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  1. #1
    Profi-Petrijünger
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    Fischrückgang beim Nachtangeln!? Aale usw..?

    Hallo Leute habe da echt mal ne frage.Seit cirka 11 jahren gehe ich mit meinem Kumpel immer an das gleiche Gewässer.Aber halt nur zum Nachtangeln ganz selten das wir mal tagsüber dort Blinkern.

    Dieses gewässer wird zu fast 100% nur von uns befischt.

    Nachtangeln im Jahr findet 6-10 mal statt Blinkern 2-3 mal im Jahr.

    Also keine Angler die tag für tag am gewässer sind und auf fette beute warten.

    Angefangen hat alles 1997

    1997 haben wir dort nur dicke fette Aale gefangen alle ab 70 cm aufwärts und auf Köderfisch hatten wir meisst auch Breitkopf gefangen.

    Von 1997-2002 fingen wir auch immer wieder gut.Jeder so im Schnitt die Nacht um die 8 Aale des öfteren gab es auch ausreisser wo jeder so 12-18 Aaale gezogen hat.Immer wieder nur Räucheraale keine spur von kleinen Aalen.Und wenn dann doch mal ein Brataal dabei war haben wir ihn wieder ins Wasser gelassen damit er fett und gross wird.Morgens fingen wir dann auch immer unsere Hechte.

    Das gewässer wurde vor uns bestimmt 15 jahre nicht beangelt.Es ist Teich(See) ähnlich hat aber zufluss von Gräben.

    Meine frage ist es schon wirklich so dramtisch um den Aal bestimmt?Denn seit cirka 5 Jahren fangen wir dort deutlich wenniger so im Schnitt 2-3 Aal pro Nase und Nacht.Dabei sind auch die Aale deutlich kleiner geworden.Zwar meist noch immer Räucheraale aber halt doch nur noch so um die 50-60 cm

    Es kann doch nicht sein das 2 Angler die in 5 Jahren da vielleicht 30-40 mal angeln waren den Aal bestand so dezemieren.

    Wir machen das von der Sonnenfinsternis abhängig die war 2001 oder 2002.An diesem Tag waren wir dort auch Nachtangeln und ab da wurde das Aalangeln abprubt schlechter.Vorher haben wir noch richtig gut gefangen cirka 2 Wochen vorher und dann plötzlich flaute und die hält bis heute an.

    Die aale müssten doch eigentlich wieder kommen da zufluss da ist.Oder haben die Fische einfach gemerkt das dort geangelt wird?Auch mit den Hechten wurde es wenniger.Mh?Habe dafür keine erklärung.

    IHR?

  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Angelspezialist
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    Hallöchen Berni,

    rechen doch mal selbst. Wenn Ihr Beide in sechs Jahren (97-02) bereits an die tausend Aale (2 Angler * 10 Tage/Jahr * 8 Aale * 6 Jahre = 960 Aale) mitgenommen habt und man dann die paar anderen Angler und die letzten Jahre noch dazurecht, wie soll sich dann in diesem Teich ein gleichbleibender Bestand entwickeln? Und wenn man dann noch rechnet wieviele Aale abwandern ohne zurückzukommen, dann ist doch heute ein Schnitt von 2-3 Aale pro Nacht ein Superergebnis - zumal viele Aalangler froh um so einen Schnitt wären...
    Schöne Anglergrüße
    Spezi

    *Du wirst keine neuen Meere entdecken, solange du nicht den Mut hast, die Küste aus den Augen zu verlieren.*

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  4. #3
    Petrijünger Avatar von Lars-Hermann Gold
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    Moin Berni,

    das man einen See/Teich mit zufluß leerfischt ist nahezu unmöglich,
    das Problem liegt nach meinem ermessen auf der Hand.
    In einigen Südeuropäischen Ländern ist der Glasaal was für die sogenanten
    "Feinschmäcker",die Glasaale werden zu Tonnen mit dem Netz aus dem Meer
    gefischt,so das der Nachschub an Aalen fehlt.
    Das Problem"denke ich"wird denn wohl bald auf uns kleinen Anglern abgewälzt
    indem der Aalfang verboten wird,Regional in Schweden schon verboten.
    Es ist schon traurig das die EU gegen sowas nichts unternimmt.

    Gruß Lars

  5. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Lars-Hermann Gold für den nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Hi Leute ,

    wenn der Teich oder See nur Gräben , also keinen richtigen Bäche oder Flüsse als Wasserzubringer hat ,wie sollen da Aale zuwandern????

    Außerdem sind die beiden selber Schuld an der Miesere , nur Angeln und nie Besetzen , wie soll das bitte Funktionieren !!!
    Ohne Hege und Pflege eines Gewässers geht nun mal nix .

    Wohl logisch , wenn ich nur entnehme , daß sich der Bestand verringert .
    Ob der Besitzer des Sees Fische einsetzt sollte man noch wissen , Aale wird er wegen des Preises wohl kaum besetzen .

