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  1. #1
    Petrijünger
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    Wie zerlegt man einen Waller richtig!?

    Hallo,

    ich habe ein kleines Problem, ich möchte gerne Wallerfischen gehen, jedoch habe ich keine Ahnung wie man einen Waller richtig zerlegt.
    Ich habe nämlich gehört, dass es da spezielle Techniken gibt, bzw. dass man beim zerlegen auf bestimmte Dinge achten muss.
    Kann mir vielleicht jemand von euch weiterhelfen!?
    oder hat vielleicht jemand eine Anleitung für mich!?

    Gruß
    Heiko
    Geändert von Achim P. (31.08.2008 um 20:30 Uhr)

  2. #2
    Liebenwalder
    Gastangler
    Das ist gar nich sooo schwer...allerdings hat man bei größeren Tieren entsprechend viel zu tun.

    Einen Wels tötet man wie jeden anderen Fisch auch...betäuben und durch Herzstich.

    Ich habe da meine ganz spezielle Technik, die ich bei ALLEN Fischen, außer beim Aal, anwende:

    Ich nehme dafür ein Skalpell (davon habe ich sowieso genug und es ist reine Gewohnheit - außerdem ist es super scharf). Ich schneide den Fisch am Rücken auf und entlang der Mittelgräte. Wenn man sich entsprechend tief vorgearbeitet hat, kommt man an die Wirbelsäule. Ein Stück weiter sind die Rippen und da schneide ich immer entlang. So braucht man den Fisch nicht ausnehmen und hat perfekte Filets. Die Eingeweide kann man dann mit dem Skelett und Kopf zusammen weg werfen. So spart man sich VIEL Arbeit und man muss weniger sauber machen.

    Achso...bei meiner Methode brauchst dann auch nicht auf die Gallenblase Rücksicht nehmen, weil man die so nicht beschädigen kann.
    Geändert von Angelspezialist (31.08.2008 um 19:16 Uhr) Grund: Doppelposting zusammengeführt (bitte den Ändern-Button nutzen) - siehe auch unsere Forenregeln!

  3. Der folgende Petrijünger sagt danke an Liebenwalder für diesen nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Der mit dem Fisch tanzt Avatar von klener Giotto
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    Question

    Zitat Zitat von Liebenwalder Beitrag anzeigen
    Achso...bei meiner Methode brauchst dann auch nicht auf die Gallenblase Rücksicht nehmen, weil man die so nicht beschädigen kann.
    Wo liegt die Galle beim Wels eigentlich??, den bei Forellen ist es mir öfters passiert , dass ich die Galle gestreift hab und dann minutenlang spülen musste, um den fisch noch zu retten

  5. #4
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    hi Liebenwalder ,

    der Herzstich ist meines erachtens reine Glückssache .

    Ich betäube meine Fische , egal welche(Ausnahme des Aales!) , mit einem Schlag auf den Kopf und führe den Kiemenrundschnitt durch .
    Erstens sind sie da wirklich tot und zweitens bluten sie komplett aus , was für die Qualität des Fleisches gut ist .
    Der Herzstich wird selbst bei Fischerkursen, bzw Lehrgängen zur Fischerprüfung längst nicht mehr empfohlen , sondern als nicht "richtig "erklärt.
    Denn das Herz eines größeren Fisches ist im Vergleich zur Körperlänge extrem klein .
    Ich angle seit mehr als 25 Jahren , aber der Herzstich findet schon längst keine Verwendung mehr .

    mfg Jacky1

  6. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Jack the Knife für den nützlichen Beitrag:


  7. #5
    Profi-Petrijünger Avatar von cybershot
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    ..."Wie zerlegt man einen Waller richtig!?"
    ...am besten garnicht!
    Captura Y Suelta
    Uwe

  8. Der folgende Petrijünger sagt danke an cybershot für diesen nützlichen Beitrag:


  9. #6
    Super-Profi-Petrijünger
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    Genau,jedenfalls nicht in der Größe wo man sich darum Gedanken machen müßte

    MfG Nico

  10. #7
    Liebenwalder
    Gastangler
    Also ich mache es grundsätzlich mit dem Herzstich. Ich hatte noch nie irgendwelche Probleme damit! Na gut, ich hab ja auch nicht erst einen Wels in meinem Leben gefangen, ich widme mich nunmehr seit 15 Jahren speziell diesem Fisch und angeln tu ich auch schon, so lange ich denken kann

    Aber was die Tötung des Fisches angeht, so ist das bei uns in Brandenburg gesetzlich vorgeschrieben...das mit dem Herzstich meine ich. Das ist unumgänglich (nur Berufsfischer haben andere Rechte). Auch bei der Betäubung gibt es die Vorschrift mit dem Schlag auf den Kopf. Allerdings kann man auch ein elektrisches Narkosegerät verwenden - aber wer schleppt gleich ne halbe Arztpraxis mit ans Wasser??? Ich habe keine Lust, wenn ich selbst mal kontrolliert werde, wegen Missachtung irgendwelcher Vorschriften eins auf den Deckel zu kriegen - ich bin selbst Fischereiaufseher und bin da in der Pflicht.

