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  1. #1
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Ronnie
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    Konkrete Tips zum Schleppangeln?

    Hallo Angelfreunde, bei mir hat sich folgende Möglichkeit zum fischen konkretisiert:
    Ich bin bereits die letzten zwei Jahre mit Arbeitskollegen im September im Lechtal wandern gewesen. Auf dem Weg ins Lechtal liegt das Tannheimer Tal, mit zwei wunderschönen Fischgewässern:
    Vilsalpsee: http://www.fisch-hitparade.de/angeln...ght=Vilsalpsee
    Haldensee: http://www.fisch-hitparade.de/angeln...ight=haldensee

    Dieses Jahr habe ich mich nun entschlossen, eine Übernachtung länger in unserer Pension zu bleiben um in beiden Seen einen Tag lang den Raubfischen nachzustellen. Ich habe deshalb bereits bei den zuständigen Kartenausgabestellen angerufen und mir eine Angelkarte und auch ein Ruderboot reserviert (für beide Seen notwendig da für den Vilsalpsse nur 9 Karten und den Haldensee nur 10 Karten pro Tag ausgegeben werden!)
    Einen Überblick über die Angelbestimmungen mit den vorkommenden Fischarten findet man hier:
    http://www.tannheimertal.com/index.shtml?s_fischen und auch hier: http://www.tannheimer-tal.com/fische...efault.asp?s=4

    Nun habe ich in meinem Leben erst einmal vom Boot aus gefischt und das war im Neckar mit Bolognesesrute auf Rotaugen, also wohl nicht wirklich vergleichbar .
    Deshalb habe ich jetzt naturgemäß ne ganze Menge Fragen an die Schleppangelexperten im Forum.
    Ich besitze folgende Spinnruten die ich auch mitnehmen werde:
    Jenzi Soft Bait, 20-60gr, 2,70m und DAM Calyber, 7-28gr., 1,98m.
    Ich könnte auch schwerere Tele-Grundruten mitnehmen, falls erforderlich.
    Eigentlich will ich mir nichts spezielles für diesen Angeltrip zusätzlich anschaffen, da ich zuhause ja kein Boot besitze, bin aber gerne bereit z.B. 50 Euro für spezielle Wobbler etc. auszugeben, falls diese auch zuhause benutzbar sind. Meine einigermaßen aktuelle Kunstködersammlung findet man hier: http://www.fisch-hitparade.de/angeln...9&page=3&pp=15

    Der Übersicht zuliebe gliedere ich mal meine Fragen auf:
    Allgemein:
    - Wie erkenne ich einen Biss beim schleppen?
    - Wie sollte die Rollenbremse eingestellt sein?
    - Wie schnell kann/sollte ich rudern?
    - Wie soll ich die Rute im Boot ablegen (z.B. steil nach oben)? Wie verhindert ihr das eure Ruten bei einem Biss Übergewicht bekommen und schwimmen gehen?
    - Benötige ich irgendeine speziellere Ausrüstung (Schleppblei z.B.) eurer Meinung nach?
    - Habe ich überhaupt die Chance über den tiefen Stellen (Seemitte) was zu fangen oder soll ich mich nur entlang der Scharkanten bewegen?
    - Gibt es weitere beachtenswerte Punkte?
    - Auch Ködertips zum schleppen (wenn möglich mit Link) sind gefragt!

    Vilsalpsee (keine Hechte):
    Die Tageskarte kostet 17 Euro und gilt für nur eine Rute. Ich dachte ich schleppe mit der Jenzi-Rute, falls ich mal spinnen mit kleinen Ködern will nehme ich die kleine DAM.
    - Würde es sich lohnen eine zweite Karte zu kaufen um mit 2 Ruten fischen zu können? Ginge ja nur während ich schleppe, spinnen kann ich noch nicht mit 2 gleichzeitig .
    - Schnurstärke 022er Stroft GTM (Mono) sollte ok sein, oder?
    - Was schlagt ihr an Ködern vor? Dachte so an Wobbler in natürlichen Farben bis 6cm? Oder größer?
    - Welche Art Wobbler sollte ich benutzen, z.B. tieflaufende etc.?
    - Könnt ihr für diesen Fall mir irgendwelche Köder besonders empfehlen?
    - Sollte ich mir ev. Streamer/Fliegen anschaffen um diese mit Wasserkugel zu fischen?

    Haldensee (angebl. starker Hechtbestand):
    Angeln ist mit 2 Ruten erlaubt. Ev. nehm ich ne Matchrute mit um mir Köfis zu fangen. Hauptsächlich will ich aber schleppen und spinnen, hier natürlich nur mit Stahlvorfach.
    - Soll/kann ich in diesem See mit geflochtener Hauptschnur (Spiderwire) schleppen oder soll ich Mono benutzen?
    - Spezielle Ködertips?

