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  1. #1
    Petrijünger Avatar von LeoMax
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    Muss man wirklich immer anfüttern?

    Muss man,wenn man immer Karpfenangeln geht anfüttern? Es ist mir auch zu viel,jedes mal anzufüttern. Kann mann auch ohne anfüttern große Fische fangen?

  2. #2
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Hallo!
    Natürlich kann man ohne Anfüttern auf Karpfen wie auf alle anderen Fische angeln. Gerade beim Karpfen ist der Erfolg dann aber nur noch reine Glückssache. Wenn man (vor allem in der warmen Jahreszeit) das Wasser beobachtet, wird man immer wieder sich wälzende Karpfen sehen. Karpfen haben regelrechte "Straßen", die sie ständig benutzen. Wenn Du die Punkte im Gewässer, wo Du hast Karpfen steigen sehen, mit einer gedachten Linie verbindest, hast Du so ungefähr die ständig benutzten Wege. An einer dieser Stellen, wer möchte, auch an mehreren, kann man sich dann einen Futterplatz anlegen, den man regelmäßig mit Futter (Boilies, Kartoffeln, Mais oder ähnliches) beschickt. Nur so kannst Du den Erfolg beim Karpfenfischen eingermaßen beeinflußen.
    Gruß
    Eberhard

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  4. #3
    Moderator Avatar von Fliege 2
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    Ich selber füttere nicht über Tage hinweg an. Wenn ich im Sommer an meinen Karpfensee gehe und Angler beobachte, die kiloweise Mais oder Boilies im Wasser verklappen, wird mir schlecht. Ich glaube, das die Hälfte davon eh vergammeln wird. Schade ums Geld und Schade um den Sauerstoff im Wasser. Wenn ich auf Karpfen angle, füttere ich ganz wenig mit Mais, Kartoffel oder einem selbstgemachten Anfutter aus Panniermehl, Haferflocken und Pollenta an. Ich fange somit zwar nicht so viel und vielleicht auch nicht den "Riesen", habe aber trotzdem meinen Spaß. Ich denke auch, viele Karpfen sehen wegen der tonnenweise stattfindenden Anfütterung eh schon aus wie Mastschweine. Schön finde ich die nicht. Ist aber alles reine Gerschmacksache.

    Fliege 2

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  6. #4
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Allrounder nrw
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    Wink

    Zitat Zitat von LeoMax Beitrag anzeigen
    Muss man,wenn man immer Karpfenangeln geht anfüttern? Es ist mir auch zu viel,jedes mal anzufüttern. Kann mann auch ohne anfüttern große Fische fangen?
    das frage ich mich auch schon seit langem. an meinem noch Vereingewässer geht eigentlich fast garnichts ohne anfüttern (steil abfallende Uferzone,tiefes Gewässer,keine flachwasserzone,fehlender uferbewuchs.) allerdings ist es mir schon sehr oft passiert,das sich trotz anfüttern(by by kohle) nicht ein einziger fisch hat am futterplatz sehen lassen! ein anderes mal,haben die fische wie verrückt gebissen,obwohl ich noch garnicht mein futter angemacht hatte!!! meine persöhnliche meinung und erfahrungen zum thema anfüttern:ein bischen,also ein bis zwei hände voll und dann muß es gut sein! maden und anderes krabbelgetier am anfang des ansitzes schon mal garnicht,weil diese Geschichten sich zu schnell verdünnisieren oder am Grund einbuddeln bevor überhaupt ein Fisch dadurch angelockt wird! lebendKöder erst,wenn sich fische am Platz eingefunden haben und auch nur ein wenig um sie bei Laune zu halten. wie eberhardt schon geschrieben hat,bei Karpfen und bei fast allen anderen fischen sollte man so ungefähr die Futterstrasse kennen und mindestens seinen Köder in unmittelbare nähe präsentieren,dann hat man früher oder später auch erfolg!!! hab den überwiegenden teil meiner überlisteten Karpfen mit Vanilleteig aus Paniermehl usw selbst hergestellt gefangen und mußte nicht hunderte boilies ins wasser verfrachten,hab aber ne handvoll von dem teig zerkrümelt und damit an gefüttert. also eins weiß ich mit Sicherheit,an mir wird die Futtermittelindustrie nicht mehr ne goldene Nase verdienen. lieben gruß Frank

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  8. #5
    Moderator Avatar von Fliege 2
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    Hallo Frank,

    genau das ist es. Weniger ist manchmal mehr.

