dem Lachs, Bachforelle oder Saibling?

    Gruß Swen

  2. #2
    Profi-Petrijünger Avatar von Didi1989
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    So weit ich weis brauch der Lachs Klares,Kaltes und zimmlich Souerstoff reiches Wasser....! Ob das klapt im Biotop

  3. #3
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Bachforelle und Bachsaiblinge können gesetzt werden. Lachse müssen im Wasser
    des späteren Habitats erbrütet werden.
    Bachforellen und Bachsaiblinge sind auch keine Wanderfische wie Lachs oder
    Meerforelle. Sie unternehmen höchstens mal eine relativ kurze Laichwanderumg
    in Nebenbäche oder bachaufwärts.

  4. Der folgende Petrijünger sagt danke an Harzer für diesen nützlichen Beitrag:


  5. #4
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Hi nepomuk ,

    in einem Biotop werden Fische wie Lachs , Bachforelle, Saibling , Äsche , usw keine große Überlebenschance haben , da ihnen der benötigte Sauerstoffgehalt fehlt !!!
    Denn Rogen wirst du so nicht bekommen , aber vorgestreckte Brut wirst du in jeder Fischzucht erhalten .

    mfg Jacky1

  6. #5
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Zitat Zitat von JACKY1 Beitrag anzeigen
    Hi nepomuk ,

    in einem Biotop werden Fische wie Lachs , Bachforelle, Saibling , Äsche , usw keine große Überlebenschance haben , da ihnen der benötigte Sauerstoffgehalt fehlt !!!
    Denn Rogen wirst du so nicht bekommen , aber vorgestreckte Brut wirst du in jeder Fischzucht erhalten .

    mfg Jacky1
    Keine Lachse, die gibts nur als Import in Form von angeäugten Eiern
    oder selbst abgestriffen aus Laichfischfängen.

  7. #6
    Gesperrt Avatar von nepomuk
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    Die Wiederansiedlung des Lachses in der Weser in OWL hat durch die angebliche Verbauung nicht funktioniert.
    Aber warum werden vorgestreckte Lachse eingesetzt?
    Macht in meinen Augen keinen Sinn.
    Wohin wandert so ein Tier?
    Wohin wandert es zurück?
    Swen

  8. #7
    Super-Profi-Petrijünger
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    Hi,

    Zitat Zitat von nepomuk Beitrag anzeigen
    Aber warum werden vorgestreckte Lachse eingesetzt?
    die Prägung auf ein Gewässer erfolgt nicht unmittelbar nach dem Schlupf, sondern offensichtlich bis zur Umwandlung des Jungfisches zum sogenannten Smolt, der dann stromab wandert. Die Rückkehrer in den jeweiligen Wiederansiedlungsprojekten zeigen, dass der Besatz mit Brut bzw. vorgestreckten Fischen bei Lachs und Meerforelle funktionieren kann.

    Viele Grüsse

    Lars

  9. Der folgende Petrijünger sagt danke an Bollmann für diesen nützlichen Beitrag:


  10. #8
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Bei uns an der Leine hats gefunzt. Die Angler des Vereins in Kreiensen haben bereits
    jetzt wieder einen Fisch pro Jahr frei.
    Die Brütlinge werden in geeignete Nebenbäche wie z.B. Gande ausgesetzt.
    Sie sehen dann aus wie kleine Bachforellen (Parrs)
    Nach ein bis zwei Jahren im Bach wandeln sie sich, zu etwa 20 cm Länge herangewachsen,
    zu sogenannten Smolts.
    Sie sind nun silbern und ihre Schuppen lösen sich leicht. Darunter wiederum
    das Kleid der jungen Bachforelle.
    Nun wandern diese Fische über die Leine, Aller und Weser in die Nordsee ab
    um von dort aus zu den Fressplätzen der Elterntiere zu ziehen.
    Das ist dann je nach Herkunft des Laiches vor Grönland, Faröern, Norwegen
    Nach wiederum ein bis drei Jahren, manchmal auch länger ziehts diese Fische
    zurück in ihre Kinderstuben zum Ablaichen.
    In der Rückwanderungsphase stellen die Fische ihre Nahrungsaufnahme weitgehend
    ein.
    In den Laichgewässern angekommen graben die Weibchen nach Balz und Partnerwahl
    einen fortlaufenden Laichgraben, dabei werden die Eier augestoßen und sogleich
    vom Milchner besamt.
    Durch das fortwährende Graben werden die Eier leicht mit Kies bedeckt und
    können so nicht fortgespült werden.
    Wichtigst ist nun dafür das die Kiesbänke rein durchflutet werden und nicht
    durch u.a. landwirtschaftliche Erosion verstopft werden.
    In diesem Fall wäre alles verloren.
    Nach einer gewissen Brutzeit, die von der Temperatur abhängig ist(Tagesgradzahl),
    schlüpfen dann die Larven und zehren noch eine gewisse Zeit aus dem
    Dottersack.
    Ein neuer Kreislauf hat begonnen.
    Einige der Elternfische verenden auf Grund der Anstrengungen von Laichaufstieg
    und Laichakt.
    Aber im Gegensatz zu den pazifischen Lachsarten nicht alle.
    Sie ziehen nun als sogenannte Kelts (abgelaichter Lachs) zurück ins Meer und
    kehren nach einer erneuten Fressphase ein oder mehrere Jahre später
    erneut zum Laichen zurück.
    Das werden dann die besonders großen Fische von über 10 kg Gewicht, was natürlich
    auch wieder von der genetischen Abstammung abhängt.
    Parrs, Smolts und Kelts sind daher überaus kostbare Fische die nicht getötet werden
    dürfen.
    Auch Aufsteiger die vorm Laichakt stehen und sich bereits angefangen haben
    zu verfärben, einen Laichhaken ausgebildet haben, sollten nicht abgeschlagen,
    sondern sofort releast werden um ihnen den Laichakt zu ermöglichen.
    Qualitativ ist ihr Fleisch sowieso lange nicht mehr so gut wie beim frisch
    aufsteigenden, silberblankem Lachs.
    Alles soweit klar Swen?
    Gruss Armin
    Geändert von Harzer (23.11.2008 um 18:04 Uhr)

  11. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Harzer für den nützlichen Beitrag:


  12. #9
    Gesperrt Avatar von nepomuk
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    Oh, ich habe mich unklar ausgedrückt.
    Die Kröten sollten nur ein Vergleich sein!
    Ich würde nie einen Salm in den Gartenteich setzen!
    Swen

    Armin,
    Du bist mein Held.
    Alle Fragen beantwortet....1; setzen
    Geändert von Angelspezialist (23.11.2008 um 20:06 Uhr) Grund: Doppelposting zusammengeführt (bitte künftig den Ändern-Button nutzen) - siehe auch unsere Forenregeln!

  13. Der folgende Petrijünger sagt danke an nepomuk für diesen nützlichen Beitrag:


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