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  1. #1
    Raubfisch-Freak Avatar von steffen(cm)
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    Das "richtige" Jerk-Vorfach

    Da ja für die meisten von uns die Raubfischsaison nun endlich bald wieder losgeht , ne`n paar Tips für`s Jerkbaitangeln.
    Gerade bei Jerkbaitangeln hat die Vorfachwahl große Auswirkungen auf den Fangerfolg. Das richtige Jerk-Vorfach sollte kraftvolle Auswürfe und eine abweckslungsreiche Köderführung erlauben.
    Ich benutze sehr gern die so genannten Spinnstangen. Das einadrige Draht legt sich bei jedem Rutenschlag von einer Seite auf die andere und zwar immer entgegengesetzt zur Gleitbahn des Jerks. Das funktioniert auch bei "Wilder" Führung, und es kommt nur selten vor, das sich einmal ne`n Drilling "aufhängt".
    Spinnstangen sind zudem sehr belastbar und vertragen die kräftigen Beschleunigungen mit einer steifen Jerkrute über einen längeren Zeitraum sehr gut. Ein sensibles 7X7 Vorfach hingegen macht solche ruckartigen Belastungen auf längere Zeit nicht ohne Schaden mit, aber das wichtigste, an einem steifen Vorfach laufen die Jerks um einiges besser. Bei den Spinnstangen verwende ich meist welche aus Federstahl, da er sich nicht so schnell verbiegt wie herkömmlicher Draht. Titan-Stangen sind zwar um ein vielfaches länger einsetzbar, sind aber auch dementsprechend teuer.
    Ein ganz wesendlichen Einfluss auf das Laufverhalten des Jerks hat die Länge der Spinnstange. Als Allroundlösung ist es anzuraten, dass die Spinnstange länger als der Jerk ist. Nur dann kann der Köder sein ganzes können zeigen und wirklich lange Gleitbahnen "hinlegen". Je länger man die Spinnstange wählt, um so größer sind auch die Gleitbahnen des Jerks. (aber alles hat seine physikalischen Grenzen)
    Ich habe auch schon Versuche mit Hart-Mono unternommen, das Materia ist steif genug um zuverlässig Verwicklungen mit den Drillingen zu vermeiden.
    Allerdings hab ich nicht so das richtige Vertrauen zu Hart-Mono,aus eigener Erfahrung und nach vielfachen Austausch mit Anglerkollegen steht für mich fest: Wo auf Hecht geangelt wird hat Hart-Mono nix´zu suchen...
    Vieleicht hat da ja auch jemand etwas anderes zu Berichten
    Mit freundlichen Grüßen CM

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  3. #2
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Hi Steffen ,

    ich habe 3 verschiedene Längen an Spinnstangen , die ich benutze ( 30,35 und 40cm) .
    Je nach Ködergröße , verwende ich sie auch .
    Hard-Mono benutze ich nicht mal zum Aal- oder Zanderfischen , geschweige denn auf Hecht .
    Da kommt mir nur 7x7 Stahlvorfach oder Kevlar ins Haus , Monofile Schnur hat da nix zu suchen, ausser als Hauptschnur.
    Wäre ja doof , wenn der Fisch mit dem durchgeraspeltem Vorfach davonschwimmt .

    mfg Jacky1

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  5. #3
    Raubfisch-Freak Avatar von steffen(cm)
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    Hallo Jacky, ja mit den Hard-Mono ist`s so ne Sache , zum Zanderfischen ist es zu steif und zum Hechtangeln nicht zu gebrauchen. Ausern beim Jerken verwende ich beim Hechtangeln auch das alt bewerte 7x7 Vorfach, hat mir da immer gute Dienste erwiesen.
    Beim Zander nehme ich dann doch lieber ein Vorfach mit den Namen(darf ich das schreiben?) Flexonit. Das ist wunderbar geschmeidig, der Zander nimmt es ohne vorbehalt und wenn nèn mal Hecht drauf geht ist man auch auf der sicheren Seite.
    Verstehen kann ich nur nicht das Hart-Mono von vielen Namenhaften Herstellern als Hecht bzw. Raubfischvorfach vertrieben wird und als Biss-Sicher bezeichnet ist, bin selbst schon einmal auf den "Schwindel" reingefallen und hab nén wirklich guten Hecht verloren, der mir vor meinen Füßen das Mono einfach "durchgeknipst hat.
    Naja was soll`s der nächste Esox wartet bestimmt schon, aber seit diesen Erlebniss nur mit vernünftigen Vorfach...
    Mit freundlichen Grüßen CM

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  7. #4
    Raubfisch-Freak Avatar von steffen(cm)
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    Bin jetzt leider etwas vom Thema abgekommen, es geht ja ums Jerken, mußte aber auch mal sein. Vieleicht kann man den ein oder anderen schlechte Erlebnisse mit Hart-Mono ersparen.
    @ Jacky du solltest mal einen Versuch machen und ein und den selben Jerk an den drei unterschiedlichen Stangen führen. Du wirst Überrascht sein wie sich die unerschiedlichen Längen auf das Laufverhalten auswirken.
    Möchte ich auf großen Gewässern Strecke machen, weil ich nicht genau weiss wo die "Fischlein" stehen, dann bin ich auf sehr lange Gleitbahnen meines Köders aus. Entsprechend setze ich nè Spinnstange ein die ein ganzes Stück länger ist als der Jerk.
    In sehr engen Pflanzenschneisen kann ich durch den Einsatz einer entsprechend kurzen Spinnstange dem Jerk ganz bewusst "die Flügel stutzen"
    Mit freundlichen Grüßen CM

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  9. #5
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Hi Steffen ,

    wenn es möglich ist benutze ich als Spinnstange die doppelte Länge des Köders oder mehr .
    Jerklänge 15cm =30er oder 35cm Spinnstange
    Da veranstalten sie so richtig rabatz , richtig schöner Zick -Zack-Kurs.

    mfg Jacky1

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  11. #6
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Lahnfischer
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    Benutze zum Jerken nur noch selbstgebaute Titanitvorfächer in ca. 50 cm Länge und mit Tragkräften von 30-40 LBs.
    Ist viel unauffälliger und vor allem leichter als ne Spinnstange und hält, wenn kein Abriß dazwischen kommt, fast ewig...

    Vorfachkunde

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    Jerkfibel
    Gruß Thomas

    Der Lahnfischer

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