    Fliege 2

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  10. #6
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Moinsen !
    Wenn ich von Anfüttern sprach, meinte ich damit natürlich nicht das, was manche Rekordjäger tun: zentnerweise Futter hineinkippen. Was ich damit meinte, war, an einer Stelle mäßig, aber regelmäßig anfüttern, um die Karpfen an diese Stelle zu gewöhnen. Man muß nicht unbedingt allabendlich zum Wasser fahren, nur um anzufüttern. Aber immer an der gleichen Stelle anfüttern, ist schon sinnvoll. Wie gesagt, man sollte die Wege der Karpfen ungefähr kennen u. an diesen Wegen seine Futterstelle anlegen. Das bringt auf die Dauer garantiert Erfolg.
    Wenn ich an warmen Tagen, wo die Karpfen hoch stehen, mit der Fliegenrute u. der Brotfliege fische, werfe ich immer nach und nach ein paar Scheiben klein gerupften Toast oder Brot hinein u. platziere meine Brotfliege dazwischen. Dann staune ich immer, wie schnell die Brotstücke weggefressen sind.
    Gruß
    Eberhard

  11. #7
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Nash
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    Hallo miteinander,
    mit dem richtigen Anfüttern ist es immer so eine Sache,die Menge des verwendeten futters sollte sich immer nach Grösse des Gewässers und deren Bestandsdichte richten.
    Es nützt nichts bei einem Kurzansitz von ein paar Stunden oder einem Tag kiloweise zu füttern,da ist meiner Meinung weniger mehr.(ein wenig Futter in Verbindung mit PVA sollte ausreichen)
    Auch sollte man die Freßstellen oder Bodenverhältnisse nicht außer acht lassen.Es nützt nämlich nichts sein Futter einfach nur so irgendwo zu versenken,denn ist an dieser Stelle etwa Faulschlamm und das Futter mitten drin kann es eine sehr langweilige und ruhige Sitzung werden.
    In einem unbekantem Gewässer verzichte ich ebenfalls anfangs auf grosse Futteraktionen.Wenn ich dann den ersten Biss hatte wird etwas mehr gefüttert.
    Ich denke aber ganz ohne Anfüttern und Gewässerbeobachtungen geht es nicht.
    Alles andere ist meiner Meinung reine Glückssache.
    @Fliege2
    Denke aber das auch Du dich über so ein :Mastschwein:freuen würdest.
    @Leomax
    Wenn Dir schon das Anfüttern beim Karpfenangeln zu viel ist, wie soll es dann erst werden wenn Du es richtig intensiv betreibst????
    mfg Nash

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  13. #8
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Hi Leute ,

    ich finde solange es mit dem Füttern nicht übertrieben wird ist es ok.

    Ich selbst füttere an fast jedem Gewässer an , ausgenommen Bäche und kleinste Teiche bis 1 Ha .
    Ohne Anfüttern geht in manchen Gewässern nichts , also wirst du nicht drumherumkommen mit dem Füttern , wenn du was fangen willst .
    Gerade in großen Gewässern , ist jeder Fang ohne Füttern dann ein Glücksfang .

    mfg Jacky1

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  15. #9
    Neuer Petrijünger
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    Anfüttern

    aber in kleinerren gewässern ist es doch auch von vorteil an zufüttern oder nichts !!!!!!!!

