Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    angus with rod \,,/ Avatar von firefighter871
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    Question Tote Forellen am Forellensee

    Hallo,
    War letztes Wochenende an einem Vereinsgewässer, in dem viele Forellen besetzt sind. Als ich in einer Bucht angelte sah ich tote forellen an der wasseroberfläche treiben. Alleine in dieser Bucht zählte ich 8 Tote Fische.
    Die aber in keine äuserlichen verletzungen aufwiesen.
    Was kann das sein?
    Bin über jede Antwort dankbar!
    Petri Heil
    Firefighter

  2. #2
    Barschfreak Avatar von Gummifisch
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    hi
    es könnte eine Fischseuche oder Krankheit sein. oder das Wasser hat Verunreinungen die nur für Forellen gefärlich ist.
    gGruss Nico

  3. #3
    Profi-Petrijünger
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    Hallo firefighter,

    hast Du ein paar Informationen über das Gewässer (zB. Kiesgrube, Alter, Größe, übriger Besatz, andere Besonderheiten wie Zuläufe)? Gab es schon einmal derartige Probleme?

    Habt Ihr die Forellen eventuell erst kürzlich eingesetzt? Dann könnte es ja eventuell "nur" ein Transportschaden sein.

    Gruß
    Der Dieb

  4. Der folgende Petrijünger sagt danke an Der_Dieb_der_süßen_Dinge für diesen nützlichen Beitrag:


  5. #4
    angus with rod \,,/ Avatar von firefighter871
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    hallo,
    das ist ein alter kiesweiher, ohne jeglichen zulauf.
    Aber inzwischen hat mir jemand gesagt das Laub das von den Bäumen fällt, hinunter sinken und am Grund gähren und das vertragen sie nicht.
    Stimmt das?
    Petri Heil

  6. #5
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Hallo Firefighter, in ein Gewässer mit viel Faulschlamm gehören eigentlich keine Forellen. Wenn Ihr viele Bäume um Euer Gewässer habt, welche im Herbst ihr Laub in das Wasser hinein abladen, kommt es natürlich zu verstärkter Faulschlammbildung. Wenn das Wasser aber tief genug ist, müßten sie eigentlich trotzdem überleben, denn die sog. "Sprungschicht" meiden sie natürlich. Darunter versteht man die Wasserschicht, in welcher aufgrund von Faulschlamm oder anderen Faktoren kein Sauerstoff mehr ist.
    Wenn Ihr die Forellen erst kürzlich eingesetzt habt, dürfte es sich um Transportschäden handeln, obwohl der Verlust dann übermäßig hoch ist.
    Ich würde Dir vorschlagen, einige der toten Fische zu einem Fischereibiologen zu bringen (bei jedem Dachverband gibt es die) und diesen dann feststellen lassen, ob die Fische krank waren u. vor allem, ob diese eventuelle Krankheit auf andere Fische übertragbar ist. In diesem Fall wäre der Lieferant schadenersatzpflichtig. Selbst wenn es sich nur um Transportschäden handeln sollte, würde ich diesen unverhältnismäßig hohen Schwund beim Lieferanten zumindest versuchsweise reklamieren. Ob man rein rechtlich da was machen kann, müßte Euer Vorstand mit einem Anwalt klären.
    Gruß
    Eberhard

  7. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei Eberhard Schulte für den nützlichen Beitrag:


  8. #6
    Profi-Petrijünger
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    Hallo,

    genau das, was Eberhard Schulte geschrieben hat, hätte ich jetzt auch empfohlen.

    Firefighter, wie groß und wie tief ist das Gewässer? Kiesweiher klingt eher nach klein, also 1-2 Ha?

    Zur Möglichkeit eines Transportschadens: Hier sollte man die Relationen betrachten. Wenn es nur 8 bis 10 Tote sind bei 300 Stück Besatz, dann ist das noch ok. Wenn ihr sonst immer mit dem Lieferanten gute Erfahrungen gemacht habt, dann sollte man ihm das so am Rande sagen. Meistens gibt es dafür dann beim nächsten Besatz eine Gratiszugabe (so meine Erfahrungen).

    Einen Tipp noch: Vielleicht mal eine Wasserprobe nehmen und in der nächsten Apotheke untersuchen lassen. Kostet nur kleines Geld, und man hat eine fundierte Information. Dann muss man weiter sehen. Zudem nicht unterschätzen: Das Untersuchungsergebnis hat auch eine Beweiswirkung. Wenn Euch der Teich umkippt, dann steht Ihr ohne Nachweis von Untersuchungen auf der nächsten Jahreshauptversammlung nicht gut da. Ich hab das einmal erleben dürfen/müssen: Da sind die Senioren dann aber nicht mehr "die netten Alten"

  9. Der folgende Petrijünger sagt danke an Der_Dieb_der_süßen_Dinge für diesen nützlichen Beitrag:


  10. #7
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Hallo,
    da hast Du natürlich recht! Wenn man bisher mit dem Züchter gut zusammengearbeitet hat, sollte man nur in einem Härtefall einen Anwalt einschalten. Ich weiß nicht, ob hier ein solcher vorliegt u. kenne auch nicht das Verhältnis des Vereines zu dem Züchter. Die Möglichkeit der Konsultierung eines Rechtsanwaltes habe ich nur der Vollständigkeit halber erwähnt.
    In meinem früheren Verein hatten wir durch eine Aal-Lieferung die Rotfleckenseuche im See. Daran sind viele der gelieferten Aale gestorben. Der nächste Aalbesatz war umsonst, ebenso ein zusätzl. Besatz mit Rotaugen.
    Alles in allem für unseren Verein ein guter Tausch.
    Gruß
    Eberhard

  11. #8
    Profi-Petrijünger
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    Zitat Zitat von Eberhard Schulte Beitrag anzeigen
    ...., sollte man nur in einem Härtefall einen Anwalt einschalten.
    Hallo Eberhard,

    nein, das hatte ich auch schon so verstanden

    Mal schauen, wenn weitere Informationen kommen.


    Gruß

    Der Dieb

  12. Der folgende Petrijünger sagt danke an Der_Dieb_der_süßen_Dinge für diesen nützlichen Beitrag:


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