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  1. #1
    Gesperrt Avatar von perikles
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    Überlebenschancen von Zandern beim zurücksetzen

    servus
    ein spezl hat mir gesagt das mindestens 85%der zander die man zurücksetzt,eingehen,währendesse weissfische eine verlustquote von 5% haben,kann mir jemand genau zahlen oder eine wissenschaftliche erklärung geben?merci!

  2. Der folgende Petrijünger sagt danke an perikles für diesen nützlichen Beitrag:


  3. #2
    Petrijünger
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    Moin Moin!
    Ich sag mal so,ich fische mit Salzwasserbeständiegen Butthaken auf Zander.Glaubst du dann das wenn der Zander bis zum Arsc* geschluckt hat und ich ihn mit Haken zurück setzte das der Haken dan rausrostet so wie es einem immer geprädigt wird?
    Selbst wenn ich mit Ryderhaken fische.
    Habe in letzte Zeit leider die erfahrung gemacht das es gerade die kleinen Zander um die 40cm sind die bis zum Arsc* schlucken.Hab vor Wochen mal nen 44er Zander gefangen,untermaßig.6cm haben gefehlt.Schnur abgeschnitten vorm maul und wieder rein.Keine 5 Minuten Später schwamm er bauch oben mir vor den Füßen rum.Jetzt mal ehrlich soll man ihn da verrecken lassen? Nee Nee !In meinen Augen eine total blöde vorschrift!

  4. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Zanderkalle für den nützlichen Beitrag:


  5. #3
    Torsten1
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    @perikles
    Ha,Ha,gutes Thema.
    Nicht neu, zumindest auf Seiten die nicht aus Deutschland sind.
    Denn da gibt es ernsthafte Untersuchungen dazu.
    Wie so oft kein ,oder wenig Datenmaterial in Deutschland.
    Wundert aber eigentlich auch nicht.
    Beim Zander ist es in der Tat ein Problem,beim Luft hecheln von Fischen,noch mehr.
    Z.B.Forelle,betrifft auch andere..Darüber sollte sich jeder mal Gedanken machen.
    Warten Wir doch mal ab,was das fachkundige Personal sagt.

  6. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Torsten1 für den nützlichen Beitrag:


  7. #4
    Gesperrt Avatar von perikles
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    merci,also ich fische ja auf raubfisch so gut wie nie mit köderfischen,also geschluckt hat noch kein zander den wobbler,mein kumpel meinte,das zander sehr empfindlich sind,selbst wenn sie im maul auch nur kleine wunden haben,bzw das maul leicht angerissen ist gehen sie meistens ein,hab auch schon des öfteren den zander hin und her im wasser bewegen müssen,damit sie wieder sauerstoff bekammen und dann sind sie auch von selbst wegegeschwommen,leider weiss ich nicht ob sie später eingegangen sind,aber wegeschwommen sind sie alle.gruss

  8. #5
    Karpfendompteur
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    Moin
    Es gibt da eine Bachelorarbeit genau über dieses Thema. Diese Arbeit sollte aber trotz der Publikation, auf Grund der völlig unrealistischen Methoden, mit Vorsicht betrachtet werden...


    Hallermann, J. (2006): Einfluss der Luftexposition auf Zander. (ausführliche Orginalversion)

    ARLINGHAUS, R., J. HALLERMANN. 2007. Effects of air exposure on mortality and growth of undersized pike-perch, Sander lucioperca, at low water temperatures with implications for catch-and-release fishing. Fisheries Management and Ecology, 14:155-160.

    Gruß, Fischpaule
    Geändert von Fischpaule (05.07.2008 um 14:19 Uhr)

  9. Der folgende Petrijünger sagt danke an Fischpaule für diesen nützlichen Beitrag:


  10. #6
    Team Cormoran Avatar von Fish Mo
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    Da die Überlebenschancen in der Tat sehr gering sind, sollte man
    Catch&Release schon aus Tierschutzgründen bei maßigen
    Fischen unterlassen.
    Ich finde es unmöglich einen Fisch den Strapazen des Drills auszusetzen und
    dann auf gut Glück wieder zurückzusetzen. Die meisten quälen sich dann
    noch ein paar Stunden und gehen dann ein.
    Also jeden maßigen Fisch, zumindest Raubfisch, Forelle, etc., abschlagen
    und mitnehmen.
    Gruß,
    Sebastian

    Gib einem Menschen einen Fisch und du ernährst ihn einen Tag, lehre ihn das Fischen und du ernährst ihn ein Leben lang





  11. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei Fish Mo für den nützlichen Beitrag:


  12. #7
    . Avatar von Lorenz89
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    Hi

    mich täten solche Zahlen auch mal interessieren!




