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    Manchmal faßt man sich echt an den Kopf....

    Hallo zusammen,

    man kann es glauben oder nicht, es hat sich doch endlich jemand gefunden, eines der großen Themen unserer Zeit, den Freiluftschiß,im Rahmen eines Buches anzugehen. Und das auch noch mit einem, wie ich sagen möchte psydowissenschaftlichen Hintergrund. Hier der link zum Artikel im Stern: http://www.stern.de/lifestyle/reise/...ld/592765.html
    Habe einige Jahre in Alaska gelebt, etwa 8 Milen außerhalb von Fairbanks und somit fern ab von jeder Kanalisation und immerhin weit genug weg von der Zivilisation. Ist in Ak wg. Permafrost, z.Zt. jedenfalls noch, ein echtes Problem, fließendes Wasser und Kanalistation gibt nur in wenigen Orten. Vorgehensweise bei Hütten im Wald, Loch buddeln, vorzugsweise bis zum Erreichen des gefrorenen Bodens, ca 80-100cm, und entsprechender Größe, dann Balken drüber und Hütte (Outhouse) drauf, je nach persönlichen Geschmack und Vorhanden sein von Nachbarn, mit Tür oder ohne. Im Herbst mal kurz die Lage checken, ob das Volumen noch für den Winter reicht, sonst lieber neues anlegen, im Winter ist mit Graben Essig. Außerdem türmt sich die Kacke bei 30 oderf 40 Grad minus pyramidenartig hoch, also lieber zu groß als zu klein. Im Frühjahr dann neues Loch buddeln, mit dem Aushub altes zuschütten und weiter gehts. Wenn ich bedenke was für ökologische Desasterzonen ich da hinterlassen habe, da ist doch das Unglück der Exxon Valdez in Golf v. Alaska ein Witz gegen.
    Sehr gelungen finde ich in dem Artikel auch die Anleitung für Frauen...
    Unter anderem möglichst weit vom Lager weg und drauf achten das man sich nicht übe die Füße pinkelt. Also meine Sorge würde zumindest in Ak eher dem eventuellen Kontakt mit einem Bär oder Wolf gelten als meinen Schuhen. Aber auch Moskitos können einen bei Erledigen seiner Geschäfte echt in den Wahnsinn treiben..
    Und wenn man mal die Hinterlassenschaft eines Bären oder Elches gesehen hat, das sind Dimensionen, da kann die gute Kathleen Meyer, ne Woche in den Wald sch... und sie hat weniger hinterlassen als die vorgenannten bei einem Durchschnittsschiß. Aber irgendwie sind scheinbar derartige Themen bei weiblichen Autoren z.Zt in.
    Anders sieht es schon in unseren Breiten aus, da hab ich mich auch schon ein paar mal darüber geärgert, das sich Mitmenschen, gleich ob Angler oder Badende nicht ein paar Meter weiter in den Wald begeben konnten, aber hier sind die Dimensionen und Relationen ohnehin anders...
    Gruß Fairbanks

  2. Folgende 9 Petrijünger bedanken sich bei Fairbanks für den nützlichen Beitrag:


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