    Die Südeuropäer oder die EU haben mit diesem Problem rein garnichts zu tun , oder angeln die in diesem See seit Jahren auf Aal???

    mfg Jacky1

  7. #5
    Die Ostsee ruft! Avatar von Regenbogenforelle17
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    ich muss da Spezi recht geben also 2-3 Aale ist immer noch ein bombiger Schnitt un das irgendwann einfach die dicken raus sind liegt doch auf der Hand. Wenn ihr also unbedingt mehr fangen wollt solltet ihr viellleicht mal 1-2 Jahre gar nicht anglen oder selber besetzten damit genügend aale entsprechende größen erreichen können.

    mfg Steffen

  8. #6
    . Avatar von Lorenz89
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    Hi
    Zitat Zitat von Berni260677 Beitrag anzeigen
    1997 haben wir dort nur dicke fette Aale gefangen alle ab 70 cm aufwärts und auf Köderfisch hatten wir meisst auch Breitkopf gefangen.
    Also gab es damals auch schon kaum Nachwuchs?

    Ich tät mich über den Rückgang ,durch regelmäßige Entnahme, dann nicht wundern...
    MfG Lorenz

  9. #7
    Gesperrt Avatar von nepomuk
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    Ich befische aus bequemlichkeit eine Flußstrecke von ca 500 m.
    Auf diesen wenigen Metern zog ich letztes Jahr um die zwanzig
    stattliche Raubaale, einige Forellen und dutzende Grimpen.
    Dieses Jahr, drei Schnürsenkel, allerdings ebenfalls Breitköpfler.

    Diese Tatsache bestärkt meine Annahme,
    daß der Aal wärend seines Aufendhaltes im Süßwasser
    sich irgendwann an einer potenten Nahrungsstelle festsetzt,
    um sich dort zu mästen.
    In großen Flüssen und Strömen werden durchschnittlich mehr
    Spitzkopfaale gefangen.
    Da die Futterquelle haubtsächlich aus Bachflohkrebsen besteht,
    wandern dortige Aale,
    zumal sie ständig neue Versteckmöglichkeiten finden,
    können sie längere Strecken zurücklegen.

    Vermute ich.

    Ein einlaufender Bach kann unmöglich für ständig neuen Aalnachschub
    sorgen.
    Ausserdem läuft das Wasser auch wieder ab, sei es nur ein Mönch.
    Der Schlängler findet seinen Weg.

    Fahrt nach Holland zu einer Aalmästerei,
    kauft was Ihr braucht und lasst sie frei!

    In diesem Sinn,
    Swen

  10. #8
    Profi-Petrijünger
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    erstmal vielen dank für die vielen antworten.Zufluss Graben bedeutet zugleich zufluss Weser und Lesum da die Gräben damit verbunden sind.Ich würde mal sagen in den ltzten 10 Jahren haben wir dort so um die 800-1000 Aale gezogen.Aber mal ganz ehrlich das bedeutet gerade mal 80-100 Aale im Jahr finde das das nicht wirklich viel ist wenn man bedenkt das das gewässer einen indirekten zufluss von Weser und Lesum hat.

    Andere Angler sind komplett aus zu schliessen.Nicht fragen warum ist einfach so.Woher ich das weiss wir haben da des öfteren schon mal senke oder ruten ständer vergessen und nach 3 Monaten wieder hin und alles war noch da.

    Was auch vielleicht anzumerken ist.Das anfangs keine Wollis da waren.Dann uhrplötzlich waren sie dann doch da.Die letzten 2-3 Jahre waren wir pro Jahr höchstens 2-3 mal da.Nun irgendwie keine Wollis mehr da.

    Wie kommt sowas?Ich sage das hat mit dem beangeln zu tun.Hört sich alles bisschen unglaubwürdig an.Ist aber so.

    Wir haben schon mal über Fischbestand nach gedacht.Aber nicht über Aale sondern Forellen.Problem ist wie bekomme ich die Forellen da hin?Denn ich möchte die Stelle nicht verraten.Unsere Vorstellung ist es so cirka 30 Kilo Forellen da ein zu setzen.Wobei die Forellen allle so um die 250-350 gramm schon wiegen sollten.Da wenn sie zu klein sind ich und mein Kumpel angst haben das sie gefressen werden.Kann mir einer ein Tip geben wo ich lebende Forellen günstig her bekomme die ich dann selber einsetze?

  11. #9
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Angelspezialist
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    Ich möchte abschließend nur drei Aspekte noch ansprechen:

    - Ist es möglich, dass die Gräben in den letzten Jahren von Wallern unter Beschlag genommen worden sind?

    - Eure Fangausbeute ist meiner Meinung nach noch sehr ordentlich. Bei der heutigen Situation des europäischen Aales würde ich die Menge der künftige Entnahmen überdenken.

