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  1. #1
    Petrijünger
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    Weißfischbesatz

    Servus Petrijünger
    Wir wollen an unserem Privatteich einige rotaugen,rotfedern besetzen...
    Aus zweierlei Gründen

    1.Unsere Zander wachsen nicht ab und müssen regelrecht Hungern da es keinen Futterfisch gibt
    mich wundert es das sie es schon so lange ausgehalten haben...

    2.Wäre es praktisch wenn man vorm Hechtansitz "schnell" mal Köfis holen kann und nicht einen ganzen Tag dafür einplanen muss...

    Allerdings will ich ja nicht das es verseucht wird und sie mir demnächst jeden Karpfenköder abknabbern...
    Unser Teich hat einen Uferumfang von Zitka 500 Metern und er ist ca.3-4 meter Tief.
    Habt ihr damit erfahrung und könnt mir eventuell einen Anhaltspunkt geben was das besetzen angeht

    Danke im Vorraus

  2. #2
    Profi-Petrijünger
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    Hi Raubfischer,
    ich hab selber 6 Teiche,2 davon besetzt mit Friedfisch und Raubfisch.Wichtig ist das Du einen Ausgleich beider Arten im Teich hast.Kleinere Weißfische und Raubfische.Ich halte es bei mir so,viele Moderlieschen,Rotfedern,Rotaugen.Daneben dann Hechte und Barsche und einige Aale,bis jetzt funktioniert das Ganze sehr gut.Alle Arten vermehren sich ohne dabei zu einer Plage zu werden.Selbst die Karpfen leichen ab,also denk ich das du ohne Sorgen Weißfische einsetzen kannst und trotzdem noch Deine Karpfen fangen kannst.
    Gruss
    Marcel

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  4. #3
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Zitat Zitat von Raubfischer83 Beitrag anzeigen
    Servus Petrijünger
    Wir wollen an unserem Privatteich einige rotaugen,rotfedern besetzen...
    Aus zweierlei Gründen

    1.Unsere Zander wachsen nicht ab und müssen regelrecht Hungern da es keinen Futterfisch gibt
    mich wundert es das sie es schon so lange ausgehalten haben...

    2.Wäre es praktisch wenn man vorm Hechtansitz "schnell" mal Köfis holen kann und nicht einen ganzen Tag dafür einplanen muss...

    Allerdings will ich ja nicht das es verseucht wird und sie mir demnächst jeden Karpfenköder abknabbern...
    Unser Teich hat einen Uferumfang von Zitka 500 Metern und er ist ca.3-4 meter Tief.
    Habt ihr damit erfahrung und könnt mir eventuell einen Anhaltspunkt geben was das besetzen angeht

    Danke im Vorraus
    Wie ich herauslesen kann hat euer Privatteich keinen Hechtbestand
    und Ihr legt auf Zander und deren gutes Abwachsen wert.
    In diesem Fall würde ich zu einem Besatz von Rotaugen und Ukelei
    raten.
    Und bei der Teichgröße auch nicht nur enige Fische, sondern einigen
    Zentnern.
    Wenn es überhaupt Wirkung haben soll.
    Ordentlich Moderlischen ist als Futterfisch für Jungzander auch nicht
    verkehrt.

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  6. #4
    Torsten1
    Gastangler
    @Raubfischer83
    Wenn ich Deine Frage lese,bekomme ich das Grübeln.
    Nicht erschrecken,ist nicht Böse gemeint.
    Wieder mal ne Besatzfrage mit äußerst schmalen Info`s um auch nur annähernd eine Antwort geben zu können.
    1.Unsere Zander wachsen nicht ab und müssen regelrecht Hungern da es keinen Futterfisch gibt
    mich wundert es das sie es schon so lange ausgehalten haben...
    Da stehen mir ehrlich etwas die Haare zu Berge.
    Nach welchen Kriterien,habt Ihr denn überhaupt den Zanderbesatz vorgenommen ?
    So über den Daumen ?
    2.Wäre es praktisch wenn man vorm Hechtansitz "schnell" mal Köfis holen kann und nicht einen ganzen Tag dafür einplanen muss...
    Allerdings will ich ja nicht das es verseucht wird
    Eigentlich,hast Du dir die Frage selbst beantwortet.
    Auf Verdacht,ohne zu Wissen,sind die Fische Gesundheitlich OK,würde ich mir keine ins Gewässer holen.
    Bei uns wäre das auch verboten.
    Außerdem wärst Du nur noch mit Stippen beschäftigt,was im Winter eh schwerer wird.
    Holst Du Futterfisch,nur solchen,der auch eingehend untersucht wurde.
    Zur vertretbaren Menge kann man auch nichts sagen,woher auch,keiner weiß was überhaupt an Zander(in welchen Jahrgängen,Menge) usw.im Gewässer ist.
    Ich habe so das flaue Gefühl,das Ihr ohne die nötige Erfahrung so über den Daumen Euren Besatz getätigt habt.
    Was dabei passieren kann,siehste an den Zandern.
    Ich kann Euch nur ans Herz legen,erstmal eine genaue Erfassung eures Bestandes, im Gewässer in Erfahrung zu bringen.
    Und als wichtigstes,was erlaubt das Gewässer überhaupt an Fisch,Sprich welche Lebens und Nahrungsgrundlage bietet Er überhaupt.
    Euer Gewässer ist ja nun nicht so groß(ca.1,5ha).
    Da ist es relativ schnell möglich,die nötigen Infos ermitteln zu lassen.
    Am besten vom Fachpersonal.
    Die geben Euch dann auch die nötigen Daten zum Besatz für Euer Gewässer,der Euch mit Sicherheit im Laufe der Jahre viel Geld sparen lässt.
    Einen Besatzvorschlag ,den Du auf Euer Gewässer anwenden kannst,wirste mit den Info`s die Du hast,hier Wohl kaum erhalten können.