    Im Übrigen lasse ich mir auch immer die jeweiligen Fänge zeigen und bisher habe ich noch niemanden getroffen, der es anders macht (außer Schwarzangler natürlich)

  11. Der folgende Petrijünger sagt danke an Liebenwalder für diesen nützlichen Beitrag:


  12. #8
    Super-Profi-Petrijünger
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    Zitat Zitat von Liebenwalder Beitrag anzeigen

    Aber was die Tötung des Fisches angeht, so ist das bei uns in Brandenburg gesetzlich vorgeschrieben...das mit dem Herzstich meine ich.
    Wo steht das
    hab es schon damals anders beigebracht bekommen und hatte auch noch nie Probleme

    Das es nach vorschriftsgemäßer Betäubung keine Problem gibt liegt wohl daran das die Fische bevor se zu sich kommen verblutet sind (nicht immer so aber behaupte einfach mal das es bei mindestens 90% der so getöteten Fische so ist)

    MfG Nico

  13. #9
    Petrijünger Avatar von Archie
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    Hallo Leute,

    ich glaube ihr habt hier irgendwie das Themas verfehlt!!! Die Frage drehte sich doch darum wie man einen Waller richtig verarbeitet. Das würde mich auch mal interessieren, zumal immer mehr Waller anstatt Aale bei uns geangelt werden. Ok, die kleinen Säcke lasse ich wieder schwimmen, aber so einen ordentlichen Küchenwaller...... Wallerfilet habe ich schon gegessen, war super. Nur wie kriege ich das aus den schleimigen Burschen raus?
    Es gibt nichts gutes, ausser man tut es!!!

  14. #10
    Team Browning Avatar von Torsten Bösen
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    Wink

    Zunächst einmal würde ich die oberste Grundregel (speziell auch beim Waller ) beachten, nämlich ordnungsgemäß Betäuben und entsprechend abtöten!

    dann das entscheidende:

    Oberstes Gebot ist, den Waller mindestens 2 Stunden nach Abtöten und nach dem Entfernen von Innereien an einen Fleischerhaken "ausbluten" zu lassen ! (Vergleich des Fleisches vorher und nachher lohnt sich (von rosa nach weiß))!
    - das hat den entscheidenden Vorteil, daß das Fleisch ohne die kleinsten Blutreste enorm an Qualität gewinnt, da das Blut des Wallers alles andere als genießbar ist ...

    Jetzt zum Filletieren:

    Wie schon weiter oben beschrieben würde ich Euch dann empfehlen, dem netten Waller mit einem Filletiermesser entlang der Wirbelsäule einen Schnitt bis zur Wirbelsäule zu verpassen usw.... (wurde bereits schon ausgeführt!!!) !

    So jetzt noch richtig würzen und laßt es Euch schmecken!!!

    Grüße

    Torsten

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  16. #11
    Meefischlifischer Avatar von wallerseimen
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    Das Blut des Wallers ist wie beim Aal giftig.
    Außerdem lese ich hier, dass der Waller betäubt werden soll.
    Ich habe gelernt dass Aal und Waller nicht betäubt werden müssen!!!
    Mit fängigem Gruß
    Wallerseimen

    IG Main
    IG Tauber


  17. #12
    Liebenwalder
    Gastangler
    Oberstes Gebot ist, den Waller mindestens 2 Stunden nach Abtöten und nach dem Entfernen von Innereien an einen Fleischerhaken "ausbluten" zu lassen !
    Wo hast Du das denn her? Ich habe noch nie einen Fisch "ausbluten" lassen! Und warum sollte das "oberstes Gebot" sein?

    Wie bei anderen Fischen auch, ist das Blut im Welsfleich eher der geringste Anteil.

    Mal wieder was Wissenschaftliches :

    Wenn nach dem Tod eines Lebewesens Blutdruck und Blutfluss in Wegfall kommen, wird das bis dahin vorhandene Blut zu einer wasserähnlichen Flüssigkeit, die beim Braten, Kochen oder sonstigem Garen aus dem Fleich entweicht.

