Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
    Petrijünger Avatar von Berlinerteufel
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    Muss ein Privatsteg eingezäunt sein?

    Hallo gemeinde,
    ich war am wochenende am finowkanal in zerpenschleuse (DAV Gewäser) angeln und wollte auf einen steg zum angeln gehen,da kam ein herr aus seinem haus (das liegt nicht am wasser sondern durch eine Strasse getrennt)und erzählte mir das wäre sein steg, den habe er gebaut und ich dürfe dort nicht angeln, da es ein privatsteg ist.

    Dieser Steg ist nicht eingezäunt und auch nicht gekennzeichnet als solcher.
    Das Grundstück ist auch nicht gepachtet oder so, er hat am kanalufer einfach so nen steg ins wasser aus brettern gebaut.

    Nun meine frage, Darf er das oder kann ich mich auf mein uferbetretungsrecht berufen.
    Ich habe die stelle aufgeräumt und angefüttert und würde mich gerne dort wieder ransetzen.

    Vielen Dank an alle Experten hier.
    Euer Teufel

  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Holtenser
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    Hallo

    Bauliche Veränderungen die nicht auf deinem Grund und Boden gemacht werden sind nicht dein sie gehören niemanden weil verboten.
    Kann ja auch nicht einfach hingehen irgendwo ein Hausbauen und sagen so meins hier bleib ich.
    Ausserdem ist für die Ausübung der Fischerei das Betreten nicht fest eingefriedeter Grundstücke erlaubt.
    Erklär dem guten Mann das nächste mal einfach das er dich angeln lassen soll oder er in 10 Minuten der Polizei erklären darf warum er bauliche Veränderungen an einem Gewässer vornimmt ohne der Besitzer zu sein.

    Gruss
    Olli

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  4. #3
    Petrijünger
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    Hallo Berlinerteufel !
    Also wenn das Gewässer ein DAV Gewässer ist wie kommt den dieser Heer dazu dort einen Steg zu bauen? Dem hätte ich wohl mal sehr freundlich meine Meinung gesagt.Setzt dich das nächste mal auf diesen blöden Steg und wenn der Knaller wieder kommt dann sag ihm einfach das du den DAV schon informiert hast das er den Uferbereich mit seinem Steg verschandelt hat und ich denke mal er wird sich trollen.Außerdem währe das die Idee sich beim DAV zu informieren wie es sich mit dem Steg verhällt.

    Petri silverback70

  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an silverback70 für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #4
    aka Dr.Esox Avatar von TeamBockwurst
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    Es soll Stege geben die VOR einer Gewässerpacht erbaut wurden


    Würdet ihr einen Steg bauen würdet ihr ähnlich reagieren. Besonders dann wenn ihr schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht habt die euer "Bauwerk" schwächen.

    Informier dich beim ansässigen Verein welche Regelung dort gilt, evtl. hat der gute Mann ja Recht. Es soll durchaus Fleckchen in Deutschland geben wo man nicht immer nach Recht und ORdnung lebt...und das ist auch gut so!
    Geändert von TeamBockwurst (30.06.2008 um 17:04 Uhr)

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  8. #5
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Das ist alles ein zweischneidiges Schwert. Vor 20 Jahren wäre er bei mir ins Wasser geflogen, ohne viele Worte
    Heute würde ich seinen Wunsch respektieren und den Steg verlassen.
    Weil...er möchte das so und er hat ihn gebaut. Ob das nun rechtens ist oder nicht, steht auf einem anderen Blatt.
    Dann geh ich halt ein paar Meter weiter, er hat seinen Frieden und ich auch.
    Deswegen gleich Polizei,neeeee das ist mir zu viel Stress.
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

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  10. #6
    Petrijünger Avatar von Berlinerteufel
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    Zitat Zitat von Dr.Esox
    Es soll Stege geben die VOR einer Gewässerpacht erbaut wurden


    Würdet ihr einen Steg bauen würdet ihr ähnlich reagieren. Besonders dann wenn ihr schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht habt die euer "Bauwerk" schwächen.

    Informier dich beim ansässigen Verein welche Regelung dort gilt, evtl. hat der gute Mann ja Recht. Es soll durchaus Fleckchen in Deutschland geben wo man nicht immer nach Recht und ORdnung lebt...und das ist auch gut so!
    Der steg ist ca ein jahr alt! und der finowkanal ist schon ewig dav! werde es darauf ankommenlassen und dahin angeln gehen!!!! Die zeiten der DDR sind vorbei, wo sich jeder etwas aneignet!Leider ist diese ecke noch sehr steinzeitlich was das rechtsempfinden angeht.Dort werden auch die zäune von grundstücken an dav gewässern ca 1-2 meter ins wasser gezogen!

    Vielen Dank an alle

  11. #7
    Torsten1
    Gastangler
    @ Berlinerteufel
    Was hat ein privat Steg mit einem DAV Gewässer zu tun.
    In den meisten Fällen ist der DAV nur Pächter.
    Deshalb kann ein Grundstückseigentümer trotzdem einen Uferstreifen oder Steg besitzen,selbst wenn eine Strasse oder Weg davor verläuft.
    Bei vielen Seen ist das so.
    Oftmals ist es nur so geregelt das Bürger trotz allem entlang eines Gewässers sich bewegen können.
    Siehe Dobbrikow.
    Das hat nichts mit Besitzrechten vom DAV zu tun,weil er Pächter ist.
    Vielleicht war früher immer schon dort ein Steg,verfallen,der zum Grundstück gehört und Er hat Ihn nur erneuert.
    Mach Dich erstmal schlau,bevor Du es auf eine Konfrontation ankommen lässt.
    Gibt heute Telefon,das geht ganz schnell.
    Die zeiten der DDR sind vorbei, wo sich jeder etwas aneignet!Leider ist diese ecke noch sehr steinzeitlich was das rechtsempfinden angeht.
    Anhand deines Alters kannst Du auch aus eigener Erfahrung beurteilen wie das früher war.
    Nun lass mal die Kirche im Dorf mir solchen allgemein Äußerungen.

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  13. #8
    Sei immer fair Avatar von Walter Schroeder
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    Ich denke,das der Stegbauer bestimmt eine Genehmigung beantragt hat,um eben diesen Steg zu bauen.In Berlin ist es gang und gebe,das ich bei bewirtschates Gewässer ( Fischer) bei diesem einen Antrag abgeben muß,da durch den Bau seine Bewirtschaftung
    eingeengt wird.Also die Sprüche einfach draufsitzen,sind nicht angebracht.Außerdem der Ton macht die Musik,man kann mit ein paar Fragen,meiner Ansicht dieses zur beiderseitigen Klärung befragen.

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  15. #9
    Rückkehrer
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    Zitat Zitat von Dr.Esox
    Es soll durchaus Fleckchen in Deutschland geben wo man nicht immer nach Recht und ORdnung lebt...
    Bei uns im tiefen Süden der Republik gibt's die genannten Fleckchen in allen Lebensbereichen. Das Gewohnheitsrecht zählt oft mehr als die aktuelle Rechtslage.
    Zumindest im Verhalten und Empfinden der Bewohner. Notfalls gelten auch mal die "Texas-Regeln" (alles ist erlaubt - für beide Seiten)

    Was aber fast immer funktioniert:
    Höflich anfragen ob die Möglichkeit besteht, .... dürfte ich, .... könnte ich hier ....


    Grüße an Alle

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