    Ich erwartete das ich mich an beiden Gewässern schwertun werde da ich in solch klarem Wasser noch nie gefischt habe. Ev. fange ich mir nur große Blasen an meinen zarten Händchen durchs rudern ein .Aber allein die Landschaft um die beiden Seen wird mich ganz sicher entschädigen. Werde mich auch mit Fotos und wenn ich was erwischen sollte mit einem Bericht bei euch für eure Hilfe bedanken.

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  3. #2
    Hecht-Barsch-Karpfenjäger Avatar von Schleie123
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    Tipps zum Schleppangeln

    Hallo Ronnie.
    Da ich ja jedes Jahr nach Schweden in den Urlaub fahre, habe ich schon ein wenig Erfahrung mit der Schleppangelei. Nun zu einigen von deinen Fragen.

    Allgemein:
    - Wie erkenne ich einen Biss beim schleppen?
    Also einen Biss beim Schleppen erkennen ist nicht schwer. Bei uns war es immer so, wenn wir zu zweit unterwegs waren konnte man den Biss in der Rute spüren, da einer die Ruten festhielt. Dieses Jahr war ich auch alleine draußen und ich habe es so gemacht wie mein Vater es sonst immer tat. Da wir keine Rutenhalter für das Boot haben, habe ich mir die Rute ins Boot gelegt und meine Beine so über die Rute gelegt, dass sie im Falle eines Bisses nicht weg kann. Einen Biss erkennst du trotzdem gut, du siehst ja wenn sich die Rutenspitze bewegt.

    Wie sollte die Rollenbremse eingestellt sein?
    Das kommt zum Teil auf den Gewässergrund an. Meine Erfahrung ist nur, dass in Schweden wo viele Steine im Wasser liegen schnell mal ein Köder verloren geht, darum haben wir die Bremse immer so eingestellt, dass der Wobbler wenn er hinter einem Stein festhängt "Sehne nehmen kann". Dann mussten wir immer zurück rudern und den Wobbler einfach befreien, indem wir ihn von der anderen Seite des Steines hochkurbelten.

    Wie schnell kann/sollte ich rudern?
    Wie schnell solltest du rudern, gute Frage. Wir haben es immer ausprobiert, wenn die Fische gebissen haben sind wir in diesem Tempo geblieben. Du brauchst um Bisse zu kriegen nicht so schnell rudern wie du kannst.

    Benötige ich irgendeine speziellere Ausrüstung (Schleppblei z.B.) eurer Meinung nach?
    Nein. Praktisch wäre es sicherlich aber wir nehmen keine spezielle Ausrüstung zum Schleppen mit.

    Habe ich überhaupt die Chance über den tiefen Stellen (Seemitte) was zu fangen oder soll ich mich nur entlang der Scharkanten bewegen?
    Probieren geht über Studieren. Ich bin der Meinung, dass solltest du ausprobieren denn möglich ist alles. Dieses Jahr über Pfingsten hatten wir einen tiefen See (bis 32m) und wir haben fast nur in einer Tiefe von 3-5 Metern gefangen. Der Wobbler lief immer kurz über den Grund, die Hechte haben wohl oft dann gebissen wenn der Wobbler kurz davor war ins Kraut zu schwimmen. Im Tiefen haben wir nur 2 Hechte erwischt und zwar mit einem Wobbler den sich mein Vater besorgt hatte, ich glaub von Berkley der bis zu 15 Meter tief taucht.

    Auch Ködertips zum schleppen (wenn möglich mit Link) sind gefragt!
    Also ich habe mir mal deine Wobbler in der Köderbox angeschaut und würde den rot-weißen Wobbler ausprobieren. Rot-Weiß at immer gut beim Schleppen gefangen. Dieses Jahr wo wir einen sehr klaren See mit Sichttiefe bis zu 4 Metern hatten hat der rot-weiße Colonel Balzer in 13cm auch gefangen. Aber die meisten Hechte hatten wir auf Hecht-Imitate gefangen wie z.B. den Hechtwobbler von Exori.

    Der Hecht, es gibt ihn in 14 und 17cm Länge. Ich habe die 14cm Version.

    http://www.exori.de/main.php?
    menu=1&sub11=1&orubrik=11&omod=269#


    Gut gefangen haben auch Rapala Magnum Wobbler und der Longue A von Bomber.

    http://www.anglerportal.net/wobbler/...er-long-a.html
    Ein interessanter Artikel zum Longue A.

    Die meisten Hechte habe ich jedoch auf einen Gummifisch (Hecht-Imitat) von Paladin bekommen.

    http://www.paladin.de/Katalog_2007/katalog_2007.htm

    Meine Tipps beziehen sich größtenteils auf den See, in dem Hechte vorkommen. Vom Forellenangeln habe ich mehr oder weniger so gut wie keine Ahnung.

    Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen und PETRI HEIL.

    Gruß Georg

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  5. #3
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
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    Hi Ronnie,

    - Wie erkenne ich einen Biss beim schleppen?
    Du siehst es wie beim Grundangeln an der Rutenspitze (meistens etwas stärker)

    - Wie sollte die Rollenbremse eingestellt sein?
    Nicht zu leicht, der Fisch sollte beim Biss keine Schnur von der Rolle ziehen können - im Drill die Bremse dann öffnen, oftmals explodieren Forellen förmlich vor dem Boot.

    - Wie schnell kann/sollte ich rudern?
    Das richtet sich in erster Linie nach Deinen Ködern, sie müssen optimal laufen um zu fangen - teste es neben dem Boot.

    - Wie soll ich die Rute im Boot ablegen?
    Am besten schräg nach außen, wenn keine Rutenhalter vorhanden sind, dann lehne sie an die Reeling und sichere sie mit einem Fuß.

    - Benötige ich irgendeine speziellere Ausrüstung (Schleppblei z.B.)
    Ist nicht unbedingt erforderlich, da z.B. Gummifische mit versch. Bleiköpfen sehr variabel gefischt werden können.

    - Habe ich überhaupt die Chance über den tiefen Stellen (Seemitte) was zu fangen oder soll ich mich nur entlang der Scharkanten bewegen?

    Die Scharkanten sind sicher immer einen Versuch wert, wenn die Forellen in dem See ziehen, dann kann man das meistens an der Oberflächenaktivität erkennen, dort solltest Du es mit flachgeführten, schwimmenden Ködern versuchen, warum nicht in der Seemitte. Dabei ist auch die Wassertemperatur sehr wichtig, aber ich denke in der Höhenlage sollte das kühle Wasser die Fische aktiv machen.

    - Gibt es weitere beachtenswerte Punkte?
    Versuche so leise wie möglich zu rudern, ruhiges eintauchen der Paddel etc. sind gerade im Uferbereich wichtig.
    Variiere die Geschwindigkeit öfter mal.

    Zum Material:
    Ich halte die 22er Stroft zwar für eine gute Schnur, aber für große Forellen im Freiwasser könnte es etwas wenig sein.
    Beim Schleppfischen bevorzuge ich grundsätzlich geflochtenen Hauptschnur und 2 Meter Vorfächer aus Flourocarbon 0,31 mm.

    Wobbler und Gummifische in natürlichen Farben sollten genau das richtig darstellen, Barschdekor oder Elritze in 5-9 cm.

    Ich hab mir mal Deine Köderbox angesehen, da sind einige ganz passende Köder dabei.

    Wenn Du Zeit hast, dann lies Dir mal meine Berichte über das Seeforellenfischen durch, da findest Du sicher noch einige hilfreiche Tipps zum Schleppen auf Forellen in klaren Gewässern.

    Petri Heil

    Stephan

    PS: Lass uns wissen wie es gelaufen ist, js?

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  7. #4
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Ronnie
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    Hallo Stefan, toll das du dich gemeldet hast,
    gerade auf dein Fachwissen bei Bergseen habe ich gehofft .

    Mir sind in der zwischenzeit (offene Frage an alle) auch noch ein paar Punkte eingefallen:
    - Wie oft wechselst du den die Köder falls nichts beißt?
    - Meinst du ich sollte mir Streamer oder Fliegen besorgen um die ev. am Sbiro oder der Wasserkugel zu präsentieren (habe keinerlei Erfahrung mit sowas!)?
    - Bis in welche Tiefe ist es den sinnvoll zu fischen (z.B. mit sinkenden Wobblern)?

    Danke für den Hinweis mit der Schnur, ich habe zwar schon Forellen bis ca. 50 cm ohne Problem mit 22er fangen können, aber das waren nur welche aus FoPus, da bestehen wohl noch größere Unterschiede zu freilebenden als ich erwartete... Hab auch noch ne Rollne mit 0,25er bzw. 0,28er Stroft, werde die mal vorsichtshalber mitnehmen.
    Geändert von Ronnie (05.06.2008 um 11:04 Uhr)

  8. #5
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
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    Wenn ich länger keinen Biss bekomme und mir aber relativ sicher bin, dass Fische da sind, dann wechsle ich so lange bis es klappt oder alle durch sind.

    Im allgemeinen fische ich mit so realistisch aussehenden Mustern wie nur möglich, bevorzugt Barschmuster oder schlanke Weißfischimitationen, entsprechend dem Futterangebot.

    Ich wechsle relativ selten, denn die Fische haben in der Regel auch nicht sehr viel mehr Auswahl. - Glaube an Deinen Köder und er fängt -

    Wegen der Schnur denke ich, dass es bei entsprechendem Können kein Problem ist mit einer 22er 'ne 50er Forelle zu fangen, aber die gehen schon nochmal ganz anders ab als im Weiher. Da Seeforellen erst ab 50 cm entnommen werden dürfen ist also anzunehmen, dass auch größere Exemplare beißen könnten und dann bist du mit 0,22 etwas unterdimensioniert, nimm ruhig die 0,28er.