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  8. #5
    Petrijünger
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    Der Teich ist schon ziemlich Alt und soweit ich mich errinern kann wurden nur Karpfen eingesetzt die mitlerweile erstaunliche Größe erreicht haben und auch gut zu beangeln sind ...
    Es sind so ca. 50stck
    Mein größter war 16 Kilo auf toast an der Oberfläche...
    es sind nicht viele Zander drinn aber si müssen auf jedenfall schonmal abgelaicht haben...
    eventuell durch einen Wasser vogel eingeschleppt was ich allerdings erstaunlich gut finde...
    im Sommer letzen Jáhres haben mein angelkollege und ich 16 ca 20cm Schleien eingesetzt von denen wir erst 1 wieder gefangen haben ...
    ich denke mal die sind dem Cormoran zum Opfer gefallen ein paar große alte rotfedern sind auch drinn aber ich haben noch nie junfisch gesehen sind wirklich vermoderte alte Klodeckkel aber machen auch nicht halt vor einem großen teigklumpen.
    auch davon lagen viele am ufer angepickt rum..
    deswegen ist eigentlich nur noch Karpfen und ein paar Zander drin im frühling haben wir forellen eingesetzt ...

  9. #6
    Torsten1
    Gastangler
    @Raubfischer83
    Nehm`s nicht Übel.
    Auch mit deiner letzten Antwort,ist nichts zum Besatz zu sagen.
    Dein Guter Wille in Ehren,aber betraut Leute mit der Erfassung und Beurteilung Eures Gewässers,die sich damit Beruflich beschäftigen.
    Das wird sonst nichts vernünftiges.

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  11. #7
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Hallo Raubfischer,
    Ihr solltet Euch bei Eurer Besatzpolitik schon erst mal klar werden, was Ihr eigentlich beabsichtigt. Wollt Ihr ein Zandergewässer heranziehen, sollten als erstes ein Großteil der uralten Karpfen heraus, weil einmal der Fraßdruck auf andere Friedfische dadurch enorm hoch ist u. dann der Gewässerboden durch die Exkremente der Karpfen so gedüngt wird, daß wahrscheinlich dichter Pflanzen - u. Algenbewuchs die Folge sein wird, denn die Wasservögel hinterlassen ihre Exkremente ja auch. Außerdem fressen diese Karpfen zwar gewaltig, ohne aber dafür noch mit nennenswertem Wachstum zu zahlen. Also raus damit! Wenn die alten Kapfen deutlich dezimiert sind, muß natürlich Futterfisch ins Wasser. Einige Zentner Rotaugen in den Größe zwischen 15 u. 25 cm wären m. E. richtig. Es ist ja klar, daß die Zander nicht abwachsen, wenn keine Futterfische da sind. Bevor Ihr aber den Versuch startet, ein Zandergewässer zu schaffen, solltet Ihr Euch davon überzeugen, ob das Gewässer auch dafür geeignet ist. Kiesboden oder Sandboden wäre ideal. Auf schlammigem Untergrund fühlt sich zwar der Karpfen, nicht aber der Zander wohl. In diesem Fall wäre es besser, statt der Zander Hechte einzusetzen. Denen ist der Untergrund mehr oder weniger egal. Aber auch Hechte brauchen Futterfische. Den Forellenbesatz hätte ich an Eurer Stelle ebenfalls nicht getätigt. Wie gesagt, man muß sich klar werden, was man beabsichtigt. Alles geht nicht !!!
    Gruß
    Eberhard