    Aber mal ernsthaft...machst Du das bei Hechten oder anderen Fischen auch? Und wenn es das "oberste Gebot" sein sollte, warum macht das kein Berufsfischer? Oder gilt dies nur für Fische, die mit einer Angel gefangen wurden?


    @ Archie:

    Du hast recht!!!


    Aber eins noch:


    @ Barschfreak:

    "Das tierschutzgerechte Töten eines gefangenen Fisches ist mittels Herzstich in der Kehlgegend vor den Brustflossen oder Rückgratschnitt durchzuführen" nachzulesen in der Tierschutz-Schlachtverordnung.

    Zitat Zitat von wallerseimen Beitrag anzeigen
    Das Blut des Wallers ist wie beim Aal giftig.
    Außerdem lese ich hier, dass der Waller betäubt werden soll.
    Ich habe gelernt dass Aal und Waller nicht betäubt werden müssen!!!

    Das mit dem "nicht-betäuben-müssen" gilt NUR für den Aal, jedenfalls in Brandenburg. Hey, ich ess seit so 25 Jahren Wels und bin immer noch nicht tot...habe auch sonst keine Leiden!!! Das Welsblut ist (wie beim Aal) ROH "giftig", für den zubereiteten Zustand gilt das nicht!!!

    Und "giftig" = nicht tödlich, hier wäre der Begriff unbekömmlich passender. Aber mal ganz ehrlich:

    WER TRINKT ROHES FISCHBLUT?????????????????????
    Geändert von Angelspezialist (02.09.2008 um 13:10 Uhr) Grund: Doppelposting zusammengeführt (bitte künftig den Ändern-Button nutzen) - siehe auch unsere Forenregeln!

  18. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Liebenwalder für den nützlichen Beitrag:


  19. #13
    Super-Profi-Petrijünger
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    Zitat Zitat von Liebenwalder Beitrag anzeigen
    @ Barschfreak:

    "Das tierschutzgerechte Töten eines gefangenen Fisches ist mittels Herzstich in der Kehlgegend vor den Brustflossen oder Rückgratschnitt durchzuführen" nachzulesen in der Tierschutz-Schlachtverordnung.

    Diese Verordnung ist aber in ganz Deutschland gültig (oder nicht ?)und Angaben wie die Tötung erfolgen soll finde ich darin nur für Plattfische und Aale,sonst ist nur die Betäubung vorgeschrieben !?

    aber sonst denke ich das Wort Kehlgegend sagt schon alles

    MfG Nico

  20. #14
    Liebenwalder
    Gastangler
    Ach ja...

    Ich habe hier zu Gesetzen usw. schon mal eine längere Abhandlung geschrieben...lies das einfach mal durch.

    Und warum soll eigentlich ich immer hier die juristische Seite vertreten und meine Angaben beweisen?

    Du hast das Gegenteil behauptet Barschfreak, dann nenn bitte mal eine Fundstelle, wo Deine Sichtweise geregelt ist.

    Im Übrigen hast Dich überhaupt mal mit der Biologie von Fischen beschäftigt? Das mit dem Satz "vor den Brustflossen, in der Kehlgegend" hat durchaus seine Berechtigung. Es gibt nämlich immer wieder irgendwelche Dussel, die denken, ein Stich in den Unterkiefer reicht aus - ist ja schließlich VOR den Brustflossen

  21. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Liebenwalder für den nützlichen Beitrag:


  22. #15
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    Und warum soll eigentlich ich immer hier die juristische Seite vertreten und meine Angaben beweisen?

    Du hast das Gegenteil behauptet Barschfreak, dann nenn bitte mal eine Fundstelle, wo Deine Sichtweise geregelt ist.

    Hallo,na du bist ja auch nen ganz Freundlicher,wa

    wenn ich eine Behauptung aufstelle muß ich se auch beweisen können und ich hab leider in dem von dir genannten Gesetz nichts derartiges gefunden,gib mir doch mal bitte nen Link dazu da ich in Brandenburg von dieser Vorschrift nie etwas gehört habe (zu deiner Abhandlung der Gesetze doch bitte auch )

    Ich habe übrigens nichts behauptet ausser das sich jeder der sich die Anatomie des Fisches ansieht mal Gedanken drüber machen sollte wie die Chancen stehen einen treffsicheren Herzstich durchzuführen

    MfG Nico
    Geändert von Barschfreak (02.09.2008 um 14:13 Uhr)

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