    Ich bin mir sicher das der Umgang mit den Tieren besonders entscheidend ist!
    -Zurücksetzen statt zurückwerfen
    -Hand immer nassmachen bevor man einen Fisch anfasst
    -Kescher kurz vor dem Keschern nassmachen oder wenn möglich Handlandung machen
    -Fisch beim Hakenlösen wenn möglich im Wasser lassen
    -den Haken vorsichtig lösen
    -bei zuvielen Bissen untermaßiger Fische auf Spinnfischen,größere Köder,Einzelhaken,Schonhaken (Widerhaken andrücken!) usw. umstellen...
    MfG Lorenz

  13. Folgende 8 Petrijünger bedanken sich bei Lorenz89 für den nützlichen Beitrag:


  14. #8
    Super-Profi-Petrijünger
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    Dass zurückgesetzte Zander eine geringere Überlebenschance haben ist bekannt. Kleine Verletzungen (und Luftexposition) können da wohl schon der Auslöser sein.

    Wer schon mal einen Haken aus dem Schlund- oder Kiemenbereich herausgefummelt hat, wird sich die Konsequenzen für den Fisch ausmalen können.

    Das Anbieten von toten Köfis auf Grund oder an der Pose, birgt bei Zandern zu sehr die Gefahr des Schluckens und führt dann zwangsläufig zu letalen Verletzungen.

    Ich denke mal dass eine kritische Sichtweise darüber, schon so manchen leidenschaftlichen Raubfischangler dazu veranlasst hat, den Ansitz auf Zander nicht mehr als waidgerecht anzusehen.

    Ich stelle eigentlich den Raubfischen nur noch mit der Spinnrute nach. Ich denke so wird dem „zurück zu setzenden“ Fisch immerhin die größtmögliche Überlebenschance geboten...

  15. Folgende 7 Petrijünger bedanken sich bei Pescador für den nützlichen Beitrag:


  16. #9
    Der, der am Wasser sitzt Avatar von Dirk.Saar
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    C&R gaaanz falsch ??

    So wirklich weiss ich auch nicht, was das Sinnvollste Vorgehen ist, aber...

    Wenn man die Bestände in Holland betrachtet (gerade Zander) ist man schon versucht, den Kollegen die auf's konsequente Catch&Release stehen, zu glauben.

    Wenn in Holland nur jeder 8. gefangene Zander überleben würde, wären die Gewässer voll mit toten Fischleibern, oder ??

    Dort ist C&R bei Zandern die eiserne Regel !!

    Gruß
    dirk.saar
    Es ist mir egal, wer dein VATER ist!
    Solange ich hier am Angeln bin, läufst DU nicht über das Wasser!

  17. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei Dirk.Saar für den nützlichen Beitrag:


  18. #10
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    Und wie ist bei den Hechten die werden ja sehr viel zurückgesetzt.
    Ist der Hecht härter im nehmen als ein Zander ???

  19. #11
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    Zitat Zitat von Lorenz89
    Hi

    mich täten solche Zahlen auch mal interessieren!




    Ich bin mir sicher das der Umgang mit den Tieren besonders entscheidend ist!
    -Zurücksetzen statt zurückwerfen
    -Hand immer nassmachen bevor man einen Fisch anfasst
    -Kescher kurz vor dem Keschern nassmachen oder wenn möglich Handlandung machen
    -Fisch beim Hakenlösen wenn möglich im Wasser lassen
    -den Haken vorsichtig lösen
    -bei zuvielen Bissen untermaßiger Fische auf Spinnfischen,größere Köder,Einzelhaken,Schonhaken (Widerhaken andrücken!) usw. umstellen...
    mehr gibt es da eigentlich nicht zu sagen

    MfG Nico

  20. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Barschfreak für den nützlichen Beitrag:


  21. #12
    Gesperrt Avatar von perikles
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    Zitat Zitat von Pescador
    Das Anbieten von toten Köfis auf Grund oder an der Pose, birgt bei Zandern zu sehr die Gefahr des Schluckens und führt dann zwangsläufig zu letalen Verletzungen.

    Ich denke mal dass eine kritische Sichtweise darüber, schon so manchen leidenschaftlichen Raubfischangler dazu veranlasst hat, den Ansitz auf Zander nicht mehr als waidgerecht anzusehen.