  16. #10
    Neuer Petrijünger
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    wie sieht es mit kleinen gewässern wie von der grösse eines kleinen tenisplatzes aus da is doch an füttern auch von vor teil oder net

  17. #11
    niersfischer
    Gastangler
    moin moin,

    ich sehe es auch so wie frank: weniger ist mehr. mann darf halt nicht nur den erhofften fang in den vordergrund stellen sondern sollte sich auch gedanken über´s gewässer machen.

    vor drei wochen haben wir bei uns am see jemanden angetroffen, der sage und schreibe 50 liter anfüttermaterial um sich postiert hatte, in der angekündigten absicht diese auch zu versenken. ok, wer wollte zwar eine ganze woche ansitzen, aber dies verstieß einwandfrei gegen unsere gewässerordnung, in der von maßvollem anfütter die rede ist. der kollege wurde nun einen monat gesperrt.

    genau diese extreme lassen dann auch wieder die im schlechten licht erscheinen, die verantwortungsvoll damit umgehen.

    die folge ist nun, dass wir unsere ordnung umformulieren: pro tag/angler ein kilo futter. mehr darf nicht mit sich geführt werden. eigentlich ist dies heute fast gang und gebe in den meisten vereinen.

    ich selber nutze eigentlich nur die menge die in den futterkorb passt, wenn´s mal auf aal oder rotauge geht.

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  19. #12
    Profi-Petrijünger Avatar von freejay
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    Wenn ich vorfütter dann auch nur in Maßen. Sprich 10-30 Murmeln und ein bischen Frolic, Pellets, mais usw.
    Wenn ich leute sehe die Zentnerweise Mais rein kloppen könnt ich kotzen...

    Normal Fütter ich garnicht vor sondern Hänge mir einfach blos einen PVA sack in den haken gefüllt mit Mini pellets, Frolic und Boiliestücke und dann ab ins wasser damit.

  20. #13
    Super-Profi-Petrijünger
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    Ob großes oder kleines Gewässer:
    Sollte sich das Füttern nicht nach dem Fischbestand richten?

    Was sind 5kg Futter in einem gut besetztem 100ha See ?
    Die selbe Menge in einem fast Fischleeren 2ha Teich ist Irrsinn.

    Selbst die Jahreszeit ist doch ein sehr entscheidenter Faktor.
    Das richtige Maß finden ist nicht einfach,aber sind die Fische erst einmal satt war das Füttern ein Eigentor

    mfG Lazlo
    Die Ignorier-Taste darf gerne benutzt werden

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  22. #14
    Profi-Petrijünger
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    um deine Frage vernünftig beantworten zu können, stellt sich gerade bei Karpfen die Frage, was du für ein Angler bist - soll es auf große Fische auch mal über mehrere tage gehen, oder sitzt du "nur" schön am Wasser und möchtest auch mal einen Karpfen auf die Schuppen legen?
    Ich mache schon Freudentänze, wenns mal ein 45 bis 50ziger Karpfen ist, für mach andere sind das Babys - falls du zu meiner Fraktion gehörst, hilft anfüttern sicher etwas nach, eine Dose Mais reicht da aber völlig aus. Die Fische beobachten und Wege/Zeiten herausfinden gilt aber für jede Ecke.
    Das geringe Anfüttern hilft dir bei einem vergleichsweise kurzem Ansitz dann schlicht die Jungs an der Stelle zu halten, in der Hoffnung deinen Köder zu finden.

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  24. #15
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Ich schätz mal das Karpfenangler, vor allen Dingen die sogenannten Karpfenprofis
    anfüttern müssen um Erfolg zu haben.
    Spielt sich in der Szene doch oft der Ansitz an bestimmten, besonders bekannten
    pfundigen Gewässern ab.
    Wo die Karpfen wieder und wieder neu überredet werden müssen um ans Eisen zu
    gehen.
    Aber das finde ich langweilig, tagelange Futterkampannien und tagelanges Gelangweile
    in Erwartung eines Bisses.
    Ich füttere auf Karpfen nie an. Warte lieber auf eine günstige Gelegenheit wenn
    sich Karpfen an der Oberfläche freßbereit zeigen und fisch dann free Line mit
    frischen Krusten auf Sicht.
    Eine äußerst kurzweilige und spannende Art zu angeln, ohne zentnerweise Futter
    ins Gewässer zu bringen.

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