    Streamer und Fliegen sind für Forellen immer gut, aber nicht zwingend notwendig und keine Fanggarantie. Streamer stellen ja auch nur kleine Fischchen dar, also das gleiche Nahrungsspektrum wie beim Schleppen, da würde ich mir für einen Tag nichts zulegen.

    Wenn die Forellen steigen und Insekten von der Oberfläche nehmen, dann sind Trockenfliegen unschlagbar, diese Steigphase hält in stehenden Gewässern jedoch meistens nicht sehr lange an und ist abhängig vom Artenaufkommen und Schlupfverhalten der Insekten (Ausnahme = Maifliegenzeit)

    Wenn Du jetzt zu Hause Fliegen kaufst, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass diese genau dem dortigen Aufkommen entsprechen, es wäre also empfehlenswert, wenn dann vor Ort einige Muster auf Empfehlung zu kaufen.

    Die Präsentation mit der Wasserkugel (wenn erlaubt) ist sicher die einfachste und so ein "Kügelchen" kostet nicht die Welt.

    Bach- und Regenbogenforellen wirst Du meist im Bereich der Scharkanten antreffen. Bei guten Sichtverhältnissen (~ 3-5 Mtr.) ist eine Lauftiefe von 0,5-3,5 Meter im Bereich der Scharkante nach meiner Auffassung optimal

    Seeforellen und Saiblinge findest Du auch noch in großen Tiefen, da wäre ein Echolot (wenn erlaubt!) von Vorteil oder gute Ortskenntnis.

    Abgesehen von den Bachforellen, die als standort- und reviertreu gelten, vagabundieren die anderen meist.

    Grüße
    Stephan

  9. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Stephan Wolfschaffner für den nützlichen Beitrag:


  10. #6
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Ronnie
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    Ah, siehste, da fällt mir noch was wichtiges ein:
    Welchen Abstand Köder-Boot empfiehlst du den, sowohl für Forellen als auch für Hechte?

  11. #7
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
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    Die Entfernung ist zum Teil auch von der Tiefe abhängig in welcher der Köder angeboten werden soll.

    grundsätzlich gilt: Je weiter, um so tiefer.

    Da Du aber mit monofiler Schnur angelst, würde ich nicht wirklich mehr als 45 Meter hinter dem Boot schleppen, da auf diese Distanz die Dehnung der Schnur schon einiges ausmacht (gerade bei großen Fischen). Eine härtere Rute wäre da grundsätzlich nicht schlecht, gerade beim Hechtfischen, aber bei den Forellen solltest Du eine etwas feinere Spitzenaktion haben, die dann im kurzen Bereich auch plötzliche Sprünge und unkontrollierte Fluchten abfängt.

  12. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Stephan Wolfschaffner für den nützlichen Beitrag:


  13. #8
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Ronnie
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    Im Vilsalpsee mit dem superklaren Wasser und ohne Hechte werde ich nur mit monofiler fischen, im Haldensee wäre auch geflochten möglich (Rolle mit Schnur ist ja vorhanden.)
    Wenn ich das richtig verstanden habe soll ich auch bei einem Biss beim schleppen grundsätzlich nochmal zusätzlich anschlagen?
    Werde für den Haldensee somit def. noch ne Rute mit harter Spitze mitnehmen.

  14. #9
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
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    Du hast richtig verstanden.
    Ich würde auch auf die Forellen mit geflochtener Schnnur schleppen aber ein Flourocarbon Vorfach verwenden, ist aber auch Geschmackssache und neue Schnur würde ich mir deswegen auch nicht kaufen.

  15. Der folgende Petrijünger sagt danke an Stephan Wolfschaffner für diesen nützlichen Beitrag:


  16. #10
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Ronnie
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    So, nachdem das Angeln lange auf der Kippe stand (mein Auto war längere Zeit in der Werkstatt) sieht es nun doch so aus als ob ich meinen erster Schleppangelversuch starten könnte.
    Hab mir extra noch zwei Bootsrutenhalter und einiges an Ködern gekauft, Wetter soll kalt werden, Fluocarbon ist auch inzwischen vorhanden.
    Am Sonntag werde ich den Vilsalpsee besuchen, Montag ist der Haldesee dran. Bin wirklich gespannt ob ich überhaupt was überlisten kann.
    Wer noch Tips für nen Schleppangelanfänger oder Gewässertips hat, immer her damit!
    Werde ziemlich sicher was in den jeweiligen Gewässerthreads posten, wieviel hängt verm. vom Angelerfolg ab!

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