  12. Der folgende Petrijünger sagt danke an Eberhard Schulte für diesen nützlichen Beitrag:


  13. #8
    Karpfendompteur
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    Moin
    Vor allem lieben Zander aber nährstoffreiche trübe Gewässer - wenn du also die Karpfen völlig rausschmeißt, wird sich der Nährstoffgehalt in deinem Gewässer erheblich reduzieren und damit auch die Ertragsfähigkeit abnehmen - zum anderen wird die Trübung geringer und damit haben Makrophyten die Möglichkeit zu wachsen - die Folge ist u.U. ein klares Gewässer mit vielen Pflanzen - und das ist nun garnichts für Zander


  14. Der folgende Petrijünger sagt danke an Fischpaule für diesen nützlichen Beitrag:


  15. #9
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Ich sprach von Reduzierung der Karpfen!!!
    Gruß
    Eberhard

  16. Der folgende Petrijünger sagt danke an Eberhard Schulte für diesen nützlichen Beitrag:


  17. #10
    Karpfendompteur
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    Zitat Zitat von Eberhard Schulte Beitrag anzeigen
    Ich sprach von Reduzierung der Karpfen!!!
    Gruß
    Eberhard
    Ja, eine Reduzierung kann auch eine Reduzierung auf NULL sein
    ...aber du hast noch etwas viel wichtigeres angesprochen, und zwar wäre es vielleicht mal an der Zeit den Bestand etwas zu verjüngen um auch etwas von der verzehrten Naturnahrung zu haben...


  18. Der folgende Petrijünger sagt danke an Fischpaule für diesen nützlichen Beitrag:


  19. #11
    Torsten1
    Gastangler
    Über was Reden Wir hier eigentlich ?
    Über Besatz(z.B.Rotauge," Zandermüdigkeit " ).
    Nun können Wir uns alle Mühe geben,einen Hinweis zu geben.
    Aber ist es nicht in jedem Falle nur eine vage Aussage die wir treffen.
    Wir geben Hinweise zum Besatz,ohne auch nur den Hauch von aussagekräftigen Informationen zu haben.
    Bevor ich Mengenangaben mache,die rein sollen (z.B.Rotauge)würde ich mir Gedanken machen,welche Ursachen es gibt,die das Problem überhaupt erst herbei führten.
    Wir Wissen nichts zur tatsächlichen Fischbiomasse und deren Zusammensetzung.
    Keine Angaben vom Gewässer zur Wasserqualität,Pflanzen, Nahrungsgrundlage der Friedfische(Karpfen,Schleie,Rotaugen usw.).
    Es muss ja Gründe haben warum,die Futterfische nicht mehr vorhanden sind.
    Nun kann man sagen,setze Menge X ein,das Problem ist behoben.
    Wie lange ?
    Bleiben Wir nur beim Rotauge.
    1) gibt es bei Rotaugen starke Schwankungen im Bestand,in allen Gewässern
    2) ist vielleicht der Raubfischbestand zu groß(Fraßdruck)
    3) spielen gefiederte Räuber eine Rolle
    4) ist die Nahrungsgrundlage nicht ausreichend
    Fragen über Fragen.
    Sollten aussagekräftige Infos zum tatsächlichen Fischbestand,der Altersstruktur,Aussagen zum Nahrungsangebot(Bodennährtiere usw.)Bewuchs,Wasserqualität vorliegen,dann kann man vielleicht eine Aussage treffen.
    Nichts davon Wissen Wir.
    Alle Mühen von uns in Ehren,aber helfen tun wir mit unseren pauschalen Aussagen nicht.
    Er soll ja nicht in 2 Jahren vor dem selben Problem stehen,wenn die Futterfische wieder ausgemerzt sind.
    Erst die Ursache feststellen und dann Planen und Tipps geben,sonst erweisen Wir vielleicht nur einen Bärendienst.

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  21. #12
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Ein wesentlicher Einwand von Torsten, ich stimme uneingeschränkt zu ...

    Ich pinne Euch mal eine Graphik aus der IG Fischereibiologie ein:



    Es sollte in den wichtigsten Eckpunkten klar sein, wie es um die einzelnen Protagonisten des Nahrungsnetzes 'bestellt ist'.

    Erst wenn darüber Klarheit besteht, lassen sich Aussagen zu einem vernünftigen Fischbesatz treffen, der auch zu dem Gewässer passt.

    Es müssen also zwangsläufig weitere Daten zum Trophiegrad sowie zur Biozönose (Pflanzen- u. Tiergesellschaften) erhoben und kommuniziert werden ... vorher sind alle Ratschläge sicherlich wohlgemeint, entbehren aber einer fundierten Grundlage.