    - Solange Ihr kein Fischereirecht inne habt, sollte ein geplanter Neubesatz (warum eigentlich mit Forellen?) mit den zuständigen Ämtern abgesprochen werden!
    Schöne Anglergrüße
    Spezi

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  12. Der folgende Petrijünger sagt danke an Angelspezialist für diesen nützlichen Beitrag:


  13. #10
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    @Angelspezi super das du dich so bemühst und mir antwortest.Finde ich echt Stark.Waller würde ich ausschliessen.Fischerreirecht?fehlanzeige.

    Um es mal klar zustellen das gewässer wird wirklich von niemanden ausser mir und meinem Kumpel gepflegt.weil sich niemand dafür Zuständig fühlt.Es ist aber nicht unter Naturschutz.neben an da grenzt ein Naturschutzgebiet.Wahrscheinlich denken die Leute hier darf man nicht Angeln Naturschutz.Das Problem ist dann auch das man das gewässer nur mit Wattstiefel erreicht weil umzu ein Graben ist.Wie gesagt ist aber kein Naturschutz.Warum Forellen?Denke die würden bei der Wasserquali gut zurecht kommen.Wasser ist aber Flach ein meter tief und Aal nunja der würde wahrscheinlich stiften gehen da ja zuflüsse vorhanden sind.

    Hechte nein danke sind noch genug drin.Zander?Bei den Hecht bestand glaube ich kaum das die sich halten können.Da hechte vorhanden sind die locker die Meter grenze überschreiten.Habe vor einem Jahr nen Hecht so gut wie gehabt war halb in Kescher wo ich sagen würde der hatte seine 130-140cm.Der kerl lebt auch noch war letzten Monat wo wir da waren schwer am räubern und auch sichtlich.

    Deswegen würde ich sagen Forellen.Einzige art wäre noch Karpfen oder Schleie.Aber da weiss ich nicht wie teuer diese als Besatz Fisch sind.Also die Fische die wir einsetzen wollen sollten schon die grösse haben das man sie mitnehemen kann.Welcher Fisch ist da am billigsten?Forelle,Karpfen oder Schleie?

    Vorallem sollte der Besatzfisch ein auch Nachtaktiver Fisch sein.Da wir ja Nachtangel Fans sind.Wir wollen das Gewässer nicht strapzieren und sind dardurch eh wenn nur Nachtangel mässig dort.Uns gehört das gewässer zwar nicht.Aber wir fühlen uns dafür verantwortlich.Wir hegen und pflegen es.Es gibt dort ein Schwannpaar das sich mittlerweile seit cirka 3 Jahren von uns streicheln lässt.Auch wenn wir so selten dort sind.Es ist einfach herrlich es eine unberührter pfleck die tiere die dort sind auch mal ein reh sind wenniger scheu das sie uns scheinbar kennen.So macht das Angeln richtig spass kein Müll usw. Einfach nur Natur herrlich.Wir gehen dort auch hin wenn keine aale mehr beissen.Wir gehen dort hin weil es dort super spass macht zu angeln.Aber wie gesagt wir machen uns halt nur sorgen warum der Aal so wennig dort wurde.Auch wie gesagt sind es nicht mehr soviele Hechte wie vor einnigen Jahren die wir landen konnten obwohl das gewässer damit voll ist

  14. #11
    Profi-Petrijünger
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    Hallo möchte dieses Thema nochmals aufgreifen.Fast 3 Jahre ist es her das ich dieses Thema angesprochen habe.Deutlich wenniger Aale und auch deutlich kleinere.Haben letztes Jahr von 20.August-3.Oktober und dieses Jahr vom 2.April bis jetzt einen Test dort duchgeführt.Unsere fänge wurden bis heute nicht beser.Daher haben wir uns gesagt wir stellen dort mal EINE Doppelkopfreuse rein und schaun mal was passiert.Kontrolliert wird alle 3 Tage.Reusenlänge 5 meter.Und wir waren erstaunt.Von wegen Aal rückgang.Haben 2010 in den knapp über einen Monat Test 65 Aale gehabt.Die wir aber wieder alle haben laufen lassen.Wir sind Angler und keine wir haben es nötig,wir brauchen den Aaal usw. personen.Von den 65 Aalen waren sage und schreibe 43 Aale über 80 cm.Dieses Jahr haben wir bisher 5 mal kontrolliert und bisher in der Einen Reuse 18 Aale gehabt.Wobei der grösste 97 cm bei einem Gewicht von 2.367 Gramm.Am Wochenende wird der Test dann endgültig abgebrochen.Da wir jetzt wissen Aal ist noch satt da.Nur das fangen wird wohl schwerer,wie gegenüber früher weil der Aal schlauer geworden ist misstrausicher oder oder.Habe dafür keine begründung.Ihr?

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