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  1. #1
    Petrijünger Avatar von norfsen
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    Fischsterben an unserem Teich! Hilfe wäre nett.

    Hallo Forengemeinde.

    Als ich heute von der Arbeit wiederkam traf mich fast der Schlag als ich kurz über unseren Teich geschaut habe. An jeder Uferecke lagen ziemlich viele tote Fische.

    Der Verwesungszustand bei allen nahezu identisch. Teilweise sahen die toten Fische ziemlich aufgequollen aus. Besonders an der Bauchgegend.

    Es handelte sich zu 70% aus Rotaugen, der Rest Barsche und ein paar Zander.
    Was mich verwunderte dass es sich ausschließlich um größere Exemplare handelte.

    Der Besatz in unserem Teich sind hauptsächlich Karpfen, Karauschen, Rotaugen, Rotfedern, Barsche und vereinzelt Zander und Forellen.

    Der Teich hat eine Größe von ca. 40 x 25 Meter, sowie eine durchschnittliche Tiefe von 2 - 3 Meter.

    Der erste Verdacht meines Vaters war dass der Teich durch Sauerstoffmangel vor dem umkippen stand bzw. dabei ist. Obwohl keine einzige tote Forelle zu finden war und der Teich mit 3 Meter Tiefe, so gut wie kaum Algenbewuchs, und noch nicht allzu heißen Temperaturen, konnte ich es mir nicht so recht vorstellen. Zudem besteht eine Verbindung zu einem anderen wesentlich größeren fischleeren Teich.

    Die erste Maßnahme unserseits war als erstes den Zulauf des anderen Teiches zu erhöhen, erreicht durch das ziehen einiger Bretter des Mönches, sowie das einbringen von Sauerstoffstäben im Wasser.

    Meine Frage wäre was man tun kann bzw. ob ihr durch o.g Infos ein umkippen des Teiches ausschließen könnt?
    Wenn dem so wäre, was kann ich machen damit es nicht zu einem weiteren Fischsterben kommt!?

    gruß norfsen

  2. #2
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    Hi,

    Ihr seid im Moment nicht die Einzigen mit diesem Problem. Die gegenwärtige Witterung führt in vielen kleineren Teichen zu Sauerstoffmangel und in der Folge zu Fischsterben. Eigentlich klingt es so, als hättest Du schon alle Register gezogen.

    Viele Grüsse

    Lars

  3. #3
    Petrijünger Avatar von norfsen
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    Was mich wundert ist aber die Sache dass es schon wesentlich schlimmere Hitzeperioden gegeben hat und es gab nicht einen toten Fisch. Und wären nicht außerdem besonders die Forellen davon betroffen gewesen? Wie siehts von der Tiefe des Teiches aus? Ich dachte zudem dass es hauptsächlich flache Teiche betrifft?

    gruß norfsen

  4. #4
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    Hi,

    die Tiefe des Teiches hat in der angegebenen Grössenordnung keinen wirklichen Einfluss. Richtig ist, das Forellen eigentlich zuerst reagieren müssten. Bist Du denn sicher, dass noch Forellen im Teich sind und sie nicht schon weit früher die Segel gestrichen haben?

    Es ist schwer, das Ganze aus der Ferne zu beurteilen, ohne den Teich und die Rahmenbedingungen zu kennen. Deshalb nur die pauschale Info, dass Euer Teich derzeit nicht der Einzige ist.

    Viele Grüsse

    Lars

  5. #5
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    mmhh...Das hört sich nicht gut an.
    Kann es vielleicht auch eine Fischkrankheit sein?
    Die Verdacht wurde noch gar nicht geäußert...
    Gruß,
    Sebastian

    Gib einem Menschen einen Fisch und du ernährst ihn einen Tag, lehre ihn das Fischen und du ernährst ihn ein Leben lang





  6. #6
    Profi-Petrijünger Avatar von Heidechopper
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    Natürlich kann es der zur Zeit warmen Witterung liegen, aber ebensogut kann ein anderer Parameter die Ursache für das Fischsterben sein. Ohne eine Wasseranalyse kann man da nur weiterspekulieren.
    Sicher ist, das die Weißfische, wenn sie denn tot sind als erste an die Oberfläche kommen. Da die sich meist von Wasserpflanzen ernähren und einen ziemlich langen Darm haben, bilden sich bei denen sehr schnell Faul- und Gärgase, die den Fisch auf- und an die Obefläche treiben.
    Folgende Parameter sollten erstmal getestet werden:
    Sauerstoff (Soll 4-10 mg/L), PH-Wert (Soll 6-8), Nitrat (max 50 mg/L), Nitrit (max 0,05mg/L), Ammonium (max. 2,0 mg/L), Carbonathärte (min. 0,1 mmol/L)und Erdalkalihärte (min. 1mmol/L). Dazu auf verzinkte Wasserführungen prüfen (Zn ist ein extremes Fischgift).
    Mit diesen Angaben sollte man schon mal weiterkommen.

    Gruß Rolf

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