  22. Folgende 7 Petrijünger bedanken sich bei Thomsen für den nützlichen Beitrag:


  23. #13
    Profi-Petrijünger
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    Äußerst problematisch, hier nach dem dürftigen Feedback Ratschläge zu geben.
    Teich alt,klein, große Karpfen,Schleien,Forellen,Zander
    Fischnährtierentwicklung,Fischbiomasse ,Unterwasserflora ,das kann man nur vor Ort in Erfahrung bringen.
    Torsten und Thomas geb ich recht,da kann nur ein geübtes Auge,ein Fachmann vor Ort alle Parameter in Erfahrung bringen, anraten was zu tun ist.

    Würde Raubfischer 83 empfehlen,einen Schritt nach dem anderen zu gehen und nicht überstürzt zu handeln.Gib Dir Zeit .Das würde sich für Dich und die Teichinsassen auszahlen.Solltest Dir Klarheit verschaffen,was für Fische und wieviele + Nachwuchs + Wachstum der Teich ernähren kann.C&R nicht vergessen einzuplanen.

    Gruß

    Albert

  24. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei albigud für den nützlichen Beitrag:


  25. #14
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    Zitat Zitat von Thomsen Beitrag anzeigen
    Es sollte in den wichtigsten Eckpunkten klar sein, wie es um die einzelnen Protagonisten des Nahrungsnetzes 'bestellt ist'.

    Erst wenn darüber Klarheit besteht, lassen sich Aussagen zu einem vernünftigen Fischbesatz treffen, der auch zu dem Gewässer passt.

    Es müssen also zwangsläufig weitere Daten zum Trophiegrad sowie zur Biozönose (Pflanzen- u. Tiergesellschaften) erhoben und kommuniziert werden ... vorher sind alle Ratschläge sicherlich wohlgemeint, entbehren aber einer fundierten Grundlage.
    Moin

    Nun sind wir doch mal ehrlich, da es sich doch dem Anschein nach um einen kleinen See (3-4mTiefe) handelt und nicht um einen Teich - also ein ablassbares Gewässer in dem eine Bestandsregulierung ohne weiteres möglich ist - ist es auch mit weiteren Angaben wie Trophiegrad ect. nicht möglich eine wirklich seriöse Besatzempfehlung zu geben - das wäre trotzdem alles nur eine Art Biomanipulation mit ungewissem Ausgang - die einzigen Daten, die hier weiterhelfen würden, wäre eine gute Fangstatistik - aber nicht durch Angler, da diese den Mehrertrag kaum abschöpfen können und zudem noch sehr selektiv fischen, sondern von einer fischereilichen Bewirtschaftung um die Ertragsfähigkeit abschätzen zu können - da dies hier wohl nicht zustande kommen wird, sollte einfach das was an maßigen Fischen gefangen wird auch gelegentlich entnommen werden - dadurch kommt es zu einer Verjüngung des Bestandes und die Sache reguliert sich von selbst - sicher sind die 1,5-2ha (angenommen das Gewässer ist rund) nicht riesig aber auch kein Gartenteich, so das eine Übernutzung bei einem Privatgewässer wohl auszuschließen ist - einfach die Natur mal Natur sein lassen.....

    Gruß, Fischpaule

  26. #15
    Torsten1
    Gastangler
    @Fischpaule
    die einzigen Daten, die hier weiterhelfen würden, wäre eine gute Fangstatistik
    Was,das reicht?
    Bevor ich ein Gewässer überhaupt in irgendeiner Form besetze mach ich mich schlau,welchen Fischarten überhaupt,in welcher Menge dem Gewässer entgegenkommt und nach einem bestimmten Zeitpunkt überhaupt nicht mehr durch Besatz reguliert werden muss.
    Das wurde doch hier,vollkommen außer Acht gelassen.
    Und wenn es so wie hier aus den Fugen geraten ist,muss ich mir doch mal ein Bild machen,warum es passiert ist.
    Klar kann man ein Gewässer sich selbst überlassen.
    Wenn den Leuten vor Ort,dran gelegen ist.
    Scheint es aber nicht,denn dann wäre nicht nur die Frage nach " Futter " für Zander gekommen.
    Das Problem ist immer das Gleiche.
    Jedes Gewässer soll jeden besonders interessanten Fischer oder Anglerfisch haben.
    Egal ob ein Gewässer dafür beschaffen ist.
    Und Du bist der Meinung,das nur eine fischereiliche Bewirtschaftung eine Beurteilung der vorhandenen Fischbiomasse erlaubt ?
    Gibt es daneben noch andere Parameter,die entscheiden,was überhaupt an Fisch und Besatz für dieses Gewässer,um einmal selbst tragend zu sein,nötig und verträglich ist ?

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