    Ich stelle eigentlich den Raubfischen nur noch mit der Spinnrute nach. Ich denke so wird dem „zurück zu setzenden“ Fisch immerhin die größtmögliche Überlebenschance geboten...
    geb dir vollkommen recht,bei uns am ammersee sind leider viel zuviele mit dieser praxis unterwegs,ich persönlich fische sehr selten mit würmern oder köderfischen,weil ich einfach zuviele fische schon verangelt habe,vorallem barsch,ausserdem gibts doch mittlerweile bessere methoden und waidgerechtere,und zander beissen auch beim schleppen oder zupfen sehr gut,gruss aus münchen

  22. Der folgende Petrijünger sagt danke an perikles für diesen nützlichen Beitrag:


  23. #13
    Gesperrt Avatar von perikles
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    Zitat Zitat von Fish Mo
    Da die Überlebenschancen in der Tat sehr gering sind, sollte man
    Catch&Release schon aus Tierschutzgründen bei maßigen
    Fischen unterlassen.
    Ich finde es unmöglich einen Fisch den Strapazen des Drills auszusetzen und
    dann auf gut Glück wieder zurückzusetzen. Die meisten quälen sich dann
    noch ein paar Stunden und gehen dann ein.
    Also jeden maßigen Fisch, zumindest Raubfisch, Forelle, etc., abschlagen
    und mitnehmen.
    ich bin ein kochtopfangler,aber wenn jeder jeden massigen fisch abschlägt,was ist dann mit den fängen von morgen?ausserdem nicht jeder hecht geht beim releasen ein,vorallem wenn ich ihn im wasser lösen kann und alles schnell geht,genau so auch beim barsch,nur beim zander weiss ich es nicht,gruss

  24. #14
    Dackel Fischer Avatar von theduke
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    Ist zwar ein Zanderthema, doch weil ich heute ein außergewöhnliches Erlebniss hatte, und Life was zum Hecht fragte, poste ich es einmal.
    Habe heute einen 65 cm Hecht gefangen.
    Am Wasser geschlachtet und zuhause erst ausgenommen.
    Wunderte mich was da so hartes im Magen war.
    Dieser Hecht war eine Wundertüte.
    Hatte einen verrosteten 2er Goldhaken, wo das Öhr schon abgerostet war, und einen Messing-Drilling im Magen, wo die Kevlarschnur schon auch leicht zersetzt war.

    So sieht man Hechte können damit sehr gut umgehen, wenn man sie schonend behandelt.

    Mit Köfi auf Zander, ist das Problem, das man gerne wartet, bis die Schnur läuft und dann evtl tief geschluckt ist. Jedenfalls bei kleinen Zander.
    Nun setzt man verangelte untermaßige zurück , die dann kippen...oder nimmt man sie mit? Gute Frage....
    Geändert von theduke (20.10.2008 um 20:31 Uhr)
    Gruß Wolfi
    http://wolfsangler.de.tl/
    Das Angeln macht aber nur soviel Spass, solange die Natur auch passt.

  25. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei theduke für den nützlichen Beitrag:


  26. #15
    . Avatar von Lorenz89
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    Hi

    Zitat Zitat von theduke Beitrag anzeigen
    So siehr man Hechte können damit sehr gut umgehen, wenn man sie schonend behandelt.
    Wurde der Hecht in deinem Fall schonend behandelt?
    Davon kann man doch eigentlich garnicht reden.Der ist einfach abgerissen würde ich mal so spontan vermuten!

    Dann entstehen keine Verletztungen der Schleimschicht durch Kescher,trockene Hände etc. ,keine Druckstellen und Überstreckungen beim unsachgemäßen Halten (z.B. für ein Foto),der Fisch ist nicht der Luft ausgesetzt usw. ...
    Das schlimmste für den Fisch passiert vermutlich an der Luft!??


    Hat keiner konkrete Zahlen??
    "Wieviel ist "niedrig" bezgl. der Überlebenschancen? "Niedrig" im Vergleich zu einem Wels,Weißfisch,Karpfen?

    An stark befischten Gewässer müssten doch viele Kadaver auftauchen,wenn die Sterberate wirklich so hoch wäre?
    Hat jemand Infos zu holländischen Gewässern (wo es teilweise ein C&R-Gebot für Hecht gibt,wenn ich mich recht erinnere ) ?
    MfG Lorenz

  27. Der folgende Petrijünger sagt danke an Lorenz89 für diesen nützlichen Beitrag:


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